Bitte an Calbaer (oder Mediziner) um Quellenbeurteilung
Kurzfassung
Es wurde nie gezeigt, dass das Tragen von chirurgischen Gesichtsmasken die postoperativen Wundinfektionen verringert. Im Gegenteil, nach Weglassen von Gesichtsmasken wurde ein Rückgang um 50% gemeldet. Die vorliegende Studie sollte einen Unterschied von 30% oder mehr bei der Wundinfektionsrate bei allgemeinen Operationen durch Verwendung von Gesichtsmasken aufdecken oder nicht. Während 115 Wochen wurden insgesamt 3.088 Patienten in die Studie eingeschlossen. Wochen wurden gemäß einer zufälligen Liste als „maskiert“ oder „nicht maskiert“ bezeichnet. Nach 1.537 Operationen mit Gesichtsmasken wurden 73 (4,7%) Wundinfektionen registriert, und nach 1.551 Operationen ohne Gesichtsmasken traten 55 (3,5%) Infektionen auf. Dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant (p größer als 0,05) und die aus den Wundinfektionen kultivierten Bakterienarten unterschieden sich in keiner Weise.was die Tatsache gestützt hätte, dass der numerische Unterschied ein statistisch „verfehlter“ Unterschied war. Diese Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die Verwendung von Gesichtsmasken möglicherweise überdacht wird. Masken können verwendet werden, um das Operationsteam vor infizierten Blutstropfen und vor Infektionen in der Luft zu schützen. Es wurde jedoch nicht nachgewiesen, dass sie den von einem gesunden Operationsteam operierten Patienten schützen.
https://rundekante.com/postoperative-wundinfektionen-und-chirurgische-gesichtsmasken-ei...Originalstudie
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1853618/Rainer
Hallo
Kurz zur Einleitung: ich genieße hier oben das Masken-freie Leben. Vor ein paar Wochen wurde für Oslo und eine Nachbarkommune die Maskenpflicht (nur)im öffentlichen Nahverkehr eingeführt. Vielleicht ist der eine oder andere Ort dazugekommen, ansonsten ist das Land aber fast Masken frei und ich selbst empfinde die Maskenpflicht als sachlich zumindest zweifelhaft. Seltsam sieht aber auch diese Studie für mich aus.
Es beginnt erschreckend offensichtlich mit dem vermeldeten Rückgang der Wundinfektionen um 50%, wo dann die gefallene Quote von 4,7% auf 3,5% genannt wird (sprich Rückgang um 25%), es folgt die für mich nicht nachvollziehbare Formulierung "...dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant..."gefolgt von "..dass...ein statistisch verfehlter Unterschied war". Und auf der verlinkten Original Seite folgt noch "..supported the fact tha the..", o.K. ist nur ein Schreibfehler, trotzdem. Die Seite sieht für mich aber nach original "Pubmed" aus.
Daher die Frage an Calbaer: sind die Qualitätsanforderungen für Publikationen auf "Pubmed" so niedrig? Es ist ja schon frustrierend dass man zum Thema Gesundheit und Ernährung zu jeder Studie eine das Gegenteil beweisende Studie finden kann, aber zumindest solide Standards für die Publikation auf "Pubmed" hätte ich erwartet.
ratlose Grüße