Pädophilie - ein schmutziges Thema

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 17.01.2023, 23:01 vor 15 Tagen 2566 Views

bearbeitet von helmut-1, Dienstag, 17.01.2023, 23:22

Ich habe einen interessanten Artikel im "Le Penseur" gelesen, der die Dinge so anspricht, wie sie sind und auch die Dinge beim Namen nennt.

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2023/01/zur-causa-teichtmeister.html

Das Video, das der Autor zum Abschluss gebracht hat, bringt es genauso auf den Punkt:

https://www.youtube.com/watch?v=MZjN52XRRpE&t=22s

Mein Kommentar zu diesem Artikel:

Dieser Artikel trifft den Nagel genau auf den Kopf. Es ist ein Thema, das überaus wichtig ist, darüber zu sprechen und dabei klare Kante zu bekennen. In einer Zeit, in der die Normalität an Boden verliert, wird das Abnorme zur Regel, wenn wir nicht dagegen einschreiten.

Ich bezeichne es nach wie vor als "die" Normalität, dass ein Kind aus der Liebesbeziehung von Mann und Frau gezeugt und geboren wird. Für mich ist es genauso normal, dass ein Kind dann in der geschützten Elternbeziehung von Vater und Mutter groß wird und nach der Phase der Pubertät beginnt, Schritt für Schritt die Sexualität zu entdecken, - natürlich in erster Linie an sich selbst, später mit Gleichaltrigen, usw.

Eine Hilfestellung in dieser Phase des "Entdeckens" kann für den jungen Menschen nur das gefestigte Vertrauen in die Eltern sein, wobei das Kind weiß, dass es die Eltern alles fragen kann. Prüderie und Ignoranz von seiten der Eltern wäre der falsche Weg und schaden nachhaltig.

Natürlich kann mir ein gesellschaftlicher Kritiker gleich unterstellen, dass ich gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen bin. Das ist falsch. Ich bin insoweit tolerant, dass ich jedem seine freie Geschlechtsauslebung zugestehe, unter der Bedingung, dass er erwachsen ist, Minderjährige und Heterophile damit nicht konfrontiert und keine öffentliche Sexpropaganda dafür betreibt.

Wenn einer (oder eine) glaubt, im falschen Körper zu leben und da alle möglichen Maßnahmen ergreifen zu müssen, dann gestehe ich das jedem zu. Das ist meine "gelebte" Toleranz. Aber damit hausieren zu gehen, das in allen möglichen Gazetten zu veröffentlichen und sich damit wichtig zu machen, das hat nichts mehr mit "freier sexueller Entfaltung" zu tun, sondern ist für mich eine Form der Belästigung, auf die ich gerne verzichten will. Ganz abgesehen von dem "Outen", wodurch man sich einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft verspricht, was sich ja in klingender Münze niederschlagen soll. Jeder, der sich "outet", ist ja heute was Besonderes.

Auch hier setze ich den Schutz der Kinder an, auf den ich eigentlich zu sprechen kommen will. Kinder mit einer Sexualität mit Erwachsenen zu konfrontieren oder gar zu zwingen, bezeichne ich als ein Verbrechen. Ein Kind soll ein Kind sein und seine Kindheit ausleben können, das braucht ein Kind, um auf natürlichem Weg erwachsen zu werden. Ein Jugendlicher braucht seine Jugend, um in dieser Entwicklungsphase seinen Weg zum Erwachsenwerden zu finden. Konfrontiert man den Jugendlichen zu früh mit sexuellen Themen oder gar Beziehungen, die er/sie gar nicht will, dann stiehlt man ihm/ihr die unbekümmerte Jugendzeit, eigentlich das Schönste im Leben.

