Details zum Kräftemessen West gegen Ost - hat die NATO eine Chance, ihren Plan "Vernichtung Russlands" umzusetzen?

Manuel H. @, Samstag, 21.01.2023, 06:02 vor 14 Tagen 6212 Views

Nach meinem Dafürhalten ist der vereinigte Westen dieser vielen hochtechnisierten Länder ökonomisch und waffentechnisch dem einzelnen Land Russland haushoch überlegen.

Aber ist dem tatsächlich so? Hier eine detaillierte Analyse:

https://test.rtde.tech/meinung/160493-westen-liefert-nicht-panzer-sondern/

Fazit
Eine einzelne Armee unvorbereitet mit derart unterschiedlichem Gerät auszustatten, ist so unsinnig, dass tatsächlich nur die Möglichkeit bleibt, die Besatzung mitzuliefern. Oder im anderen Falle eben keinen modernen Kampfpanzer zu liefern, sondern eine rollende Kanone, deren Besatzung mit viel Glück so lange überlebt, bis sie irgendwann im Stande ist, ein Ziel auch zu treffen. Nachdem aber alle heutigen Kampfpanzer der NATO aus Zeiten stammen, in denen der Einsatz kleiner Überwachungs- wie Angriffsdrohnen noch nicht üblich war, stehen die Chancen dafür denkbar schlecht

Im WK1 wunderten sich die Generäle, dass ihre Kavalllerie so wenig gegen Maschinengewehre ausrichten konnten. Das hinderte die polnische Generalität aber nicht daran, Jahrzehnte später noch im WK2 mit ihrer Kavallerie gegen deutsche Panzerverbände anzutreten. Das Ergebnis ist bekannt.

Ich hege die Vermutung, dass in diesen Kreisen die Bedeutung von Drohnen auf beiden Seiten noch gar nicht begriffen wurde. Wie schlägt sich eigentlich ein millionenteurer hochtechnisierter Panzer gegen einen Schwarm von Billig-Drohnen?

Logistik, Logistik,Logistik

kaddii @, Chorin OT Serwest, Samstag, 21.01.2023, 10:01 vor 14 Tagen @ Manuel H. 4609 Views

Hallöle Manuel

Und wenn über Nacht 1000 de Panzer in der Ukraine eintreffen würden, es würde keine Wirkung haben. Jeder der mal gedient hat, kann erfassen was benötigt wird um einen Soldaten, Spähwagen oder Panzer zielgerichtet und effektiv einzusetzen. Was ausser Erfolg ist sonst der Sinn allen militärischen Handelns. Zur Zeit sehen wir die Entscheidungen der Politiker auf Seiten des Westens und der Militärs auf der russischen Seite. Punkt. Wer ist wohl geeignet eine Panzerkompanie oder ein Zug Infanterie in diesem Sinne zuführen.

Auch der Einsatz von britischen, polnischen oder deutschen Panzerbesatzungen wird keinen Einfluss auf dem Schlachtfeld haben weil sie eben nicht genug, zeitnah und verbunden sind.

Mal wieder ein Beispiel aus 1943
Durchbruch der Panzergruppe Popow mit über 500 Panzer durch die deutsche Front. Nach 4 Wochen alle im Hinterland der deutschen Truppen vernichtet. Hauptursache? Neben dem Einsatz einiger SS Jagdpanzer ging dann den Russen der Sprit und die Munition aus. Also Ende im Gelände.

Logostik, Logistik, Logistik


Kaddii
Serwest, 3°, diesig

Interessanter Podcast zu einem "Hubschrauberabsturz". Selensky soll Teile seiner Ex-Film-Crew in der Regierung "untergebracht" haben....

Olivia @, Samstag, 21.01.2023, 13:17 vor 14 Tagen @ kaddii 3793 Views

Das sind dann wohl die Leute, die jetzt den Ukraine-Krieg "befehligen"/"anheizen".

https://www.podbean.com/media/share/pb-bddpk-136aeb2

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For entertainment purposes only.

Die paar Panzer ..

Mirko2 @, Velky Sernov, Samstag, 21.01.2023, 10:28 vor 14 Tagen @ Manuel H. 4276 Views

1) Ohne ordentliche Luftverteidigung sind diese nutzlos.
2) Diese Geräte müssen gewartet werden, ohne OBD und deren Software kann man nicht mal eine Batterie anlernen.
3) Wer soll das Gerät bedienen?
4) Der Frontverlauf ist viel zu breit, um etwas mit ein paar Panzer zu reißen
5) Die Stühle sind so schwer, dass diese im Schlamm stecken bleiben, siehe die Bullen in Lützerath.

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Audiatur et altera pars

Meine Einschätzung: nur falls Russland in der Ukraine erschöpft werden kann

Miesepeter @, Samstag, 21.01.2023, 11:22 vor 14 Tagen @ Manuel H. 5173 Views

Nach meinem Dafürhalten ist der vereinigte Westen dieser vielen hochtechnisierten Länder ökonomisch und waffentechnisch dem einzelnen Land Russland haushoch überlegen.

Ich hege die Vermutung, dass in diesen Kreisen die Bedeutung von Drohnen auf beiden Seiten noch gar nicht begriffen wurde. Wie schlägt sich eigentlich ein millionenteurer hochtechnisierter Panzer gegen einen Schwarm von Billig-Drohnen?

Die Nützlichkeit von Panzern ist in Zeiten der Satelliten- und Drohnenaufklärung und moderner Lenkwaffen jeglichen Kalibers eindeutig gesunken. Den Luftwaffen geht es nicht viel anders, Lufthoheit scheint im Augenblick nicht mehr erreichbar, solange der Gegner ausreichend moderne Abwehrgeschütze hat.

Der 3. Weltkrieg ist vor allem anderen ein Krieg der Aufklärung und der Lenkwaffen. Bei der Aufklärung dürfte der Westen im Vorteil sein, bei den Lenkwaffen vermute ich ausgereiftere Technologie beim Westen, dafür quantitative Vorteile bei Russland.

Der Westen hat theoretisch 10x mehr Manpower und auch 10x höhere wirtschaftliche Kapazitäten, kann seine Resourcen aber nicht in gleichem Ausmaß aktivieren wie Russland. Russland hat den Vorteil der kürzeren und besser integrierten logistischen Wege.

Bleibt das Schlachtfeld auf die Ukraine begrenzt, haben sowohl Russland wie auch NATO nahezu endlose Ressourcen (im Gegensatz zu Wk1/2 Deutschland) und könnten daher ewig weitermachen, solange sie intern die Kosten/Verluste tragen können. Was die Leidensfähigkeit hinsichtlich menschlicher wie wirtschaftlicher Verluste anbelangt, sollte Russland im Vorteil sein.

