Schichtarbeit abschaffen, dann geht es.

Linder, Mittwoch, 23.06.2021, 08:28 (vor 1668 Tagen) @ Ankawor1987 Views

Hauptverbraucher ist immer noch das produzierende Gewerbe. Lastet man dies primär untertags aus, hat man abends genug Strom für die Privathaushalte übrig.
E-Autos sind ohnehin zu teuer und für die Masse unerschwinglich, 20% Anteil wären jedoch kein Problem, es muss nur die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden, damit die Beschäftigten während der Arbeitszeit ihre PKW laden können. Es scheitert, wie so oft, wieder einmal an Politik und Arbeitgebern, also primär jenen die den ganzen Klimawandelmüll erst ins Rollen gebracht haben.

In den USA werden bereits jetzt per smarten Thermostaten die Klimaanlagen herunter geregelt, in D will man die PV-Pflicht für Häuslebauer einführen. Prinzipiell gar nicht verkehrt, nur dumm dass man für PV vor allem eines braucht: Fläche. Klappt nicht ganz, wenn die Politik gleichzeitig versucht möglichst Viele in die Städte zu zwingen, in denen man die Quadratmeterpreise künstlich in die Höhe trieb.
Von einer 10 kWp-Anlage oder deutlich größer kann ein Augsburger Innenstädtler nur träumen, ein Düsseldorfer sowieso.

Grünes Gedankengut scheitert früher oder später immer, insbesondere an sich selbst.
Es dauert zwar noch ein paar Jahre, die Revolution frisst aber ganz automatisch ihre eigenen Kinder, deswegen heißt die Devise abwarten und Tee trinken. Für die Tasse heißes Wasser genügt ein Balkonkraftwerk, das geht immer. Zur Deckung der Grundlast freilich nicht, weil trotz Klimawandel nachts die Sonne nicht scheint. Das bekommt man den rotgrünen Ökonasis selbstredend nicht eingeschädelt, die stehen Tags wie Nachts unterbelichtet da.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇


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