Der vormundschaftliche Staat - Von der Notwendigkeit, seine Allmacht zu brechen

Falkenauge @, Mittwoch, 29.09.2021, 08:00 vor 1572 Tagen 4317 Views

„Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer.
Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus
seinem Munde: ´Ich, der Staat, bin das Volk.`“

(Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra)

Nietzsche hatte den bestehenden Obrigkeitsstaat im Auge, der seit dem Absolutismus alle Lebensbereiche unter seine Regelungswut gebracht und den freien Menschen bis heute – auch hinter demokratischer Fassade - zum Befehlsempfänger unter dem Vorwand gemacht hat, dass er die Interessen des Volkes vertrete. Natürlich meinte Nietzsche nicht, dass es keines Staates bedürfe, aber nicht eines solchen, der als gigantischer kalter Machtapparat von einer „Elite“ benutzt wird, um den Menschen überall ihren Willen aufzuzwingen.

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2021/09/29/der-vormundschaftliche-staat-von-der-n...

Hetze nicht und rufe nicht zu Gewalt auf, sondern sorge Dich ein wenig darum, ...

Weiner, Mittwoch, 29.09.2021, 09:25 vor 1572 Tagen @ Falkenauge 3788 Views

... dass Deine Mitmenschen gut werden und den richtigen Weg gehen -

denn dann erübrigt sich aller Staat.

Was ist der gute Weg?

Nimm niemand etwas weg von dem, was er sich selbst ehrlich erarbeitet hat.
Gib großzügig helfend und tausche das, was Du selbst erarbeitet hast und erübrigen kannst.
Töte niemand, denn dann nimmst Du ihm und seiner Familie alles, was sie haben.
Handle so nicht nur gegenüber Deinen Mitmenschen sondern gegenüber aller Natur.
Suche den Grund der Wirklichkeit zu erkennen - und in Dir selbst zu berühren.
Denn weil auch Du ein Teil der Wirklichkeit bist, ruht der Grund der Wirklichkeit auch in Dir.

~~~~~~~~~~~~~~~~~

Selbstverständlich, Falkenauge, weiß ich, dass Du nicht gewalttätig bist und den guten Weg selbst gehst. Mein Beitrag bezieht sich nur auf Deine Wortwahl, "den Staat zu zerschlagen". Denn eine derartige Intention und Verfahrensweise geht meistens 'nach hinten los', vor allem wegen der aktuellen 'Allmacht'. Das Wort UMBAU wäre vielleicht treffender. Die 'Allmacht des Staates' ist ohnehin nur eine scheinbare. Denn die 'Macht' eines Staates liegt immer und ausschließlich in seinen Staatsangehörigen (ggfs. auch in ausgebeuteten Angehörigen anderer Staaten). Nur sind in 99,999999999% aller Fälle die Staatsangehörigen nicht fähig, ihre Macht selbständig angemessen zu organisieren. Das ist im Grunde auch gut so, denn wenn man Macht hat, verleitet sie dazu, den falschen Weg zu gehen. Die 'Macht' ist im idealen Staat derjenigen Menschen, die den guten Weg gehen, die Summe ihrer guten Fähigkeiten und Charaktereigenschaften sowie ihre eigene gemeinschaftlich - und deshalb viel effizienter und kreativer erarbeitete Überschußproduktion.

Allmacht zerbrechen

Falkenauge @, Mittwoch, 29.09.2021, 09:37 vor 1572 Tagen @ Weiner 3149 Views

Hallo Weiner,
ich habe ja auch nicht geschrieben: den Staat zu zerschlagen oder zu zerbrechen, sondern seine "Allmacht zu brechen". Das ist ein Unterschied.

Gruß

Wie es an der Spitze der Staaten heutzutage zugeht, ...

Weiner, Mittwoch, 29.09.2021, 09:38 vor 1572 Tagen @ Weiner 3567 Views

... erfährt man (ein klein wenig) hier:

https://www.zeit.de/zeit-wissen/2021/05/bundeskanzler-politik-regierung-machtverhaeltni...

(sind vier Artikel in Folge, deshalb am Ende des Textes auf 'weiter' klicken)

vor allem aber hier:

https://www.profil.at/oesterreich/sebastian-kurz-ja-ich-bin-die-oevp/401747496?utm

https://www.derstandard.at/story/2000129929162/kurz-in-hitziger-einvernahme-an-richter-...

Die Protokolle des Untersuchungsausschusses (der der richterlichen Vernehmung vorausging und weit umfangreichere Einblicke bzw. Details bietet), findet man hier:

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A-USA/A-USA_00002_00906/index.shtml#tab-Vero...

