Umgang mit der Testpflicht als Angestellter (@Lydia)
Liebe Lydia,
Deinem Posting https://dasgelbeforum.net/index.php?id=589770 entnehme ich, dass Du bereits jetzt stramm auf einen Burnout zusteuerst.
Aus ehrenamtlicher Erfahrung kenne ich viele, die einen Burnout erlebt haben.
Was nicht klappt, subjektiv bei sich selbst einen Burnout festzustellen, dann zum Hausarzt zu gehen, ihm die Diagnose mitzuteilen und nach einem Attest für eine Krankschreibung oder Erwerbsunfähigkeitsrente zu fragen.
Denn ein Burnout entwickelt sich in mehreren Phasen und die werden vom Betroffenen meist nicht erkannt.
Üblicherweise bricht bei einem Burnout das Immunsystem zusammen, es entwickeln sich also Krankheiten verschiedenster Art, meist da, wo Vorerkrankungen oder genetische Dispositionen eh schon da sind.
Wenn Du Deinen Burnout nicht erkennst, kann es Dir passieren, dass Du anfängst fehlerhaft zu arbeiten, Deine Dir Anvertrauten dadurch zu schädigen und vielleicht noch vor dem 15.3. entlassen zu werden.
Es ist also besser, dass Du jetzt die Zeit bis zum 15.3. nutzt, um sorgfältig in Deinen Körper hineinzuhören, welche Signale er Dir gibt und welche Krankheiten sich bis zum 15.3. entwickeln werden.
Hier eine Broschüre, die Dir hilft, die von Deinem Körper mitgeteilten Krankheitssymptome zu identifizieren. Sie ist im übrigen textlich so gefasst, dass Du Deinen Arzt so führen kannst, dass er auch die richtige Diagnose findet, denn die muss und will immer der Arzt finden. Nur eine richtige Diagnose führt zur Heilung.
Google einfach unter
Lieber krankfeiern als gesundschuften
Entwickelt sich bis zum 15.3. beispielsweise eine Eierstockentzündung, dann ist Dir eine Krankschreibung bis zu sechs Wochen sicher. In dieser Zeit läuft Dein Gehalt weiter, der einzige Unterschied ist, dass Du Dich dann auf Deinen weiter entwickelnden Burnout konzentrieren kannst und dass der Arbeitgeber üblicherweise kaum Kosten hat, da er sich über die Umlage 1 dagegen versichert hat.
Nutze diese sechs Wochen, um genau auf Deinen Körper zu hören, wie sich Dein Burnout weiter entwickelt. Wenn Du dann nach den sechs Wochen mit einer anderen Diagnose leider weiter krankgeschrieben wirst, gilt die sechs Wochen Frist erneut und Du wirst nicht in den Status „Empfänger von Krankengeld“ ausgesteuert. Als Empfänger von Krankengeld ist der Arbeitgeber von jeglicher Zahlung befreit, obwohl er Dich nicht entlassen hat.
Ein Burnout äußert sich in vielerlei Hinsicht. Vielleicht erleidest Du ja eine Magen-Darm-Grippe nach überstandener Eierstockentzündung. Die zweite Krankschreibung sichert Dir, wenn diagnostisch von der ersten different, den Status der Lohnfortzahlung.
Das ist im übrigen auch mit der dritten und vierten Krankschreibung so.
Irgendwann ist bei laufender Lohnfortzahlung Deine Krankenakte so dick, dass ein Arzt schon selber darauf kommt, auf einen Burnout zu erkennen. Der kann Dich, wenn entsprechend argumentiert, dauerhaft erwerbsunfähig machen, was Dich dann für eine Erwerbsunfähigkeitsrente qualifiziert, je älter Du bereits bist, desto eher wird dem entsprochen. Nutze die Zeit der beständigen Lohnfortzahlungen, um Dich darauf vorzubereiten, dass, wenn sich der Burnout nicht behebt, dass Dir irgendwann statt Lohnfortzahlung eine Erwerbsunfähigkeit nahegelegt wird.
Vielleicht ändern sich ja auch die politischen Verhältnisse, die oft für Krankheitsgeschehen verantwortlich sind. Gib also bitte die Hoffnung nicht auf, wieder spontan zu gesunden.
Psychologen und Psychiater erklären unermüdlich, wie stark das Depressionsgeschehen und die Burnouts (auch bei Jugendlichen) durch die Corona-Maßnahmen zugenommen haben. Die können Deine Helfer sein, denn die möchten an dem Corona-Kuchen auch partizipieren.
Für das diagnostische Geschehen ist es nützlich, bei typischen Frauenkrankheiten einen männlichen Arzt aufzusuchen, bei typischen Männerkrankheiten eine Frau. Ein Hausarzt, der schon von Vorerkrankungen weiß, ist nützlicher als einer, der sich erst einarbeiten muß.
Es kann auch sinnvoll sein, ab und an den Arzt zu wechseln, wenn der Angefragte nicht diagnosesicher ist.
Deine Krankheiten mit der Impfung in Verbindung zu bringen, empfiehlt sich nicht. Ist er impfgläubig, wird er für die in Deinem Posting geäußerten Bedenken kein Verständnis aufbringen, ist er impfkritisch wirst Du ihn nur ängstigen, weil er dann seine Kollegen vor Augen hat, die von SEK-Kommandos bereits heimgesucht wurden und ihre Approbation verloren.
Konzentriere Dich also nur auf Deine Krankheiten und schau zu, dass Du bald wieder genesen bist. Die Ärzte werden Dir dabei helfen, denn das ist deren Berufung.