Die Ukraine ist faktisch bereits besiegt - sie hält sich nur noch aufgrund von Lieferungen aus dem Westen. Russland hat noch viel Resilienz, der Westen aber auch.

Militärisch kann m.E. der Westen in der Ukraine nicht gewinnen. Solange Russland nicht einknickt, sind sie dort im Vorteil, auch bei weiterer Eskalation innerhalb der Ukraine.

Das Blatt wendet sich dann, wenn die NATO nicht nur in der Ukraine, sondern an allen Fronten (Finnland, Baltikum, Polen, Georgien, Türkei) Russland angreift. Das dürfte Russland nicht verteidigen können, für diesen Fall hat Putin jedoch den Nuklearwaffen-Einsatz angekündigt - was diese Variante eigentlich aus dem Spiel nehmen sollte.

Nur: die Ukraine wird natürlich versuchen, den Krieg auszuweiten, weil dies ihre einzige Chance ist. Sie werden hoffen, dass sie mit Angriffen auf die Logistik im russischen Hinterland die Russen zu Vergeltungsschlägen auf die westlichen Versorgungswege in Polen oder Rumänien bewegen können und damit den Bündnisfall auslösen.

Wenn Russland diese Provokationen schluckt, und sich auf das Schlachtfeld in der Ukraine beschränkt, kann es m.E. nicht geschlagen werden, trotz der Überlegenheit des Westen in Punkto Bevölkerung, Wirtschaftkraft und Waffentechnik.

Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass es sowohl in der Ukraine wie im Westen Kräfte geben wird, welche versuchen werden, die Auseinandersetzung geographisch auszuweiten.

Kurzum, ich sehe 2 Möglichkeiten:

1) Das Schlachtfeld bleibt in der Ukraine, dort wird der Kampf ausgetragen bis eine Seite einknickt.
2) Das Schlachtfeld geht über die Ukraine hinaus, dann ist der Einsatz von Nuklearwaffen wahrscheinlich.

In beiden Szenarien werden alle Kriegsparteien verlieren, aber bei Variante 1 übernimmt der Sieger einen Grossteil des debitistischen Potentials des Verlierers - angesichts der Grössenordnung der gegnerischen Parteien die wohl grösstmögliche Kriegsbeute aller Zeiten.

Gruss,
mp

Vielen Dank. Schöne Argumentation (oT)

Plancius @, Samstag, 21.01.2023, 12:56 vor 14 Tagen @ Miesepeter 2201 Views

Warum ist der Westen nicht in der Lage, Millionen unproduktive Männer für die Front in der Ukraine zu mobilisieren?

Plancius @, Samstag, 21.01.2023, 12:37 vor 14 Tagen @ Manuel H. 4183 Views

bearbeitet von Plancius, Samstag, 21.01.2023, 12:40

Gehen wir mal davon aus, dass in der Ukraine derzeit ein globaler Konflikt zwischen Russland und dem Westen (NATO-Europa + USA) ausgetragen wird, mit dem Ziel, ihn nicht zu einem nuklearen Inferno eskalieren zu lassen.

Russland macht uns derzeit deutlich, dass es in der Lage ist nachzulegen. Sowohl in der Kapazität, Rüstungsgüter zu produzieren als auch 100.000e an neuen Soldaten zu mobilisieren. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die neu rekrutierten Soldaten ernsthafte Lücken in der volkswirtschaftlichen Produktion hinterlassen. Anders als im Westen ist in Russland ein wesentlich größerer Teil der Beschäftigten produktiv, d.h. wertschöpfend tätig. Russland hat viel weniger staatliche Bürokratie, sehr wenig Sozialstaatsklimbim und wenig unproduktive Dienstleistungen wie Gender-Lehrstühle und anderen Schwachsinn oder einen großen unproduktiven Rechtsstaat a la USA oder einen die Volkswirtschaft aussaugenden riesigen Finanzsektor. Das wird häufig nicht berücksichtigt, wenn gesagt wird, dass Russlands Sozialprodukt nur so hoch ist wie das Spaniens, demgegenüber Russlands Wertschöpfung substantiell und nicht durch allerlei unnötiges Zeugs aufgeblasen ist.

Was mich wundert, ist die Tatsache, dass die öffentliche Diskussion im Westen nur um Militärtechnik geführt wird, die an die Ukraine geliefert werden soll, aber nie, wer denn an Personal dem Fleischwolf zugeführt wird, um die Militäroperationen überhaupt auszuführen. Auch Selenskiy, Melnyk und andere ukrainische Politiker fordern nur Rüstungsgüter, obwohl sie auch personell bereits aus dem letzten Loch pfeifen.

Der große militärische Schatz, den der Westen aufbieten kann, nämlich Millionen an jungen, testosteronschwangeren, zur Zeit unproduktiven Männern wird nie in die Diskussion eingebracht. Warum hat Selenskiy noch nicht nach personeller Verstärkung seiner Armee geschrien, anstatt immer nur über Anzahl und Art von Panzern zu streiten?

In Deutschland gibt es derzeit mindestens 150.000 wehrfähige ukrainische Männer, deren Herzen voller Russenhass sind, die schnell mobilisiert und ausgebildet werden können. Weiterhin haben Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Dänemark, Spanien und Großbritannien Millionen an Syrern, Afghanen, Marokkanern, Türken, Kosovaren, Eritreern, Kongolesen, Pakistanern, Indern, Singalesen usw. aufzubieten, die Kostgänger des Sozialstaats sind, für die Front mobilisiert werden können und keinerlei Löcher in die volkswirtschaftliche Wertschöpfung der Länder reißen.

Man mag ja einwenden, sie haben keine Motivation, für den Westen ihr Leben zu riskieren, aber welcher Soldat hat das schon. Rekrutierungen sind schon immer unter Zwang geschehen. Früher in vergangenen Jahrhunderten hat der Spieß hinter der Kampflinie gestanden und flüchtende Soldaten mit dem Spieß erstochen, heute stehen hinter den Kampflinien Offiziere und erschießen fliehende Soldaten oder sie werden mit Feldjägern aufgebracht und standrechtlich erschossen.

Die Sowjetunion hat ja im Zweiten Weltkrieg anhand der schieren Masse an Soldaten und später auch Militärtechnik die deutschen Truppen zurückgeschlagen, unter Inkaufnahme immens hoher eigener Verluste. Das Verhältnis war anfangs 11 gefallene sowjetische auf einen gefallenen deutschen Soldaten. Später konnte das Verhältnis auf 5 : 1 reduziert werden.

Wenn denn der Westen sagen wir mal, anderthalb Millionen Soldaten im Donbass aufbieten kann, die würden doch nur auf Grund der schieren Masse, wenn auch schlecht ausgebildet oder kaum motiviert, selbst unter immens hohen Verlusten die russischen Truppen überrennen.