SCO (und @stokk)

Weiner, Mittwoch, 29.09.2021, 10:21 vor 1572 Tagen @ Weiner 2983 Views

Meyssan hat eine Reihe von Beiträgen zur geopolitischen Neuordnung veröffentlicht. Der neueste Beitrag findet sich hier:

https://www.voltairenet.org/article214199.html

(der überstürzte Abzug aus Afghanistan hat die 'Partner' der USA in Irak und Syrien verstört; es ist deshalb auch dort eine 'Bereinigung' zu erwarten; möglicherweise auch in Korea -> siehe hierzu weiteren Kurztext von Meyssan).

Der Wikipedia-Artikel zur Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit ist hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Shanghaier_Organisation_f%C3%BCr_Zusammenarbeit

Diese Kooperation geht ursprünglich auf sicherheitspolitische Problemstellungen zurück, könnte sich aber künftig in Richtung Ökonomie und Geld ('Währungsschlange' der beteiligten Staaten) wandeln. Indien ist das schwierigste Mitglied (U-Boot der USA). Iran und Afghanistan werden beitreten. Mit Syrien und Libanon wäre im Nahen Osten ein gewisser Abschluss erreicht.

Ich bitte zu beachten, dass die Gründung der Organisation vor 9/11 lag. Mit dieser Bemerkung schließe ich an den Schlußsatz eines Beitrages an, den ich gestern in einen sehr alten Thread ergänzend eingestellt habe.

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=579487


@stokk

eine Zusammenfassung des von Dir erwähnten Buches von Glenn DIESEN findet sich hier:

https://www.researchgate.net/publication/350289110_Europe_as_the_Western_Peninsula_of_G...

Ein Schüler Hobbes`! Dass es so etwas heute noch gibt! Oder haben wir es mit dem letzten Überlebenden des 17. Jh. zu tun?

Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 15:37 vor 1572 Tagen @ Weiner 2476 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 16:08

... dass Deine Mitmenschen gut werden und den richtigen Weg gehen -

denn dann erübrigt sich aller Staat.

Das ist Hobbes. Nach Hobbes würden alle Menschen zu aller Zeit übereinander herfallen, wenn sie nicht vom Staat und seinen weisen Gesetzen (und der Religion?) davon abgehalten würden, der sie mit dem Strafrecht und der Überwachug davon abhält. Von Hobbes stammt auch der Leviathan, mit dem wir hier in Deutschland aber weniger Sorgen haben.

Was ist der gute Weg?

Nimm niemand etwas weg von dem, was er sich selbst ehrlich erarbeitet hat.
Gib großzügig helfend und tausche das, was Du selbst erarbeitet hast und erübrigen kannst.
Töte niemand, denn dann nimmst Du ihm und seiner Familie alles, was sie haben.
Handle so nicht nur gegenüber Deinen Mitmenschen sondern gegenüber aller Natur.
Suche den Grund der Wirklichkeit zu erkennen - und in Dir selbst zu berühren.
Denn weil auch Du ein Teil der Wirklichkeit bist, ruht der Grund der Wirklichkeit auch in Dir.

Das ist 18. Jh. und der Pietist Immanuel Kant, den Nietzsche gründlich entlarvt hat. Aber ich gebe @Oblomow recht, wen es interessiert, soll es selber lesen.

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist der Mensch ein Rudeltier. Jedes Rudel hat sein Revier. Insofern man die Grenzen fremder Reviere respektiert und einem anderen Menschen außerhalb seines Reviers begegnet, sind die Menschen im allgemeinen friedfertig. Sogar so friedfertig, dass man sich überall; auch in völlig fremden Revieren, ungeefährdet bewegen kann.

Das ändert sich aber plötzlich und ziemlich strikt, wenn einer in das Revier eines anderen Rudels eindringt. Dann wird es sehr schnell und ziemlich plötzlich lebensgefährlich.

So weit hat das über Jahrhunderttausende Funktioniert.
Ein Problem entstand erst mit dem Auftauchen des Staates und der Zerstörung der natürlichen Reviere.
Seitdem kann jeder Mensch aus nichtigstem Anlass plötzlich unangemessen gewalttätig werden, weil die Zerstörung der natürlichen Reviere geht einher mit der Zerstörung des natürlichen Verhaltensrepertoires.
Der Staat verbietet die Verteidigung des eigenen Reviers (wobei es genaugenommen ein Revier für ein Indivuum gar nicht gibt, sondern nur das Revier des Rudels) und verspricht im Gegenzug, den Schutz dieses Reviers zu übernehmen. Das ist der Contrat sozial.

Die Begründung Hobbes für die Existenz des Staates ist also eine Tautologie, weil die Menschen erst seit dem Moment sich so verhalten, seit es den Staat gibt und dieser die natürllichen Reviere zerstört hat. Kant ist ein reiner Voluntarist; man muss nur gut sein wollen, dann klappt das schon - irgendwie.

