Vielleicht ein bißchen Zeit.... während der Feiertage? Hier ein Fundstück zu vergangenen Welten: Dr. H. Kusch: "Versiegelte Unterwelt - Prähistorische Tunnelsysteme in der Steiermark"

Olivia @, Sonntag, 26.12.2021, 20:09 vor 1495 Tagen 3984 Views

bearbeitet von Olivia, Sonntag, 26.12.2021, 20:18

Ich bin zufällig darauf gestoßen. Hatte noch nie etwas von diesem Herrn gehört. Er scheint aber inzwischen einigermaßen bekannt zu sein. Zu den Sponsoren seiner Arbeit gehören offenbar eine ganze Reihe von "reichen Leuten", die interessiert sind, mehr über die Zeiten zu erfahren.... die VOR den Kelten und Römern waren.

Der Vortrag ist 2 Jahre alt. Für mich war er sehr interessant. Die Vorstellung, dass ganz Europa von umfangreichen Tunnelsystemen durchzogen sein soll, war mir völlig unbekannt. Es sind aber nicht nur Tunnelsysteme, sondern offenbar ganze Raumsysteme, die sich unter der Erde befinden. Uralt, offenbar liegen Ähnlichkeiten zu Strukturen in Südamerika und in der Türkei vor. Hier Fundorte und Grabungen in der Steiermark.

https://www.youtube.com/watch?v=wuAIqH_yyYI

Ich habe mir dann auch noch den neuesten Podcast angehört, den ich bei Youtube gefunden habe und bin mit den beiden Gesprächspartnern in die Welten der "Elfen" hinabgestiegen. Wer interessiert ist, kann es sich ja mal anhören. Einige der ausgegrabenen Artefakte sollten über 60.000 Jahre alt sein.

https://www.youtube.com/watch?v=dAzKuWz2Hmo

Ich bin erstaunt.... Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Es ist interessant. Mal schauen, was daraus noch wird.

Hier noch eine Doku des WDR zu diesmem Thema.

https://www.youtube.com/watch?v=LOHPchlQwCQ

--
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Kusch kann sich da eine ganze Menge "so denken" ....

BBouvier @, Sonntag, 26.12.2021, 20:47 vor 1495 Tagen @ Olivia 3193 Views

bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 26.12.2021, 20:56

Hallo!

Herr Kusch ist ja recht umtriebig, jedoch läßt er sich
zu allerlei abstrusen Behauptungen hinreißen.

Kusch fabuliert beispielsweise:
"Zur Präzision der Herstellung einzelner Gänge
kann nur gesagt werden, dass es derzeit
keine bekannte Technik gibt, die in der Lage ist,
so kleinräumige Gangpassagen mit einer Genauigkeit
von nur wenigen Millimetern Abweichung
an Decke und Wand zu schaffen.
"

Echt!! :-)

Hier exemplarisch so ein "Erdstall":
=>
(Zitat)
"Die beim Bau des Ayinger Pfarrheims entdeckten unterirdischen Gänge
aus dem Mittelalter werden nun doch öffentlich zugänglich gemacht.
Eine aufwendige Stahlkonstruktion stellt sicher,
dass der Erdstall nicht einstürzt...
Laut dem Ayinger Erdstallforscher Dieter Ahlborn
wurden die in Aying vorgefundenen Holzkohlereste
in die Zeit zwischen 1028 und 1184 nach Christus datiert.
Aber warum Menschen im frühen Mittelalter Gänge
unter die Erde zogen, weiß bis heute niemand."

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/aying-zutritt-in-die-unterwelt-1...

Und "prähistorisch" ist auch nicht mehr das,
was es früher mal war.
Keines der Fundstücke/Relikte,
die man in den Erdställen je hat finden können,
ist nämlich älter als 1.000 nach (!) Christus.

Grüße,
BB

ein Naturereignis?

BBouvier @, Sonntag, 26.12.2021, 21:38 vor 1495 Tagen @ BBouvier 2812 Views

Hallo!

Kuschs Behauptungen zu Erdställen sind bereits ganz nett,
allerdings sollte das noch nicht alles gewesen sein.

