Der Niedergang unserer Kultur, oder: Das Dilemma, deutsch zu denken.

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.01.2024, 11:59 vor 130 Tagen 3460 Views

Dieser Artikel wurde bereits heute im Penseur veröffentlicht.

https://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2024/01/der-niedergang-unserer-kultur-oder-das...

Nicht jeder liest den Penseur, zumal es sich um ein in Österreich ansässiges Forum handelt. Deshalb sind auch mehrere Wörter dabei, die "spezifisch" österreichisch sind. Wenn das jemand nicht versteht, ich "übersetze" es gerne.

Aber der Inhalt ist, so denke ich, auch für den interessant, der in Flensburg wohnt. Deshalb drucke ich es hier nocheinmal ab.

Zu Beginn möchte ich um Verständnis dafür bitten, dass ich mich nicht immer der „gewählten“ Sprache bediene, sondern oft auch ins Triviale verfalle, so, wie mir eben der Schnabel gewachsen ist. Natürlich hat jeder, der auf diesen Artikel antworten will, dasselbe Recht dazu.

Worum geht’s:

Ein Video über einen Bericht in einem Flugzeug hat mich nachdenklich gemacht. Sehr nachdenklich sogar. Da sitzen Leute aus Rumänien in dem Flugzeug, zusammengewürfelt, und anlässlich des rumänischen Staatsfeiertages am 1. Dezember sind ein paar Musiker in dieser Passagierliste, die ein Lied anstimmen.

Welches Lied: Nicht die rumänische Nationalhymne, sondern ein anderes Lied, das die Zusammengehörigkeit der Rumänen zum Inhalt hat. Der Refrain: „Noi suntem romani“ was so viel heißt, wie „Wir sind Rumänen“. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht und mich zu diesem Artikel bewegt.

Man muss wissen, (und ich weiß das, nach zwei gelebten Jahrzehnten in diesem Land), dass es fünf grundsätzlich unterschiedliche Regionen in Rumänien gibt. Dazu kommt, dass manche dieser Regionen oftmals abfällig über die andere Region urteilen, so was wie Lokalpatriotismus. Aber, wenn es um das Land, um den Staat, um die Gemeinsamkeit geht, dann stehen sie alle zusammen. Sehr eindrucksvoll in dem Video in diesem Flugzeug zu erkennen.

https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=319023407564558

Haben wir so etwas, in dem Sinne , wie die Rumänen singen. „Wir sind Österreicher“??? Nein, so was haben wir nicht. Wir haben nur unsere Nationalhymne, und daran wurde bereits herumgedoktert, aus irgendwelchen neumodischen Gründen. Diese Hymne wird bei offiziellen Anlässen gesungen, aber ich habe sie noch niemals gehört, wenn ein ungeplantes Zusammentreffen von Österreichern aus verschiedenen Gegenden unseres Landes stattfindet. Allenfalls, wenn bei einer Sportveranstaltung so was von den Organisatoren angeordnet wird.

Sind wir doch einmal ehrlich: Ist so was wie in dem Flugzeug vorstellbar, wenn da Österreicher drinsitzen? Wir haben doch nicht einmal ein Lied, das dieser Äquivalenz entspricht. Meine Frau hat sich während eines Fluges nach Florida geschämt, sich zu erkennen zu geben, dass sie mit einem Österreicher verheiratet ist. Der Grund dafür war, dass sich da eine Menge Leute, die vermutlich aus einem Hausmastermilieu aus einem der Arbeiterbezirke Wiens stammten, und denen ein frei gewordener Bausparvertrag die Möglichkeit dieser Reise gegeben hat, sich in einer Form im Flugzeug aufgeführt haben, dass man sich da eigentlich nur mehr schämen konnte.

Ja, wir haben in Österreich eine Form des Patriotismus, aber das ist immer nur ein Lokalpatriotismus. In vielen Orten habe ich das selbst erlebt, egal ob das im Lavanttal oder im Mühlviertel war. Aber wir haben nichts, was uns als Österreicher in der Gesamtheit emotional verbindet. Vielleicht gab‘s da mal Ansätze, aber die sind vermutlich im Sand verlaufen.

