Entweder sie setzen sich an einem Tisch und verhandel, oder Russland macht komplett das Licht aus...

Mirko2 @, Samstag, 19.11.2022, 19:21 vor 8 Tagen 9155 Views

bearbeitet von Mirko2, Samstag, 19.11.2022, 20:20

So kann man es vernehmen, wenn man sich außerhalb der westlichen Medien bewegt. Seit der letzten Aktion von Russland sitzen stellenweise 10-Millionen Menschen ohne Strom, Heizung und Wasser da. Der Aufruf einige Politiker in der Ukraine, die Menschen sollen die Wintermonate woanders verbringen, lässt aufhorchen!
Setzt sich die Ukraine bis Ende des Monats nicht zusammen, mit Russland an einem Tisch, geht endgültig das Licht für viele Menschen in der Ukraine aus.
Dann werden sich Millionen Menschen vor Kälte und Hunger in Richtung West aufmachen!

Ein Freund aus UA berichtet:

-Lebensmittelversorgung außerhalb der Großstädte ist sehr schlecht und wenn es etwas zu kaufen gibt, wäre es sehr teuer ..
-Medikamente gibt es "noch", aber zunehmend schwer, Insulin so teuer wie Gold
-Strom/Fernwärme (wenn) nur 8-Stunden am Tag
-Wasser, wenn an Ausgabestellen (Pumpen)
-Internet überlastet, wenn Strom vorhanden

Was mich persönlich traurig mach ist die Aussage, dass viele Haustiere wohl herumirren auf der Suche nach Futter. Viele Tiere würden jetzt in der Kälte verenden.

--
Audiatur et altera pars

So schauts aus!

mabraton @, Samstag, 19.11.2022, 19:48 vor 8 Tagen @ Mirko2 6429 Views

Hallo zusammen,

seit fast zwei Wochen gibt es Gespräche hinter den Kulissen. Das Treffen der Geheimdienstchefs der USA und Russlands in der Türkei war sogar in der Presse.
Im Grunde spielt es den USA in die Karten wenn sich ein paar Millionen Ukrainer nach Westen aufmachen. Nur, wie wollen die ohne funktionierende Infrastruktur im Winter Krieg führen?

Aktuell sieht es so aus, dass die Ukrainer enorme Anstrengungen unternehmen müssen um die Front bei Donezk zu halten. An anderen Stellen finden immer noch Offensivaktionen statt. Sinnvoll erscheint mir das nicht zu sein.

Ukraine. Military Summary And Analysis 19.11.2022

beste Grüße
mabraton

Wir hatten echt Glück am 15.11.22 ..

Mirko2 @, Samstag, 19.11.2022, 21:24 vor 8 Tagen @ mabraton 6422 Views

Der Ami ruft in Russland an und dort ging keiner an das Telefon, so haben es die Medien gemeldet. Und dass es Absicht war, ist folgende Tatsache:


Es ist höchst unwahrscheinlich – zur Hölle, unmöglich –, dass dies eine „fehlgeleitete“ Rakete war, die die Ukraine in einem Moment der Verzweiflung abgefeuert hat, als sie versuchte, eine ankommende russische Rakete abzuschießen. Wieso denn? Die russischen Raketen fliegen von Süden nach Norden oder von Osten nach Westen. Das heißt, wenn die Ukraine ein Raketenabwehrsystem auf diese ankommenden Raketen abfeuert, würde die ukrainische Rakete von West nach Ost fliegen.

Der russische Angriff, der der polnischen Landung am nächsten lag, war Lemberg. Jedes andere Ziel wäre für einen S300 zu weit gewesen. Der S300 hätte direkt nach Norden fliegen müssen!

Wir sollten ruhig und besonnen reagieren, nicht dass ein LKW ein "Unfall" mit einer besonderen Ladung hat und Russenpässe gefunden werden.

--
Audiatur et altera pars

Mindestens im Pentagon sitzen keine Idioten (OT)

mabraton @, Sonntag, 20.11.2022, 04:59 vor 7 Tagen @ Mirko2 3130 Views

Der polnische Raketenvorfall brachte uns kurz an den Rand der nuklearen Vernichtung ..