So schreibt hier im Forum "ijoe" am 14.11.17:
"Eine Theorie zu den Erdställen:
mit der Saturn-/Sintflut-Katastrophe wurde auch das Eis
(wie in den Saturnringen nachgewiesen) ins Weltall geschleudert.
Das Eis, als kristallines Gitter, trifft auf die Erde,
wird infolge der Wucht in die Erde gedrückt
bzw. mit Schlamm, Erde, Geröll überdeckt.
Nach Abschmelzen bleiben die Erdställe zurück,
mit der beschriebenen Präzision der "Ausführung".
Würde auch von der Höhe passen, für Menschen
sind die Gänge viel zu klein und unpraktisch.
Welchen Nutzen sollten sie auch gehabt haben?
"

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=447730

Grüße,
BB

Na ja, aber zu der "Saturn-Geschichte" passen dann die Aussparungen (für Licht oder sonst was) und die geschlossenen Ställe eher nicht.

Olivia @, Sonntag, 26.12.2021, 22:22 vor 1495 Tagen @ BBouvier 2379 Views

bearbeitet von Olivia, Sonntag, 26.12.2021, 22:43

Wie gesagt, ich habe zum ersten Mal von diesen Dingen gehört. Die scheinen ziemlich viel Arbeit dort hinein zu stecken. Ob ihre Theorien dazu stimmen, das kann man nicht sagen, aber die Dinge, die sie in Bildform aufzeigen, die sind jedenfalls interessant und es wert, sich weiter damit zu beschäftigen.

Er hat wohl eine ganze Reihe Bildbände herausgegeben.

Hier ein Interview zu dem "Untergrund" in Teilen Asiens.... Offenbar hat er jahrelang auch dort "im Untergrund" geforscht (35 Jahre wissenschaftlich in Asien tätig).

https://www.youtube.com/watch?v=N0pmidp9pEg

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Gegen Ende des 1. verlinkten Videos spricht über über die unterirdischen "Gemäuer". Es spricht NICHT von Erdställen. Die tauchen zwar auch auf,

Olivia @, Sonntag, 26.12.2021, 22:18 vor 1495 Tagen @ BBouvier 2343 Views

bearbeitet von Olivia, Sonntag, 26.12.2021, 22:23

sind aber offenbar nicht im Zentrum seiner Arbeit. Soweit jedenfalls habe ich sein Video verstanden.

Hier in Bayern werden eine ganze Reihe sehr simpler Erdställe gefunden, die aber alle räumlich begrenzt sind und klein. Von diesen jedenfalls scheint er nicht zu reden.

--
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<"spricht über über die unterirdischen "Gemäuer"">

BBouvier @, Sonntag, 26.12.2021, 23:05 vor 1495 Tagen @ Olivia 2486 Views

Hallo!

Eigentlich nicht.
Vielmehr taucht dieses Wort (einmal) ganz am Ende seines Vortrages auf
- in Verbindung mit Lehm?- ich kann die Stelle akustisch nicht verstehen -
und dort behauptet er, man wäre heute zu derartiger Präzision
bei der Tunnelherstellung (!)
hier einige Bilder:
=>
https://www.google.de/search?q=Erdstall&hl=de&tbm=isch&source=hp&biw=11...

... gar nicht mehr in der Lage.
Und zwar, weil die dazu erforderlichen Maschinen (!)
zu lang (40 Meter) wären.

Ja.
Schon gut. :-)

Grüße!
BB

Ich schau es mir nochmal an und wenn ich was finde, verlinke ich es.....

Olivia @, Montag, 27.12.2021, 00:19 vor 1495 Tagen @ BBouvier 2158 Views

kann aber etwas dauern.

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Interessant ist es allemal...

Gebennehmer @, Montag, 27.12.2021, 00:32 vor 1495 Tagen @ BBouvier 2322 Views

...denn irgend ein logisch nachvollziehbarer Zweck ist (für mich) nicht zu erkennen bei diesen "Erdställen".
Für Lagerhaltung ungeeignet, da zu verwinkelt. Als Fluchtmöglichkeit ebenfalls ungeeignet, da durch ein überirdisches Feuer leicht ausräucherbar.
Dazu kommt, dass einige/viele von ihnen meterdick mit Erde und Steinen regelrecht verplompt wurden, als ob man Angst hatte, daß da etwas raus kommen könnte...
Alles sehr rätselhaft.

Weißt Du, wozu sie gedient haben??

Gruß

Dr. Kusch kommt der Wahrheit näher, glaube ich

sensortimecom ⌂ @, Montag, 27.12.2021, 08:34 vor 1494 Tagen @ Gebennehmer 2461 Views

bearbeitet von sensortimecom, Montag, 27.12.2021, 08:40

Ich habe leider zu wenig Zeit mir diese Vorträge auf youtube anzuhören, glaube aber:

Dass es sich um unbekannte Kultur aus Kleinwüchsigen - weit älter als jene der Kelten oder Römer - handelte, die über aussergewöhnliches KnowHow verfügte.

