Es ist durchschaubar, wenn man will

Rybezahl, Freitag, 11.12.2020, 23:46 (vor 1866 Tagen) @ Vatapitta3272 Views
bearbeitet von Rybezahl, Samstag, 12.12.2020, 00:39

Hallo,

ich kenne jemanden, der bisher immer noch den Spiegel als Druckerzeugnis jede Woche in seinem Briefkasten vorgefunden hat. Jetzt die erschütternde Nachricht: Ich werde mein Abo kündigen, ich ertrage die Dauerpropaganda einfach nicht mehr! (Seit der Aust weg ist, wurde es ja doch nur immer schlimmer.) Tja, so ist das. Ich bin etwas traurig, weil immer mal wieder etwas interessantes darin zu finden war - nicht oft, aber immer unofter. Selber kaufen fällt natürlich aus. Ich koofe nur eigentümlich frei.

Ich weiß zwar nicht, was man von Icke, David halten sollte, aber ich habe mich früher auch mal mit MKUltra usw. beschäftigt, und ja, mich erinnert das tatsächlich an diese Projekte - angewandt auf die große Masse. Was nicht heißt, dass es so sein muss.

Oben erwähnter ehemaliger Spiegel-Leser erwähnte unter anderem diesen psychologischen Mechanismus als besonders ekelerregend: Drohe erst mit besonders harten Maßnahmen, lasse aber kleinere Maßnahmen folgen, damit die Bevölkerung sagt: Zum Glück! Oh, Danke! So schlecht seid ihr ja doch nicht. Erst vorpreschen, dann zurück rudern, damit die "leichtere Maßnahme" als Glücksfall erscheint, obwohl die "leichtere" Maßnahme von Anfang an das Ziel war!

Ich bevorzuge die Ausdrucksweise "Selbsthypnose". Einerseits, weil es jedem frei steht, Informationen zu beziehen oder nicht, andererseits möchte ich mich nicht einem Schuldkult hingeben und nicht ständig mit dem Finger auf einzelne Akteure zeigen, nach dem Motto: die sind Schuld! Als ob das allein schon etwas ändern würde.

Gruß vom
Rybezahl.


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