Wenn ich jetzt noch weitläufiger denke, dann bin ich sowieso schnell am Ende. Unsere deutsche Kultur, unsere Muttersprache, - wo befindet sich denn dafür die Wurzel? Dass das Deutschtum seine Wiege in der Nibelungensage hatte, das ist meine persönliche Auffassung, die nicht jeder teilen muss. Aber diese Nibelungensage hat sich geografisch von Südtirol bis in den Odenwald (heute Baden-Württemberg resp. Hessen) abgespielt. Damals gab‘s diese Grenzen, die die Herrschenden unserer Welt gezogen haben, noch nicht.

Daraus hat sich unsere Kultur entwickelt, mit Leuten, die genauso keine Grenzen kannten. Goethe, Schiller, Grillparzer, Strauß, Beethoven, - wie viele soll ich noch aufzählen. Wie dumm ich war, das einfach nachzuplappern, um z.B. den Bayern aus Rosenheim als „Piefke“ zu bezeichnen, das wurde mir aber erst bewusst, als ich mich mit Bayern auf der Fähre zum Nordkap getroffen und mit denen gesprochen habe.

Man muss halt viel reisen, nach Möglichkeit auch in andere Kontinente, um sich einfach einen Überblick zu verschaffen. Solange man sich nur in seiner Zwei-Zimmer-Kuchl-Wohnung im Gemeindebau aufhält, kann man das nicht beurteilen. Ich habe Leute in entlegenen Dörfern in Siebenbürgen angetroffen, die niemals aus ihrem Dorf herausgekommen sind, und die haben das Nachbardorf bereits als halbes „Ausland“ betrachtet.

Zurück zu uns. Stellen wir uns doch einmal vor, dass wir als Österreicher eine geschlossene Linie bilden. Stellen wir uns weiter vor, in Deutschland macht man dasselbe. Und dann stellen wir uns mal vor, dass wir als Angehörige der deutschen Kultur gemeinsam vorgehen und uns gemeinsam gegen den Unsinn wehren, der von Brüssel kommt.

Was würde dann passieren? Wenn dazu noch die Holländer oder/und die Franzosen kommen würden, dann hätte doch die liebe Ursula in kurzer Zeit ausgeschissen. Wenn wir dann noch lernen würden, uns mit diesem Europa, in dem wir leben, ernsthaft auseinanderzusetzen, dann gäbe es noch ganz andere Komponenten. Die Zeiten, wo wir uns auf begrenztem territorialem Raum aufhalten und unsere Denkweise darauf ausrichten mussten, die sind doch längst vorbei. Die Entfernungen in diesem Europa wurden doch durch die Verkehrsmittel schon längst gekappt.

Fast jeder hat in anderen Ländern Kinder, Verwandte, Freunde, und ist sehr wohl in der Lage, diese auch zu besuchen. Sofern er das überhaupt will. Das aber verpflichtet uns zumindest moralisch, uns auch damit auseinanderzusetzen, mit welchen Problemen man in anderen Ländern konfrontiert wird. Dann öffnet sich unser Horizont für eine Beurteilung, die uns davor unser limitierter Tellerrand nicht ermöglicht hat.

Was würde passieren, wenn sich gewisse Gruppierungen in verschiedenen Ländern zusammenschließen und eine einheitliche Front bezüglich der europäischen Forderungen erheben würden: Le Pen, AfD, FPÖ. AUR (Rumänien) , die Partei von Wilders, etc.?

Vielleicht gibt es da schon Tendenzen, aber ich habe noch nie etwas davon gehört. Diejenigen, die das Sagen haben, beginnend mit Brüssel und weiter in den nationalen Regierungen, die haben ein vorrangiges Interesse daran, dass sich solche weitreichenden Zusammenschlüsse niemals etablieren können. Divide et impera (Teile und herrsche), das hat schon Cäsar mit Erfolg praktiziert.

