Arzneimittel, ambulante Behandlung und Krankenhausbehandlung, für Patienten die trotz dieser teuren Behandlung nur noch unter 2 Jahre leben

Amos, Mittwoch, 02.09.2020, 14:02 (vor 1979 Tagen) @ Das Alte Periskop1918 Views

Dein letzter Absatz spiegelt das eigentliche Problem wieder!

Die GKV gibt über 60% der Beitragsgelder für Arzneimittel, ambulante Behandlung und Krankenhausbehandlung aus, für Patienten die trotz dieser teuren Behandlung nur noch unter 2 Jahre leben.
Die entsprechende Studie der KBV ist inzwischen nicht mehr öffentlich zugänglich.

Mit dem demografischen Wandel ist der sogenannte epidemiologische Wandel, der mit einer Veränderung der Krankheitslast (chronische Erkrankungen, Multimorbidität, funktionelle Beeinträchtigungen, gerontopsychiatrische Indikationen) einhergeht, eng verknüpft. Denn mit einer längeren Lebensdauer sind in der Regel mehr durchlebte Krankheiten verbunden, die ihrerseits Kosten verursachen (gegenwärtig werden in Deutschland 47 Prozent der gesamten Krankheitskosten für Patienten über 65 Jahre ausgegeben). Aus Hochrechnungen lässt sich ableiten, dass bei anhaltender demografischer Entwicklung (und unter Ausklammern von Innovation oder Preisveränderungen) die Krankenversorgung der Bevölkerung auf gegenwärtigem Niveau im Jahre 2050 zu
einer Erhöhung des Beitragssatzes in der GKV bis 43 Prozent führen wird.

Viele Grüße
amos


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