Zeitreihe verkürzt - Alle Eindämmungs-Maßnahmen können ab Osterdienstag beendet werden

Dan the Man, Freitag, 20.03.2020, 15:23 (vor 2151 Tagen) @ Dan the Man1359 Views

Da heute ca. 14.000 bestätigte Fälle in Deutschland gemeldet werden und die Dunkelziffer von 10 nicht widerlegt wird, habe ich meine Zeitreihe von neulich aktualisiert, Es geht offensichtlich etwas schneller. Die Totaldurchseuchung dürfte schon 8 Tage vorher erreicht sein:

Datum ........ Bestätigte Fälle ........inkl. Dunkelziffer
20. Mrz ...... 13.938 ...... 139.380
21. Mrz ...... 17.841 ...... 178.406
22. Mrz ...... 22.836 ...... 228.360
23. Mrz ...... 29.230 ...... 292.300
24. Mrz ...... 37.414 ...... 374.144
25. Mrz ...... 47.890 ...... 478.905
26. Mrz ...... 61.300 ...... 612.998
27. Mrz ...... 78.464 ...... 784.638
28. Mrz ...... 100.434 ...... 1.004.336
29. Mrz ...... 128.555 ...... 1.285.550
30. Mrz ...... 164.550 ...... 1.645.505
31. Mrz ...... 210.625 ...... 2.106.246
01. Apr ...... 269.599 ...... 2.695.995
02. Apr ...... 345.087 ...... 3.450.873
03. Apr ...... 441.712 ...... 4.417.118
04. Apr ...... 565.391 ...... 5.653.911
05. Apr ...... 723.701 ...... 7.237.006
06. Apr ...... 926.337 ...... 9.263.367
07. Apr ...... 1.185.711 ...... 11.857.110
08. Apr ...... 1.517.710 ...... 15.177.101
09. Apr ...... 1.942.669 ...... 19.426.689
10. Apr ...... 2.486.616 ...... 24.866.162
11. Apr ...... 3.182.869 ...... 31.828.687
12. Apr ...... 4.074.072 ...... 40.740.720
13. Apr ...... 5.214.812 ...... 52.148.121
14. Apr ...... 6.674.959 ..... 66.749.595
15. Apr ...... 8.543.948 ..... 85.439.481

Auch das soll keine Prognose sein, sondern lediglich zeigen, dass bei einer sehr wahrscheinlichen Entwicklung in etwa drei Wochen keine weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung mehr nötig sind.

Alle Personen können dann unbedenklich an Versorgung, Betreuung und Schadensbeseitigung arbeiten.

Etwaige jetzt noch kommende Ausgangssperren werden an der Entwicklung nicht mehr viel ändern können.

Ob der wirtschaftliche und finanzielle Schaden durch kürzere Schließungen usw. geringer ausfällt als befürchtet, wird sich zeigen.

Mir bekannte kleine Selbständige sind ganz plötzlich ohne Einnahmen, haben aber wohl ein kleines Polster und müssen nicht innerhalb von vier Wochen am Hungertuch nagen.

Sollte dieses Szenario glaubhaft sein, wäre auch der Vorschlag der Herzdame etwas abgewandelt sinnvoll:

Wenn ich mir jede Woche die Nägel lackieren lasse, kaufe ich jetzt trotz Schließung jede Woche einen Gutschein für spätere Einlösung. Das lässt sich auf alle möglichen Branchen ausdehnen. Damit die Einnahmendelle dann nicht später nachgeholt wird, könnte man ja einen Gutschein für die Hälfte kaufen und die andere Hälfte später bei Inanspruchnahme zahlen, dann streckt sich das etwas und müsste zu verkraften sein.


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