Die Russen wären gezwungen, auch personell nachzulegen, was aber ihren jetzigen großen Vorteil, die große Produktivität in der Rüstungsproduktion stark beeinträchtigen würde.

Und der große Vorteil des Westens ist eben, dass die Produktionsmaschinerie personell nicht beeinträchtigt wird, denn es kann aus einem riesigen Potential an Kostgängern des Sozialstaats und einem Abbau unproduktiver Ressourcen in Verwaltung, überflüssigen Dienstleistungen und Sozialstaatsapparat nachgelegt werden, ohne den (effektiven) Lebensstandard der produktiv tätigen Menschen im Westen wesentlich zu beeinträchtigen. Währenddessen es in Russland durch den Abzug von menschlichen Ressourcen aus der produktiven Substanz zu einem massiven Einbruch des Lebensniveaus der Russen käme.

Wundert mich eben nur, dass diese Perspektive noch gar nicht berücksichtigt wird.

Gruß Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Es ist kein Scherz! Nein, der Westen könnte den Krieg zu seiner eigenen Erneuerung nutzen!

Plancius @, Samstag, 21.01.2023, 15:08 vor 14 Tagen @ Ankawor 3171 Views

bearbeitet von Plancius, Samstag, 21.01.2023, 15:18

Womit dein Scherz mit einem weiteren Scherz beantwortet wäre [[hüpf]]

Es ist ja auch kein Scherz, dass die grünen Pazifisten sich über Nacht zu den ärgsten Kriegstreibern gewandelt haben! Und die Grünen treiben doch die anderen Parteien, die noch nicht auf den Kriegszug aufgesprungen sind, vor sich her. Damit die CDU an die grüne Doktrin anschlussfähig bleibt, hat sich doch Merz auch in Richtung Kriegsrhetorik gedreht und die Union installiert in ihren Reihen gerade eine zweite Strack-Zimmermann, 2 Jahrzehnte jünger, um auch hier in den Medien mithalten zu können.

Genauso wie die Rot-Grünen ihren Pazifismus geschliffen haben, können sie auch von heute auf morgen ihre Ansicht zu Migranten ändern. Vor ein paar Jahren sagte man ja: Sie sind wertvoller als Gold. Sicher nicht als Kunde beim Sozialamt, aber als Kanonenfutter an der Front schon. Russland hat zwar das physische Gold, im Angesicht der Millionen Jungmänner aus dem Westen, die den russischen Truppen im Sturmangriff gegenüberstehen, sind die vielen sibirischen Goldklumpen aber noch nicht mal einen Pfifferling wert.

Wenn der Westen sich jetzt geschickt verhält, dann kann er den Konflikt im Donbass nutzen, um sich zu verjüngen und viele tote Äste abschütteln.

- Millionen an Kostgängern des Sozialstaats werden an der Front verheizt. Es würde noch nicht mal einen Aufschrei im Innern geben, denn die ursprüngliche Bevölkerung würde diese Maßnahme eher begrüßen als ablehnen. Sie können weiter im Hamsterrad die Wertschöpfung aufrechterhalten. Wer moralische Einwände dagegen hat, bekommt einen Einberufungsbefehl.

- Wegen der Ausweitung des Rüstungsbudgets steht der gesamte Sozialstaat mit seinen Auswüchsen zur Disposition. Viele Stellen in der Sozialbürokratie werden wegfallen. Die ehemals dort Beschäftigten können in Positionen in der freien Wirtschaft gesetzt werden, Hilfsarbeiter werden überall benötigt, die zunächst mit autochthonen Einheimischen besetzt werden. Migranten, die keine offene Stelle finden oder wollen, bekommen keine Hilfe zum Lebensunterhalt mehr. Sie können sich zur Front melden oder nach Hause gehen.

- Es gibt eine strenge Budgetkontrolle, trotz steigenden Militäretats. Dies wird durch Wegfall allerlei unproduktiven Klimbims, wie Sozialpädagogik, Gendergedöns, Abbau vieler Behörden gegenfinanziert. Die hier ehemals Beschäftigten können, wie soeben unter den genannten Bedingungen in die freie Wirtschaft gehen.

Da gibt es sicher noch viel mehr Punkte. Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt. Es würden sich Maßnahmen durchsetzen lassen, die bisher undenkbar sind.

Voraussetzung hierfür ist, dass über verdeckte diplomatische Kanäle vereinbart wird, dass es keinen Angriff auf das russische Kernland gibt. Das Schlachtfeld bleibt auf die Ukraine beschränkt. Das Ergebnis des Kräftemessens im Donbass wird zwar offen gelassen, aber die Ergebnisse eines Sieges für die ein oder andere Seite werden aber bereits unter Wahrung des Gesichts für den Verlierer festgelegt. Solche Absprachen würden natürlich China mit einbeziehen.

Im Falle eines Sieges über Russland könnte das Ergebnis z.B. folgendermaßen lauten:

- Ukraine bleibt als Staat erhalten und wird unter UN-Mandat gestellt. Der Donbass erhält eine Autonomie. Die Krim bleibt russisch.
- Die NATO bleibt in ihren Grenzen wie vor dem Ukraine-Konflikt.
- Russland wird wieder Teil auch der wirtschaftlichen Weltgemeinschaft.

Der Westen würde im Falle eines Sieges Russland nicht demütigen, sondern der große Gewinn für ihn würde in seiner eigenen Rosskur im Verlaufe des Krieges bestehen. Er hat viele faule Triebe abgestoßen und seine innere Kraft und Potenz gesteigert. Der Westen könnte wieder wie Phönix aus der Asche steigen.

Mals so ein paar schnelle Punkte zur Diskussion.


Gruß Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Klar, wenn man das ganze von der logischen Seite her denkt.......

Olivia @, Samstag, 21.01.2023, 16:41 vor 14 Tagen @ Plancius 2332 Views

dann können mithilfe des Krieges etliche Probleme bewältigt werden.

Glaube nicht, dass solche Überlegungen nicht auch im engsten Kreise der "Entscheider" durchgespielt werden. Planspiele bedeuten, dass man ALLE Möglichkeiten in die Pläne einbezieht. Ob man sie dann durchführt, das ist dann eine andere Sache.

Ähnliche Überlegungen wurden ja auch im Zusammenhang mit Covid erstellt.
1. Überalterung, Überfettung, Überkrankung
2. zu viele "bankrotte" Betriebe
3. Zu viele "Freßklitschen" und Cafes.....
4. Zu viel Konsum

Wenn 60 - 70 % des Mittelstandes nicht mehr/oder gerade noch mit dem Gehalt bis zum Monatsende kommt, dann muss SEHR viel am Verhalten umgestellt werden.

