Keineswegs. Da war die SPD früher aber schlauer

Mephistopheles, Freitag, 09.10.2020, 11:52 (vor 1940 Tagen) @ Linder2410 Views

Ein Boss trägt das unternehmerische Risiko, deshalb steht ihm mehr zu als einem Arbeiter.
Verteilt man nun das Risiko (beispielhaft zu absolut gleichen Teilen) zwischen Arbeitern und Chef, verdienen Arbeiter genaus viel wie der Chef selbst. Das ist ein brutaler Abstieg. Aus ist es mit Penthouse, SLS und 7er BMW, Luxusreisen und quersubventionierten Bordellbesuchen.
Wie öde?!
Nich mit mich!

...zu Bismarcks Zeiten, als es darum ging, statt der Sozoialversicherung Unternehmensanteile von dem Unternehmen zu kaufen, bei dem die Arbeiter beschäftigt sind oder ob es besser wäre, diese Gelder für die Rentenversicherung auszugeben. Mit Rentenversicherungsbeiträgen könnte man nämlich genau so gut Unternehmensanteile kaufen.

Der SPD schwante wohl, dass die Arbeiter aufhören, Sozialisten zu sein, sobald sie Miteigentümer sind. Und so hat man sich für die Rentenversicherung entschieden und Deutschland blieb sozialistisch.

In den USA war es umgekehrt und die Arbeiter erhielten Unternehmensaktien ihres Unternehmens, deswegen hatte der Sozialismus bis in die heutige Zeit der Gleichmacherei* keine Chance.

*Gleichmacherei bedeutet, dass die gro´ße Masse zwar Eigentümer sind, von ihrem Eigentum aber nicht mehr leben können. Das betraf zuerst die romischen Bauern, die das römische Reich eroberten und Milllionen versklavten, irgendwann aber nicht mehr gegen die mit Sklaven betriebenen Larifundien konkurrieren konnten und in die Staat abwanderten, um Sozialhilfe zu kassieren.
Sie bleiben zwar Eigentümer, konnten aber von ihrem Eigentum nicht mehr leben und hörten (wie die Aktionäre!) auf, ihr Eigentum zu bewirtschaften.
PS: Vermutlich feiert genau deswegen auch in den USA dieser Tage der Sozialismus frhliche Urständ`.

Gruß Mephistopheles

Gruß Mephistopheles


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