Warum die Bauernhöfe in die Pleite getrieben werden und worum es wirklich geht | Von Thomas Röper

Albrecht @, Dienstag, 16.01.2024, 11:41 vor 130 Tagen 4678 Views

Warum die Bauernhöfe in die Pleite getrieben werden und worum es wirklich geht | Von Thomas Röper

Ein Kommentar von Thomas Röper.

Die Bauernproteste, die derzeit Schlagzeilen machen, sind kein deutsches Phänomen, sondern ein Symptom einer im gesamten Westen umgesetzten Politik zur Umverteilung der landwirtschaftlichen Flächen von Kleinbauern an große Konzerne. Aber das ist nur ein Teil eines viel größeren Programms.

Bauernproteste sind bei weitem kein deutsches Phänomen, in den letzten Jahren gab es beispielsweise massive Bauernproteste in den Niederlanden. Der Grund dafür ist ein Plan der niederländischen Regierung <1>, bis zu 3.000 Höfe zu schließen. Die niederländische Regierung bietet ihnen zwar über 100 Prozent des Wertes ihres Besitzes an, dafür müssen sie aber ein Berufsverbot in allen Ländern der EU akzeptieren. De facto ist das eine mit Geld versüßte Zwangsenteignung, gegen die die niederländischen Landwirte seit Jahren protestieren, denn wer sich weigert, der soll zwangsenteignet werden.

Das gewollte Höfesterben

Hier zum Artikel mit Link zum Podcast

Das sollte nicht nur Landwirte interessieren, wir sind ALLE betroffen!
Link zum Weiterleiten: https://apolut.net/warum-die-bauernhoefe-in-die-pleite-getrieben-werden-und-worum-es-wi...


Gruß

Albrecht

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Hab mir das angehört

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.01.2024, 12:13 vor 130 Tagen @ Albrecht 3077 Views

Ehrlich gesagt, - es kotzt mich an. Mehreres darin wusste ich, aber die Zahlen kanne ich nicht.

Und wir alle, also die Schlafschafe, schlafen.

Unverständlich.

Es gibt für die meisten absolut keinen Grund, sich irgendwelche Sorgen zu machen

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Dienstag, 16.01.2024, 15:03 vor 129 Tagen @ helmut-1 2639 Views

Ich schätze, dass sich deutlich mehr als 80% der Bevölkerung - wenn überhaupt - ausschließlich über die Leitmedien, sprich ÖRR und Tageszeitungen, informieren. Darin wird ihnen tagtäglich mitgeteilt, dass sie sich keine Sorgen machen müssen, weil sie im besten Deutschland aller Zeiten leben. Bei den meisten trudelt nach wie vor am Ende jedes Monats der Lohn wie verabredet auf dem Konto ein, die Regale und Kühltruhen der Supermärkte sind immer prall gefüllt, das Netflix-Abo verheißt weiterhin unterhaltsame Abende und der Jahresurlaub auf Malle oder Teneriffa ist bereits gebucht.

Zusätzlich haben sich so einige in den vergangenen Jahren ein hübsches Häuschen gegönnt, dazu Kinderlein und Hund. Die Raten für die beiden Autos sind auch noch drin.

Worüber sollten sich diese Menschen Gedanken machen, wenn sie gerade ihren Traum leben? Es gibt für sie absolut keine Grund, sich Sorgen zu machen!

Auch dem größten Teil der Rentner und Pensionäre geht es noch gut, da sie noch Alterseinkünfte beziehen, von denen sich leben lässt (wird sich spätestens bei den Babyboomern ändern). Die wollen vor allem Sicherheit und Kontinuität, sonst nichts.

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Da wirst Du vermutlich recht haben

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.01.2024, 21:02 vor 129 Tagen @ Otto Lidenbrock 1316 Views

Wir haben eine Gesellschaft, die sich zu einem Großteil damit beschäftigt, was jeder, der sich mit dem beschäftigt, was weit über dem Tellerrand von Otto Normalo liegt, als nebensächlich oder sekundär bezeichnen würde. Aber manchmal beneide ich diese Leute. Die leben in ihrer engen Welt, verfolgen die Abenteuer der Rosenheim Cops, die glauben noch heute daran, dass es eine lebensbedrohliche Seuche gibt, die dadurch entstanden ist, weil auf dem Markt in Wuhan die Fledermaus ein Gürteltier gevögelt hat, und sehen sich zum Jahresende die Ansprachen von Bundespräsident und Bundeskanzler an, - mit frommen Blick zum Glotzkasten.