Woran erkennt man nun das Revier eines anderen Rudels? Hunde heben ihr Beinchen, auch andere Tiere benutzen Duftmarkierungen, nur die Menschen riechen dafür zu schlecht.
Ich weiß es nicht genau, ich habe aber eine Vermutung: Es ist der Rauch des Herdfeuers. Wo man den Rauch des Herdfeuers eines anderen Rudels riecht, befindet man sich in dessen Revier, umgekehrt natürlich genau so, wenn man das Herdfeuer eines fremden Rudels riecht.
Das Herdfeuer befindet sich im allgemeinen in der eigenen Wohnung. Daher auch die Unverletzlichkeit der Wohnung.

Gruß Mephistopheles

Es ist doch die offensichtliche Absicht...

Greenhoop @, Mittwoch, 29.09.2021, 10:08 vor 1572 Tagen @ Falkenauge 3336 Views

... Staaten zerstören zu wollen, nur um dieselbe Konstruktion auf "Supranationale Ebene" und schlussendlich weltweit hieven zu können. Die von Ihnen angesprochene Entflechtung ist Utopia, denn dazu müsste es den "mündigen Bürger" geben, welcher allein schon durch unser Schulsystem und dem sich anschließenden "Hamsterrad", seit Urzeiten erfolgreich verhindert wird. Nur die Wenigsten wollen erkennen, dass sich die Geschichte mit der Ausgrenzung ein 3.Mal innerhalb eines Jahrhunderts wiederholt, wie sollten in solch einem Umfeld Impulse für eine Neuausrichtung der Gesellschaft, dem Staatswesen ankommen können.

Faktisch arbeiten Regierung, Medien, Gewerkschaften, Verbände und Bevölkerung gemeinsam an der nationalen Auflösung, wenn auch unter unterschiedlichen Beweggründen. Letztere sind den Usurpatoren hinlänglich bekannt und bis auf das kleinste Detail geplant. Das sind genau diejenigen Frontläufer die freimütig und ohne jede Scham folgendes kundtaten:

„Wir brachten nach dem Mauerfall Ost- und Westeuropa zusammen, wir verhinderten einen Krieg zwischen der Türkei und Griechenland, und wir läuteten das Ende der Apartheid ein, als Nelson Mandela in Davos war.“

https://www.schweizer-illustrierte.ch/people/swiss-stars/mit-wef-grunder-klaus-schwab-u...

Ich mag Ihre schönen Worte, allein die Realität ist eine andere.

Schöne Worte

Falkenauge @, Mittwoch, 29.09.2021, 11:05 vor 1572 Tagen @ Greenhoop 2692 Views

Die von Ihnen angesprochene Entflechtung ist Utopia, denn dazu müsste es den "mündigen Bürger" geben, welcher allein schon durch unser Schulsystem und dem sich anschließenden "Hamsterrad", seit Urzeiten erfolgreich verhindert wird."

Die Entflechtung des omnipotenten Staates ist nicht utopisch, sondern als Idee realistisch, weil sie in der Realität bereits veranlagt ist. Dass dies möglichst viele erkennen, darauf kommt es zunächst an.
Dass es dazu zu wenige gibt, da gerade das staatliche Schulsystem den selbständig denkenden "mündigen Bürger" verhindert, ist völlig richtig.

Aber umso notwendiger ist es doch, für ein freies Bildungswesen einzutreten. Ich weiß, dass dies viele einsehen, dazu müssten sie schon durch ein freies Bildungssystem gegangen sein, was wiederum das jetzige staatliche System verhindert. Das ist das Paradox.
Aber man kann ja nur aufklären, damit möglichst viele die Notwendigkeit sehen. Den Rest muss dann wohl die ohne Zweifel zunehmende innere und äußere Not der Menschenh bewirken.

Ich mache mir also um die jetzigen Möglichkeiten zu einer Entflechtung keine Illusionen. Aber es muss erst mal bei möglichst vielen die Idee als solche verstanden und gewollt werden.

Entflechtung des Staates ist Ende der arbeitsteiligen Gesellschaft und Rückkehr zur Subsistenzwirtschaft

Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 11:20 vor 1572 Tagen @ Falkenauge 2770 Views

Die von Ihnen angesprochene Entflechtung ist Utopia, denn dazu müsste es den "mündigen Bürger" geben, welcher allein schon durch unser Schulsystem und dem sich anschließenden "Hamsterrad", seit Urzeiten erfolgreich verhindert wird."

Die Entflechtung des omnipotenten Staates ist nicht utopisch, sondern als Idee realistisch, weil sie in der Realität bereits veranlagt ist. Dass dies möglichst viele erkennen, darauf kommt es zunächst an.

Soll ich dir sagen, was passiert, wenn sie das erkennen? Dass genau du es warst, der das gepredigt hat?

Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.
Da kannst du aber Gift drauf nehmen! [[euklid]]

Gruß Mephistopheles

Entflechtung

Falkenauge @, Mittwoch, 29.09.2021, 11:46 vor 1572 Tagen @ Mephistopheles 2634 Views

"Entflechtung des Staates ist Ende der arbeitsteiligen Gesellschaft und Rückkehr zur Subsistenzwirtschaft"

Das ist eine spontane unsinnige Behauptung, ohne Überlegung und Nachweis.

Überleg doch mal

Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 12:14 vor 1572 Tagen @ Falkenauge 2960 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 12:21

"Entflechtung des Staates ist Ende der arbeitsteiligen Gesellschaft und Rückkehr zur Subsistenzwirtschaft"

Das ist eine spontane unsinnige Behauptung, ohne Überlegung und Nachweis.

Nachweis
- Kollaps der Maya
- Kollaps der Inkakultur
- Kollaps der Sumerer, der erfinder der Keilschrift
- Kollaps der ägyptischen Kultur
- Kollaps der indischen Kultur
- Kollaps der arabischen Kultur
- Kolaps der antiken Kultur.
(um nur einige wenige Beispiele zu nennen aus einer unabsehbaren, aber vielfach auch unbekannten, Anzahl zusammengebrochener Zivilisationen)

Jeder kulturelle Kollaps führte zu einer drastischen Bevölkerungsreduktion, zur aufhebung der Arbeitsteilung und zur wiedereinührung der Subsistenzwirtschaft. Einige zusammengebrochene Kulturen sollen sogar wieder zu Jägern und Sammlern geworden sein, das bezweifle ich aber, weil ich glaube, dass zivilisierte Völker die evolutionäre Fitness verloren haben, um als Jäger und Sammler zu überleben. Nomaden (viehzüchter) könnte ich mir vorstellen. Genauso wenig, wie Hunde als Wölfe überleben können.

Gruß Mephistopheles

Kollaps

Falkenauge @, Mittwoch, 29.09.2021, 12:20 vor 1572 Tagen @ Mephistopheles 2828 Views

Wieso ist denn mit einer staatlichen Entflechtung ein kultureller Kollaps verbunden? Das ist doch reine Phantasie. Das ganze Gegenteil ist der Fall, wie jedem aufgehen muss, der den Artikel nachdenklich liest. Aber das ist eben der soziale Punkt. - Meine Güte.

Schon des Geldes wegen

Heinz @, Mittwoch, 29.09.2021, 13:14 vor 1572 Tagen @ Falkenauge 2664 Views

Nur Staaten können Geldwirtschaft. Wie es Staaten erging, die das Geld abschafften - freiwillig oder gezwungenermaßen - , lernt man im Geschichtsunterricht oder auch nicht<img src=" />

--
Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

Geld

Falkenauge @, Mittwoch, 29.09.2021, 16:25 vor 1572 Tagen @ Heinz 2390 Views

Wer spricht denn von Abschaffung des Geldes. Bitte seriöse Beiträge.

Seriöses Wolkenkuckucksheim

trosinette @, Donnerstag, 30.09.2021, 07:29 vor 1571 Tagen @ Falkenauge 2207 Views

Hallo,

Wer spricht denn von Abschaffung des Geldes. Bitte seriöse Beiträge.

Die Leute, die im Gegensatz zu Falkenhaube mitbekommen haben, dass zwischen Staat und Geld möglicherweise gewisse Zusammenhänge bestehen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Diese Zusammenhänge nennen sich Rechtsstaat!

Mephistopheles, Donnerstag, 30.09.2021, 11:11 vor 1571 Tagen @ trosinette 2154 Views

Hallo,

Wer spricht denn von Abschaffung des Geldes. Bitte seriöse Beiträge.


Die Leute, die im Gegensatz zu Falkenhaube mitbekommen haben, dass zwischen Staat und Geld möglicherweise gewisse Zusammenhänge bestehen.

Kaufe jetzt, zahle später!

[[euklid]]

Darauf basiert unsere gesamte arbeitstelige Gesellschaft.

Gruß Mephistopheles

Gemeinschaftliche Verklumpung

trosinette @, Donnerstag, 30.09.2021, 12:02 vor 1571 Tagen @ Mephistopheles 2157 Views

Guten Tag,

Darauf basiert unsere gesamte arbeitstelige Gesellschaft.

Basis passt nicht so gut. Auf einer Basis könnte sich der Einzelne noch halbwegs frei bewegen. In der arbeitsteiligen Geldwirtschaft sind wir dagegen alle miteinander zu einem großen Klumpen verkleistert und der Kleister ist das Geld.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Ich muss mich berichtigen. Das ist DER Punkt, den dottore und auch das Forum bis jetzt nicht auf den Radar hatte (auch, weshalb die Staatspleite nicht schon lange eingetreten ist).

