Der Umgang spricht Bände

PPQ ⌂, Pasewalk, Dienstag, 17.03.2020, 09:20 (vor 2155 Tagen) @ Cascabel1105 Views
bearbeitet von Kleine Rechtschreibkorrektur, Dienstag, 17.03.2020, 10:53

Mit Verlaub, aber ich halte das für einen schönen Thrillerplot, aber für nichts, das irgendwas mit der Realität zu tun hat.

Schau dir an, wie in Berlin und Washington hinter den Ereignissen hergehoppelt wird. Das ist tatsächliche Panik und echte Verzweiflung, da wird kein "Drehbuch abgearbeitet", sondern um das schiere Überleben als politische Formationen gekämpft.

Dass da nichts über mehr als 24 Stunden vorausgeplant ist, sondern ad hoc auf aktuelle Meldungen, Entscheidungen von Nachbarstaaten und Hinweise von Experten reagiert wird, ist allerdings für mich das Beunruhigendste überhaupt.

An diesem Beispiel hier kann man leider hervorragend sehen, wie die Kacke dampft. Die rudern da überall mit Essstäbchen, um das Boot auf Kurs zu halten.

Angesichts des Gewaltmonopols der Staaten, ja!, wären Kreise, die Pläne verfolgen, wie du sie dir ausmalst, zumindest in Trump-Amerika längst im Knast. Du musst ja bedenken: Wir erleben mit dem, was an den Börsen passiert, kein Nullsummenspiel, wo am Ende jemand anderes das Geld hat. Sondern einen Prozess, der mehr Werte vernichtet, als er umschichtet.

Das aber bedeutet Wohlstandsverlust. Und das bedeutet im Zweifel Machtverlust. Und das ist für alle immer der GAU.

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Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com


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