Vermutlich sind diese Leute glücklicher als ich, auf jeden Fall aber ausgeglichener. Für deren Interessenslage gibt es in Rumänien (wo es genauso eine deutliche Schicht dieses Menschentyps gibt) einen treffenden Ausdruck für die Hauptinteressen dieser Leute, die sich an dem orientiert, was man einem Kleinkind im Vorkindergartenalter zugesteht: "papa,nani,caca". Auf deutsch übersetzt aus der rumänischen Kindersprache: "Essen, schlafen, scheißen".

Aber solange diese Leute in der Mehrzahl sind, wird sich kaum etwas ändern, da sie es sind, die zum einen vom System gebraucht werden, um alle vier Jahre ihr gewohntes Kreuzchen zu machen, und deshalb auch vom System hochgeschätzt sind.

Meine Hoffnung bestand darin, dass sich durch die anhaltenden Proteste der Bauern und der Fernfahrer die Regale in den Supermärkten leeren, und dann auch der Blödeste merkt, dass da irgendwas nicht stimmt. Aber mittlerweile zweifle ich, ob sich dieses Ziel erreichen lässt.

Nachdem Du das Unwort wieder in den Mund genommen hast

Weiner, Dienstag, 16.01.2024, 15:04 vor 129 Tagen @ helmut-1 2976 Views

Und wir alle, also die Schlafschafe, schlafen.

wegen dem ich angegangen wurde (ja, ich weiß, es ist beleidigend, aber eben die Wahrheit), getraue ich mich auch mal wieder, was zu schreiben.

Vor Jahren hatte ich hier die Praktiken der Landenteignung in Russland beschrieben, worauf jemand ganz empört geantwortet hatte, dass das nicht wahr sei ...

Putins größter Milchbauer ist übrigens ein Deutscher (Putin hat ihm die russische Staatsbürgerschaft gegeben, worüber der Deutsche sehr gerührt war). Der macht alles richtig (bindet die Leute der Region seiner Betriebe mit ein, sorgt für Kindergärten, Schulen, kümmert sich um kommunale Probleme). Aber den bojarischen Agro-Business-Mafiosi aus Moskau, aus Petersburg, aus Marabella, aus Baden-Baden etc. - denen ist der normale, hier also russische Bauer genauso gleichgültig wie den westlichen Agro-Konzernen die Landwirte bei uns oder in den USA). Russland ist im Übrigen ein Teil des Westens (im Westen herrscht gerade Bürgerkrieg ...), und Russland ist außerdem Teil der gewöhnlichen menschlichen Natur, die immer nach dem cheap-lunch greift, wenn er sich bietet ...

Ich hatte das Herrschaftssystem des Westens als HYDRA bezeichnet, und hatte gesagt, dass Putin gegen die HYDRA keine Chance hat, selbst wenn er noch 30 Jahre leben und regieren könnte - was ich ihm von ganzem Herzen wünsche. Die HYDRA ist 6000 Jahre alt ...

@Randomizer hat daraufhin eingeworfen, dass Putin der DRACHENTÖTER sei (mit Hinweis auf eine Prophezeiung). Nehmen wir mal an, dass es wahr ist (ich sehe es anders), dann heißt es in der Konsequenz - und nun wird es sehr ernst -, dass Putin auch uns töten wird. Denn wir sind Teil des Drachens, Teil der Hydra.

Also sind wir in diesem kommenden Drachenkampf (ich übernehme halt mal das Bild ...) dann der gleiche Kollateralschaden wie die halbe Million Ukrainer über die letzten zwei Jahre, plus die ganzen Zerstörungen der Infrastruktur.

Ich bitte, das zu bedenken und sich vorzubereiten.

Der so genannte "Drachenkampf" wird in der zweiten Häfte unseres Jahrzehntes beginnen und sich bis 2050 hinziehen, gefolgt von einem Endkampf gegen den (militanten) Islam.

