Darauf stolz zu sein ist passé! Ganz besonders im "Tausendjährigenreich" haben die "Land urbar gemacht"! Aus heutiger Sicht alles gaaanz pöhse gewesen , denn ...
Hannes, Samstag, 20.06.2020, 20:53 (vor 2053 Tagen) @ Mephistopheles2451 Views
... das war Melioration!
Das soll ja jetzt wieder "rückgebaut" werden, zum Beispiel dazu dieser einflussreiche Herr Friedrich Ostendorff MdB Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen dazu:
"Regenerierbare Moorböden wollen wir dauerhaft wiedervernässen."
Die meinen das ernst! Meine Elterngeneration ist noch in die Wische1) gegangen, um Schlamm aus den Gräben zu buddeln, weil die nix zu fressen hatten und noch an einen Dienst am Volke glaubten. Heute demonstriert unsere Jugend für die Verschlechterung ihrer materiellen Lebensverhältnisse ("fff").
H.
1)"Ab 1150 bauten Holländer zwischen Altenzaun und Beuster einen Deich, der die Elbe von der Wische trennte und dort Ackerbau ermöglichte.[3] Oft war es nicht möglich, Pferde einzusetzen, so dass die Feldarbeit eingestellt oder von Menschen durchgeführt werden musste. Zum Transport von Lasten wurde häufig ein „Wischeschlitten“ eingesetzt, eine Schlammrutsche aus Bohlen.[4] Länger als in anderen deutschen Regionen wurden Dampfpflüge verwendet, um den tiefen Boden für den Zuckerrübenanbau vorzubereiten.[5] Nach dem Zweiten Weltkrieg fehlten Arbeitskräfte, um das Land zu bebauen, so dass die Gräben verschlammten. 1958 bis 1962 wurden große Teile der Gräben als Jugendobjekt der FDJ entschlammt. Zugleich wurden Viehzuchtprojekte begonnen, um die Abhängigkeit vom riskanten Ackerbau zu reduzieren."