Ergänzungen zum praktischen Teil des Themas

b.o.bachter, Samstag, 14.03.2020, 20:50 (vor 2156 Tagen) @ Olivia1440 Views

Hallo Olivia,

Ich habe ein paar Masken aus dem Baumarkt FFP2/FFP3. Sind sind wohl ursprünglich für Handwerker gedacht.

Jupp, nicht nur, bei entsprechender Exposition aber eben auch für Handwerker. Und jetzt stell Dir mal vor, nach Deinen ersten Erfahrungen, Du müsstest mit so einer Maske tatsächlich körperlich arbeiten. Das geht schon, Du musst aber leiden lernen - kleines Leid ertragen, um großes zu vermeiden.
Ein Schweißtuch sollte man schon griffbereit haben und Frau vielleicht auf Schminke verzichten.

Inzwischen weiß ich auch, wie ich sie desinfizieren kann, wenn ich sie mehrfach nutzen möchte.

Ich nicht. Ich dachte zunächst auch, dies sei kein Problem - einfach mit Alkohol einsprühen und fertig. Das ist aber wohl nicht so, weil, dann ist zwar die Maske desinfiziert, jedoch hernach durchlässiger.

Den ersten Test machte ich zu Beginn der Woche. Ich wollte die Maske im Aldi tragen, als gar zu viel Menschen dahin unterwegs waren. Habe im Auto das Ding auf die Nase gesetzt. eine Brille darüber (ich brauche keine Brille draußen, aber ich trage sie derzeit zum "Schutz"). Ergebnis: Die Brille war sofort beschlagen und ich konnte nichts mehr sehen.

Da eine Infektion auch über die Augen erfolgen kann, gehört zur Schutzausrüstung auch eine dicht schließende Schutzbrille. Die gibt es auch für Brillenträger, was in Richtung Taucherbrille geht und mit dem eigenen Nasenfahrrad natürlich abgestimmt sein muss. Bei meiner Wahl geht es sich so knapp aus, dass ich meine Brille in die Schutzbrille vorsichtig fummeln muss und dann erst dieses Duo ebenso vorsichtig aufsetzten kann - was dafür aber insgesamt eine relativ schlanke Erscheinung ist. Das Tropenklima der Maske ist dann von der eigentlichen Brille entkoppelt.

Alle waren "leicht erstarrt" als ich mir die Maske vor die Nase hielt, ...

Vielleicht waren die Leute ja kundig :-)
Wenn Du die Maske außen anfasst, da wo diese theoretisch verseucht ist, dann damit hin und her fummelst und sie dabei vielleicht innen berührst, dann hast Du für den nächsten Einsatz Dir das Virus zwischen Maske und Nase und Mund eingesperrt.

So weit so gut. Ich setzte mich und nach einiger Zeit wurde es mir wieder so heiß unter meiner Atemmaske, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass diese Maske mir irgend einen guten Dienst würde erweisen können.

Wie geschrieben. Üben, üben, üben - vielleicht bei der Hausarbeit.

WIE bitte schön, kommt ihr mit den Dingern klar?

Nicht gut, geht aber.

Ähnliche "Erfahrungen" hatte ich übrigens mit den "Einmal-Latex-Handschuhen", als ich versuchte, die bei einem Aldi-Besuch zu verwenden. Ich musste sie bereits nach wenigen Metern entsorgen, weil sie ein so extremes "Mikroklima" erzeugten, dass sich jede Art von Virus mit Entzücken darauf gestürzt hätte. - Also lieber ohne Handschuhe und WASCHEN.... WASCHEN.... WASCHEN.... Die arme Haut....

Erging mir so ähnlich. Deshalb habe ich folgendes erfolgreich ausgetüftelt. Es gibt sehr dünne Baumwollhandschuhe, die von der Beschaffenheit ähnlich einer Mullbinde sind. Über diese ziehe ich dann die Nitrilhandschuhe und habe Ruh´.

Viele Grüße


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