Der Führer in diesem letzten Krieg wird kein Russe sein. Und ich hatte gesagt, dass er dieser Tage (= heute) erst ein Kind ist. Der Aufschwung in Russland, der sich gegenwärtig abzeichnet wird nur 15-18 Jahre anhalten, in den 2040er Jahren zu Ende sein (so weit kann Frau Hoffmann nicht 'schauen', und Baba Wanga meint sowieso was anderes ...). Zum Töten der HYDRA reichen diese zwei Jahrzehnte nicht. Und vom Gelben Drachen haben wir noch gar nicht geredet ...

Grüsse, W.

Vlt. kann man statt dem von dir genutzten Ausdruck den Ausdruck "die Sedierten/Hypnotisierten" benutzen. Das entspricht mehr dem, was abläuft.

Olivia @, Dienstag, 16.01.2024, 15:24 vor 129 Tagen @ Weiner 1895 Views

Es werden alle Mittel genutzt, um diesen Zustand zu erreichen. Schau dir nur mal an, was die Ärzte alle verschreiben. Die Menschen spüren, was los ist. Sie können das nicht verbalisieren, sehen keine Möglichkeiten der Änderungen, fühlen sich hilflos und entwickeln Krankheiten über Krankheiten. Dies ermöglicht dann den Ärzten, die chemische Keule einzusetzen. Sind ja auch zu viele, die solche Beschwerden haben. Den Rest erledigen die Medien gemäß dem Motto: "Steter Tropfe höhlt den Stein". Irgendwann glauben die Menschen das alles. Es ist ja auch weniger anstrengend und viele müssen sich bereits sehr anstrengen, um zu überleben.

Aber dein Bericht macht neugierig. Wo meinst du, lebt "das Kind"?

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For entertainment purposes only.

ja, mein Ausdruck bzw. das Unwort ist unpassend -

Weiner, Dienstag, 16.01.2024, 17:15 vor 129 Tagen @ Olivia 1890 Views

- man müsste die Situation eigentlich noch viel schärfer beschreiben. Um auf Deine 'Schiene' einzuschwenken, denke ich da an nicht professionelle, nicht sachgerechte, nicht tierwohlorientierte Massenhaltung von Schweinen, Hühnern etc.). Du versuchst, eine 'Ausrede' zu finden, die im medizinischen Bereich liegt, aber das zählt nicht wirklich. Es gäbe auch die mediale Ausrede (Hollywood, Netflix, MainstreamMedia, Nachrichtenagenturen). Oder die ökonomische Ausrede: im Überlebenskampf keine Zeit für Politik. Aber es sind wie gesagt nur Ausreden. Tatsächlich gilt, was Kant gesagt hat: Aufklärung ist ...

Der Aufklärung folgt die Organisation, und bei der hakt es ganz besonders: wenn Du nur drei Leute beisammen hast, kannst Du keinen gemeinsamen Termin finden oder ein gemeinsames Statement formulieren. Weil jeder was anderes in seinem Kopf hat.

Hier beginnt Führung, heißt es. Hier ist die Bresche, in die Leute wie Höcke reinspringen - oder Leute wie Dschingis Khan, d.h. es sind diejenigen, die mit Rhetorik, mit Gewalt oder mit Intrigen etc. die Dinge ORGANSIEREN. Tatsächlich ist der Unterschied zwischen dem Schaf und dem Schafhirten allein das Organisationstalent, die Gewaltbereitschaft, das "Charisma" u.ä.

Nun zu Deiner Frage. Der Geologe Siegfried Schiemenz hat die "zyklischen Bedingungen" für die Geburt u.a. von Führungspersönlichkeiten untersucht. In über 50jähriger Forschungsarbeit und anhand von fast 40.000 Geburtsdaten hat er die notwendigen Strukturen recherchiert und auch statistisch abgesichert, so dass man sich auf seine 'Entdeckungen' verlassen kann.