Deshalb werden wir uns in unserem Kleinbürgertum und unserer beschränkten Sichtweise weiterhin wohlfühlen und darauf hoffen, dass es die Politiker schon richten werden. Wir werden weiterhin ins Beisl am Eck gehen und dort lauthals unsere Thesen verkünden, weil wir sicher sind, dass es dort niemand hört. Wir werden weiterhin in Foren und den sozialen Medien unsere Meinung verkünden und darauf stolz sein, wie verwegen wir sind. Aber in Wirklichkeit sind wir doch arme Schleimscheisser, denen nichts anderes gebührt, als das, was wir täglich erleben.

Denn ein alter Mann hat mir schon vor 50 Jahren mal etwas erklärt:

Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient. Die Politiker kommen weder von einem anderen Stern, noch werden sie in der Retorte produziert. Die Politiker sind der Spiegel des Volkes. So, wie das Volk ist, so sind auch seine Politiker.

Wenn man dann die Situation in dem künstlichen Gebilde, genannt EU, vergleicht, dann gehen einem die Augen auf. Nicht nur, dass z.B. die Krankenversicherungen noch lange nicht angeglichen sind, nicht einmal die Verkehrsregeln, usw. Dafür aber hat man den Euro ganz schnell eingeführt, weil hier übergeordnete finanzielle Interessen maßgeblich waren. Zum Nachteil der Völker natürlich.

Ein kleines Beispiel für die katastrophale Lage der EU will ich im link für die Renten/Pensionsversicherungen anführen. Wenn man den Bericht weiter nach unten scrollt, und sich die Tabelle ansieht, dann kann man nur mehr den Kopf schütteln.

https://www.merkur.de/leben/geld/deutschland-rente-vergleich-europa-netto-lohn-prozentu...


Nun kann sich jeder, der in Deutschland lebt, über sich und Deutschland so seine Gedanken machen, inwieweit man das umlegen kann.

Wenn Angehörige verschiedener Nationen abends am Lagerfeuer sitzen, gibt es eine stille Nation - die Deutschen.

Plancius @, Dienstag, 16.01.2024, 13:20 vor 130 Tagen @ helmut-1 2626 Views

Das sagte uns mein Professor an der Uni, als er sich darüber beklagte, dass die jungen Deutschen keine Volkslieder mehr singen können. Wenn er abends am Lagerfeuer Studenten mehrerer europäischer Nationen sitzen hat, dann stimmt ein jeder spezifische Lieder seines Volkes an. Nur die Deutschen sind allesamt ruhig und schweigen. Und das schon seit mindestens 4 Jahrzehnten.

Dem kann ich nur beipflichten. Schon wir jungen DDR-Spunde haben nur wenig Berührung zum deutschen Volksliedgut gehabt. Stattdessen können wir noch heute Pionier- oder Arbeitskampflieder zum Teil auswendig singen.

So zum Beispiel: "Spaniens Himmel breitet seine Sterne", "Der kleine Trompeter", "Die Partei hat immer Recht" usw.

Aber "Im Frühtau zu Berge" und dergleichen sind nur rudimentär im Kopf verankert.

Ich war als Kind mehrere male im Kinderferienlager in Tschechien und der Slowakei. Man was konnten die Tschechen und Slowaken abends am Lagerfeuer singen! Und wir DDR-Kinder waren still. Ich kann jetzt noch zum Teil das slowakische Volkslied" Nedaleko ot Trencina ... Katarina" auswendig singen.

Schade, dass Schule Eltern und Großeltern ihren Kindern kein deutsches Kulturgut, was auch immer, mehr vermitteln. Wenn ich davon anfange, werde ich von allen belächelt: "Das ist nicht mehr zeitgemäß".

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Wir hatten in der Grundschule einen Lehrer, der lehrte uns folgendes Lied...... darf man heute wohl nicht mehr singen... :-)

Olivia @, Dienstag, 16.01.2024, 14:16 vor 129 Tagen @ Plancius 2782 Views

"Land der dunklen Wälder und kristallnen Seen - über weite Felder lichte Wunder gehn...." Er begleitete das Lied mit seiner Geige.

Wir sangen das so oft, dass mir diese Zeile immer im Bewußtsein bleibt. Die Familie des Lehrers kam aus Ostpreußen. Sie wurde vertrieben und hat die alte Heimat offenbar mithilfe von Liedgut im Gedächtnis behalten.

