Ja natürlich. Der "Commonwealth" wird noch durch die Person/Institution der Queen "zusammengehalten". Daran arbeitet sie seit langem.

Olivia, Montag, 08.03.2021, 09:07 (vor 1761 Tagen) @ XERXES2016 Views

Sie genießt international einen sehr hohen Respekt, gilt als außerordentlich zuverlässig und sehr "preußisch" arbeitsorientiert und verantwortungsbewußt. Frage ist, was passiert, wenn sie nicht mehr lebt. Charles hat nicht diese Akzeptanz.

Akezptierte, gute Botschafter wären William und Kate, weil sie "normal" sind und junge Menschen ansprechen. Diese "Jungen", besonders auch Kate Middleton haben offenbar ein ähnliches Pflichtbewußtsein und ein ähnliches Verantwortungsgefühl wie das, was man der Queen nachsagt. Die bemühten sich während der gesamten Pandemie intensiv um die Unterstützung der "Helfer", des "medizinischen" Personals und der Bevölkerung.

Das ist für die britische Bevölkerung offenbar sehr wichtig. Die Briten (und einige Commonwealth-Länder) haben einen anderen Zugang zur repräsentativen Monarchie. Wir kennen das nicht. Unsere Erinnerungen an "Monarchen" sind durch einen Weltkrieg geprägt.

Dieser Commonwealth bringt eine ganze Reihe von Institutionen hervor, die "junge Talente" und neue "Denkansätze" fördern. Das halte ich für sehr sinnvoll. Diese internationale "Wahrnehmung" und "Einbindung" ist etwas, was die Briten z.B. "uns" voraus haben. Speziell die Deutschen sind in der Regel nur auf die eigene "Nabelschau" kapriziert. Das, was "über den Tellerrand" hinaus geht, interessiert sie in der Regel kaum. Bedauerlich, denn es verfestigt eingeschränkte Wahrnehmungen.

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