Eine Angelegenheit der Priorität
Der Wust an Reportagen über Covid hat vieles überdeckt, z.B. die Anzahl an Sanktionen
gegen Weißrussland durch USA, EU, Großbritannien und Kanada.
Auch hat sich seit Biden die Art der Veröffentlichung deutlich geändert.
Im Gegensatz zu Trump, der solche Entscheidungen medienwirksam hinaus in die Welt trommelte,
zieht Biden die Fäden im Stillen. Diese kaum sichtbare aber akkordierte Sanktionsorgie zum
Sturz von Lukaschenko übertrifft in ihrer Auswirkung mittlerweile alles dagewesene.
Die Absprachen zwischen den genannten Ländern und Kontinenten ist offensichtlich.
Sprach die EU die Sanktionen gegen Weißrussland zuerst aus, folgten die USA wenige
Tage später. In einigen Fällen erfolgte die Entscheidung sogar am selben Tag.
Diese Sanktionen gegen Weißrussland treffen nicht nur Personen, sondern die gesamte Industrie,
die für Weißrussland überlebenswichtig ist. Weiters jede finanzielle Hilfe durch den Internationalen Währungsfonds.
Lukaschenko wird, selbst mit Unterstützung Russlands, diesem Druck auf Dauer nicht standhalten können.
Eine Aktion dieser Größenordnung kann nur funktionieren, wenn Prioritäten auch entgegen eigener
Meinungen gesetzt werden. Das ist deutlich erkennbar an den Aussagen der EU-Innenkommissarin Ylva Johansson.
Johansson, eine schwedische Kommunistin, die in ihrer Amtszeit als Ministerin in der schwedischen
Regierung Fehlentscheidungen in Migrationsfragen getroffen hat und damit mitverantwortlich ist an der eskalierenden
Bandengewalt von Migranten in Schweden. Diese Frau wurde von der Kommissionschefin von der Leyen ausgewählt
als verantwortliche Expertin für Migrationsangelegenheiten in der EU.
Johansson würde aus ihrer innersten Überzeugung heraus jeden Politiker auf das Schärfste verurteilen,
sollte der es wagen, eine Migrationswelle stoppen zu wollen. Nicht so bei Lukaschenko, der
im Grunde genau das Gegenteil will. Lukaschenko sagte: "Wir werden niemanden aufhalten", mehr hat er nicht gesagt.
Johansson machte daraus ein "Benutzen von Migranten, um die EU zu destabilisieren" und spricht von "Illegalen Flüchtlingen".
Die deutsche Tagesschau hakte ein und meinte "Lukaschenko droht Deutschland mit Migranten" und
"EU wirft Minsk Akt der Aggression vor"
Das ist neu, auf jeden Fall neu im Zusammenhang mit dem Thema Migration.
Doch hat das alles überhaupt mit Migration zu tun?
Nein. Es geht hier um die Interessen der NATO und USA, um das Zuschütten eines weiteren Schützengrabens
zwischen Russland und NATO. Es ist nur ein kleines Steinchen aber davon gibt es schon zu viele.
Eines auf das andere, langsam, damit sich die Menschen nicht erschrecken.
Und so haben sich die deutschen Medien längst befreit von allen Zwängen, sie sind bereit für die Propaganda.
Für eine Propaganda gefährlicher Absichten, wider der Natur und gegen eigene Interessen.
Das ist was du siehst.
also