Ich muss allerdings sagen, dass uns Kindern das Lied bald aus den Ohren heraus kam, so oft hatten wir es singen MÜSSEN. Der Lehrer war uralt und wir betrachteten ihn ein bißchen wie ein Fossil.

Aber wenn mir die Zeilen heute durch den Kopf gehen, dann finde ich sie wunderschön. Eine wunderbare Stimmung wird durch diese Sprache und diese Musik wiedergegeben.

Fürchte dich nicht. :-) Alles kommt wieder. In Bayern gibt es gerade eine Renaissance der Lodenkleidung. Die ganz jungen Leute tragen sie wieder und schätzen sie für das, was sie ist. Eine über Jahrhunderte entwickelte Kleidung, die Wärme und Wetterschut bietet. Ist inzwichen SAUTEUER.... :-)

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Welcher Vater singt denn seinen kleinen Kindern noch etwas vor?

Joe68 @, Dienstag, 16.01.2024, 16:58 vor 129 Tagen @ Plancius 1582 Views

Ich, Baujahr 1968, hatte ein altes Musikschulbuch , wahrscheinlich aus den 60gern, in meiner damaligen Grund-und Hauptschule, aus dem Mülleimer gerettet.

Daraus habe ich dann später, als Vater, meinen Kindern klassische deutsche Volkslieder, vorgesungen. Die Qualität, naja, zum weglaufen, aber meine Kinder lagen neben mir und ich habe gesungen, es hat ihnen wohl gefallen. Eines meiner Lieblingslieder, Es freit ein wilder Wassermann....

Schon die neueren Musikbücher für die Realschule, Anfang der 80ger, hatten dieses alte Liedgut nicht mehr, dafür viel internationales.


Ich höre gelegentlich auch gerne Heino, z.b. wir lagen vor Madagaskar, oder Bergvagabunden.

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Der ungerechteste Friede ist noch immer besser als der gerechteste Krieg - Cicero

Man kann es nicht verallgemeinern, aber es gibt sicher Ausnahmen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.01.2024, 21:56 vor 129 Tagen @ Joe68 1128 Views

Wenn in einer Musikerfamilie die Zeichen richtig gesetzt werden, dann pflanzt sich das auf natürliche Weise fort.

Meinem Jüngsten, der vor kurzer Zeit Vater geworden ist, habe ich nach meiner Beobachtung, wie sich das Element "Musik" auf ihn auswirkt, alle Möglichkeiten gegeben, sich darin zu entfalten. Mit 15 Jahren spielte er bereits 6 Instrumente.

Wie ich das gemerkt habe, dass da was rüberkommt? Einfach. Ich höre alles Mögliche an Musik, Oldies, Klassik, egal. Aber als er im Alter von 7 oder 8 Monaten, wo die Buben gewöhnlich durch irgendwelche Entwicklungen bei der Verdauung (weiß nicht mehr genau, was) die bekannten Bauchwehs bekommen, da habe ich ihn im Arm gehalten, und als ich dann mal zufällig Beethoven gehört habe, da habe ich gemerkt, wie er ruhiger wurde. Das war für mich der erste "Hoppla-Effekt".

Nun lebt er von mir ca. 1300 km entfernt, und ohne irgendwelchen Einfluss meinerseits beginnt er bereits, meiner kleinen Enkelin im Alter von 4 Wochen die Nähe zur Musik zu ermöglichen.

https://ibb.co/sKBgRcM

Ich bin weder Prophet noch Augur, aber ich bin davon überzeugt, dass dieses Kind auch im fortgeschrittenen Alter viele Lieder lernen wird, die - leider Gottes - anderen Kindern vorenthalten werden, die sich nur mehr am Kinder-PC und an den Smartphones orientieren. Und das alles aus einem "überliefertem " Gefühl meines Sohnes heraus, ohne "Befehl" des Großvaters.

Irrtum, Politker werden von den allgegenwärtigen Medien gemacht UND NUR DANN, wenn die Medienberichte und die erlebte Realtitä KRASS auseinanderdriften wählt der Bürger ANDERS.

