Weihnachtsgrüße aus der Gefangenschaft
Hallo in die Runde,
in meinen diesjährigen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen habe ich meine Freunde und Familienmitglieder auf die weitere mehrmonatige Gefangenschaft hingewiesen, die uns wahrscheinlich allen bevorsteht.
Die Überstellung ins Gefängniskrankenhaus wird erst recht keine Lösung sein.
Freuen wir uns auf kommende Erleichterungen:
Frisörbesuche
Kultur Offline
Treffen in einer Gastwirtschaft
Selbstverständlich unter Einhaltung aller hochnotpeinlicher Bestimmungen - wir sind doch keine Querulanten.
Wo ist der zeitgenössische Spee von Langenfeld, der uns von diesem Wahnsinn befreit und ein Umdenken einleitet?
Quelle: Wikipedia
Nach neueren Forschungen (Franz 2001, S. 122f)[4] ist es nicht sicher, ob Spee als Beichtvater der „Hexerei“ angeklagte Frauen betreute oder zum Scheiterhaufen begleitete. Gewiss aber hat er während seines Aufenthalts in Zentren der Hexenverfolgung (Köln, Trier, Würzburg, Mainz, Speyer und Paderborn) Hexenprozesse beobachtet. Entgegen der damaligen Rechtsauffassung gab er zu bedenken, dass Folter möglicherweise nicht der Wahrheitsfindung diene. Daraus leitete er die damals kühne Vermutung her, die verdächtigten Frauen seien unschuldig, obwohl sie unter Folter ihre Schuld gestanden hatten. Innerhalb der Gesellschaft Jesu konnte seine Autorschaft an der gefährlichen Schrift nicht verborgen bleiben, und zeitweise drohte ihm die Entlassung aus dem Orden. Neuere Forschungsergebnisse lassen jedoch darauf schließen, dass die zweite Auflage der Cautio Criminalis (1632) mit Billigung der Provinzialleitung der Jesuiten erschienen ist. Die juristische Umsetzung der Ansichten Spees erfolgte später vor allem durch Christian Thomasius,[11] der wesentlich zur Abschaffung der Hexenprozesse beitrug.
Gruß
Langmut
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Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.
Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. (Joachim Meyerhoff)