Hab mich da etwas schlau gemacht
Also, - bei der Spanischen Grippe gibts tatsächlich den Begriff der "Überreaktion des Immunsystems". Was das auch immer heißen mag.
Hab mir das mal anhand eines links vom Spiegel reingezogen:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/spanische-grippe-millionen-starben-an-ueberr...
Mein Problem (oder vielleicht auch gar kein Problem): Ich bin kein Mediziner. Was ich habe, das sind meine Beobachtungen und Erfahrungen, - und die werte ich anhand der Erkenntnisse aus, die ich mir über Bücher oder mittlerweile auch über das Internet angeeignet habe.
Ich hab viel mit meiner Oma gesprochen, und vieles davon in Erinnerung behalten. Unsereiner weiß ja (Gottseidank) nicht, was Krieg bedeutet. Gerade der 1. WK war ja hinsichtlich der tangentialen Begleiterscheinungen sowas von brutal, das habe ich erst im Laufe der Zeit mitbekommen.
Immunsystem. Schön und gut. Um das aufzubauen, dazu benötigt man einige Faktoren, so meine ich. Die Aufbruchszeit und Hoffnungsstimmung der 20er Jahre war in der Zeit zwischen 1918 und 1920 noch nicht geboren worden. Immunsystem benötigt , - so meine ich - Ruhe, Ausgeglichenheit, natürliche und vor allem vernünftige Ernährung, vernünftigen Sport resp. Gymnastik, Zuführung von natürlichen Substanzen, die das Immunsystem erhöhen (z.B. Echinacea), Harmonie in der Familie, Eliminieren von negativem Stress, gesunden und natürlichen Sex, und vor allem Humor. Der Spruch "Lachen macht gesund" hat sich ja immer noch als Wahrheit erwiesen.
Und nun stelle ich mir die Frage, wie sich das in den Organismen resp. des Immunsystems der damaligen 20 - 40- Jährigen etabliert hat. Demnach war der 1. WK kein Grauen, sondern eher sowas wie ein internationaler Wettbewerb im Pool-Billard.
Ich weiß nicht, wie man mit dem heutigen Methoden der Wissenschaft die persönliche Immunabwehr eines Menschen testen resp. messen kann. Aber ich bin davon überzeugt, dass es das kurz nach dem 1. WK sicher nicht gegeben hat.
Ich zitiere aus dem link:
Das Forscherteam erkennt in seinen Untersuchungen den Ausgangspunkt für ein Modell, was 1918 im menschlichen Körper passiert sein könnte, da Makaken und Menschen viele Eigenschaften teilen. Die Studie liefert Anhaltspunkte, warum ausgerechnet Erwachsene zwischen 20 und 40 Jahren am schwersten unter der Spanischen Grippe litten: Junge Menschen dieses Alters haben generell ein starkes Immunsystem, das ihnen in diesem Fall mehr geschadet als genutzt habe, heißt es in "Nature".
Die Makaken als Beweis für die menschliche Reaktion zu verwenden, ist mehr als umstritten. In diesem Buch wird es besser erklärt:
https://books.google.ro/books?id=yY2iBgAAQBAJ&pg=PA160&lpg=PA160&dq=Welches...
Ich bin der Meinung, die lieben Wissenschaftler können doch gar nicht wissen, wie es mit dem Organismus resp. der effektiven Immunabwehr der 20 - 40 - Jährigen vor 100 Jahren bestellt war. Es ist wie bei so vielen Themen: Sie wissen doch gar nicht, was sie alles nicht wissen.
Insofern muss ich @Zürichsee in Schutz nehmen, wenn er sich auf diese Veröffentlichungen bezieht. Auf den ersten Blick vielleicht für den "aha-Effekt" geeignet, - aber bei genauer Nachprüfung können diese Erkenntnisse über die "Überreaktion" des Immunsystems nicht standhalten.
Noch ein Zitat aus diesem link:
Das Immunsystem war vollkommen unreguliert", erklärt Michael Katze die Beobachtungen des Teams.
Dann soll der Mann mir als einfachen Menschen vom Bau mal erklären, was ein reguliertes und was ein unreguliertes Immunsystem ist und wie man das erkennt.