Mephistopheles, Donnerstag, 30.09.2021, 15:14 vor 1571 Tagen @ trosinette 2254 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Donnerstag, 30.09.2021, 15:25

Guten Tag,

Darauf basiert unsere gesamte arbeitstelige Gesellschaft.


Basis passt nicht so gut. Auf einer Basis könnte sich der Einzelne noch halbwegs frei bewegen. In der arbeitsteiligen Geldwirtschaft sind wir dagegen alle miteinander zu einem großen Klumpen verkleistert und der Kleister ist das Geld.

Der Rechtsstaat WAR das absolute Erfolgsmodell aller Demokratien.

WAR!

Auch, weil sich Alle darauf verlassen konnten, dass ratifizierte Gesetze von den Demokratien auch beachtet würden - mehr oder weniger. Zu kritteln gibt es immer etwas, aber im Großen und Ganzen konnte man sich auf die Gesetze verlassen. Das gilt aber nicht mehr in der Imperatur. Hereingefallen ist man deswegen, weil formaljuristisch die alte Verfassung beibehalten wurde. Da ist aber sehr bedeutsam, dass unter Augustus formaljuristisch die res publica uneingeschränkt beibehalten wurde. Erst Caligula hat den Schwindel aufgedeckt, wofür er aber von allen incl. unserer deutschen Großhistoriker als verrückt verfemt wurde, weil er ein Pferd zum Konsul gemacht hat. (In Berlin sollen ja ungewöhnlich viele ungültige Stimmen abgegeben worden sein. Wollten die etwa ein Pferd - oder, besser noch, ein Schwein - zum Bundestagsabgeordneten machen? [[lach]]. Erst in neuester Zeit rudert man etwas zurück und kommt dahinter, dass Caligula ganz einfach die Tatsachen offengelegt hat.

Weil er an der alten Verfassung festhielt, hat dottore es nie für möglich gehalten, wie der Bunzeltag und sämtliche Politiker schamlos und ungestraft ihre eigenen Gesetze brechen und über den Haufen warfen.

Halten wir mal fest: Formaljuristisch bestehen Demokratie und Rechtsstaat und gesetzliche US-Präsidentenwahl weiter; es ist aber was Anderes drin. An der Geschichte des Imperium Romanum können wir abschätzen, was uns in den nächsten Jahrzehnten bevorsteht
(Aber noch etwas zu Weinerleben, ich glaube auf keinen Fall, dass das Imerium Demoraticum noch 2 1/2 Jahrtausede Bestand hat.)

Noch etwas: Die augusteische Zeit ist untrennbar verbunden mit dem Begriff der Pax augustana. Das bedeutete aber nur Frieden im Inneren des Reiches, nach außen hin trat das Imperium Romanum niemals aggressiver auf als unter Augustus.
Nun, die Pax americana, die haben wir seit 1945. Das hat nicht einmal Augustus erreicht.

Gruß Mephistopheles

Im kulturellen Kollaps ...

Greenhoop @, Mittwoch, 29.09.2021, 13:49 vor 1572 Tagen @ Falkenauge 2626 Views

... befinden wir uns doch schon lange, die Entflechtung kann somit nicht mehr erfolgen, denn welche Wertvorstellungen können sich in einer gewollt heterogenen Gesellschaft noch vermitteln lassen ? Diese Staatssimulation halten nur noch Lügen und die Leistung der anderen zusammen, weitere Gemeinsamkeiten gibt es nicht, hat es auch nie gegeben. Immerhin hatten wir eine ganze Zeit regional begrenzten Frieden, erkauft und endet eben nicht durch die fehlende Entflechtung, sondern aufgrund des nun endenden Zyklus des Aufschuldungsprozesses.

Man kann sich die Nachdenkseiten sparen. Allein ein Blick auf die Geschichte der USA genügt. Die waren doch 1776 total entflochten. Lieber wäre mir die Klärung der Frage, warum sie es heute nicht mehr

Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 13:56 vor 1572 Tagen @ Falkenauge 2635 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 14:41

Wieso ist denn mit einer staatlichen Entflechtung ein kultureller Kollaps verbunden? Das ist doch reine Phantasie. Das ganze Gegenteil ist der Fall, wie jedem aufgehen muss, der den Artikel nachdenklich liest. Aber das ist eben der soziale Punkt. - Meine Güte.

