Von den Pfahlbauten nach Atlantis.

solstitium, Mittwoch, 02.02.2022, 23:21 (vor 1461 Tagen) @ Wayne Schlegel1095 Views
bearbeitet von solstitium, Mittwoch, 02.02.2022, 23:28

Think Big!
Think Bigger!
Think "Von den Pfahlbauten nach Atlantis".


Also geht uns das Plastik aus?

Das schwimmt über die Meere bildet einen nord- und südpazifischen Strudel (wegen der Corioliskraft) und wir überlegen, wo man es klimatisch aushalten könnte – ja ebenda liebe Freunde.

In Uhldingen sind die Pfahlbauten zu besichtigen.
Das soll so grob vor 5.500 Jahren erschaffen worden sein.

Also ein Lebensraum, der aus welchen Gründen auch immer nicht an Land sondern auf dem Wasser, hier dem Bodenseewasser stattgefunden haben soll oder tatsächlich hat.

Die Gründe kann man vielerlei erklären, vielleicht war es Überbevölkerung an Land und nur noch auf dem Wasser war und blieb Platz, weil es sich nicht kartographieren ließ.

Wir wissen es nicht.

Jetzt sind also 5.500 Jahre älter und hinsichtlich Lebensraum auf dem Wasser noch keinen mm weiter?

Geht uns also das Plastik aus?

Aus den vorgenannten Strudeln, ließen sich vor Ort Schwimmkörper bauen, also das Material ist da, es braucht nur noch seinen Einsatzzweck finden, der hiermit benannt sei – Schwimmkörper.

Diese bilden die Grundlage für ein Terrain, welches nach derzeitigen ermessen faktisch nahezu grenzenlos groß sein könnte und auch an keinen räumlichen fixen Ort gebunden sein muss.

Im übertragenen Sinne wäre es mit einer Raumstation auf dem Wasser vergleichbar.

Muss man sich mal vorstellen eine Raumstation, die es nicht gibt, und deren möglicher Ort der Existenz für nahezu Keinen Otto Normalo erreichbar ist kennen wir, aber eine zweckgleiche Seestation kennen wir nicht.

Es sind die vorgenannten Pfahlbauten 5.500 Jahr später und mit einer technischen Neuerung, den nämlichen Schwimmkörpern eben.

Diese brauchen nicht auf dem Wasser sondern bevorzugt eher unter der Wasseroberfläche schwimmen.

Über der Wasseroberfläche sei dann die Plattform beliebiger Größe und flexibel erweiterbar gebildet. Verbindung zwischen den Schwimmkörpern und der Plattform mittels Schwerter, die die Wasseroberfläche in Fließ oder Strömungs- oder Fahrtrichtung schneiden.

(mit diesem Trick wird die Wellen-Bewegung des Meeres auf die Platform nahezu 100%ig ausgeschaltet)

Aus der Differenz zwischen Meeresströmung und Wind, oder den Wellen selbst, kann Energie gewonnen werden – freilich auch aus Solar, wenn an will. Oder ein Gaskraftwerk also Grundlastlieferant. Methan ist in unvorstellbarer Menge unterseeisch vorhanden, muss man nur "abholen".

Stetig wird von neuen Ernährungsgrundlagen für die Menschheit geredet und dass dabei an Algen zu denken sei, nun die genau sind ebenda vorhanden – man wäre faktisch am Produktionsstandort.

Alles was man zum Leben bislang braucht kommt eh aus China und die Containerschiffe fahren allesamt sowieso dort vorbei.

Ferner brauchen Home Office Arbeitsplätze auch nichts anderes als diese Plattform und Strom für den PC.

Dieser Lebensraum kann vor sich hintreiben, da, wo man es als grad aushalten mag. Es regnet entlang des Äquators genauso viel, wie in den Regenwäldern entlang des Äquators also Süßwasser ist reichlich vorhanden und wird nicht einfach ins Meerwasser entlassen, indem man es oberhalb der Plattformen eben auffängt.

Die Temperatur auf See ist immer erträglich.

Sollte es doch mal anders sein, kann ein Wärmetauscher mit dem unmittelbar unter den Schwimmkörpern befindlichem kalten Ozeanwasser Kühle überall hin bringen, wo man will, vollkommen ohne Kühl- Energieaufwand.


Das einzige was uns begrenzt, ist unser Geist, unser Vorstellungsvermögen.

Freilich können wir uns statt dessen auch damit bescheiden, dass das Ende dieser Entwicklung die modellhaft miniaturisiert bestehende baugleiche Badeinsel am gewöhnlichen Baggersee sei.

Big, bigger, gigantischer noch gigantischer denken, dann kommen wir an dem Punkt.

Man stelle sich Flächen dieser Plattform vor oder von aneinandergehängten Plattformen umschlossene Gebiete, von der Größe Berlins Lebensraum für 4 Mio Menschen. Und dergestalt erst eine dann zwei dann drei und dann fünfzig, hundert, tausend!

Ja und irgendwo wollen dann die Schiffe durch, das sind dann Punkte, wie Singapore, wie Panamakanaal, wie Suez mit entsprechender Bedeutung, Einfluss, Macht!

Wer damit anfängt verdient als Erster das meiste Geld von Morgen!

Ich persönlich bin der Meinung, dass das keine Utopie ist, sondern dies auf der Hand liegt und vielleicht längst schon existiert, ohne dass die Masse Kenntnis davon hat.

Welch Sicherheit davon ausgeht, wenn man einer Gruppe habhaft werden möchte, die auf einer autarken treibenden Insel, ähnlich den Urlauberschiffen irgendwo zwischen Australien und Peru leben und heute hier morgen dort sein könnten.

Nur die Schiffe werden von außen versorgt.

Das Ding so zu bauen und zu konzipieren, dass es keine Außenversorgung braucht, dass es keine Schiffe, sondern Plattformen oder Flöße seien – das eröffnet einen Lebensraum für 20 Mrd Menschen, die vollends autark leben könnten ohne das die jetzigen 7 Mrd eine Kenntnis davon hätten oder man sich gegenseitig zur Last fallen müsste.

Und von welcher, der beiden Gruppen sodann die Eroberung des Weltalls als in seiner Größe wirklich unbegrenzt großem Lebenraum eher ausgeht, brauche ich dann wohl nicht weiter zu beschreiben.

Wenn technischer Fortschritt – dann so. Wenn nicht dann lieber alles wieder aufgeben und Leben wie die Amish!

--
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"...nein, wer NICHT kämpfen will, der fällt genauso!"
(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)


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