Vernünftige Risikoeinschätzung betrachtet beide Seiten der Impfbilanz - DT nicht
Du hast mit den "objektiven Fakten" die subjektive Interpretation mitgeliefert, dass er geimpft nicht gestorben wäre.
Das ist eine unsinnige Behauptung, wie laut neuestem Wochenbericht des RKI die 44,9 % Geimpften an den Covid-Todesfällen zeigen.
DT's Kardinalfehler in seiner Beurteilung der Impfvorteile ist, dass er permanent nur eine Seite der Bilanz beleuchtet.
Ja, die Impfungen schützten bisher zu einem gewissen Masse vor schweren Coviderkrankungen.
Ja, Covid kann eine schwere SARS-Erkrankung sein.
Keine Impfung ist jedoch ohne Nebenwirkungen, bei dieser Impfung sind im Vergleich zu anderen Impfungen besonders viele Nebenwirkungen dokumentiert. Während bei einer einmaligen Impfung die Schutzwirkung noch höher sein mag als die Nebenwirkungen (nachgewiesen ist das auch nicht, die Studien sind nicht abgeschlossen und unvollständig), so ist es logischerweise nur eine Frage des Multiplikators, bis das Risiko der Nebenwirkungen das Risiko einer Erkrankung übersteigt. Ob die Schwelle bei 5 oder 10 wiederholten Impfungen erreicht ist, ist noch unbekannt, wir werden es aber erleben, da ausreichend Menschen sich auch 10x impfen lassen werden.
Dem Covid-Krankheitsrisiko stehen also immer gegenüber:
- das Restrisiko auch nach Impfung (steigend im Zeitverlauf und mit zunehmenden impfausweichenden Mutationen)
- das Risiko von Nebenwirkungen der Impfungen (sich addierend mit zunehmender Anzahl von Impfungen)
Der Unterschied dieser beiden Seiten - sozusagen der Impfprofit - war schon immer kleiner als die offiziellen Verlautbarungen glauben machen wollen, und nimmt inzwischen rasant ab, bevor er sich demnächst erwartbar in sein Gegenteil verkehrt.
All das findet statt in dem Kontext, dass in der übergeordneten Betrachtung durch die Impfung keine nennenswerte postiven Einflüsse auf Morbidität oder Mortalität in der Gesamtheit aller Ursachen (siehe Biontech Zulassungsstudie, 6 Monatsupdate) oder der Gesamtheit aller schweren SARS-Erkrankungen (siehe RKI-Influenzareport 2017-2021) feststellbar sind. Dies legt die Vermutung extrem nahe, dass diejenigen, die an und mit Covid-19 sterben, statistisch gesehen ansonsten an anderen SARS-Infektionen bzw anderen Krankheiten verstorben wären.
Die enormen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kosten der Massnahmen dieser zweifelhaften Erfolge werden ebenso aus der Betrachtung ausgeblendet.
All diese sehr einfachen und objektiv beobachtbaren und festgestellten Dinge nimmt DT aber nicht in seine Risikobetrachtung mit auf, sondern er fixiert nur auf die initial beobachtbare Schutzwirkung der Impfung gegen schwere Covidformen. Für einen Unternehmer ist dies sehr ungewöhnlich, sich derart wenig Gedanken über zukünftig zu erwartende Fortschreibungen und Entwicklungen zu machen und sich nur auf die Rückansicht auf einen einzigen Teilindikator zu kaprizieren. Es ist geradezu als ob jemand in der Bilanz nur auf den positiven Stand des Bankkontos schaut, um daran den Erfolg der Firma abzulesen - und dabei geflissentlich alle anderen Aktiva und insbesondere Passiva ignoriert.
Zu unser aller Freude ist DT aber nicht immer so zukunftsblind: bei seiner Aktienauswahl bemüht er sich schon, die erwartbaren zukünftigen Fortschreibungen bereits stattfindender Entwicklungen richtig zu antizipieren - auch wenn diese den bisher im Rückspiegel beobachtbaren Phänomenen zuwiderlaufen. Beim Geld hört der Spass auf :)....Gerne mehr davon, DT!
Gruss,
mp