D.h. das "Essengehen" wird eingeschränkt oder aufgegeben. Die Leute treffen sich wieder "privat".
Der Konsum wird eingeschränkt oder aufgegeben - man achtet mehr darauf, dass die Dinge halten und nicht nach kurzer Zeit ersetzt werden müssen.
Die "Reisetätigkeit" hält sich in Grenzen, das Geld bleibt im Lande.
Möglicherweise wird sogar ein Sparen angeregt.
Die Ausgaben der Haushalte müssen nach völlig neuen Prioritäten geordnet werden. Jedenfalls bei Haushalten, die halbwegs verantwortlich mit dem Geld umgehen.

Warum? Wir sind eine überalterte Konsum-Gesellschaft.... viele wollen essen und viele arbeiten nicht für ihr Essen.

Alleine dadurch kann man den "Klimazielen" erheblich näher kommen :-)
Erinnert sich noch jemand an die wunderbare Regeneration der Lagune in Venedig, als alle Reisetätigkeit eingeschränkt wurde?
Wenn jetzt noch Zuzahlungen zu Arztbesuchen und Medikamenten kommen, dann wird sich auch das Gesundheitssystem wieder "erholen". Zynismus aus.

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For entertainment purposes only.

Ich möchte noch mal betonen, dass mein Beitrag hier nicht meine eigene Meinung ist, sondern eine Variante, wie sie in einem Planspiel der Psychopathen auch durchaus aussehen könnte.

Plancius @, Samstag, 21.01.2023, 15:31 vor 14 Tagen @ Ankawor 2612 Views

bearbeitet von Plancius, Samstag, 21.01.2023, 15:45

Denn so wie es jetzt im Westen aussieht:

- gigantische Sozialhaushalte
- Abermillionen an Kostgängern des Sozialstaats
- Energie- und Rohstoffknappheit
- Immense Schulden

kann der Westen selbst bei einem Sieg über Russland nur weiter absteigen.

Und da könnten doch die Psychopathen auch auf solche Ideen kommen, die ja logisch nachzuvollziehen wären, um den Westen noch für ein paar Runden am Spieltisch lebensfähig zu halten.

Und das Tempo, wie die ehemaligen Pazifisten auf Kriegsrhetorik umgeschaltet haben ist schon erschreckend. Und da da ist doch nichts mehr undenkbar. Angesichts der Tatsache, wieviele Gutmenschen in der Coronakrise ihren engsten Mitmenschen das Menschsein abgesprochen haben, genauso schnell kann doch auch die Teddybärwerferin am Bahnhof den Wert ihres arabischen Jungmanns, den sie eben noch umarmt hat, nur noch in einer menschlichen Waffe auf dem Schlachtfeld im Kampf gegen den pöhsen Russen sehen.

Ich persönlich halte diesen Krieg für total überflüssig, aber man man ist ja gezwungenermaßen auch in diesem Spiel gefangen und kann sich darüber Gedanken machen, unter welchem Kalkül die Spielmacher ihre Entscheidungen treffen.

Gruß Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Spinnen wir die Sache weiter. Du meinst also 2015 diente dazu, kriegstaugliches "Material" einzuführen.... jedenfalls von den Verursachern dieser Sache....

Olivia @, Samstag, 21.01.2023, 16:51 vor 14 Tagen @ Plancius 2381 Views

Habe darüber öfter nachgedacht, denn als die ankamen, war bereits klar, dass das keine "Flüchtlinge" waren. Sehr viele waren körperlich viel zu gut "beieinand" wie die Bayern sagen.... und viel zu aggressiv. Bereits damals schrieb ich, dass dort eine Art von "Armee eingeführt" wird. Daher auch die Vorsichtsmaßnahmen überall, dass man den Leuten alles geben solle, was sie wollen. Darüber gab es viele Berichte..... Widerstand hätte Menschenleben kosten können. Auch das Thema "Vergewaltigungen" etc. passte in die "Kriegerthematik".

Mir war allerdings nicht klar, WOZU man diese Leute ganz gezielt geholt haben könnte. War ja wohl auch eine US-Initiative, die umgesetzt wurde... Ich denke auch nicht, dass es der einzige Grund war, aber dass die Wehrtauglichkeit einer der Gründe gewesen sein könnte, das ging mir bereits damals durch den Kopf.

Nun, wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Aber mit diesem Krieg, für den ja nun von jeder Seite her "geworben" wird, ändert sich nun alles.

Man muss zudem die Türkei auf dem Radar haben. Die unterstützt lt. Medienberichten offenbar die Ukraine.... - wie würde das passen? Ob Erdogan seine Vorstellungen von einem großtürkischen Reich inzwischen aufgegeben hat ist ziemlich fraglich. Er war ja vor dem Syrienkrieg sehr aktiv in dieser Hinsicht. Und auch dort war Europa HILFLOS wie ein Säugling.

Was Kriege betrifft, so gehe ich inzwischen davon aus, dass sie selten oder gar nicht aufgrund der Gründe geführt werden, die man dem Publikum medial vermittelt. Möglicherweise ging es im Syrienkrieg u.a. auch darum, Erdogan zu schwächen..... die Europäer hätten das nie geschafft, sondern immer Pfötchen gegeben.

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For entertainment purposes only.

Nicht so ganz

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 21.01.2023, 17:32 vor 14 Tagen @ Plancius 2367 Views

Denn so wie es jetzt im Westen aussieht:

- gigantische Sozialhaushalte
- Abermillionen an Kostgängern des Sozialstaats
- Energie- und Rohstoffknappheit
- Immense Schulden

kann der Westen selbst bei einem Sieg über Russland nur weiter absteigen.

Der Westen braucht nicht einen "Sieg" über Russland, nein, er braucht noch mehr. Er muss ein besiegtes und demütiges Russland dazu bringen, nicht nur die westlichen "Werte" zu übernehmen (genau so wie das Post-Nazideutschland tun musste), sondern auch dazu, seine gesamten Strukturen für liberale Wirtschaft und westliche Investitionen zu öffnen.

Denn nur DANN kommen wieder (für Neuverschuldungen unabdingbare, weil verpfändbare bzw. als Sicherheit dienende) Ressourcen von einigen dutzend Billionen Dollar zusammen, aus denen sich der debitistische Kettenbrief eine Zeitlang fortsetzen ließe. Und das ist dringend, denn dem Westen steht das Wasser bis zum Hals. Der Kettenbrief ist knapp am Reissen. Der Innovations-Motor, der das Werkel einige Jahrhunderte lang gut versorgt hat, blubbert auch nur noch leise vor sich hin.