Der Jugendliche muss nach seinem persönlichen und vor allem individuellen Empfinden zu seiner Sexualität finden, und da kann nur der Rat der Eltern hilfreich sein, aber keine Doktrien von außen und schon gar nicht von einem gestörten und aufgepropften Sexualunterricht. Jeder Jugendliche, oder fast jeder, - egal ob Mädchen oder Junge, hat in oder kurz nach der Pubertät eine meist kurze homosexuelle Erfahrung mit Gleichaltrigen gemacht. Das ist nicht verwerflich, sondern natürlich. Das aber klärt sich im Laufe der weiteren Erfahrungen, und alles geht seinen Weg, wie es der jugendlichen Entwicklung entspricht. Voraussetzung dafür ist, dass keine störenden und irritierenden Einflüsse von außen auf den jungen Menschen eindringen, und das kann ein Fehlverhalten der Eltern genauso sein, wie auch andere Dinge, z.B. aus mißverstandener Werbung.

Zurück zu den Kindern:

Der Autor hat es richtig beim Namen genannt, weil es oftmals verharmlost wird, wenn man bei irgendjemanden pornographisches pädophiles Material im PC oder sonst wo findet. "Na, wenn er sich nur die Bilder ansieht und die Kinder in Ruhe lässt,..." Aber man übersieht dabei, was im Artikel klar angesprochen wurde:

Um gerade über diese Bilder zu verfügen, sind zwei wesentliche Punkte mit im Spiel:

Pkt. 1) Es werden Kinder missbraucht, denn sonst könnten diese Bilder nicht produziert werden.

Pkt. 2) Diese skrupellosen Leute, die für den Pkt. 1) verantwortlich sind, machen sich ein Schweinegeld damit (das Wort "verdienen" will ich hier nicht in den Mund nehmen)

Die "Verwendung" dieser Bilder setzt den Kauf dieser Bilder voraus, dadurch fördert man Pkt. 2) und gleichzeitig auch Pkt. 1), also wieder neuen Missbrauch.

Schon zu meiner Zeit in der Verantwortung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Kinder-und Jugendarbeit über zwei Jahrzehnte lang, habe ich mich über Verharmlosungen und Relativierungen von manchen "fortschrittlichen" Politikern aufgeregt, wie z.B. über den Vorzeige-Grünen in Deutschland, Daniel Cohn-Bendit. Auch, wenn er das "nur" im französischen TV in einer Talkshow gesagt hat (er ist/war ja auch politisch in Frankreich tätig), dann sind mir diese zwei Aussprüche noch gut in Erinnerung:

- „Wenn ein 5-jähriges Mädchen sich beginnt auszuziehen, ist das ein wahnsinnig erotisches Spiel“

- "Sexualverkehr zwischen Eltern und Kindern muss straffrei bleiben“

Mein Schlusssatz:
Die Kinder sind unsere Zukunft. Auch dann, wenn wir selbst nicht mehr leben. Deshalb müssen wir alles tun, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. Deshalb müssen wir verhindern, dass man sie kaputt macht. Wir stehen hier in der Verantwortung und können uns dieser nicht entziehen.

Sag das mal den deutschen Politikern, die seit 10 Monaten skrupellos alles tun, um das Familienglück von Millionen Ukrainern und Russen nachhaltig zu zerstören.

neptun @, Mittwoch, 18.01.2023, 02:36 vor 15 Tagen @ helmut-1 1685 Views

bearbeitet von neptun, Mittwoch, 18.01.2023, 02:46

Hallo helmut-1,

was glaubst Du eigentlich, wieviel Promille der Bevölkerung (welchen Staates auch immer) in so idealisierten Verhältnissen aufwachsen dürfen, wie es Dir vorschwebt (und wie Du es möglicherweise auch selbst erlebt haben magst, obwohl ich eher annehme, daß Du Dir da etwas vormachst, denn sonst hättest Du es meines Erachtens kaum nötig, in einem Forum wie diesem darüber zu schreiben)? 4 Promille? 7 Promille? Oder gar ein ganzes Prozent?

[ ... ] In einer Zeit, in der die Normalität an Boden verliert, wird das Abnorme zur Regel, wenn wir nicht dagegen einschreiten.

Modeerscheinungen. Du bist geprägt - wie die meisten (ich nehme mich selbst da nicht aus).

Ich bezeichne es nach wie vor als "die" Normalität, dass ein Kind aus der Liebesbeziehung von Mann und Frau gezeugt und geboren wird.

