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Offensichtlich nicht.
Oh doch, sehr wohl und es ist Quatsch.
Nach Karl Popper muss eine Theorie so beschaffen sein, dass - für den Fall ihrer Unstimmigkeit - eine Art Experiment vorhanden ist, um sie widerlegen zu können. Das bezeichnet man als "Falsifizierbarkeit". Verifizierbarkeit allein genügt nach Popper nicht -
Danke für die Erklärung, hätte ich nicht gebraucht.
und damit liegt er völlig richtig.
Nein, tut er nicht.
Existiert ein solches Instrument nicht, so ist die Theorie (oder bloße Idee, Hypothese oder was immer) eben nicht WISSENSCHAFTLICH. Sie muss deswegen kein Hirngespinst sein, ganz im Gegenteil. Nur hat sie eben - genau so wie unzählige philosophische Ansichten, Ideologien auch, natürlich auch Religionen, keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit.
Wenn du das glaubst, weißt du nicht was Wissenschaft ist. Wohl zu viele religiöse Blogs gelesen, die sich an Popper klammern. Hast du mal eine Uni von innen gesehen? Und wenn ja: welcher Fachbereich?
Demnach, wenn man Popper genau nimmt,
Was niemand tun sollte, wenn er wissenschaft betreibt. Ich empfehle dir das Buch "Wider den Methodenzwang".
ist die Evolutionstheorie (ausgenommen: Mikro-Evolution) im Grunde eine weltanschaulische Strömung, besser gesagt eine Pseudo-Religion. Keine Wissenschaft.
Das gilt dann wohl auch für Newtons klassische Mechanik? Für die Gravitation? Die Relativitätstheorie? Die Quantentheorie? Die Farbenlehre? usw!
Und wenn dem so ist, dann ist die Vorgangsweise von Richard Dawkins (die sich von der anderer Evolutionisten unterscheidet, bitte sehr!)
Wie unterscheidet sie sich und woher nimmst du den Anspruch, dass alle gleich denken müssen? Aus der Religion?
eine Art "Religionskrieg".
Die Religionskriege gab es durch Religionen, nicht durch Wissenschaft.
Eine Religion, die sich das Postulat der Nichtexistenz eines höheren Wesens zu ihrer Maxime gemacht hat, kämpft gegen andere Religionen, die an einen Gott glauben. Nichts anderes. Mit reiner Wissenschaft hat das nix am Hut.
Die Evolution ist keine Religion und es geht nicht um Meinugen, sondern um Wissenschaft.
Du bist übrigens nicht auf meine FETT-gedruckte Frage eingegangen:
Setzt du den gleichen Anspruch der Falsifizierbarkeit auch an die Existenz Gottes an?