Merke eines: für den Debitismus ist es egal, WO die Ressourcen sich befinden - sie müssen verfügbar gemacht werden. Ob auf Erden, am Mond, oder am Mars: egal.

Potential. Hast du da nicht etwas vergessen? So rein potentialmäßig?

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 21.01.2023, 13:34 vor 14 Tagen @ Plancius 2944 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 21.01.2023, 14:16

Die Russen wären gezwungen, auch personell nachzulegen, was aber ihren jetzigen großen Vorteil, die große Produktivität in der Rüstungsproduktion stark beeinträchtigen würde.

Und der große Vorteil des Westens ist eben, dass die Produktionsmaschinerie personell nicht beeinträchtigt wird, denn es kann aus einem riesigen Potential an Kostgängern des Sozialstaats und einem Abbau unproduktiver Ressourcen in Verwaltung, überflüssigen Dienstleistungen und Sozialstaatsapparat nachgelegt werden, ohne den (effektiven) Lebensstandard der produktiv tätigen Menschen im Westen wesentlich zu beeinträchtigen. Währenddessen es in Russland durch den Abzug von menschlichen Ressourcen aus der produktiven Substanz zu einem massiven Einbruch des Lebensniveaus der Russen käme.

Wundert mich eben nur, dass diese Perspektive noch gar nicht berücksichtigt wird.

So wie der größte Führer aller Zeiten bei Eröffnung von WK II die beiden potentialmäßig größten Gegner vergessen hatte?

Ich denke bei deiner Vergeßlichkeit weder an amerikanische Elefanten noch an Bären, sondern vielmehr an Drachen.

Moderne Kriege sind dadurch gekennzeichnet, dass sie letzten Endes von ganz anderen Kräften geführt und entschieden werden, an die man am Anfang weder gedacht hat noch die bei der Eröffnung dabei waren.

Wenn das ein lokaler Konflikt bleibt, dann können andere sich raushalten, wenn der Konflikt sich aber ausweitet, dann kann sich eben niemand mehr heraushalten.
DAS ist die eigentliche Gefahr eines Eingreifens der Nato und weniger die Atomwaffen.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Diese Menschenmassen, die da im Kampf für das Gute verheizt werden sollen, müssen erst mal ausgestattet und ausgebildet werden.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 21.01.2023, 13:34 vor 14 Tagen @ Plancius 2767 Views

Angefangen vom Stiefel bis zum Kampfpanzer klemmt es da an allen Ecken und Enden. Und haben wir überhaupt die Ausbilder?

[[euklid]]

Es muss endlich mal in die Köppe reingehen, daß wir blank sind. [[motz]]

Grüße

--
[image]
** sic transit gloria germaniae **

Eine große Armee an primitiver Infanterie hat man schnell aufgestellt und auch ausgestattet.

Plancius @, Samstag, 21.01.2023, 15:24 vor 14 Tagen @ FOX-NEWS 2488 Views

bearbeitet von Plancius, Samstag, 21.01.2023, 15:33

Es geht ja nicht um die Ausbildung von Soldaten an moderner Militärtechnik, um mit Hilfe dieser die eigenen Truppen zu schonen, sondern um das Werfen von einfach ausgestatteten Soldatenmassen in Richtung des Gegners, wo man auch 90% Verlust einkalkulieren kann.

Da reicht es aus, wenn man dem Jungmann eine Uniform anzieht, ein G3 oder eine Kalaschnikow in die Hand drückt und 4 Handgranaten in die Beintaschen steckt - a la 1. Weltkrieg.

So könnte doch ein Planspiel am Tische der Psychopathen ganz oben aussehen. Für die zählt doch das Leben des einzelnen nicht, wenn er schier Millionen davon zur Verfügung hat.

Die Sowjets waren im 2.Weltkrieg auch nicht zimperlich und haben alles an die Front geworfen, koste es was es wolle, auch unter gigantischen eigenen Verlusten.

Gruß Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Was soll sie daran hindern ihre Hände zu heben und zum Gegner überzulaufen, wenn keinerlei Interesse besteht den Krieg zu gewinnen?

ebbes @, Samstag, 21.01.2023, 15:41 vor 14 Tagen @ Plancius 2409 Views

Du erkennst einen Unterschied nicht.

Es ist weder ihr Heimatland (für die Eltern und Freunde kämpfen, kein Feigling sein) noch haben sie sich freiwillig (Fremdenlegion) gemeldet.

Die werden sich mit erhobenen Händen ergeben und die Russen haben jetzt mehr Waffen und Einwohner (An Platz mangelt es in Russland nicht).
Nicht sehr sinnvoll aus meiner Sicht.
Von logistischen Problemen. Wie bekomme ich eine Million Menschen an das Schachtfeld heran ganz abgesehen.

ebbes

--
Bafin gerechte Warnung:
Obwohl ich mehr als 30 Jahre Erfahrung an der Börse habe, habe ich keine Ahnung vom Markt. Macht nicht nach was ich handle. Vertraut der Sparkasse Schlüchtern und ihren Anlagetipps.

Ist ein guter Einwand. Der würde aber für die kämpfenden Ukrainer in ähnlicher Form auch gelten.

Plancius @, Samstag, 21.01.2023, 16:01 vor 14 Tagen @ ebbes 2311 Views

bearbeitet von Plancius, Samstag, 21.01.2023, 16:06

Welche Motivation hat eigentlich ein ukrainischer Soldat, sein Leben für eine Sache, die er nicht versteht, in einem feuchten Schützengraben zu riskieren?

- Hunderttausende seiner Altersgenossen sitzen in warmen Wohnungen bei Rundumversorgung im Westen.
- Die gehobene ukrainische Mittelschicht und Schickeria feiert rauschende Apres Ski-Parties in Österreich, Schweiz und Frankreich. Das entgeht doch den Soldaten in Bachmut auf diversen Telegram-Kanälen nicht.

Diese Soldaten könnten ja auch ihre Familien ermuntern, in den Westen zu gehen. Sie selbst laufen zum Russen über und kehren nach Kriegsgefangenschaft zu ihrer Familie dann in den Westen zurück.

Analog kann die Familie nach Russland gehen und es gibt dann eine Familienzusammenführung in Russland.

Nur so ein Gedanke.

Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Ich habe oben 5 Punkte aufgezählt ..

Mirko2 @, Velky Sernov, Samstag, 21.01.2023, 16:17 vor 14 Tagen @ Plancius 2456 Views

Was ist das Billigste an einem Krieg? Die Ware Mensch.

Zitat von Telegram:
Die USA bereiten sich darauf vor, (https://t.me/+FFooN5iP2jEzY2Ji)Truppen in die Ukraine zu schicken und eine Offensive gegen Russland zu starten, so die WSWS.