Das ist in der Mehrzahl der Fälle nicht so und deshalb definitiv keine Normalität, sondern bestenfalls (D)ein Wunschtraum.

[ ... ] Prüderie und Ignoranz von seiten der Eltern wäre der falsche Weg und schaden nachhaltig.

Wieviele Eltern sind Deiner Meinung nach frei davon? 4 Promille? 7 Promi... usw.?

Ein Kind soll ein Kind sein und seine Kindheit ausleben können, das braucht ein Kind, um auf natürlichem Weg erwachsen zu werden. Ein Jugendlicher braucht seine Jugend, um in dieser Entwicklungsphase seinen Weg zum Erwachsenwerden zu finden.

Auch ohne Verkorksung durch "falsche" Konfrontation mit Sexualität wird man sich in den kommenden Jahrzehnten durch stark vermehrten Besuch von psychotherapeutischen Praxen noch wundern, welche Spätfolgen allein die fast dreijährige Maskenfolter bei den Kindern und Jugendlichen zeitigen wird, auch wenn dann vielleicht immer noch kaum jemand einen diesbezüglichen Ursache-Wirkung-Zusammenhang erkennen will.

Die weitaus allermeisten Erwachsenen, welche zugelassen haben, daß das ihren Kindern angetan werden konnte, hatten selbst mit Sicherheit keine solche von Dir idealisierte Kindheit, sonst hätte das nie und nimmer stattfinden können.

Ganz zu schweigen davon, was jetzt auch durch die skrupellose Mitwirkung deutscher Politikdarsteller Millionen ukrainischen und hunderttausenden russischen Familien angetan wird. Auch die meisten Deutschen, die schon länger hier leben, sind in erster, zweiter und dritter Generation noch vom 2. Weltkrieg und der nachfolgenden Propaganda des größten Schurkenstaates der Welt geprägt, sodaß man sich über all das eigentlich gar nicht wundern darf. Was aber leider überhaupt nichts an der Grauenhaftigkeit ändert.

[ ... ] unbekümmerte Jugendzeit, eigentlich das Schönste im Leben.

Dieser Dein Teilsatz ist für mich ein weiteres Indiz für meinen o.e. Verdacht, daß Du Dir etwas vormachst.

Voraussetzung dafür ist, dass keine störenden und irritierenden Einflüsse von außen auf den jungen Menschen eindringen, und das kann ein Fehlverhalten der Eltern genauso sein, wie auch andere Dinge, z.B. aus mißverstandener Werbung.

Du weißt selbst, daß es noch weit mehr störende Einflüsse gibt, u.a. die von mir erwähnten. Falls Du wirklich eine so ungestörte Entwicklung erleben durftest, bist Du als Mitglied einer sehr kleinen Minderheit zu beglückwünschen, und ich würde es Dir sogar gönnen - wenn mir nicht der Glaube daran fehlte.

Man kann schon bei Ron Hubbard, dem Begründer der Scientology, in seinem ersten Buch nachlesen, daß "der Mensch" in seiner 2. Dynamik (d.i. der gesamte Bereich der Sexualität im weitesten Sinne) völlig gestört ist. Zu Hubbard mag man stehen wie man will, aber mit diesem Punkt trifft er meines Erachtens den Nagel auf den Kopf. Nach meiner Ansicht ist das ein Problem, welches die Menschheit noch mehrere Jahrhunderte lang beschäftigen wird, falls es überhaupt "für die Allgemeinheit" lösbar ist - wenn "man" es denn lösen wollte.

Die Kinder sind unsere Zukunft. Auch dann, wenn wir selbst nicht mehr leben. Deshalb müssen wir alles tun, um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. Deshalb müssen wir verhindern, dass man sie kaputt macht. Wir stehen hier in der Verantwortung und können uns dieser nicht entziehen.

In allen wichtigen Bereichen des Privaten wie des Öffentlichen werden wir dieser Verantwortung leider fast ausnahmslos gesamtgesellschaftlich nicht gerecht.