Die haben die damaligen undurchdringlichen und von Sümpfen und gefährlichen wilden Tieren durchzogenen Urwälder "von unten her" erschlossen. Man baute Verbindungswege unter Tage. Die haben gesehen, dass die Mühe, die Urwälder zu roden, die Sümpfe trocken zu legen, Wege zu bauen und sich vor Bären und Wölfe zu schützen, grösser gewesen wäre als in die Erde zu graben. Und nachdem sie dafür die nötige Fähigkeit und auch Werkzeug besassen, kein Problem.

Die ganzen Stories um Kult- und Opferstätten, Fluchttunnels etc. glaube ich nicht. Kurze Stücke von Erdställen in Nähe von Besiedlungen wurden sicher auch im Mittelalter angelegt, die sind aber im Vergleich zu den exakt in die Felsen gehauenen "echten" Stollen ziemlich primitiv.

Ich kann nur empfehlen, den Vortrag zumindest ab Minute 15 einmal anzuschauen. Ist wirklich interessant. oT

Olivia @, Montag, 27.12.2021, 13:13 vor 1494 Tagen @ sensortimecom 1898 Views

.......

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Schon schräg

Manuel H. @, Montag, 27.12.2021, 20:18 vor 1494 Tagen @ Olivia 1866 Views

Nur ein paar Minuten bislang reingehört (ab Minute 15)

Schon schräg, weil ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, dass man begrenzte Ressourcen verwendet, um etwas Geschaffenes unbrauchbar zu machen.

Um Stollen zu verfüllen und durch Mauern undurchgängig zu machen, braucht es Geld und nochmals Geld für all die Arbeiter, die das Verfüllmaterial heranschaffen und die Mauern bauen. Mit dem Geld hätte man auch oberirdisch nutzbringende Straßen bauen können, die die Steuereinnahmen erhöhen und den Handel beleben.

Was war der Vorteil für diejenigen, die knappen Ressourcen ausgerechnet dahinleiteten? Es muss ja lohnender gewesen sein als jede Investitionstätigkeit oberirdisch, die Nutzen gehabt hätte.

Das hat er zu Beginn des Videos erklärt... Die Katholische Kirche...... die hat ihre "Schäfchen" vor dem "Ungewissen/Gewissen" beschützt

Olivia @, Montag, 27.12.2021, 22:12 vor 1494 Tagen @ Manuel H. 1805 Views

Das erzählt er in den ersten 15 Minuten.
Irgend etwas muss vorgefallen sein, weil die Gänge lange genutzt wurden. Dann kam plätzlich eine Anweisung von der Kirche, dass ALLE Gänge samt und sonders zugeschüttet und verriegelt werden müssen.....

Vor irgend etwas hatten die wohl Angst.

Schau es dir in den ersten 15 Minuten an.

--
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Ich habe es mir nochmals angeschaut. Ab Minute 15 bespricht er ausführlich seine Funde. Die gehen meiner Ansicht nach weit über das hinaus, was unter Erdställen verstanden wird.

Olivia @, Montag, 27.12.2021, 13:10 vor 1494 Tagen @ BBouvier 1979 Views

Soweit ich das von dem Video aus beurteilen kann, sind seine Funde real, d.h. sie existieren. Er arbeitet mit interntionalen Labors und Universitäten zusammen, um Altersbestimmungen zu machen. Welche theoretischen Schlußfolgerungen nun daraus gewonnen werden, das ist eine andere Sache und meiner Ansicht nach noch offen.

Die Arbeiten dieses Ehepaares sind meiner Ansicht nach jedoch so interessant, dass es sich lohnt, sich weiter damit zu beschäftigen. Soweit ich dem Video entnommen habe, waren zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits 2 weitere wissenschaftliche Arbeiten (Abschlußarbeiten von Studenten) in Vorbereitung. Ich bin also sehr gespannt, was sich weiterhin auf diesem Gebiet tut und werde seine Arbeiten (und die anderer Forscher auf diesem Gebiet) interessiert weiter verfolgen.

