Langfristige Lieferverträge mit Russland
Seit vielen Jahrzehnten beliefert uns Russland mit Erdgas, selbst im Kalten Krieg und während der Kuba-Krise gab es seitens der (seinerzeit) Sowjets nie Unregelmäßigkeiten der Lieferung.
Nie erfährt man etwas, wer mit wem welche Preise verhandelt hat, zu Lieferverträgen gehören jedoch zwingend Preisvereinbarungen. Wenn aber seit Jahren Preise fest verhandelt wurden, können logischerweise keine Preise steigen.
Ich habe den Eindruck, die Lieferverträge zwischen der BRD und Russland werden regierungsseitig vereinbart, andererseits kauft die Bundesregierung kein Gas. Es muß also trotz der regierungsseitigen Vereinbarungen andere Käufer geben.
Wenn aber die Gaspreise ex Russland fest vereinbart sind, dann können Preisveränderungen zu diesen Vertragswerken nur durch die aufkaufenden (inländischen, ausländischen?) Firmen veranlasst worden sein, die dieses Erdgas pro Forma in Russland einkaufen dürfen, um es direkt an deutsche Stromkonzerne(?) weiterzuverkaufen.
Wer hat das Privileg, für schlichtes Durchreichen gewaltige Aufpreise verlangen zu dürfen?