Hacker-Angriffe auf Forschungsinstitutionen - Motivation und Schuldfrage

overseas, Samstag, 16.05.2020, 17:01 (vor 2091 Tagen) @ n0by2415 Views

Ich häng das mal an den ersten Corona-Thread, den ich finde...

Wie allgemein bekannt werden Supercomputer zur Forschung nach Corona-Wirkstoffen und -Impfungen eingesetzt. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Simulationen werden hierzu getätigt, z.B. kann simuliert werden, ob gewisse Substanzen an bestimmte Proteine von SARS-CoV-2 binden (siehe https://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften-chemie/durch-simulati... und viele mehr).

In einem grossangelegten Hackerangriff wurden diese Woche zahlreiche Supercomputer erfolgreich Daten entwedet, dazu gibt es zahlreiche Quellen. Hauptsächlich sind Rechner in Europa Opfer, von diversen englischen, deutschen und schweizerischen Instituten legen entsprechende Informationen vor (siehe z.B. https://www.forschung-und-lehre.de/politik/cyberangriffe-auf-mehrere-supercomputer-2784/).

Offensichtlich sind an diversen Orten Daten zur Coronaforschung entwendet worden. Bereits vor einigen Tagen hat es in den USA Berichte gegeben, dass aus China Versuche unternommen werden derartige Daten zu entwenden; wer da genau dahinter steckt und die Motivation ist zurzeit reine Spekulation. Da jedoch die Hacker in diversen System Erfolg hatten, und auch in Anbetracht dessen dass die Systeme doch teils ziemlich unterschiedlicher Bauweise sind, muss wohl davon ausgegangen werden, dass eine ziemlich starke und grosse Organisation dahinter steckt.

Auf jeden Fall scheinen sich zumindest in England und in den USA Geheimdienste in die Sache eingeschaltet zu haben, womöglich jedoch aufgrund der Brisanz auch in anderen Ländern.

Eine spannende Sache auf jeden Fall, die ziemlich viel Nährboden für weitreichende Spekulationen hat.


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