Mirko2 @, Montag, 21.11.2022, 21:49 vor 6 Tagen @ mabraton 974 Views

Vergangene Woche konnte die Welt gerade noch einer abgeschossenen Patrone ausweichen, als einige NATO-Mitglieder versuchten, Artikel 4 des NATO-Vertrags auszulösen, um Russland in der Ukraine zu konfrontieren. Diesmal scheiterten sie. Beim nächsten Mal haben wir vielleicht nicht so viel Glück.

Quelle: RT-Deutsch

--
Audiatur et altera pars

Weshalb haben russische Hacker nicht einfache die ukrainischen Kraftwerke ausgeschaltet?

XERXES @, Samstag, 19.11.2022, 21:02 vor 8 Tagen @ Mirko2 4805 Views

Bei jedem digitalem Pups bei uns, heisst es doch, russische Hacker waren es. So hätte man sich viele Raketen sparen können.
Oder hat an uns vorher nur Quatscht erzählt. Nach dem Motto: Putin wars?..[[zwinker]]

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Die meisten Kraftwerke ...

Mirko2 @, Samstag, 19.11.2022, 21:27 vor 8 Tagen @ XERXES 5410 Views

bearbeitet von Mirko2, Samstag, 19.11.2022, 21:48

Sind noch nicht wie bei uns am Internet angebunden. Auch die Tatsache, dass die Russen noch keine 750kV Leitung zerstört haben, spricht für eine überlegte Aktion.
Nach Angaben der IAEO mussten heute mehrere Reaktoren in der Ukraine wegen Netzproblemen abgeschaltet werden. Umschalten auf Diesel zur Notkühlung während des Abschaltvorgangs. Das ist eine sehr große Sache, zusätzlich zu all den anderen Übertragungsproblemen, die die Energieangriffe verursachen.

Es ist nicht einfach, einen Kohleblock anzuhalten und wieder zu starten. Das Starten einer Kohleeinheit ist auch supergefährlich. Wenn eine Turbine abgeschaltet wird und sich nicht zumindest ein wenig weiterdreht, kann es Stunden bis Wochen dauern, bis sie wieder Drehzahlen erzeugt, da sich die Welle durchbiegt und die Toleranzen in einer Turbine sehr eng sind. Aber Kohlestarts sind im Vergleich zum Neustart eines Kernreaktors ein Kinderspiel, und sie haben immer noch alle anderen Ausrüstungsprobleme wie die Durchbiegung der Turbinenwelle.

Außerdem hat Lvov gesagt, dass es ein Jahr dauern kann, bis das elektrische System wieder zu 100 % funktioniert. Ich vermute, dass wir kurz vor dem vollständigen Zusammenbruch des ukrainischen Energiesystems stehen. Ich vermute auch, dass ein Teil der unterbrochenen Angriffe eher kontrolliert als katastrophal fehlschlägt. Das heißt, die ukrainischen Ingenieure sind gezwungen, es abzuschalten, anstatt es zusammenbrechen zu lassen.

--
Audiatur et altera pars

Dann werden die Kraftwerke wieder eingeschaltet

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Samstag, 19.11.2022, 22:08 vor 8 Tagen @ XERXES 4890 Views

Was nützt die Ausschaltung durch Hacker, vorausgesetzt, sie schalten das Kraftwerk wirklich ab?
Dagegen ist heutzutage jedes größere Unternehmen mit Sicherungsdateien vorbereitet.
Der Russe möchte aber die Energieinfrastruktur mittelfristig ausknipsen, um auch den militärindustriellen Komplex auszubremsen. Ohne Strom arbeitet keine Panzerfabrik und keine Geschoßfabrik. Selbst die Näherinnen von Militärkleidung benötigen Strom und Wärme zur Arbeit.