Der Publikation zufolge deuten Äußerungen des Pentagon-Chefs Lloyd Austin und des Vorsitzenden der Generalstabschefs, General Mark Milley, dass sie bereit sind, alles zu tun, damit Russland verliert, darauf hin, dass Washington eine Großoffensive gegen die russischen Truppen in der Sondereinsatzzone in der Ukraine plant.

"Wenn sich in den kommenden Monaten die enormen Herausforderungen der neuen US-Strategie abzeichnen und die Zahl der Todesopfer unter den ukrainischen Truppen steigt, wird sich zwangsläufig die Notwendigkeit eines direkten Einsatzes von NATO-Truppen in der Ukraine ergeben", schreibt die Zeitung.

Die ausdrückliche Behauptung von Millie und Austin, dass die Waffen der USA und der NATO offensiv und nicht defensiv seien, stehe im Widerspruch zu den öffentlichen Erklärungen der Regierung von Joe Biden, so der Experte. "Die Vereinigten Staaten befinden sich tatsächlich im Krieg mit Russland".


Die Schweine wollen uns wirklich zur Schlachtbank führen!

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Audiatur et altera pars

Aber soll denn Kevin, ausgebildeter deutscher Soldat - einziger Sohn seiner Familie - als erster geopfert werden?

Plancius @, Samstag, 21.01.2023, 16:55 vor 14 Tagen @ Mirko2 2522 Views

Das ist ja der ganze Irrsinn, den ich in meinem Posting aufzeigen wollte.

In den Planspielen zählt der Wert des Lebens eines einzigen Soldaten nichts. Aber dennoch gibt es aus Sicht der Strategen unterschiedliche Wertigkeiten von Leben.

Und man darf die Heimatfront auch nicht vergessen. Welchen Sinn macht es denn, wenn ich die Söhne der wertschöpfenden autochthonen Menschen eines Landes opfere, währenddessen Millionen an Kostgängern aus dem Ausland hier sind und weiterhin hierher einströmen und auch noch eine Gefahr für die einzige Schwester Kevins darstellen?

Weiterhin sind in einer Kriegssituation alle Ressourcen eines Landes extrem angespannt:

- Arbeitskräfte
- Energie und Rohstoffe
- Finanzen
- ja und auch die moralische Ressource

Da hat doch der Westen sofort verloren, wenn er weiterhin Kostgänger importiert, die hier Ressourcen benötigen, aber nichts zur Wertschöpfung beitragen, vielmehr die geordnete Arbeit der Wertschöpfer noch stört.

Also das wäre ja total widersinnig, die praktisch edelsten Ressourcen sofort zu verheizen, während gleichzeitig das Motiv, wofür der ausgebildete Soldat sich verheizen lässt auch noch zerstört wird.

Das würde doch unser Land nicht aushalten. Es sei denn, man unterwirft die Autochthonen einer extremen Gehirnwäsche, die die Welt noch nie gesehen hat.

Gruß Plancius

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Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Wenn mehr Asylanten und Migranten bewaffnet sind als wir Polizisten und Bundeswehrsoldaten im Land haben ist auch keine ideale Lösung.

ebbes @, Samstag, 21.01.2023, 17:22 vor 14 Tagen @ Plancius 2282 Views

Aber ich kann deinen Gedankengang verstehen.
Nur in der Praxis wird es sehr wahrscheinlich nicht funktionieren!

(Warum sollen sie nicht den Reichstag stürmen, statt sich im Donbass verheizen zu lassen?)


ebbes

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Bafin gerechte Warnung:
Obwohl ich mehr als 30 Jahre Erfahrung an der Börse habe, habe ich keine Ahnung vom Markt. Macht nicht nach was ich handle. Vertraut der Sparkasse Schlüchtern und ihren Anlagetipps.

Vielleicht sollte man sich mal mit der Gerassimov-Doktrin bekannt machen?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 21.01.2023, 17:11 vor 14 Tagen @ Plancius 3046 Views

bearbeitet von FOX-NEWS, Samstag, 21.01.2023, 17:25

The Value of Science Is in the Foresight

-initiations of military operations by groupings of line-units (forces) in peacetime
-highly maneuverable, noncontact combat operations of interbranch groupings of line-units
-reduction of the military-economic potential of the state by the destruction of critically important facilities of his military and civilian infrastructure in a short time
-the mass use of high-precision weaponry, the large-scale use of special operations forces, as well as robotic systems and weapons based on new physical principles and the participation of a civil-military component in combat operations
-simultaneous effects on line-units and enemy facilities throughout the entire depth of his territories
-warfare simultaneously in all physical environments and the information space
-the use of asymmetric and indirect operations
-command-and-control of forces and assets in a unified information space

Übersetzt:

-Initiierung militärischer Operationen durch Gruppierungen von Linieneinheiten (Streitkräften) in Friedenszeiten

-Hoch manövrierfähige, berührungslose Kampfhandlungen von branchenübergreifenden Gruppierungen von Linieneinheiten

-Reduzierung des militärisch-ökonomischen Potentials des Staates durch die Zerstörung kritisch wichtiger Einrichtungen seiner militärischen und zivilen Infrastruktur in kurzer Zeit

-der massenhafte Einsatz von hochpräzisen Waffen, der groß angelegte Einsatz von Spezialeinheiten sowie Robotersystemen und Waffen auf der Grundlage neuer physikalischer Prinzipien und der Beteiligung des Einsatzes einer zivil-militärischen Komponente in Kampfhandlungen

-gleichzeitige Auswirkungen auf Linieneinheiten und feindliche Einrichtungen in der gesamten Tiefe seines Territoriums

-Kriegsführung gleichzeitig in allen physischen Umgebungen und im Informationsraum

-die Verwendung von asymmetrischen und indirekten Operationen

-Befehl und Kontrolle von Streitkräften und Ressourcen in einem einheitlichen Informationsraum

Dies alles, vor allem die berührungslose Kampfführung (massiver Einsatz von Artillerie, Zurückweichen in den Raum) kann man jetzt seit einem Jahr studieren. Wie soll dagegen eine Armee, die nicht zumindest gleich stark ausgestattet ist, eine Chance haben?

Grüße

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** sic transit gloria germaniae **

Dieses Kräftemessen könnte schneller enden als viele vermuten

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 21.01.2023, 13:16 vor 14 Tagen @ Manuel H. 4701 Views

Die Russen haben an der Zaporizhzhia-Frontlinie eine Offensive gestartet, die über die üblichen Reconnaissance & Combat Missionen hinausgeht. Hier geht es darum, Verbindungslinien in den Donbas via Zaporizhzhia und Dnepropetrovsk (Dnipro) abzuschneiden. Sollte das gelingen, bleiben nur noch die nördlichen Verbindungslinien. Falls Russland einen weiteren Angriff z.B zwischen Kharkov und Sumy Richtung Dnepr vorträgt, wäre die komplette Ostfront, wo ein Großteil der ukrainischen Verbände gebunden ist, von der Versorgung abgeschnitten.