Der Podcast geht in der Interpretation über seine Funde weit hinaus. Ich werde mir auch diesen nochmals anhören, halte es aber dort so, wie die Engländer es bei "unklaren" Themen empfehlen.... "let's take this with a grain of salt".... :-)
Aber auch hier.... man weiß zu wenig und daher ist alles möglich...... Nur weitere Forschung wird mehr Klarheit in die Sachlage bringen.

Was seine "Umtriebigkeit" betrifft: Der Mann muß, um überhaupt arbeiten zu können, ein vernünftiges Netzwerk haben, das ihn mit Informationen und Genehmigungen und "Geldmitteln" versorgt..... alles Weitere dürfte dann klar sein.

Klar, ich würde ihm auch gerne eine "andere" Frisur verpassen..... aber.... das ist nebensächlich. Dafür kriecht er auf dem Bauch in Gegenden herum, wo ich mich schlicht und einfach weigern würde....

Also gibt es von mir ein herzliches DANKE an Dr. Kusch für die Artifakte, die er uns zugänglich macht und die Erkenntnisse, die sich ggf. daraus einmal ergeben können.

--
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Vielleicht ein bißchen Zeit....

D-Marker @, Rostock (MV), Montag, 27.12.2021, 00:58 vor 1495 Tagen @ Olivia 2341 Views

Zeit ist neben dem IQ nicht verhandelbar.

Wir wissen, dass man für einen Hochschulabschluss Physik etwa 7 Semester, seit Einstein 7 Silvester braucht.

Kunststück, vorher gab es nur Mechanik…


Feix
D-Marker

Zu Kusch muss es hier schon einen Faden geben ....

NST @, Südthailand, Montag, 27.12.2021, 03:12 vor 1494 Tagen @ Olivia 2327 Views

bearbeitet von NST, Montag, 27.12.2021, 03:18

Ich bin erstaunt.... Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Es ist interessant. Mal schauen, was daraus noch wird.

... ich weiss nicht ob ich den gestartet habe oder nur darin geschrieben.

Im Ergebnis kam aber von jemand ein Link - so hab ich das noch in Erinnerung, dass sich der Kusch selbst als Geschichtenerzähler herausstellte.

Leider ist die Suchmaschine hier auf Regierungsniveau [[top]] - sie täuscht ihre Funktion nur vor. Wie ich sehe gibt es hier offensichtlich Mitarbeiter aus der Regierung .... die mit der Suchmaschine klar kommen. [[zigarre]]
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Ehrenrettung der DGF-"Suchmaschine"

Nordlicht @, Montag, 27.12.2021, 14:24 vor 1494 Tagen @ NST 1971 Views

Moin NST,

vermutlich meinst Du diesen Faden hier, in dem es zunächst um Wünschelruten ging:
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=486708

Im Ergebnis kam aber von jemand ein Link - so hab ich das noch in Erinnerung, dass sich der Kusch selbst als Geschichtenerzähler herausstellte.

Das war wohl dieser Beitrag von @Phoenix5:
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=486782

Und dies dürfte der Link sein, den Du meinst:
http://www.erdstallforschung.at/kuschkritik/

Leider ist die Suchmaschine hier auf Regierungsniveau [[top]] - sie täuscht ihre Funktion nur vor. Wie ich sehe gibt es hier offensichtlich Mitarbeiter aus der Regierung .... die mit der Suchmaschine klar kommen. [[zigarre]]

Ich habe einfach nach dem Begriff "erdstall" gesucht und nach der üblichen Wartezeit wurde ich fündig. Leider - oder Jott sei Dank, wie man's nimmt - ohne Bezahlung, rudimentäre Computerkenntnisse waren völlig ausreichend. :-P

Gruß,

Nordlicht

--
30 Jahre sind genug - Sezession jetzt!

In einer Fachzeitschrift zerlegt Weichenberger die dilettantischen Schwadronaden Kuschs

BBouvier @, Montag, 27.12.2021, 20:16 vor 1494 Tagen @ Nordlicht 1894 Views

bearbeitet von BBouvier, Montag, 27.12.2021, 20:29

Danke sehr, für Deinen Hinweis, Nordlicht!

Hier zerlegt Weichenberger in einer Fachzeitschrift
die dilettantischen Schwadronaden Kuschs:
=>
http://www.erdstallforschung.at/kuschkritik/

- mit seinen Mutungen findet/behauptet K. unterirdisches ganz nach Gusto
- der Feuerstein eines gefundenen Steinschloßgewehres ist prähistorisch
- eine hohle Meldegranate aus dem Ersten Weltkriege ist
eine mittelalterliche Bombe mit Geheimdokument
- K. erfindet "kilometerlange Gänge" sowie Schächte bis in 430 Meter Tiefe,
tatsächlich liegen fast durchgängig nur 2-3 Meter, selten bis 4 Meter vor
- ... und was dergleichen denn mehr ist.