Es waren ab November 2019 für eine gewisse Zeitspanne die entsprechenden Konstellationen vorhanden, im Laufe des Jahres 2024 kommen neue und in diese Richtung ebenfalls günstige Konstellationen hinzu. Im Prinzip ist die Wirkweise der Zyklen von der irdischen Geographie unabhängig, aber in Mitteleuropa würde sich das entsprechende Profil am besten entfalten können, so dass ich damit rechne, dass entsprechende Personen hier aufwachsen werden. Bei der hier herrschenden Geburtenhäufigkeit (in Alaska und in der Sahara sieht es ganz anders aus ...) gehe ich davon aus, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass die betreffende Person schon geboren ist. Sie wird natürlich nicht alleine sein, und weitere folgen ihr, wie gesagt, im Lauf dieses Jahres ...

Schiemenz hat drei kleine Bücher veröffentlicht. Über einen Kauf freuen sich die Erben. Das empfiehlt sich aber nur für stark Interessierte, die sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigen wollen. Ich rate von einer solchen Beschäftigung ab, weil man dabei nur graue Haare bekommt ...

Grüße, W.

Die Bundesregierung erwartet ein früheres Drachentöten

Ankawor @, Dienstag, 16.01.2024, 16:36 vor 129 Tagen @ Weiner 2433 Views

dass Putin der DRACHENTÖTER sei (mit Hinweis auf eine Prophezeiung). Nehmen wir mal an, dass es wahr ist (ich sehe es anders), dann heißt es in der Konsequenz - und nun wird es sehr ernst -, dass Putin auch uns töten wird. Denn wir sind Teil des Drachens, Teil der Hydra.

Also sind wir in diesem kommenden Drachenkampf (ich übernehme halt mal das Bild ...) dann der gleiche Kollateralschaden wie die halbe Million Ukrainer über die letzten zwei Jahre, plus die ganzen Zerstörungen der Infrastruktur.

Ich bitte, das zu bedenken und sich vorzubereiten.

Das passt gut zu Berichten bei Zerohedge und der BILD,

https://www.zerohedge.com/geopolitical/secret-german-mod-document-lays-out-path-world-w...

https://www.bild.de/bild-plus/politik/ausland/politik-inland/experten-streiten-plant-ru...

demnach bereits jetzt im Februar ein hybrider russischer Angriff auf die Ostflanke der NATO erwartet wird. Was sich dann bis Sommer 2025 zum 3. Weltkrieg ausweiten werde. Zerodhedge spricht von detaillierten Plänen Monat für Monat, die aber nicht verpetzt wurden. Die Bundeswehr bereite sich bereits vor, dann 30.000 Soldaten einzusetzen.

Weiß hier jemand etwas über diese Monatspläne? Es hat wohl keine großen Wellen in den Medien geschlagen.

Aber danke für deinen Vorschlag sich vorzubereiten!

MFG
Ankawor

PS: "Hybrid" kann ja alles mögliche sein. Bei Tucker Carlson gab es dazu kürzlich ein Interview zur relativen Einfachheit eines EMP, mit den Folgen und der Tatsache, dass man noch nicht mal wüsste, wer es war. Ich müsste es erst suchen, falls jemand den Link haben möchte.

Allerdings denke ich schon lange, da es keiner macht, sind die Drohungen und Kriege vielleicht doch nur Spiele, während das eigentlich Wichtige nicht auf der Bühne, sondern hinter dem Vorhang abläuft (Russland ist Teil des Westens)

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Todfeind [ˈtoːtˌfaɪ̯nt]: Person oder Gruppe, die andere mit dem Tode bedroht, direkt oder indirekt.

blöd.de und nullquatsch.com

Weiner, Dienstag, 16.01.2024, 18:36 vor 129 Tagen @ Ankawor 1922 Views

sind keine informationsquellen sondern eigens angelegte infomüllkippen für verirrte und kranke schafe (im sinne von @Olivia), die kein besseres futter mehr finden

Diese Meinung der Bild-Zeitung stecke ich in die Propagandaschublade

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 16.01.2024, 21:35 vor 129 Tagen @ Ankawor 1408 Views

So wie ich die Sache sehe, wird von Seiten der Amis über die Medien, die ihnen geneigt/untergeordnet snd und von ihnen teilweise auch finanziert werden (und da gehört die Bild dazu) laufend versucht, einen dauerhaften Keil zwischen die Beziehungen zwischen Deutschen und Russen zu treiben.

