Aussage gegen Aussage
Was der jüdische Sänger berichtete, dürfte allgemein bekannt sein.
Nun gibt es ein paar Details zu dem Vorfall von Seite der Beschuldigten.
Herr W. (Name d. Red. bekannt) habe drei Gäste vorgelassen.
Ofarim wurde wütend, es sei zu „einem Wortgefecht“ gekommen.
Daraufhin wurde er gebeten, das Hotel zu verlassen.
Dies bestreitet jedoch Ofarims Managerin:
„Gil sagt, es war nicht so. Dass es mit seinem Davidstern zu tun hatte, hat er sich nicht ausgedacht und er hat definitiv nicht gepöbelt.“
Quelle: https://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-news/leipzig-nach-antisemitismus-vorwuerfe...
Der Stern wird schon eine Rolle gespielt haben, aber vielleicht anders als es Ofarim schilderte.
Wie sagt der Sänger?
„Und da ruft irgendeiner aus der Ecke: 'Pack deinen Stern ein'. Und da sagt der Herr W.: 'Packen Sie Ihren Stern ein.‘“
Erst dann dürfe er einchecken ...
Jetzt bekommt das Ganze langsam Kontur.
Meine vorläufige These zum Vorfall.
An der Rezeption herrschte größerer Andrang.
Wer so etwas schon einmal erlebte, weiß daß hier neben den Gästen auch das Personal unter Druck steht.
Herr W. läßt aus unbekannten Gründen 3 Gäste vor, was zu klären wäre, aber auch andererseits keine Panik-Reaktion verursachen sollte.
Daraufhin wird Ofarim pampig.
Die Angestellten reagieren und es entspinnt sich ein Zwist.
Und nun kommt der David-Stern ins Spiel.
Eine kleine Halskette muß man nicht einpacken, die ist kaum zu sehen.
Doch wenn man das gute Stück besonders präsentiert, um damit zu kokettieren und möglicherweise eine Vorzugsbehandlung zu erschleichen, dann werden auch die bislang sinnlosen Kommentare plötzlich verständlich.
„Und da ruft irgendeiner aus der Ecke: 'Pack deinen Stern ein'. Und da sagt der Herr W.: 'Packen Sie Ihren Stern ein.‘“
Erst dann dürfe er einchecken ...
Das Einpacken ergibt, wie gesagt, bei einer solchen Halskette wenig Sinn.
Wenn man diese aber als Druckmittel verwenden möchte und ihn provozierend in die Runde hält, dann wäre die Reaktion schlüssig.
Die Rezeption hat sich diesem Druck widersetzt und das war das Ungeheuerliche, was sich der Sänger nicht bieten lassen wollte.
Er meinte, er sei etwas Besonderes, wie auch immer er auf diese Idee kam. ![[[zigarre]]](images/smilies/zigarre.gif)
Die Kiste gerät nun etwas aus der Spur, denn das Hotel steht am Pranger und wehrt sich.
Um den Vorgang lückenlos zu klären hat das „Westin“ hat eine renommierte Anwaltskanzlei eingeschaltet. „Dann werden wir arbeitsrechtlich oder zivilrechtlich reagieren“, erklärt der Hotelchef. Heißt: Auch eine Klage gegen Ofarim ist nicht ausgeschlossen!
Quelle: https://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-news/antisemitismus-vorwuerfe-von-gil-ofar...
mfG
nereus