Wünsche Dir ebenfalls Frohe Weihnachten...

Greenhoop, Freitag, 25.12.2020, 15:07 (vor 1849 Tagen) @ Oblomow1863 Views

Frohe Weihnachten Dir!

Koenntest Du diese Gedanken etwas mehr erlaeutern? Wo kann ich darueber etwas lesen? Das astrologische Heckmeck scheint ja gerade en vogue zu sein. Auch @Weiner kam ja schon damit an.
Leider ist mir dieser Schluessel zum Verstehnen ganz fremd.

Zwei, drei erweiternde Ueberlegungen waeren eine rechte Festgabe. Natuerlich nur, wennde Zeit hast. Danke im Voraus.

Klettig und herzlich
Oblomow

...und natürlich erläutere ich gerne meine Gedanken etwas näher.

Auch wenn ich mich als ungetaufter "Protestant" ich mich niemals mit den Buchreligionen anfreunden konnte, Sektiererei mich immer abschreckte, war irgendwann mein Interesse für "astrologisches Heckmeck" und vor allem der Beantwortung der Frage - wer sind wir eigentlich - geweckt.

Die Parallelen der Figur „Jesus Christus“ zu heidnischen Figuren, wie „Mithra“ (Persien), „Odin“ (Skandinavien), „Dionysos“ (Griechenland), „Prometheus“ (Kaukasien), und zahlreichen anderen, sind beachtlich. Bei all den so genannten ‚Messiasse’ handelt es sich um Personifizierungen der Sonne, die die Welt von der nächtlichen Dunkelheit errettet.


31. Dezember 2014 von rositha13
Astrotheologie: Sonnenkult Jesus (Videos)

(Zum Jahreswechsel etwas Versöhnliches, Gemeinsames, zwischen den Kulturen.)

astrotheologie-sonnenkult-jesus

Weihnachten, Wintersonnenwende und der Sonnenkult: Es ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass sich die monotheistischen Religionen aus heidnischen Religionen entwickelt haben. Dass die meisten heidnischen Religionen, vielleicht sogar alle, auf Sonnen- bzw. Sternenkult basieren, ist hinreichend belegt. Ich frage mich, warum allgemein die Vermutung verworfen wird, dass eine Religion wie das Christentum in dessen Urform, nicht auch auf einen Sonnenkult basiere.

Historisch ist die Hauptfigur des Christentums, Jesus Christus (Jesus von Nazareth), in keinster Weise erwiesen. Es existieren Schriften, Papyrusrollen, Statuen, Artefakte und ähnliches von Philosophen, Mathematikern, Gelehrten, Astronomen und Künstlern, die lange vor diesem Jesus gelebt haben. Die Existenz einfacher Menschen, welche zugegebener Maßen Außergewöhnliches leisteten, lässt sich belegen, die Existenz eines vermeintlich Wunder vollbringenden Gottessohns hingegen nicht? Das ergibt irgendwie überhaupt keinen Sinn. Die so genannten ‚Heiligen’ Schriften sind als Beweis unzulässig, denn wenn der Inhalt eines Buches, welcher außerhalb des Buches nicht untermauert wird (außer in dessen Nachfolgebänden), als Nachweis ausreichend wäre, dann würden die drei Bücher der „Herr der Ringe“ -Reihe die Existenz von Hobbits, Orks und Mittelerde beweisen, würden Comics die Existenz von Superman, Spiderman und Co. beweisen, und dann würden Nieder’schriften’ des alten Ägypten in Form von Hieroglyphen die Existenz von Humanoiden mit Falkenköpfen beweisen.

Auch ein Stück Stoff (Grabtuch von Turin) kann nicht als Nachweis gelten, denn man müsste dafür die DNA-Kodierung von Jesus kennen, um es durch eine entsprechende Analyse eindeutig zuordnen zu können. Was bleibt, sind nur Behauptungen und Vermutungen.