Die hatten eine Verfassung, an die sich heute allerdings keiner mehr hält, und demokratische Wahlen, wo nur die Leute, die was zu sagen hatten, wählen durften. Staat gab es so gut wie keinen; zumindest hatten sie keine Bundessteuer, die Währung war der Dollar, eine FED gab es nicht, jeder hatte das Recht, eine Waffe zu tragen und das war eine Muskete, ein Vorderlader, der vom Schützen vor jedem Schuss mit Schwarzpulver und einer Rundkugel geladen werden musste. Nitroglycerinsprengstoffe gab es nicht. Der Sheriff wurde in jedem Ort gewählt, ein FBI gab es nicht. Eisenbahnen gab es nicht und Highways waren unbekannt.
Schule bestand aus der Sonntagsschule, in der der Pfarrer den Kindern die Bibel erklärte. Viel mehr Bildung gab es nicht. Zumindest das scheint in USA, Gerüchten zufolge, gleich geblieben zu sein.

Warum fangst du mit deiner Entflechtung eigentlich nicht mit den USA und der Verfassung von 1776 an, wo Sklaverei noch erlaut war?

Gruß Mephistopheles

Falkenhaube

trosinette @, Mittwoch, 29.09.2021, 15:39 vor 1572 Tagen @ Falkenauge 2478 Views

Guten Tag,

"Entflechtung des Staates ist Ende der arbeitsteiligen Gesellschaft und Rückkehr zur Subsistenzwirtschaft"
Das ist eine spontane unsinnige Behauptung, ohne Überlegung und Nachweis.

Die Behauptung kommt Dir nur spontan und unsinnig vor, weil Du die Überlegungen dazu, die hier in den vergangenen Jahren in Hülle und Fülle nachzulesen sind, ignorierst.

Du könnest auch versuchen, dass Gegenteil zu beweisen, was sicherlich schwierig ist, da eine arbeitsteilige Gesellschaft außerhalb von Staatswesen, bzw. vergleichbaren Machtstrukturen bisher nirgendwo vorgekommen ist.

Und wir sind uns sicherlich einige, dass mit Arbeitsteilung nicht gemeint ist, dass Muddi die Suppe umrührt, während Papi einen neuen Kochlöffel schnitzt. Wir meine doch eher arbeitsteilige Prozesse, an deren Ende PKW's, Kernspintomographen, Panzerkreuzer, Defibrillatoren und Handys das Licht der Welt erblicken.

Und diesen arbeitsteiligen Prozessen unterwirft sich ein normaler Mensch normalerweise nicht freiwillig. Rate mal, wieso über 7 Mio. Bürger regelmäßig Lotto spielen. Oder wie wäre es hiermit?

Es geht nicht um läppische mündige Bürger oder Entflechtung des Staates. Es geht um grundlegende Prinzipien im Wesen des Menschen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Ich habe zwar niemals angenommen, dass du in der Lage wärest, Nietzsche richtig zu verstehen, aber das ist dermaßen daneben...

Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 11:00 vor 1572 Tagen @ Falkenauge 3049 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 11:11

„Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer.
Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus
seinem Munde: ´Ich, der Staat, bin das Volk.`“

(Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra)

Nietzsche hatte den bestehenden Obrigkeitsstaat im Auge, der seit dem Absolutismus alle Lebensbereiche unter seine Regelungswut gebracht und den freien Menschen bis heute – auch hinter demokratischer Fassade - zum Befehlsempfänger unter dem Vorwand gemacht hat, dass er die Interessen des Volkes vertrete. Natürlich meinte Nietzsche nicht, dass es keines Staates bedürfe, aber nicht eines solchen, der als gigantischer kalter Machtapparat von einer „Elite“ benutzt wird, um den Menschen überall ihren Willen aufzuzwingen.

So ein Quatsch! Kannst du nicht lesen?

Das ganze Zitat im Zsammenhang:
[313] Irgendwo gibt es noch Völker und Herden, doch nicht bei uns, meine Brüder: da gibt es Staaten.

Staat? Was ist das? Wohlan! Jetzt tut mir die Ohren auf, denn jetzt sage ich euch mein Wort vom Tode der Völker.

Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: »Ich, der Staat, bin das Volk.«

Lüge ist's! Schaffende waren es, die schufen die Völker und hängten einen Glauben und eine Liebe über sie hin: also dienten sie dem Leben.

Vernichter sind es, die stellen Fallen auf für viele und heißen sie Staat: sie hängen ein Schwert und hundert Begierden über sie hin.

Wo es noch Volk gibt, da versteht es den Staat nicht und haßt ihn als bösen Blick und Sünde an Sitten und Rechten.[313]
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Also+sprach+Zarathustra/Die+Rede...

Hier beschreibt Nietzsche eindeutig die Kultur, die tot ist (die Völker und Herden) und die auf die Kultur folgende Zivilisation (dieses kalte Ungeheuer, die Staaten).

Nietzsche schreibt also ganz klar, dass allein die Existenz eines Staates die Folge einer zum Tode führenden Krankheit ist. Jeder Versuch, etwas gegen den Staat zu unternehmen, wird logischerweise die Krankheit beschleunigen. Der Tod tritt noch schneller ein.