Sollte sich dieses Szenario realisieren, fällt die Ukraine als Proxy aus. Vielleicht lassen sich im Westteil des Landes neue Verbände zusammenkratzen und ausstatten, aber die Erfahrung fehlt denen dann. Die würden alt aussehen gegen ein Russland, welches dann so richtig in Fahrt gekommen ist.

Grüße

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** sic transit gloria germaniae **

Diese Laien Pläne gabs schon vor 10 Monaten, da sollten die Russen von Kiew, mit ihrer 10 km Kolonne, vom Norden nach Odessa blitzkriegen

Joe68 @, Samstag, 21.01.2023, 13:40 vor 14 Tagen @ FOX-NEWS 3825 Views

Es würde mich doch sehr wundern wenn es der NATO Aufklärung verborgen geblieben wären wenn die Russen mehrere 10.000 Mann, incl 100derten an Fahrzeugen usw in den Süden gebracht haben, in die Reichweite der HIMARS Raketen.

Eher ist das so, das die Ukrainer die Südfront ausgedünnt haben, um in Bahmut und Soledar gegen die Wagner Gruppe zu kämpfen. Wo nichts mehr ist, kann auch nichts gehalten werden.

Genau so ist es

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 21.01.2023, 17:21 vor 14 Tagen @ Joe68 3216 Views

Es würde mich doch sehr wundern wenn es der NATO Aufklärung verborgen geblieben wären wenn die Russen mehrere 10.000 Mann, incl 100derten an Fahrzeugen usw in den Süden gebracht haben, in die Reichweite der HIMARS Raketen.

Die HIMARS-Raketen sind alle verschossen. In den Berichten tauchen sie jedenfalls nicht mehr auf. Die Russen haben in diesem Raum massive Kräfte stationiert. Dorthin wurden nämlich die Truppen aus dem Khersonbrückenkopf verlegt. Selbstverständlich weiß die NATO auch das.

Eher ist das so, das die Ukrainer die Südfront ausgedünnt haben, um in Bahmut und Soledar gegen die Wagner Gruppe zu kämpfen. Wo nichts mehr ist, kann auch nichts gehalten werden.

Die stecken jetzt in einer Zwickmühle, weil die Russen an allen Fronten Druck aufbauen. Wenn sie die Front um Bakhmut ausdünnen, wo die meisten Brigaden stationiert sind, erfolgt der Durchbruch eben dort. Sollten die Russen eine dritte Front von Norden eröffnen, vergrößert sich das Dilemma sogar noch. Jetzt rächt sich das sture Verteidigen um jeden Preis.

Grüße

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Hast Du dafür auch Quellen?

D-Marker @, Montag, 23.01.2023, 20:28 vor 11 Tagen @ Joe68 618 Views

bearbeitet von D-Marker, Montag, 23.01.2023, 20:38

Diese Laien Pläne gabs schon vor 10 Monaten, da sollten die Russen von Kiew, mit ihrer 10 km Kolonne, vom Norden nach Odessa blitzkriegen

Ich meine östliche.

Der Westen legt ja gerne mal den Russen Argumente in den Mund, gegen welche es sich hinterher trefflich ...

LG
D-Marker

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https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Und wenn hinter dem Vorhang alles ganz anders abläuft?

Ankawor @, Samstag, 21.01.2023, 17:37 vor 14 Tagen @ Manuel H. 3870 Views

Ein Politiker sagte mal im Ruhestand, dass 90 % der politischen Ereignisse ein Theaterspiel zur Beeinflussung des Publikums sind. Dazu werden die dem Publikum bekannten Politiker auf der Bühne benutzt.
Der eigentliche Ablauf wird hinter dem Vorhang von den unbekannten Regisseuren gesteuert. Wobei die natürlich auch nicht mitten in der Vorstellung auf die Bühne kommen, wenn was nicht so läuft, wie es sollte.

Dazu ohne weiteren Kommentar von einer anderen Plattform:

... der Schlüssel zum Ganzen liegt in den USA. Und die sind wahrscheinlich vor dem Absturz. Aber es gibt Hoffnung durch den Krieg und die Energiekrise, was den USA die Kassen füllt und die Wirtschaft wieder ankurbelt. Je länger, desto besser. Die Gratwanderung ist es, dass daraus kein Nuklearkrieg entsteht. Das werden die USA auf alle Fälle verhindern, egal, was auf der Bühne abläuft. Die Strippen werden hinter dem Vorhang gezogen. Sollte die Gratwanderung gelingen, USA wieder in den Aufwind kommen, können sie auch in der Ukraine Zugeständnisse machen und davon absehen, Russland zu "vernichten" (lächerlich). Wenn bei dem ganzen Ablauf dann auch noch Westeuropa, besonders Deutschland, größtenteils zerstört wird (nicht nuklear, vielleicht nicht mal militärisch), dann entfällt für die USA das Risiko, dass Deutschland und Russland sich näher kommen - die Horrorvorstellung.

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Alle werden mehr und alles wird weniger.

Skalarwellenwaffen irgendwo mit einbezogen?

Der gestiefelte Kater @, Samstag, 21.01.2023, 20:50 vor 13 Tagen @ Manuel H. 2977 Views

... hier nur EIN Medienbericht und nur EINES der von Russland offen demonstrieren Waffensysteme:
https://www.spartanat.com/2014/04/russen-jabo-laehmt-us-zerstoerer/

"funkelektronisch" heißt es da, nichtmal die richtigen Worte haben sie dafür, denn die zugrundeliegende Physik ist Ost wie West keine Sache der Universitäten.

Auch die USA haben Zeugs im Arsenal, nicht sooo öffentlich in dem Fall.

Und dann lassen sie ihre jeweiligen militärischen Analysen schreiben, soso, diejenigen natürlich, die nach dem Need-to-Know-Prinzip angestellt sind und wesentliche Ereignisse verpasst haben, weil sie alle so beschäftigt sind mit ihren Positionen.

Wie sähe denn die militärische Analyse im Westen aus, wenn die Russen in der Lage wären innerhalb von zwei Tagen mit der halben Armee in Deutschland zu stehen, nachdem sie auf dem Weg erstmal einen flächendeckenden Stromausfall und Funkkontaktausfall sämtlicher Geräte hervorgerufen haben und nur ihre Dieselmotoren stur weiterrollen gen Westen. Konventionelle Kanonen alle feuerbereit. Gegenmittel? Papierkarten ausrollen, weil das Navi spinnt? Schlechter Empfang, Befehl undeutlich? Ah ja, sicher unmöglich in den Augen westlicher Experten.

