Der Vasall vom Balkan zeigt dem US Supreme Commander die kalte Schulter
Noch letzte Woche verkündete der SPON:
Der oberste Befehlshaber der Nato hat angesichts des russischen Aufmarsches an der Grenze zur Ukraine eine Verstärkung der eigenen Truppen an der Ostgrenze der Allianz angemahnt.
Nach SPIEGEL-Informationen schlug US-General Tod D. Wolters, der Supreme Allied Commander für Europa (kurz: Saceur), kürzlich in einer geheimen Videoschalte mit den Militärchefs der Partnernationen vor, ähnlich wie im Baltikum und Polen auch in Rumänen und Bulgarien die Nato-Präsenz über die Mission »Enhanced Forward Presence« (EFP) zu erweitern.
Nun kommt die Antwort aus Bulgarien:
Bulgaria’s Defence Minister Stefan Yanev is against the deployment of NATO troops in Bulgaria.
Stefan Yanev does not believe that “there are the necessary circumstances that can justify a decision related to the deployment of additional troops on our territory.”
“Such a decision would not correspond to the union interests or the national interest of Bulgaria,” he added.
Nationale Interessen eines Nato-Vasalls? Ja wo gibts denn sowas!
Wenn Südosteuropäer solche Haltung schon ganz öffentlich artikulieren, muss es mit der Autorität des Empires sehr schlecht aussehen.
Gruss,
mp