ohne Prophezeiungsfälschung als Vorlage, kann Irlmaier nichts eigenständig prophezeien
Hallo!
Was die Soldaten betrifft, die nach Irlmaiers "Prophezeiung"
zu Beginn seines (frei erfundenen) "III. Weltkrieges"
überraschend von draußen in das Wirtshaus in Hunderdorf
hineinschauen, so geisterte mir da noch eine weitere
alte Quelle, an der sich Irlmaier mit seiner Lüge bedient hatte,
im Hirn umeinand.
Und vorhin fiel sie mir wieder ein.
Es handelt sich dabei um die "Keilhofersche Handschrift"
- von gegen 1850 und aus dem Bayerischen Wald -
mit folgender Prophezeiung, die einem fiktiven "Stormberger"
(= Mühlhiasl, dito fiktiv, gest. angeblich gegen 1820)
angedichtet worden ist:
=>
"Über den Hühnerkobel, über den Falkenstein und über den Rachel
werden sie kommen und rote Jankerl anhaben.
Über Nacht (= heimlich, überraschend) wird es geschehen.
In einem Wirtshaus in Zwiesel werden viele Leute beisammen sein,
und draußen werden die Soldaten über die Brücke reiten."
Grüße,
BB