Wie soll man sich das vorstellen?
Hallo!
1) Es ist das Beispiel einer Massenpanik bekannt, als das Hörspiel des Buches "Krieg der Welten" von H. G. Wells im Radio gesendet wurde.
Diese Massenpanik löste sich jedoch alsbald in Luft auf, als bekannt wurde, dass es sich um ein Hörspiel, und nicht etwa um eine tatsächliche Invasion handelte.
2) Es ist das Beispiel einer Massenpanik bekannt, als die Nachricht von einer Pandemie epischen Ausmaßes über den Äther gesendet wurde.
Diese Massenpanik löste sich jedoch nicht in Luft auf, als es für die Lebenswirklichkeit der meisten Menschen offensichtlich werden musste, dass es diese Pandemie in der dargestellten Tragweite nicht geben konnte. (Letzter Strohhalm: Präventionsparadox)
3) Genügt nun also für unsere Gesellschaft schon ein einziges gelandetes, von den Machthaltern beglaubigtes UFO-Filmchen, um die Gesellschaft in Panik zu versetzen? Sie von einer drohenden Invasion zu überzeugen? Ja, womöglich, siehe 1).
Aber genügt das auch, um dadurch einen dauerhaften Totalitarismus zu rechtfertigen? Die ständige UFO-Invasion, die gar nicht stattfindet? Nur ein UFO-Filmchen, nur eine Landung, nur eine einzige Drohung - und sonst nix? Ich befürchte: ja, siehe 2).
Und ganz pragmatisch: Sollten die UFOs in meine Lebenswirklichkeit eintreten, dann wäre meine erste Frage (soweit ich eine Frage stellen kann): Seid ihr im Sinne der Regierung hier? Bei "Ja": schnell wegrennen. Bei "Nein": Könnte interessant werden.
Es grüßt der
Rybezahl.