Bei Interesse einfach selbst (oben) nachlesen zu wollen.

Zitate daraus:
"Die Frage der Glaubwürdigkeit der von Kusch angestellten
radiästhetischen Untersuchungen stellt sich durch seine
publizierten Ergebnisse zwangsläufig.
In seinem Buch auf Seite 46 erfahren wir von unterirdischen Gängen
und Kammern unter dem Stift Vorau, insbesondere unter der Frauensäule.
Sie verlaufen dort in rund 12–70 m Tiefe
Kusch kann aber keinen einzigen unterirdischen Gang
unter dem Stift Vorau vorzeigen."

Sowie:
"Auf Seite 75 bekommt man eine Grafik vorgelegt, die ein umfangreiches Gangsystem
unter dem Stift Vorau darstellt. Es ist nicht ersichtlich, worauf diese Angaben beruhen.
Kusch stützt seine Uralt-Theorie hauptsächlich auf den angeblich
„alten Plan aus der Kanonenkugel“, den Fund einer
„prähistorischen Silexklinge“ und den „megalithischen Ausmauerungen“
der Gänge. Zu diesen vorgetragenen „Belegen“ gibt es aber
deutlich abweichende wissenschaftliche Meinungen und Forschungsergebnisse:
Der alte Plan entpuppte sich als Skizze aus dem 20. Jahrhundert,
auch das als alte Kanonenkugel angesprochene Geschoß
stammt aus dieser Zeit und die „prähistorische Silexklinge“
ist ein neuzeitlicher Flintstein. Die zeitliche Zuordnung von Gangteilen
auf 3.500 bis 6.500 Jahre ist unhaltbar, ebenso die von Kusch
vorgetragene Uralt-Theorie zu den unterirdischen Gängen im Raum Vorau.
Soweit eine Beurteilung der unterirdischen Anlagen
auf Grund ihrer Charakteristik, dem Gepräge, der Bautechnik
und ihrer Funktion möglich ist, handelt es sich um mittelalterliche
und neuzeitliche Anlagen...Wenn spekulative und sogar falsche Angaben
als historische Realität ausgegeben werden, besteht dringender Korrekturbedarf
."

Gruß,
BB

... und bei einer solchen hohlen Mörsergranate ...

BBouvier @, Montag, 27.12.2021, 21:12 vor 1494 Tagen @ BBouvier 1912 Views

bearbeitet von BBouvier, Montag, 27.12.2021, 21:16

(die seine nur aus dem Ersten Weltkriege, in der ein Zettel steckte)
... so der Herr Doktor kundig, handele es sich um eine:
"mittelaterlichen Bombe"!
=>
https://de.dreamstime.com/lizenzfreies-stockbild-m%C3%B6rsergranate-des-zweiten-weltkri...

Sowie:
Von einem solchen Feuerstein eines Steinschloßgewehres
behauptet er, der wäre prähistorisch:
https://www.artax-vorderlader.de/vorderlader-zubehoer/match-feuerstein-blonde-gun-flint...

Grüße,
BB

Trotzdem bleibt vieles rätselhaft

sensortimecom ⌂ @, Montag, 27.12.2021, 21:45 vor 1494 Tagen @ BBouvier 1867 Views

bearbeitet von sensortimecom, Montag, 27.12.2021, 22:01

Warum hat die Kirche des Mittelalters, die ja unglaublich mächtig und präsent war, nicht von Beginn an die Stollen als Hexen- und Schratzelwerk verteufelt (wenn sie ja erst im Mittelalter gebaut wurden) und warum nicht erst viel später?? Wenn Sie doch zeitlich parallel zum Bau dieser unzähligen Stollen (die tausende Kilometer umfassen) existierte?? Und noch dazu, wenn doch alles von Kirchen, Klöstern und Stifte dokumentiert wurde, was damals geschah? Wenn die Priester doch damals penibel über alles Bescheid wussten, allein schon durch die Beichte, die alle Bauern und Handwerker ablegten?! Warum gibt es in der umfangreichsten Stiftsbibliothek der Welt, zb. in Admondt (Stmk.), keine Aufzeichnungen über den Bau der Erdställe, der sich über Jahrhunderte hinweg zog?
Das stimmt vorn und hinten nicht zusammen, Mann.