Es tut mir leid, daß ich hierzu keine besseren "Nachrichten" habe. Auch wenn Du kein Klassiker bist, magst Du evtl. das Nocturne Opus 48 Nr. 1 in c-moll von F. Chopin passend finden. Trotz aller dramatischen Traurigkeit ist es ein außergewöhnlich schönes Musikstück, wie ich finde. Habe leider gerade keinen passenden Link dazu, vielleicht liefere ich den ja noch nach.

Trotz allem danke dafür, daß Du dieses wichtige Thema überhaupt ansprichst.

LG neptun

--
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Teilweise hast Du recht, teilweise nicht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 18.01.2023, 07:21 vor 15 Tagen @ neptun 1113 Views

Fangen wir mal damit an:

was glaubst Du eigentlich, wieviel Promille der Bevölkerung (welchen Staates auch immer) in so idealisierten Verhältnissen aufwachsen dürfen, wie es Dir vorschwebt (und wie Du es möglicherweise auch selbst erlebt haben magst, obwohl ich eher annehme, daß Du Dir da etwas vormachst, denn sonst hättest Du es meines Erachtens kaum nötig, in einem Forum wie diesem darüber zu schreiben)? 4 Promille? 7 Promille? Oder gar ein ganzes Prozent?

Wieviele, - das ist schwer abschätzbar. Zumal die Wahrheit in den allermeisten Fällen nicht schwarz oder weiß ist, sondern alle Graustufen hat. Der Grund, warum ich das hier geschrieben habe, beruht auf zwei Punkten:

- der in meinen Augen gute Artikel im Penseur
- meine Erfahrungen und Beobachtungen in den zwei Jahrzehnten meiner Kinder- und Jugendarbeit. Wenn man da nicht völlig blind ist, dann kriegt man da schon einiges mit.


unbekümmerte Jugendzeit, eigentlich das Schönste im Leben.

Dieser Dein Teilsatz ist für mich ein weiteres Indiz für meinen o.e. Verdacht, daß Du Dir etwas vormachst.

Nein, ich mach mir da nichts vor. Natürlich ist das behütete Leben in dem Moment vorbei, wenn sich die Eltern scheiden lassen, wenn das Kind erst drei Jahre alt ist. Aber ich hatte keine negativen Einflüsse von außen, was die Entwicklung der Sexualität betrifft. Zum Glück.

Und das, was ich das "Schönste im Leben" genannt habe, konnte ich tatsächlich auskosten. Ab dem 14. Lebensjahr habe ich mich abgenabelt und mit 16 Jahren war ich absolut selbständig und für mich alleine verantwortlich. Hatte damals schon meine eigene Wohnung (vererbt).

Jeder, der so wie ich seine Jugendzeit in den späten 60er und den 70er Jahren verbracht hat, der weiß, dass er dem Schöpfer auf Knien dankbar sein muss. Diese Zeit der Freiheit, der Unbekümmertheit, des Inbegriffes aller Chancen, die ein junger Mensch haben kann, einschl. der Freiheit, das alles ungehindert ausleben zu können, das gabs nur in dieser Phase. Keine Generation hatte davor die Möglichkeit, das zu erleben, und danach erst recht nicht.

Soll mir einer mal erzählen, was er als Jugendlicher in der Zeit von Woodstock und der sexuellen Revolution nicht machen konnte oder durfte. Alles war möglich, einschl. problemloses Auswandern in andere Länder, ohne Bedingungen, ohne Kapital, ohne Bürgen. Nichts gespart, das Geld mit schönen Erlebnissen zum Fenster rausgeworfen, weil man sowieso in den nächsten paar Tagen wieder genug davon hatte. Damals lohnte es sich noch, zu arbeiten und dabei zu schwitzen.

Ich bezeichne es nach wie vor als "die" Normalität, dass ein Kind aus der Liebesbeziehung von Mann und Frau gezeugt und geboren wird.

Das ist in der Mehrzahl der Fälle nicht so und deshalb definitiv keine Normalität, sondern bestenfalls (D)ein Wunschtraum.