Die einzige Möglichkeit, die Nietzsche sieht (nicht hier im Textausschnitt, ergibt sich aber aus seinem Gesamtwerk), besteht darin, dass sich Einzelne weiterentwickeln zu Übermenschen. Das ist aber jenseits von gut und böse oder jenseits von Staat und Gesellschaft.

Gruß Mephistopheles

Nietzsche verstehen

Falkenauge @, Mittwoch, 29.09.2021, 11:49 vor 1572 Tagen @ Mephistopheles 2772 Views

bearbeitet von Falkenauge, Mittwoch, 29.09.2021, 12:15

Dein Hochmut als angeblicher Nietzsche-Versteher ist unübertrefflich, ich weiß. Ich will darauf hier nicht weiter eingehen, weil das vom eigentlichen Thema abführt, auf das es hier ankommt.

"Also sprach Zarathustra" ist ja keine Philosophie im eigentlichen Sinne, sondern ein in philosophische Sprache gehüllter poetischer Hymnus.
Er hat ja im engeren Sinne nichts philosophisch streng logisch Fortschreitendes, sondern etwas sprachlich Berauschendes.

Nietzsche ist passé

Weiner, Mittwoch, 29.09.2021, 11:51 vor 1572 Tagen @ Mephistopheles 2992 Views

Die einzige Möglichkeit, die Nietzsche sieht, besteht darin, dass sich Einzelne weiterentwickeln zu Übermenschen.

Und wie sieht dieser Übermensch aus?

Das ist aber jenseits von gut und böse oder jenseits von Staat und Gesellschaft.

Beide brauchen wir sowieso nicht. Sondern 'gute' Gemeinschaften. *)

https://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_B%C3%BCrgereid

Hamburg hat sein letztes Bürgerrecht 1919 vergeben.

Der Begriff BÜRGER leitet sich zwar von einem geschützen Ort her (Burg, Palisaden), mithin von 'sich bergen', und er impliziert eine Wehrgemeinschaft. Es ist aber nicht abwegig, Linien zum bürgen / Bürge / borgen zu ziehen (möglicherweise anfangs verwandte idg. Etymologie bzw. Wurzel), da die spätere Stadtgemeinschaft in bestimmten Umständen auch eine Schulden- bzw. Haftungsgemeinschaft war.

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrger

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgschaft

(Dottore hat einmal darauf hingewiesen, dass Rechtsgeschäfte, vor allem Erben und Immobilienhandel in Vorzeiten immer einen Bürgen benötigten, der dann auch 'provisionspflichtig' war).

Gruß Mephistopheles

Gruß Weiner


*) im Unterschied zu Gemeinschaften wie die MAFIA oder die WHO oder THE PILGRIMS, wo nur Übermenschen versammelt sind, Mitgliedsantrag hier: http://www.pilgrimsociety.org/nominationForm_01.php

Nietzsche ar niemals en vogue, also kann er gar nicht passé sein

Mephistopheles, Mittwoch, 29.09.2021, 12:17 vor 1572 Tagen @ Weiner 2698 Views

Nietzsche est ineffabile

Oblomow, Mittwoch, 29.09.2021, 13:53 vor 1572 Tagen @ Mephistopheles 2742 Views

bearbeitet von Oblomow, Mittwoch, 29.09.2021, 14:12

Ich denke, jeder sollte Nietzsche selbst lesen. Nietzsche gibt es nicht. Ob Alexis Sorbas der Übermensch ist? Ich würde die “Fröhliche Wissenschaft“ empfehlen. Und den Text über Heraklit. Und Schopenhauer als Erzieher. Nietzsches Sprache ist schön. Nietzsche lebte in Italien und der Schweiz. Das saturierte Deutschland nach 1871 verachtete er. Wer sich für sich selbst eine Kehre durch politische Veränderung erwartet, für den hatte er nur Hohn. Alle Ismen fand er zum Kotzen. Die AFD hätte er, so vermute ich, ooch nicht gewählt.

Wer sagt, Nietzsche ist abgetan, der irrt. Man sollte bei Nietzsche wie bei Kafka z.B. nie das Lachen vergessen. @Diogenes Lampe hat irgendwann auch mal etwas Kluges zu Fritz geschrieben, finde es aber mit der beknackten Suchfunktion nicht mehr. Weiß nicht mehr, wird sicher was mit den Jesuiten zu tun gehabt haben und dass Nietzsche wie Marx verantwortlich für den ganzen Schlamassel sind. Hitler besaß den Spazierstock Nietzsches. Hatte ihm das Lama geschenkt. Sachen jibbts.

