Große weltgeschichtliche Veränderungen: Aufstieg und Fall von Imperien

Tempranillo, Sonntag, 14.06.2020, 13:51 (vor 2059 Tagen) @ sensortimecom3792 Views

Okay, ich sags dir: Weil der Crash diesmal ein weltgeschichtliches Paradigma bedeutet, und ein singuläres Spezifikum hat.

Das kann sein, muß aber nicht. Ein weltgeschichtliches Paradigma wird der Crash, sofern er zum Untergang des angloamerikanischen Imperiums führt. Sonst garantiert nicht.

Bleiben die Machtverhältnisse, wie sie sind, dürfte er lediglich dazu führen, daß für die Völker Europas das Leben vollends zur Hölle wird.

Große Veränderungen, die dem bevorstehenden Crash meist unter Verzicht auf sauberes Herausarbeiten der Ursachen zugeschrieben werden, haben sich immer nur ergeben, wenn Imperien zugrundegegangen oder aufgestiegen sind.

Beispiele, jeweils für Aufstieg und Untergang, wären das Imperium Romanum, Heilige Römische Reich Deutscher Nation, Spanien Philipps II., Großbritannien unter Elizabeth I. (später Benjamin Disraeli), Frankreich Louis XIV und Richelieus, KuK-Österreich und Bismarcks Deutsches Reich.

Das Ende des angloamerikanischen Raub-, Kriegs- und Völkermordimperiums ist nicht alles, aber ohne dessen Tod ist alles nichts.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).


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