Weiß nicht mehr, wo ich diese Erkenntnis bestätigt bekommen habe, in irgendeiner Talkshow oder Interview mit Leuten, die sich auskennen. Der Ami kann sich in seiner strategischen und wirtschaftlichen Hegemonie nur dann weiter entwickeln, wenn sich keine Gefahr für ihn abzeichnet. Die Kombination der Russen mit den Chinesen stellt für ihn keine Gefahr da, weil sich daraus immer nur ein Zweckbündnis ableiten wird. Die kulturellen Eigenschaften sind da zu verschieden.

Anders bei den Deutschen. Die einzige Gefahr, die der Ami sieht, ist eine intensive Zusammenarbeit der Deutschen mit den Russen, gewissermaßen die Achse Berlin-Moskau. Die Beziehungen zwischen Deutschen und Russen haben besonders im letzten Jahrhundert die Geschichte und Politik der Welt geprägt. Die NZZ beschreibt das in diesem Artikel sehr gut:

https://www.nzz.ch/feuilleton/deutschland-und-russland-geschichte-einer-turbulenten-bez...

Jeder, der sich intensiv mit den Hintergründen im 2. Weltkrieg beschäftigt hat, konnte erkennen, wie man mit allen Tricks/politischen Winkelzügen, auch Finanzierungen der Rockefeller-Dynastie für Hitler, etc. nach dem Hitler-Stalin-Pakt 1939 versucht hat, die beiden Machthaber (Hitler und Stalin) gegeneinander aufzubringen. Als das dann Früchte gezeigt hat, durch den Angriff der Deutschen auf Russland im Juni 1941, war dann auch der Zeitpunkt für die USA gekommen, in den Krieg im Dezember 1941 einzutreten. DAS war doch der Grund, Pearl Harbour war doch nur der Anlass.

Deshalb ist die Politik der USA und dadurch auch der NATO, die ja von den Interessen der USA bestimmt wird, permanent davon besessen, eine Verbindung zwischen Berlin und Moskau zu untergraben. Bild gibt dafür wieder ein typisches Beispiel ab. Der Russe hat überhaupt kein Interesse daran, den Westen anzugreifen, sondern will nichts anderes, als zwischen den NATO-Staaten und seinem Reich eine Pufferzone zu haben. Deshalb die Sache mit den Donbass-Staaten.

Nun liegt aber der Antrag Finnlands zum NATO-Beitritt vor. Bin gespannt, wie das ausgeht. Diese Situation halte ich für wesentlich gefährlicher als alles andere. Es gab zwar schon früher eine direkte Grenze zwischen einem NATO-Mitglied und der Sowjetunion, aber das war eine relativ kurze Grenze mit knapp 200 km, bei Kirkenes im Osten von Norwegen. Finnland hat durch die Nähe zu Russland auch wirtschaftliche Vorteile. Die werden das sicher zu spüren bekommen, wenn sich das Verhältnis Finnland-Russland- ändert.Die Stationierung von strategischen Raketen auf der russischen Seite der Grenze zu Finnland in der jüngsten Zeit ist ja nur eine der sichtbaren Merkmale.

Ein hervorragender Bericht, der sich sehr gut zum Weiterleiten eignet.

Olivia @, Dienstag, 16.01.2024, 14:57 vor 129 Tagen @ Albrecht 2364 Views

bearbeitet von Olivia, Dienstag, 16.01.2024, 15:26

Was haben "die" nur mit den Grünen gemacht, dass die so vom Glauben abgefallen sind und heute diese Oligarchen unterstützen und denen den Weg bereiten?

Der Tot von Bastian und Kelly war sicherlich der Startschuß zu der "Änderung".

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Tarnung ist alles

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Dienstag, 16.01.2024, 18:52 vor 129 Tagen @ Olivia 2102 Views

Aus 1987, oder so ...

Wirfst du einen Kommunisten zur Tür hinaus, kommt er als Grüner durchs Fenster wieder herein!

Rainer

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Ist Landwirtschaft so wichtig?