Olivia @, Dienstag, 16.01.2024, 14:04 vor 130 Tagen @ helmut-1 1831 Views

bearbeitet von Olivia, Dienstag, 16.01.2024, 14:08

DAS ist leider so. Auch die Tatsache, dass viele es nicht mehr wagen, zu sagen, "ich bin Deutsche/r" ist mithilfe der Medien in den Menschen verankert worden.

Wer hat die Medien in der Hand?
Derjenige, der die Medienmacht hat, prägt das Bewußtsein der Bevölkerung.... zumindest solange, bis die Widersprüche zwischen Medien"gefasel" und erlebter Realität MASSIV sind und nicht mehr "weggeframed" werden können.

Viele Menschen in D übertragen eigene Minderwertigkeitsgefühle auf ihre Herkunft (deutsch zu sein). Bei einigen hat man sogar den Eindruck, sie "suhlen" sich regelrecht in dem, was alles "falsch läuft". Das ist dann eine ganz üble Kombination. Die sind nämlich kaum davon weg zu bekommen und eigenen sich hervorragend dazu, "ausgebeutet" zu werden.

Die ganze Welt macht sich bereits über den hiesigen "Schuldkult" lustig.
Das ist wie eine unsichtbare Kandarre.... die taglich über die Medien verfestigt wird, indem jegliche Abweichung oder Kritik als NAZItum gebrandmarkt wird.

Wem gehört die Presse..... Wem hat sie zu "gehorchen", d.h. WER instrumentalisiert sie? WER instrumentalisiert die großen Firmen... und vor allen Dingen mit Hilfe welcher Mittel und Methoden????

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For entertainment purposes only.

Wem gehört die Presse? Wurde doch vor Jahren beantwortet (mit Videolink)

Ankawor @, Dienstag, 16.01.2024, 14:37 vor 129 Tagen @ Olivia 2439 Views

Wem gehört die Presse..... Wem hat sie zu "gehorchen", d.h. WER instrumentalisiert sie? WER instrumentalisiert die großen Firmen... und vor allen Dingen mit Hilfe welcher Mittel und Methoden????

Hallo Olivia,

ab Min. 35 wird deine Frage beantwortet

https://www.youtube.com/watch?v=mO9cnc97leI

Sollte verboten werden, nun doch noch zu sehen, aber hat es was geändert am Lauf der Dinge, dass Millionen das erfahren haben? Sie gucken immer noch Tagesschau und lesen den Spiegel und glauben das, was die ihnen vorsetzen.

Kein Wunder, dass sie das nicht mehr weiter versucht haben, es zu löschen oder zu verbieten. Sie können offensichtlich alles machen, alles rauskommen lassen, und sicher sein, dass es keine Folgen haben wird.

MFG
Ankawor

--
Todfeind [ˈtoːtˌfaɪ̯nt]: Person oder Gruppe, die andere mit dem Tode bedroht, direkt oder indirekt.

Nützt nix, wenn das nur 3 Hanseln wissen... oT

Olivia @, Dienstag, 16.01.2024, 14:56 vor 129 Tagen @ Ankawor 1449 Views

.....

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For entertainment purposes only.

Bei 3 Hanseln wäre es kein Problem, es dürften aber Millionen gesehen haben

Ankawor @, Dienstag, 16.01.2024, 17:23 vor 129 Tagen @ Olivia 1804 Views

Eine kurzer Überschlag der Aufrufe der verschiedenen Videos zur Sendung bei YT dürfte schon ca. 1,5 Mio. ergeben. Damals haben es bestimmt auch noch ein paar Leute im Fernsehen gesehen. Die Anstalt war ja ziemlich beliebt.

Wüssten es nur 3 Hanseln, ok. Aber es wissen Millionen und es ändert nichts. Das geht mir auf den Keks. Aber andererseits ist es nur eine unwichtige Kleinigkeit gegenüber den dicken Dingern. Ich weiß auch nicht, warum ich mich immer wieder verleiten lasse, mich mit sowas zu befassen.

--
Todfeind [ˈtoːtˌfaɪ̯nt]: Person oder Gruppe, die andere mit dem Tode bedroht, direkt oder indirekt.

Viel schlimmer! Springer nun auch in USA-Hand!

