Vermutlich sind die Hygieniker auf dem besseren Weg
Hallo,
wie in dem Buch "Die Nemesis der Medizin" von Ivan Illich zu lesen ist, betrug die Todesrate der Tuberkulose in New York im Jahre 1812 700 pro 10.000 Einwohner (geschätzt). 1882, als Robert Koch den Bazillus isolierte, waren es noch 370 pro 10.000 Einwohner. Als 1910 das erste Sanatorium eröffnet wurde, waren es noch 180 pro 10.000. Es ist also nicht hauptsächlich die Zauberkunst der Mediziner, die für den Rückgang sorgte, sondern der allgemein steigende Lebensstandard bzw. die bessere Hygiene.
"Durch das große Bevölkerungswachstum, die Armut und das Fehlen einer Kanalisation in den Slums wurden jedoch trotz des Stadtaufstiegs Epidemien begünstigt. So kam es 1832 und 1849 zu Cholera-Epidemien, 1837 verbreitete sich Typhus und 1842 Fleckfieber. Die Wirtschaftskrise von 1837 hatte verheerende Wirkungen, ein Drittel der Arbeiter und zehn Prozent der Gesamtbevölkerung waren zu dieser Zeit arbeitslos, und es kam mehrfach zu Unruhen."
https://de.wikipedia.org/wiki/New_York_City#19._Jahrhundert
Das sind allerdings alles Bakterien und keine Viren.
Fazit: Die eigenständige Herstellung der Seife sollte zum Allgemeinwissen gehören. Auch, dass Kernseife selbst schon eine Keimschleuder sein kann, sowie der richtige Umgang mit dem seifigen Stück.
Gruß vom
Rybezahl.