Dragonfly ⌂ @, Dienstag, 16.01.2024, 23:12 vor 129 Tagen @ Albrecht 1530 Views

Ich kenne überhaupt nur einen echten Bauern, bzw. seine Tochter. Kampfgewicht 150 kg [[rofl]]

Also, da wo ich aufgewachsen bin, gibt es überhaupt keine echten Bauern. Die haben Jobs und machen so ein bisschen Landwirtschaft nebenher. Und wenn landwirtschaftliches Land zu Bauland wird, dann stoßen die sich gesund.


"Die Bauernproteste, die derzeit Schlagzeilen machen, sind kein deutsches Phänomen, sondern ein Symptom einer im gesamten Westen umgesetzten Politik zur Umverteilung der landwirtschaftlichen Flächen von Kleinbauern an große Konzerne."

Ja, weil Kleinbauern nicht effektiv sind, es sei denn wir subventionieren sie massiv. Warum werden hier Zuckerrüben angebaut? Wir können Zucker für einen Bruchteil des Preises aus Brasilien kaufen.

Deutschland braucht Industrie und Wissenschaft. Keine Kleinbauernhöfe, die den Naturtraum der Grünen und irgendwie auch der ganz Rechten widerspiegeln.

Da muss man einiges richtigstellen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 17.01.2024, 00:28 vor 129 Tagen @ Dragonfly 1471 Views

bearbeitet von helmut-1, Mittwoch, 17.01.2024, 00:32

Das ist so ähnlich wie der Spruch: Warum Kraftwerke, der Strom kommt doch aus der Steckdose. Ich respektiere jeden, der da anders denkt, auch, was die Landwirtschaft betrifft, aber ich erlaube mir auch, meine persönliche Meinung dazuzusagen. Ohne, dass ich jemanden in seiner Meinung umpolen will.

Wir müssen uns erste einmal einer Tatsache bewusst sein: Wir haben nur ein Leben, und kein anderes in der Reserve.

Wie gut, wie schlecht und vor allem wie lange wir in Gesundheit leben, das hängt von zwei Faktoren ab: Einmal die genetische Voraussetzung, und zum anderen die Umwelt.

Was ist Umwelt? Ein Schlagwort für das, was wir aus unserem Leben machen, wie wir leben, was wir essen, was wir trinken, was wir einatmen, welchem Stress wir ausgesetzt sind, in welcher harmonischen oder auch disharmonischen Beziehung wir leben, auch im Betrieb, etc. etc..

Nun zu einem Teil der Aufzählung, und zwar, „was wir essen“. Damit komme ich auf die Landwirtschaft. Ich versuche mal, die Argumente „für“ eine Landwirtschaft aus meiner Perspektive aufzuzählen.

Die Landwirtschaft hat zweierlei Komponenten. Einmal die Bearbeitung der Felder als Grünflächen, die letztlich zur Luftverbesserung beitragen. Überall dort, wo der Bauer mit seinem Traktor zwischen seiner Feldfrucht herumfährt, dort gibt es keine Betonbauten und keine Bodenversiegelung. Dort tritt der natürliche Regen noch in die Zonen unter der Erde ein, die in der Lage sind, diese Wassermengen aufzunehmen und in die unteren Schichten zur Grundwasserversorgung abzuleiten.

Sofern der Bauer so hell ist, und nicht jahrelang durch die Pflugsohle eine undurchdringliche verdichtete Schicht schafft, und er durch gezielte Maßnahmen mit dem Tiefengrubber diese Schicht von Zeit zu Zeit aufreißt.

Die andere Komponente ist die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. Natürlich kann man da verschiedener Ansicht sein, was davon noch gesund ist und was nicht. Die Landwirtschaft ist durch den Preisverfall ihrer Produkte gezwungen, immer mehr zu rationalisieren und dabei auch die Chemie einzusetzen. Insbesondere bei der Unkrautbekämpfung. Den Mais, der mit der Unkrauthacke manuell in Schuss gehalten wird, den kann keiner mehr bezahlen.

Also muss man bereit sein, diesen preislichen Kompromiss einzugehen, aber man hat dafür etwas aus der Region. Die Alternative wäre: keine Landwirtschaft, alles kommt aus den 3.Welt-Ländern, wo sowieso kein Mensch mehr kontrollieren kann, welche Art von Chemie diese Leute dort einsetzen. Frage: Ist das besser?