Zarathustra, so Nietzsche,sei sein Dysangelium. Man muss Nietzsche immer antichristlich deuten. Systematisches Philosophieren hielt er wie der Superchrist Kierkegaard, dem er näher ist als man denkt, für die Sache nicht angemessen. Der letzte Mensch, schon von mir und @Meph zitiert, ist in Sachen Politik ein anregender Text. Eine Vorrede des Zarathustra. Übrigens ist das mit der Peitsche und dem Weibe auch völlig anders als nur Deppen und Deppinnen denken. Bei Gelegenheit erkläre ich das mal.[[zwinker]]

O.

Weib und Peitsche

Heinz @, Mittwoch, 29.09.2021, 14:47 vor 1572 Tagen @ Oblomow 2752 Views

[image]

--
Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

Von welchen Sternen sind wir uns zugefallen oder Micropolitik

Oblomow, Mittwoch, 29.09.2021, 15:03 vor 1572 Tagen @ Heinz 2692 Views

bearbeitet von Oblomow, Mittwoch, 29.09.2021, 15:19

Ja, die Lou, das war wohl ne Emanze. Und der Kumpel Paule, der sich selbst verliebt hatte und im Auftrage Nietzsches fragen sollte, ob ... und Tautenburger Idyll und Ortasee mit nem Küsschen. Bild wurde übrigens auf ausdrücklichen Wunsch Nietzsches so gestellt und in Luzern, glaub ich, aufgenommen.

Wichtig ist ooch, dass das alte Weiblein den Rat gibt. Dazu ist die Peitsche eben Symbol für Schwanz und Macht usw. Nie vergessen, Jungs....wer hier die Hosen, äh Peitsche anhat...

O.

Kleine Korrektur

trosinette @, Donnerstag, 30.09.2021, 07:38 vor 1571 Tagen @ Weiner 2235 Views

Hallo,

Beide brauchen wir sowieso nicht. Sondern 'gute' Gemeinschaften.

Gute Gemeinschaften gibt es schon wie Sand am Meer. Es geht hier vielmehr um die eine gute globale Weltgemeinschaft und dafür wäre ein Übermenschen schon ganz gut, weil der normale Mensch für sowas nicht geeignet ist.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Manchmal...

D-Marker @, Rostock (MV), Mittwoch, 29.09.2021, 20:33 vor 1572 Tagen @ Mephistopheles 2458 Views

https://www.youtube.com/watch?v=nYI28bevSAI


Wenn man sich heute einmal unsre Welt beschaut,
bekommt man unwillkürlich eine Gänsehaut.

Wenn man bedenkt, wie sich der Mensch vermehrt auf Erden, mein Gott, was soll das erst in 1000 Jahren werden?


In 1000 Jahren sind die Menschen Götter fast, sie lassen‘s regnen, schneien, so wie‘s ihnen passt.
Mond und Sterne heben sie aus ihren Fugen.
Und senken sie wieder nach wenigen Minuten…


Und das die Erde nicht still bleibt zu guter Letzt, wird noch e Hilfsmotor am Nordpool angesetzt.


Text ergänzen.


Und ein Geschichtsprofessor sagt dazu nur grämlich:

Mein Gott. Was warn die Menschen damals doch nur dämlich!

LG
D-Marker

Meinst du das im Ernst?

Mephistopheles, Donnerstag, 30.09.2021, 10:49 vor 1571 Tagen @ D-Marker 2247 Views

https://www.youtube.com/watch?v=nYI28bevSAI


Wenn man sich heute einmal unsre Welt beschaut,
bekommt man unwillkürlich eine Gänsehaut.

Wenn man bedenkt, wie sich der Mensch vermehrt auf Erden, mein Gott, was soll das erst in 1000 Jahren werden?


In 1000 Jahren sind die Menschen Götter fast, sie lassen‘s regnen, schneien, so wie‘s ihnen passt.
Mond und Sterne heben sie aus ihren Fugen.
Und senken sie wieder nach wenigen Minuten…


Und das die Erde nicht still bleibt zu guter Letzt, wird noch e Hilfsmotor am Nordpool angesetzt.


Text ergänzen.


Un
ein Geschichtsprofessor sagt dazu nur grämlich:

Mein Gott. Was warn die Menschen damals doch nur dämlich!

In 1000 Jahren:

https://archiv1.dasgelbeforum.net/index.php?id=193123

und war ohne Kohle, Erdöl und Erdgas und ohne Atomkraft. Außer die alten Castoren, die vor sich hin strahlen, wo aber niemand mehr etwas davon weiß, wird nichts mehr von der Atomkraft übrig sein. Geschichtsprofessoren wird es auch schon lange nicht mehr geben, im Gegenteil, man wird alles vergessen haben.

Gruß Mephistopheles

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