Sagen wir mal so, - bei mir und meinen beiden Ehefrauen war das schon der Fall. Alle meine Kinder konnten auch ihren Weg zur Sexualität frei finden, da gabs keine Beeinträchtigung. Natürlich lüge ich mir dabei nicht in meine eigene Tasche, auch ich als Vater habe viele Fehler bei der Erziehung der Kinder gemacht, vor allem in der 1. Ehe. Das Schlimme dabei ist, dass man diese Fehler micht mehr rückgängig machen kann, - trotzdem ich vieles in der 2. Ehe (und bei dem daraus resultierenden Kind) korrigiert habe.

Einer der Hauptfehler (nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen) liegt darin, wenn man sich schon in jungen Jahren beruflich selbständig macht, dass man dann seine Prioritäten in der Familie falsch oder zumindest einseitig setzt. Im nächsten Leben werde ich sicher vieles anders machen, - aber das bleibt ein Wunschtraum.

Im Refrain dieses Liedes von Udo Jürgens kommt es auf den Punkt:

https://www.youtube.com/watch?v=NEiEU3aH5Bo

Der angekündigte Link zum Musikvideo

neptun @, Mittwoch, 18.01.2023, 03:40 vor 15 Tagen @ helmut-1 1317 Views

Miyu Shindo spielt Chopin, u.a. Nocturne Opus 48 Nr. 1 in c-moll von F. Chopin.

Falls das mit der Sekundenangabe zum Einstiegspunkt nicht funktioniert:

Es ist in diesem Video das erste von vier Stücken, die Pianistin braucht allerdings ziemlich lange, um sich einzustimmen, deshalb beginnt die Musik erst in der 53. Sekunde. Das Nocturne selbst dauert dann knapp 7 Minuten. Obwohl noch sehr jung (im Video noch nicht ganz 20 Jahre alt), spielt sie sehr ausgereift und mit großer Tiefe.

LG neptun

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"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Noch ein Nachtrag zu diesem Thema

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 19.01.2023, 08:14 vor 14 Tagen @ helmut-1 719 Views

Ich hatte es ja befürchtet, und es ist eingetreten. Ich verstehe, dass hier die Interessen anders gelagert sind. Hier gehts in erster Linie um Covid, die Ukraine, und vor allem die nicht mehr zu bewältigenden Energiekosten.

Andere Themen werden dadurch mit Erfolg aus dem Blickfeld gedrängt. Wie z.B. dieses. Wenn neptun meint, dass es sich da um mein persönliches Problem handelt, das ich deshalb angeschnitten habe, weil ich das aufarbeiten muss, dann ist das für mich bereits symptomatisch genug. Zum einen stimmt seine Vermutung nicht, und zum anderen handelt es sich um ein Problem unserer Gesellschaft.

Warum Gesellschaft:

Es betrifft die Einstellung jedes Einzelnen zu diesem Komplex, und dazu das geltende Recht, welches die Täter-Opfer-Situation oftmals umkehrt. Zum Nachteil derer, die man eigentlich schützen sollte. Ich sehe einfach nicht ein, dass Sexualverbrecher nach einwandfrei nachgewiesener Tat mit milder Strafe oder sogar auf Bewährung wieder freikommen, weil ein findiger Anwalt beim Täter eine dominante Oma gefunden hat, die an allem schuld ist, und wodurch sich die Schuldfrage beim Täter relativiert. Irrige psychologische Gutachten tragen dann noch ihren Teil dazu bei. Danach ist es nur eine Frage der Zeit, bis das nächste Opfer daran glauben muss.

Natürlich sind extreme Meinungen wie diese (im Penseur) nicht haltbar:

Interessant. Und wenn sie zwei oder mehr Präpubertäre bei sog. Doktorspielen erwischen würden, soll ja vorkommen - grün und blau schlagen? Ihr Ferkel, da habt ihr's!!! So was macht man nicht!!!

Zum entfernten Kommentar: Aha, das berühmte gesunde Volksempfinden wieder.
----- ERST MAL SCHWANZ AB !!!!!!