EMP-Waffe. Nichts Neues, gibts schon seit den 60ern.

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 21.01.2023, 22:11 vor 13 Tagen @ Der gestiefelte Kater 2612 Views

bearbeitet von sensortimecom, Samstag, 21.01.2023, 22:16

Die Russen haben eigentlich nur US-Technologie nachgebaut und optimiert, die es schon lange gibt: Hochenergetische Mikrowellen-Impulse. Zerstören jede ungeschützte Elektronik im Umkreis.

googeln dazu bitte unter: "Mit Mikrowellen in den Krieg" - Spiegel 2003. Dort gibts sogar eine Nachbau-Anleitung für den Hausgebrauch...:-)

Kann sein, neu ist aber der Einsatz von Nicht-EM-Systemen

Der gestiefelte Kater @, Dienstag, 24.01.2023, 16:16 vor 11 Tagen @ sensortimecom 593 Views

Ich hab nicht von elektromagnetischen Waffen gesprochen, denn da bräuchte es viel zu viel Energie (oder eine HARP-Anlage), um hunderte Quadratkilometer lahm zu legen. Die haben allerdings nur kleine, leicht gepanzerte Geländefahrzeuge voller Computer und ohne sichtbare Antennen, die angeblich im Umkreis von hundert Kilometern die Elektronik ausschalten können. Leider ist der entsprechende Propagandafilm des russischen Militärs nicht mehr auffindbar für mich (weder im Internet noch auf meiner Festplatte). Von daher - nix für Ungut, eine Runde Hörensagen.

Noch ein Gedanke: Auf meinem Kriegsschiff (Zerstörer) wird die Elektronik von Hause aus nach den Gesetzen des Faradayschen Käfigs gut abgeschirmt sein. Wenn das o.g. russ. Kampfflugzeug also nur mit Mikrowellenwaffen ausgerüstet war (wie diese hier), dann sollte das so ein Kriegsschiff doch nicht so kampfunfähig machen, dass da alle Lichter ausgehen. Kann ich mir zumindest nicht vorstellen.

Löcher im Faradayschen Käfig müssen sein

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Dienstag, 24.01.2023, 17:53 vor 11 Tagen @ Der gestiefelte Kater 628 Views

Noch ein Gedanke: Auf meinem Kriegsschiff (Zerstörer) wird die Elektronik von Hause aus nach den Gesetzen des Faradayschen Käfigs gut abgeschirmt sein. Wenn das o.g. russ. Kampfflugzeug also nur mit Mikrowellenwaffen ausgerüstet war (wie diese hier), dann sollte das so ein Kriegsschiff doch nicht so kampfunfähig machen, dass da alle Lichter ausgehen. Kann ich mir zumindest nicht vorstellen.

Um elektromagnetische Wellen empfangen zu können brauchst du Antennen und zur Auswertung Elektronik. Wenn die Elektronik im geschützten Bereich ist, musst du Löcher im Faradayschen Käfig haben, um die Signale von der Antenne zur Elektronik zu bringen.

Rainer

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Valider Gedankengang, aber ...

Der gestiefelte Kater @, Dienstag, 24.01.2023, 19:07 vor 11 Tagen @ Rainer 593 Views

... man nehme das häusliche Beispiel eines Faradayschen Käfigs mit Löchern: die Mikrowelle (wer schlau ist, hat das nicht im Haus natürlich, aber z.B. in der Firma o.ä.). Das Gitter vor der Glasscheibe lässt sicher einige Frequenzen durch, aber insbesondere lässt es bestimmte Frequenzen (hoffentlich) nicht durch, siehe Bedienungsanleitung, nämlich die etwa ~2,4 GHz.

Man nehme ein handelsübliches Smartphone und streame damit z.B. über WLAN, aber möglichst genau in diesem Frequenzbereich ein großformatiges Video. Man überlege, wieviel Watt Sendeleistung das Smartphone hat und vergleiche das mit der Leistung der Mikrowelle. Dann mache man sich seine Gedanken zur Behauptung, ein Smartphone sende mittels elektromagnetischer Wellen oder zur Behauptung, die Faraday aufgestellt hat.

Also dieses Kriegsschiff hat bestimmt viele Löcher, klar, aber insbesondere bräuchte man entweder einen ziemlichen Wellensalat mit extrem hoher Energiedichte (für wenigstens kurze Zeit), um da durch all die großen und kleinen Löcher durchzukommen, oder die physikalische Theorie hat Löcher. ;)

Elektromagnetische Wellen

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Dienstag, 24.01.2023, 21:37 vor 10 Tagen @ Der gestiefelte Kater 629 Views

... man nehme das häusliche Beispiel eines Faradayschen Käfigs mit Löchern: die Mikrowelle (wer schlau ist, hat das nicht im Haus natürlich, aber z.B. in der Firma o.ä.). Das Gitter vor der Glasscheibe lässt sicher einige Frequenzen durch, aber insbesondere lässt es bestimmte Frequenzen (hoffentlich) nicht durch, siehe Bedienungsanleitung, nämlich die etwa ~2,4 GHz.

Damit Elektromagnetische Wellen ungehindert durch eine Öffnung im Metall kommen, muss die Öffnung größer als die Wellenlänge sein. Bei 2,4GHZ beträgt die Wellenlänge 12,5cm.

Aber, durch ein Koaxialkabel bekommst du hohe Frequenzen, obwohl sie von der Wellenlänge nicht durch das dünne Kabel gehen dürften[[zwinker]] Diese Kabel sind der Schwachpunkt in der Abschirmung.

Also dieses Kriegsschiff hat bestimmt viele Löcher, klar, aber insbesondere bräuchte man entweder einen ziemlichen Wellensalat mit extrem hoher Energiedichte (für wenigstens kurze Zeit), um da durch all die großen und kleinen Löcher durchzukommen, oder die physikalische Theorie hat Löcher. ;)

Eine Rechteckschwingung beinhaltet die Grundschwingung und alle ungeraden Oberwellen. Je sauberer der Rechteck, umso höher die Oberwellen. Ein gerichteter, sauberer Rechteckpuls hoher Energie könnte einiges Anrichten.

Ein Blitz z.B. stört den Radioempfang weil er durch den extrem steilen Stromanstieg ein riesiges Spektrum an Oberwellen erzeugt, bis weit in den GHz Bereich. Beim Schweißen entstehen Mikrowellen. Ebenso bei Kurzschlüssen in Schaltanlagen. Gefährlich für Träger von Kontaktlinsen.

Rainer

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