Verfügt die FED über einen digitalen Zwilling des Geldsystems?

Amos, Dienstag, 13.10.2020, 11:38 (vor 9 Tagen)1192 Views

...und falls ja, was wäre damit machbar?

Die Frage der Zentralbankgremien ist ja, an wann erkennt man, dass der Bogen überspannt ist.

Ein Mehrwert für Zentralbanken durch einen digitalen Zwilling des Geldsystems wäre theoretisch möglich.
Der unmittelbare Zugang zu Rohdaten von Unternehmen ermöglicht eine enorme Wertschöpfung. Die prüffeste Abbildung der Daten im Digital Twin nach Michael Grieves ermöglicht neuartige Modelle, die auf Echtzeit-Erfassung der Gesundheit der realen Wirtschaft beruhen.
So ein Echtzeit Fieberthermometer wäre schon schön, bisher kommen die Daten ja immer mit 3 Monaten Verspätung.

Ob dynamische Kreditratings, nutzungsbasierte Versicherung, oder dynamische Abschreibung von Assets und deren automatisierte Prüfung – Rohdatenanalyse ist der Schlüssel zu optimaler Effizienz.

In der Industrie wird das Konzept ja bereits eingesetzt, aber ist es auf die Finanzwelt übertragbar?

Eine Studie darüber könnte folgende Überschrift haben:

This paper introduces the concept of a Digital Twin as a virtual representation of what has been created. Compare a Digital Twin to its engineering design to better understand what fiat was created versus what was designed, tightening the loop between design and execution.

Viele Grüße
amos

--
Kopf und Körper des Menschen, die gedanklich getrennt werden müssen, um den Start des Wirtschaftens aus dem Anhäufen heraus zu begreifen.
Amos ist der Kopf, Soma der Körper und Ambros ist: "Gezeichnet fürs Leben"


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.