Sicher ist es nicht einfach, sich mit diesem Themnkomplex zu beschäftigen, aber eine Gesellschaft muss in der Lage sein, hier einen gangbaren Weg zu finden. Zu viele klinken sich dabei aus, zu viele gehen auf dieses Thema nicht ein, weil es ihnen unangenehm ist, zu viele denken, - Gott behüte, dass meinen Kindern/Enkeln sowas passiert. Das bereitet den Boden dafür vor, dass der Gesetzgeber, Richter und Anwälte da eine freie Spielwiese vorfinden. Zumindest ist das meine persönliche Schlussfolgerung.

In diesem Sinne ist meine Antwort im Penseur zu verstehen, ich drucke sie hier ab:


So kann nur jemand sprechen, der keine Kinder hatte oder sich nicht mit Kindern auskennt.

"Und wenn sie zwei oder mehr Präpubertäre bei sog. Doktorspielen erwischen würden,.."

Es ist ein - in meinen Augen - absolut normaler Vorgang, wenn Kinder erst einmal an ihrem eigenen Körper die Geschlechtsmerkmale realisieren. Dass daraufhin mit den engsten Spielkameraden dieses Thema angeschnitten wird, auch im körperlichen Vergleich, das hat mit Neugier, Erkundung und Erfahrung sammeln zu tun, aber bestimmt nichts mit Sex. Jedes Kind versucht über das Unbekannte Erfahrungen zu sammeln, - bei der heißen Herdplatte tuts dann halt weh. Wäre es anders, wäre es unnormal und das Kind wäre ein Spätzünder oder überhaupt zurückgeblieben.

Hier ist kein „grün und blau schlagen“ gefragt, sondern die verständnisvolle Art der Eltern, den Kindern mit den richtigen Worten (dafür gibts kein Patentrezept) zur Seite zu stehen. Das kann in Form der Erklärung, aber auch schon in Richtung der Aufklärung sein.

Eine behutsame Annäherung an dieses Thema, um das Kind nicht zu überfordern, aber auch um dem Kind die Normalität dieses Themas nahezubringen, das ist hier gefragt. Die prinzipielle Voraussetzung dafür ist aber der intensive Kontakt zum Kind, der auf gegenseitigem Vertrauen basiert, - und da hakts bei vielen aus.

Die elektrische Oma (früher TV, heute PC-Internet) kann das nicht ersetzen, was viele Eltern mit dem Allerweltsspruch "Mach mal schön, ich hab jetzt keine Zeit" übertünchen.

Ich bin weder Sozialpädagoge noch Kinderpsychologe, - aber ich habe zwei Augen im Kopf und registriere vor allem, was andere falsch machen.

Zum anderen Bereich der Erwachsenen, was Sie mit "Schwanz ab" regeln würden. Da gehe ich eher in Ihre Richtung, - natürlich mit zivilisierten Methoden auf Basis des geltenden Rechts. Das fällt auch mir manchmal schwer, gerade wenn es sich um Vorfälle handelt, wo es z.B. um Gruppenvergewaltigung geht, verübt von denjenigen, die hier als Flüchtlinge um Asyl angesucht haben. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich halte von den psychologischen Erklärungen, die oftmals entschuldigend wirken, für einen Sexualstraftäter gar nichts, wenn es um Kinder geht. Jegliche Neubewertung in den Gefängnissen, dass man dann einen ehemaligen Straftäter als "bekehrt" oder "geheilt" entlässt, oft mit der Auflage, irgendwelche Medikamente zu nehmen oder sonst was, das ist in meinen Augen ein Zeitzünder.

Ich sehe das ganz einfach, und nun bediene ich mich der trivialen Sprache (Penseur möge mir das nachsehen): Wenn ich zeitlebens absolut nichts empfinde, wenn da ein kleines Mädchen oder ein Bub nackt dasteht und sich bei mir unter der Gürtellinie bei dieser Betrachtung nur "Tote Hose" abzeichnet, dann meine ich, dass das normal ist.