Die Möglichkeit, dass Jesus ein Mensch war, welcher wirklich gelebt hat, ist sehr groß. Jesus ist die lateinische Übersetzung des aramäischen Namens “Jeshua”, welcher laut allgemeiner Annahme zur damaligen Zeit sehr verbreitet war. Der Name Christus kommt aus dem Griechischen und ist eigentlich ein Titel. Ausgesprochen wird es Christós und bedeutet so viel wie “Der Gesalbte”. Es mag demnach einen Menschen namens Jesus gegeben haben, der diesen Ehrentitel trug, aber sicherlich ist er weder aufgrund einer unbefleckten Empfängnis zur Welt gekommen, noch war er jemand, der über das Wasser gehen konnte. Bestenfalls ist es vorstellbar, dass er mit magischen Tricks a la Houdini durch die Lande zog.

Ich schließe daraus, dass das Christentum lediglich auf einer fixen Idee aufgebaut ist und überlasse die Spekulationen um Jesus’ Existenz an dieser Stelle den Theologen mit ihren teils absurden Argumenten.

Bei den Christen geht es nicht um historische Tatsachen, sondern um die Bedeutung hinter den Deutungen. Damit man die in der Bibel enthaltenen Geschichten zumindest ansatzweise begreifen kann, ist eine Denkweise in allegorischen und symbolischen Kategorien von Nöten. Die Leser der Bibel sollen bekehrt werden. Dafür spielt eine geschichtliche Übereinstimmung keine Rolle, solange der Text Wirkung zeigt. Wenn über Jahrhunderte hinweg immer wieder die gleichen Geschichten erzählt werden, und seien sie auch noch so fern der Wirklichkeit, so hält man deren Inhalte schließlich für wahr. Sobald diese ‚Wahrheiten’ allgemein anerkannt werden, gelten sie bereits als erwiesen.

Die Parallelen der Figur „Jesus Christus“ zu heidnischen Figuren, wie „Mithra“ (Persien), „Odin“ (Skandinavien), „Dionysos“ (Griechenland), „Prometheus“ (Kaukasien) und zahlreichen anderen, sind beachtlich. Bei all den so genannten ‚Messiasse’ bzw. ‚Rettern der Welt’ handelt es sich um Personifizierungen der Sonne, die die Welt von der nächtlichen Dunkelheit ‚errettet’.

Die Figur Jesus wird auch als „Das Licht der Welt“ bezeichnet, die Sonne, Gottes Sonne, Gottes Sohn.

... und weiter...

„Und Jesus kam heraus und trug die Dornenkrone und das Purpurgewand.“
Johannes 19,5

Die Dornenkrone beschreibt nichts anderes als die Korona der Sonne oder besser, die Sonnenstrahlen, das Purpurgewand spricht meines Erachtens für sich selbst.

Das Wunder vom übers Wasser gehen. Na ja, ich denke jeder weiß, wie es aussieht, wenn die Sonne über dem Meer auf- bzw. untergeht und ihr Spiegelbild dabei auf den Wellen tanzt - eine Metapher.

Jesus lässt Blinde wieder sehen? Nachts ist der Mensch aufgrund der Dunkelheit blind. Die Sonne bereitet dem im Morgengrauen ein Ende.

Jesus hatte 12 Jünger - die Sonne und ihre 12 Sternbilder des Tierkreises. Durch diese Sternbilder verläuft die Ekliptik, die scheinbare Bahn der Sonne um die Erde. Das ewige Leben, was sich viele Christen versprechen, bezieht sich auf die Erde, nicht auf ein individuelles Leben. Solange die Sonne Tag für Tag aufgeht, geht das Leben auf der Erde weiter. Da alles Leben auf Erden von der Sonne Energie in irgendeiner Form absorbiert (nicht jedes Lebewesen absorbiert direkt, manche sind von anderen abhängig, die dies tun), gibt sie ihr ‚Leben’. Sie gibt ihr ‚Leben’, sprich sie ‚opfert’ sich, für ‚uns’.

Leonardo da Vinci hat mit seinem Bild „Das letzte Abendmahl“ (1495-1498) ganz offensichtlich den Bezug zum Tierkreis gemalt. Rechts von ihm sitzt ein weibliches Wesen, die Jungfrau Maria. "Jesus" wurde am 25. Dezember von der Jungfrau Maria in Bethlehem geboren. Ein Stern im Osten kündigte seine Geburt an, welchem drei heilige Könige folgten.

