Der Anti-Spiegel zum Gaspreis

Manuel H., Montag, 27.09.2021, 09:36 (vor 1575 Tagen) @ Manuel H.1292 Views

Tatsächlich bedeutet das jedoch folgendes: Gazprom liefert sein Gas zu einem langfristig festgelegten Preis von derzeit etwas über 220 Dollar. Die hohen Preise in der EU sind hausgemacht, weil das Gas von den Importeuren an der Börse weiterverkauft, also innerhalb der EU zu einem Spekulationsobjekt gemacht wird. Wären Gasimporteur und Gasversorger einheitlich in staatlich Hand, könnte niemand einen derartigen Aufschlag auf die Gaspreise nehmen. Wenn man aber „die Märkte“ die Gaspreise regulieren lässt, sind solche Preissprünge möglich, wobei Preise die Angewohnheit haben, vor allem nach oben zu springen.

Die Differenz zwischen den 220 Dollar, zu denen Gazprom das Gas nach Europa liefert und den 1.000 Dollar, für die es in Europa gehandelt wird, sind eine direkte Folge der „Marktliberalisierung“ der EU-Kommission und die Gewinne steckt sich nicht Gazprom in die Tasche, die kassieren die europäischen Energiekonzerne.

https://www.anti-spiegel.ru/2021/wie-der-spiegel-ueber-die-situation-auf-dem-europaeisc...

Welche "europäischen Energiekonzerne" sollen das denn sein? Wenn die Energiekonzerne zu 220 US-Dollar einkaufen, an wen verkaufen die dann für 1.000 US-Dollar weiter, sie sind doch bereits die Endabnehmer? Es können doch nur "Makler", Spekulanten sein, die das russische Gas zum regierungsamtlich festgelegten Preis von 220 US-Dollar billigst aufkaufen dürfen, um sie dann AN (!) die Energiekonzerne weiterzuverkaufen. Und wetten, dass dann hinter diesen Spekulanten wieder genau die Namen stehen, die wir schon aus anderen Zusammenhängen (Migrations-Geschäft, Corona-Geschäft, CO2-Geschäft) kennen?

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Deutschland das neue Troja?
http://www.trojaeinst.wordpress.com


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