Mit einzelnen Fehlleistungen von Dr. Kusch hat das nichts zu tun. Fehler machten alle Historiker.

Der hat doch keine "endgültigen" Aussagen geliefert. Der hat aufmerksam gemacht auf bestimmte Phänomene und dann seine "Ideen" als solche deutlich gekennzeichnet.

Olivia @, Montag, 27.12.2021, 22:26 vor 1494 Tagen @ BBouvier 1834 Views

"Der Plan" bereits erschien mir als extrem dürftig. Aber wenn er sucht und dann etwas findet, dann ist das interessant.

Zerlegen kann man die Dinge natürlich. Außerdem kann man hinterher alles besser machen. Das liegt in der Natur der Sache.

Beim Verlinken des Videos geht es nicht um "absolute Wahrheiten" sondern darum, dass jemand sich mit einer Sache beschäftigt hat und zu bestimmten Ansichten gekommen ist. Ob die stimmen bzw. ob seine Annahmen falsifizierbar sind, das ist damit noch gar nicht gesagt, Zunächst einmal legt er Daten vor und damit haben andere einen Ansatz für eigene Forschungsarbeiten und Untersuchungen.

Er hat offenbar die Oberfläche von den bearbeiteten Steinen in verschiedenen Labors untersuchen lassen. Soweit ich ihn verstanden habe, kann festgestellt werden, WANN ein Stein bearbeitet worden ist...... Das war mir z.B. völlig neu und das fand ich u.a. sehr interessant.

Auf der ganzen Welt liegen sehr viele Artefakte herum, die von den bisherigen Geschichtswissenschaften nicht erklärt werden können.
Also, dann können sich doch junge Leute hinsetzen und daran weiter forschen und selbstverständlich auch alles besser machen.... bis dann weitere junge Leute kommen, die es wieder besser machen ..... :-)

Er hat sich - zusammen mit seiner Frau - in diese Sache hineingekniet und das sollte man ihm lassen.... und das auch anerkennen. Was sich dabei als falsch oder richtig oder unklar herausstellt, das ist eine andere Sache.

Aber erst einmal sollte man es sich anschauen.

--
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Die gibts hierzulande überall

sensortimecom ⌂ @, Montag, 27.12.2021, 07:09 vor 1494 Tagen @ Olivia 2454 Views

bearbeitet von sensortimecom, Montag, 27.12.2021, 07:12

Es gibt kaum einen Ort im Alpenvorland Österreichs (auch im Süden), wo du nicht diese Erdställe findest. In der Gegend um Steyr, wo ich seinerzeit als Kind aufwuchs, existiert ein 10 km langer Gang(!) zwischen zwei Orte, von dem mir meine Grosseltern immer wieder erzählten. Niemand hat sich dabei was besonderes gedacht. Erdstallforschung gab es nicht. Man nahm das damals als Selbstverständlichkeit hin, obwohl das Ganze an Rätselhaftigkeit kaum zu überbieten ist,

Friedrich Marby - Runenbücherei

solstitium @, Montag, 27.12.2021, 10:29 vor 1494 Tagen @ Olivia 2341 Views

aber frag nicht welcher Band, könnte 3-4 oder 5-6 sein.

Auch dort wird es erörtert.
Gibts auch als Hörbuch.

Da sind so viele Interessante Dinge unserer wahren Geschichte zu hören - von Wegweisern (Löchern in Steinen wodurch man die Kirche des nächsten Ortes sieht - über die unteriddischen Gänge und -Systeme und warum sie von der Kirche faktisch negiert wurden.

Kenne Gaststätten in BW die noch in diesen unterirdischen Höhlen bewirten, und Häuser, die drauf stehen ohne dass das darunter genutzt wird, also Zeugnisse, die den Pfaffen durch die Lappen gegangen sind.

Angeblich sind ganze Ortschaften also die alten Gebäude, unterirdisch miteinander verbunden. Dies sei auch hilfreich bei Bomdardierungen, also Flucht in den keller des Nachbargebäudes gewesen.

Wie gesagt, die Runenbücherei gibt hier Antworten.


https://pdfcoffee.com/marby-friedrich-marby-runen-buecherei-band-1-und-2-1931-109-s-sca...

--
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=568547
[image]

"...nein, wer NICHT kämpfen will, der fällt genauso!"
(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)

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