Reffke @, Dienstag, 16.01.2024, 19:11 vor 129 Tagen @ Ankawor 1929 Views

Hallo Ankawor und allerseits,

Vermutlich viel zu wenig bekannt:
Axel Springer SE's activities are divided[citation needed] into three segments: paid models, marketing models, and classified ad models. Since 2020, it has been majority-owned by the US private-equity firm KKR.[3][4][5] Headquartered in Berlin, Germany, the company (including subsidiaries, joint ventures, and licensing) operates in more than 40 countries.
https://en.wikipedia.org/wiki/Axel_Springer_SE

Siehe auch:
https://en.wikipedia.org/wiki/Kohlberg_Kravis_Roberts

LG Reffke

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Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
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==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

KKR gilt als REP-/Trump-freundlich. Bild etc. wurden dann ziemlich kritisch beim Corona-Thema (Bravo!), um dann allerdings 2022 beim Ukraine-Thema voll in die Kriegs-Propaganda einzusteigen (Pfui!) oT

BerndBorchert @, Mittwoch, 17.01.2024, 16:31 vor 128 Tagen @ Reffke 749 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Mittwoch, 17.01.2024, 17:05

Trump bezeichnet Selensky als "Sozialhilfeemfänger", der amerikanische Bürger tötet (Gonzalo Lira)

Olivia @, Mittwoch, 17.01.2024, 17:53 vor 128 Tagen @ BerndBorchert 843 Views

https://t.me/fred33flint/3701

Welche Interessen hat denn die EU in der Ukraine? Ackerland oder was?
Die Leute dort können einem wirklich nur leid tun.

Die Briten sollen seit 2014 dort an die 60.000 Militärs ausgebildet haben. Der Krieg war sehr deutlich von langer Hand geplant. Ich frage mich auch, woher der Russenhass der Briten kommt.

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For entertainment purposes only.

Ehrlich gesagt, ich kannte dieses Video nicht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.01.2024, 21:57 vor 129 Tagen @ Ankawor 1327 Views

Aber gerade der Bericht über die gelenkte Presse ist schon beeindruckend. Danke dafür!

"Dass das Deutschtum seine Wiege in der Nibelungensage hatte"

Dragonfly ⌂ @, Dienstag, 16.01.2024, 23:05 vor 129 Tagen @ helmut-1 1452 Views

"Dass das Deutschtum seine Wiege in der Nibelungensage hatte, das ist meine persönliche Auffassung, die nicht jeder teilen muss. Aber diese Nibelungensage hat sich geografisch von Südtirol bis in den Odenwald (heute Baden-Württemberg resp. Hessen) abgespielt."

Naja, das ist zumindest der Anfang der deutschen Kultur. In den wenigsten Versionen erschlägt er ja einen Drachen, sondern einen Lindwurm, mit langer scheinender Rüstung. Er tötet ihn nicht im offenen Kampf sondern aus dem Hinterhalt mit einer Tarnkappe. Dann nimmt er ein Bad in seinem Blut, nimmt seine Schätze und wird später durch Verrat getötet.

Ist nicht schwer zu erkennen, dass der Lindwurm die römischen Legionen sind, langezogen im Wald wie in Lindwurm in ihren scheinenden Rüstungen, die er durch Hinterhalt tötet, ihre Soldaten, - teilweise auch nach dem Kampf rituell -, abschlachtet, ihre Schätze stiehlt und später durch Verrat umkommt. Siegfried und Arminius sind die gleiche Person.

Es geht mir um etwas anderes

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 17.01.2024, 00:41 vor 129 Tagen @ Dragonfly 1321 Views

Nicht nur um die Erzählungen und den Inhalt der Stories, sondern gerade um die Formulierungen, um den Sprachgebrauch, etc. Das lässt sich bis zur Wende der deutschen Sprache weiterverfolgen, z.B. zum ersten Werk in der neuhochdeutschen Sprache ("Der Ackermann von Böhmen").

Ab wann der Verfall erfolgt ist ("Hey, Alter", "keinen Bock mehr", etc.) kann ich nicht genau sagen, aber das ist auch schon einige Jahre her.

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