Noch eine Anmerkung: Die noblen Römer putzten ihre Zähne gern mit portugiesischem Urin
http://coh-xxxii-vcr.de/die-alten-romer-liebten-weise-zahne-alle-mittel-waren-akzeptabe...
Daraus:
"Die alten Römer liebten weiße Zähne – alle Mittel waren akzeptabel, um sie zu bekommen, sogar portugiesischen Urin.
Man glaubte, dass der portugiesische Urin der stärkste und wirksamste der Welt sei, und so wurde er in großen Mengen aus Portugal verschickt, damit reiche römische Damen ihn auf ihren Zähnen verwenden konnten. Das Produkt war so beliebt, dass der römische Kaiser Nero eine Steuer darauf erheben musste."
"Musste" ist klarerweise falsch. "Wollte" eine Steuer erheben, weil es so lukrativ war!
Übrigens finde ich das genial von den Portugiesen. Einfach Pisse exportieren! Und diese reichen Römer kaufen das auch noch!
"In schwerwiegenderen Fällen empfahl Celsus, das Loch mit Blei (lateinisch: Blei bedeutet Plombus) zu füllen, aber die Römer mochten die Behandlung von Karies nicht und es war die letzte Möglichkeit, vor allem wegen der Schmerzen."
Blei = Plombus = Plombe = Zahnfüllung!
Blei ist aber nicht so eine gute Idee, wie auch die späteren Europäer erneut feststellen mussten, als sie sich mit ihrem Bleibesteck langsam aber sicher vergifteten.
Aber vermutlich geht die römische Bleivergiftung auf den in Bleigefäßen zubereiteten Wein zurück. Wobei es natürlich ein Unterschied ist, ob man das die ganze Zeit in seinem Mund hat oder nur ab und zu trinkt.
Und sich Quecksilber in die Lücken zu machen ist allerdings auch keine so gute Idee.