Wenn es Menschen gibt (meistens sind es ja Männer), bei denen sich dann was unterm Gürtel erregt, dann ist das ein Effekt, der gewissermaßen wie auf Knopfdruck funktioniert, - gewollt oder ungewollt. Welche organischen oder psychischen Gründe da mitspielen, das weiß ich nicht, ich bin da kein Fachmann. Aber ich bin davon absolut überzeugt, dass das Vorgänge im Körper (oder auch im Gehirn) des Betreffenden sind, die in meinen Augen zwei prinzipielle Merkmale aufweisen:

1) Der Betreffende kann das nur bedingt steuern, unter ganz konkreten und eingegrenzten Voraussetzungen. Sollten sich aber unvorhergesehene Bedingungen ergeben, und das kann vieles sein, mental, psychisch, Einfluss von Alkohol, Drogen oder die Nichteinnahme der vorgeschriebenen Medikamente, etc. etc., - dann hakts bei dem Menschen aus und er hat sich nicht mehr unter Kontrolle. Sein Trieb, und nichts anderes ist es, überwältigt ihn dann.

2) Der Betreffende überschreitet dann eine Schwelle. Die kann durch gewisse Faktoren heruntergesetzt und plötzlich und unerwartet erheblich tiefer gelegt sein, auch, wenn sie vormals in schwindelnder Höhe war. Aber er weiß IMMER, dass er etwas Verbotenes tut. Was dazu führt, dass er dieses Risiko der Bestrafung in Kauf nimmt, ist eine andere Sache, aber er weiß, dass er das nicht darf.

Deshalb bin ich der Meinung, dass Leute, die bereits einmal in so einem Sexualkonflikt mit Kindern gestanden haben, niemals mehr in die Freiheit dürfen. Denn es kann für mich keinen logischen Grund geben, dass man nach einem Gespräch mit einem Psychologen in einer Haftanstalt dann als "geläutert" entlassen wird. Das Gespräch des "Delinquenten" respektiv des Ergebnisses wird doch in erster Linie vom IQ des Täters beeinflusst, und - wie die Vergangenheit leider gezeigt hat - wurden so manche Psychologen oftmals hinters Licht geführt. Der Psychologe kann, - und wenn er das 10 x will - nicht die dunklen Seiten des Sexualtäters, gerade hinsichtlich verborgener Wiederholungsgefahren - transparent machen.

Inwieweit da organische Eingriffe, wie z.B. die Entfernung der Hoden, da einen bleibenden Erfolg garantieren können, das entzieht sich meiner Kenntnis. Eine Sterilisation des Mannes reicht da mit Sicherheit nicht aus.

Ja, es mag schauderhaft klingen, solche Leute für Lebenszeit wegzusperren, ohne ihnen eine sprichwörtliche "zweite Chance" zu geben. Aber zum Schutze derjenigen, die unschuldig da grausame Erfahrungen machen, wenn nicht sogar dabei umkommen, muss ich für diese drastische Maßnahme plädieren. Sie werden sich niemals zu 100% unter Kontrolle haben können, ganz einfach deshalb, weil sie es nicht können. Diese "Programmierung" im Gehirn oder sonst wo kann niemand mit garantiertem Erfolg entfernen. Zuviele wurden bereits aufgrund von psychologischen Gutachten von Richtern wieder auf die Menschheit losgelassen, - die Ergebnise erschaudern mich.

Es würde mich übrigens interessieren, wie so ein Psychologe oder ein Richter dann sowas wegsteckt, wenn ein unschuldiges Kind bei einem Nachfolgetäter zu Schaden kommt. Zuckt er dann mit den Schultern und meint "Kollateralschaden"?

Meine Programmierung ist da etwas flacher strukturiert

D-Marker @, Sonntag, 22.01.2023, 22:41 vor 10 Tagen @ helmut-1 347 Views

Diese "Programmierung" im Gehirn oder sonst wo kann niemand mit garantiertem Erfolg entfernen.

Wenn ich im Fernsehen Neger oder Masken sehe, kommt der alte Reflex zur Fernbedienung durch.

LG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

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