Der Stern im Osten ist „Sirius“ (auch Hundsstern) im Sternbild „Großer Hund“. Sirius ist der hellste Stern am Nachthimmel, welcher mit den drei Sternen des Gürtels des Orion „Alnitak“, „Alnilam“ und „Mintaka“ eine gedachte Linie bildet. Diese drei Sterne werden heute, wie zur damaligen Zeit, „Die drei Könige“ genannt. Stets zur Zeit der Wintersonnenwende, also einschließlich der Tage zwischen dem 21. und 25. Dezember, zeigt diese gedachte Linie (am Abend, sobald der Stern “Sirius“ aufgegangen ist) ziemlich exakt auf den Punkt am Horizont, an dem am darauf folgenden Tag die Sonne aufgehen wird. Daher folgen die drei Sterne dem Stern im Osten, um diesen Ort zu finden, den Ort der Geburt der Sonne, Gottes Sonne bzw. Gottes Sohn, sprich Jesus Christus.

Nur wenige Stunden nachdem das Sternbild Jungfrau an diesem Ort aufgeht, folgt ihm die Sonne. Daher die Jungfrauengeburt. Diese Konstellation trifft auf das Gebiet Kanaans ebenso zu, wie auf Mittel- und Südeuropa, ja sogar auf Indien. Unterscheiden tut sich nur die gradgenaue Himmelsrichtung, wo die Sonne aufgeht und die Uhrzeit, wann sie aufgeht. Ebenso spielt das Jahr keine wirkliche Rolle, da auch hier die Abweichungen minimal sind.

Die vermeintliche Geburt Christi wurde von der Kirche erst im 3.-4. Jahrhundert auf den 25. Dezember gelegt. Dieser Tag wurde bereits lange vor den Christen von heidnischen Völkern gefeiert. Die Verwendung von Lichterketten und Kerzen an einem Baum entstammen beispielsweise dem Julfest. Theaterspiele waren ebenfalls Bestandteil der heidnischen Feierlichkeiten, dem wurden christliche Krippenspiele entgegengesetzt. Weihnachten war also das Ergebnis christlicher Herrschaftssicherung.

Ab der Sommersonnenwende werden die Tage wieder kürzer. Der Punkt des Sonnenaufgangs am Horizont wandert immer weiter Richtung Süden (hier in Bezug auf die nördliche Hemisphäre). Zum Ende des Jahres hin, wird der Tagesbogen der Sonne immer kleiner, was in vielen vorzeitlichen Kulturen den Tod der Sonne symbolisierte. Am 21. bzw. manchmal am 22. Dezember (schaltjahrabhängig) bewegt sich der Aufgangspunkt (natürlich auch der Untergangspunkt) der Sonne nicht weiter südlich (scheinbar). Das Ableben der Sonne ist damit erreicht. In den Nächten des 22., 23. und 24. Dezember zieht das Sternbild „Kreuz des Südens“ (Crux) seine kurzen Bahnen dicht über dem südlichen Horizont (Standort Jerusalem).

Ab dem 25. Dezember bewegt sich die Sonne wieder Richtung Norden und sagt damit längere und wärmere Tage voraus. Diese Zeit nennt sich Wintersonnenwende, welche den nahenden Frühling einläutet. Jesus mit diesem Ereignis ebenfalls in Verbindung zu bringen, liegt auf der Hand. Die Sonne (also Jesus) starb am Kreuz, war für drei Tage tot und ist dann wieder auferstanden.

...und so weiter und so fort.

Der nächste gedanklich Schritt wäre nun sich zu fragen, weshalb sich diese Geschichte scheinbar in immer gleicher Form wiederholt, ob sich möglicherweise eine viel größere Geschichte dahinter verbirgt ... aber dann müsste man sich weitergehend mit Konrad Dietzfelbinger Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi und den Archonten beschäftigen, möglicherweise den Anunnaki respektive Nephilim Beachtung schenken und dazu sind die Wenigsten bereit, also lassen wir es bei dem oben Geschildertem.

Ich habe sehr viel englische Literatur zu diesem Thema, deutsprachig ist leider sehr wenig mir Bekanntes.

Gruss und schönen 1. Weihnachtstag (mir liegt noch immer der Puter quer im Magen).

GH


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung