Selber schuld. Nicht die Stromversorger, sondern die E-Autofahrer
Die Stromunternehmen in Kalifornien haben die E-Autofahrer aufgefordert, "Druck" auf die Stromversorgung zu lindern, indem sie abends ihre E-Autos nicht mehr aufladen.
Und es gibt angekündigte Flex-Alarme (offensichtlich 18 Uhr), VOR denen man Autos aufladen, Wäsche waschen, das Haus herunterkühlen soll. Zum Zeitpunkt des Flexalarms soll dann damit aufgehört werden und möglichst wenig Licht gemacht werden.
Wird es in Zukunft nicht mehr geben, sondern die Leute werden ihr E-Auto nur noch mit selbsterzeugtem Strom aufladen dürfen und bei Stromversorgungsunternehmen nur nach Anmeldung und vorheriger Genehmigung. Gab es da nicht einmal - so während und nach dem Krieg - so Maren, die man vorlegen musste, wenn man Butter, Brot, Fleisch, Milch und Käse erhalten wollte? So was wird wiederkommen. Wer seine eigene Landwirtschaft hatte, war natürlich fein raus. Wird in Zukunft auch so sein. Wer seine eigene Stromversorgung hat, wird Krösus sein. Kann er dann ja KWh-weise verkaufen.
Da könnt ihr sehen, wie die Stromzuteilung in Zulunft in etwa ablaufen wird. Natürlich vollelektronisch.
![[image]](https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a1/Brot_karte.jpg)
![[image]](https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/aa/Fleischkarte1916.jpg)
https://de.wikipedia.org/wiki/Lebensmittelmarke
Man kann sich vorstellen, wie die Menschen dann in ihren überhitzten Häusern im Dunkeln ein paar Chips knabbern und warmes Bier trinken und voller Spannung darauf warten, dass am nächsten Morgen die Sonne wieder aufgeht.
Tja, wenn man sich ein paar KWh im Akku angespart hätte.
Ob die Menschen demnächst "stromfrei" bekommen, um tagsüber zuhause zu kühlen und Wäsche zu waschen und zu kochen, solange die Sonne scheint, wurde in dem Artikel nicht erläutert.
Dass alle gegen 18 Uhr zuhause ankommen, dann ihre Autos aufladen, Wäsche waschen, die Klimaanlage anschalten und auch noch davon träumen, sich wie in alten Zeiten ein Steak zu braten - das geht nicht mehr, denn dann neigt sich die Sonne runter zum Horizont.
Sag`ich doch schon lange. Die sollen sich um ihre eigene Stromversorgung kümmern.
"Die meisten Autofahrer, die nachts laden, werden ihr Verhalten ändern müssen."
(Es wurde jedoch nicht so weit gegangen, sie zum Kauf eines Diesels aufzufordern).https://www.newsweek.com/california-facing-power-crisis-frets-over-electric-car-chargin...
Sie werden eben ihren Nachbar fragen müssen, ob er ihnen einige Dutzend KWh verkauft. Natürlich zu Schwarzmarktpreisen.
Damit dürfte dann auch der Traum ausgeträumt sein, dass E-Autos dereinst wie ein gigantischer Puffer wirken, aus denen, wenn sie nachts an der Ladestation hängen, bei Bedarf (Öko-)Strom in das Netz abgezogen werden kann. Abgesehen davon, dass der Tesla-Eigner seine Ladung ungern dafür hergeben wird, dass andere sich Nudeln kochen können.
Der Markt wird es regeln. Der Schwarzmarkt.
Wie schon aus grünem deutschem Politikermund zu hören war, wird die Stromversorgung unter grüner Regie angebotsgesteuert und spannend sein, und grundlastfrei. Wer wäre nicht gern frei von Last.
Klassentrennung. Die Deutschen werden sich aufspalten in Klassen, nämlich in die Klasse, die eine eigene Stromversorgung hat und die Klasse, die sie nicht hat
Dieser Blick in die Zukunft dürfte auch dann in Deutschland wahr werden, wenn Annalena es im September nicht schafft.
Btw., was kostet es, die eigene Photovoltaikanlage umzubauen zu einer Inselanlage und sie vom Stromnetz zu trennen?
Gruß Mephistopheles