Ich persönlich bevorzuge die familiäre Landwirtschaft. Gerade bei uns in Siebenbürgen. Diese Bauern müssen sparen, und Spritzmittel sind teuer. Mit ihren Erzeugnissen kommen sie auf den Wochenmarkt. Lieber haben sie weniger Ertrag, aber sie müssen keine Pharmazeutika kaufen. Und genau das bevorzuge ich. Natürlich auch meine Frau, und da habe ich das Glück, dass ich noch eine Frau habe, die bereit ist, für den Geschmack und vor allem für die Gesundheit der Familie sich für ein Essen zwei Stunden in die Küche zu stellen. Also, alles frisch gekocht.

Fertigprodukte aus dem Supermarkt, Fast Food, das in 5 Minuten fertig ist, Produkte mit ellenlangen Hinweisen auf der Rückseite der Packung, was da alles für Mist drin ist, - das gibt es bei uns nicht. Die andere Seite der Medaille ist, - wir sind alle gesund und haben weder Allergien noch sonst irgendwas.

Nun werde ich mich auf mein Rentnerdasein konzentrieren, - die Baustellen werde ich beenden. Unser Lagerplatz ist groß genug, und da werde ich mit Beginn dieses Jahres wieder das machen, was ich schon in meiner Zeit in Deutschland professionell gemacht habe, nämlich biologischen Gemüsebau.

Nichts Neues für mich. Dazu werde ich ein paar Hühner halten, weil sich das ergänzt.
Ist in erster Linie für meine Familie gedacht, aber , da ich zwangsläufig mehr produziere, stehen schon einige in der Warteschlange, die meine überschüssigen Produkte käuflich erwerben wollen. Das sind einige Ausgeflippte mit gutem Einkommen, die sehr wohl wissen, was ein natürlich produziertes Gemüse für Vorteile hat. Die wollen nicht am falschen Ende sparen und dann ihr Geld zum Arzt tragen.

Wenn ich was dann nicht verkaufe, weil keine Nachfrage da ist, dann ist eines für mich klar: Ich werde mit Sicherheit nicht zum Markt mit dem Versuch gehen, dort etwas billig zu verkaufen, damit nichts übrigbleibt. Ein Ei kostet dann bei mir keine 40 Cent, sondern 1 Euro. Wenn dann Eier übrigbleiben, dann kriegen sie die Hunde ins Fressen gemischt. Das übrige Gemüse kriegen die Hühner oder es kommt auf den Kompost. Was selbstgemachte Getränke betrifft (Wein, Schnaps, Wermut) oder auch Fleischprodukte, darauf gehe ich hier gar nicht ein, das würde zu weit führen.

Was will ich damit sagen: Ich bin nicht auf den finanziellen Gegenwert meiner Produkte angewiesen, - im Gegensatz zu vielen Bauern. Derjenige, dem mein Gemüse zu teuer ist, der soll halt dann den Scheiß aus dem Supermarkt kaufen. Lieber werfe ich es weg. Wem gute und vor allem gesunde Qualität des Nahrungsmittels nichts wert ist, der soll halt das künstliche Zeug fressen.

Und damit komme ich auf den Punkt: Wir als Verbraucher haben den Blick dafür verloren, was im Leben wichtig ist und was nicht. Wir haben immer geglaubt, dass das, was wir im Aldi oder Lidl noch viel billiger bekommen, viel besser ist. Dadurch haben wir die familiäre bäuerliche Landwirtschaft kaputt gemacht. Denn die ist auf einen bestimmten Preis angewiesen.

Nun steckt auch die großflächige, oder auch industrielle Landwirtschaft in der Krise. Umsonst gehen die nicht auf die Straße. Also, wer meint, dass wir keine Landwirtschaft brauchen, der soll halt den Mist aus dem Supermarkt kaufen. Das ist sowieso billiger. Aber zweierlei muss er dann beachten: Er soll seine Geschmacksnerven kräftig reduzieren, und, wenn‘s im Bauch zwickt, zum Onkel Doktor gehen und sich Tabletten verschreiben lassen. Ich brauch keine Tabletten, mich zwickt‘s nicht im Bauch.

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