Und jetzt, bei Frosttemperaturen ist dann der Ukrainer ständig damit beschäftigt, die zerfrorenen Systeme zu reparieren, das frißt menschliche und technische Ressourcen. Und es demoralisiert die Hausfrauen der Nationalisten, und erst recht werden die Schreie der Frauen lauter, die ihre Kinder ernähren und wärmen müssen.
Denn auch die Lebensmittelversorgung wird schwierig, wenn der Hühnerstall nicht mehr geheizt werden kann oder die Melkanlage (Kühlung...) nur für wenige Stunden Strom täglich zugeteilt bekommt. Die Notstromversorgung ist, wie der Name schon sagt, nur für kurzfristige Notlagen ausgelegt.
Bilder auf Telegram zeigen das Abkippen von Holzscheiten vor Hochhäusern.
Das mag eine Notlösung sein, aber Wasser kommt dadurch auch nicht nach oben.
Die haßerfüllten Ukaineführer empfehlen den Umzug von Hochhausbewohnern auf Dörfer oder zumindest Einfamilienhäuser wenn möglich, oder gar ganz die Ausreise über den Winter ins Ausland.
Die meisten Ukrainer soll inzwischen Rußland aufgenommen haben, vor Polen und Deutschland.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Einwand

Kaladhor @, Münsterland, Sonntag, 20.11.2022, 00:24 vor 7 Tagen @ eesti 4555 Views

Was nützt die Ausschaltung durch Hacker, vorausgesetzt, sie schalten das Kraftwerk wirklich ab?

So ein Kraftwerk ist kritische Hardware, und das übers Internet ein- und ausschaltbar zu machen, ist grob Fahrlässig.

Dagegen ist heutzutage jedes größere Unternehmen mit Sicherungsdateien vorbereitet.

So sollte es sein, aber ist das denn auch wirklich so? Ist in der näheren Vergangenheit bei uns schon einige Male vorgekommen, dass irgendwelche Behörden/Unis online angegriffen wurden und teilweise haben die den Mist bis heute noch nicht wieder in Gang bekommen. War dann wohl kein so gutes Sicherungskonzept, nicht wahr?

Der Russe möchte aber die Energieinfrastruktur mittelfristig ausknipsen, um auch den militärindustriellen Komplex auszubremsen. Ohne Strom arbeitet keine Panzerfabrik und keine Geschoßfabrik. Selbst die Näherinnen von Militärkleidung benötigen Strom und Wärme zur Arbeit.

Es geht weniger um die Beeinträchtigung irgendwelcher Industrien, sondern um Störung der Logistik. Militärgüter - vor allem wenn es große Mengen sind- werden auch heute noch hauptsächlich per Bahn transportiert, und da bevorzugt mit E-Loks. Schalte ich die Energieversorgung ab, oder störe ich die nachhaltig, müssen Dieselloks eingesetzt werden, die dann natürlich Betriebsstoffe verbrauchen, die ich auch für meine Panzer benötige. Zusätzlich kommt hinzu, dass die meisten Dieselloks einfach leistungsschwächer als E-Loks sind.

Und jetzt, bei Frosttemperaturen ist dann der Ukrainer ständig damit beschäftigt, die zerfrorenen Systeme zu reparieren, das frißt menschliche und technische Ressourcen. Und es demoralisiert die Hausfrauen der Nationalisten, und erst recht werden die Schreie der Frauen lauter, die ihre Kinder ernähren und wärmen müssen.

Tja, so ist das halt in einem Krieg. Und nachdem die Ukraine acht Jahre lang ihre Mitbürger im Osten bekämpf haben, kommt das jetzt halt auch mal in den Westen der Ukraine...ausgleichende Gerechtigkeit würde ich das jetzt mal nennen.

Denn auch die Lebensmittelversorgung wird schwierig, wenn der Hühnerstall nicht mehr geheizt werden kann oder die Melkanlage (Kühlung...) nur für wenige Stunden Strom täglich zugeteilt bekommt. Die Notstromversorgung ist, wie der Name schon sagt, nur für kurzfristige Notlagen ausgelegt.

Gerade wir Deutschen sollten uns diese Bilder ganz genau ansehen und dann mal daran denken, dass wir uns unsere Energieversorgung ohne Not (und ohne Krieg) selber mutwillig zerstören durch das Festhalten an einer irrsinnigen, grünen Ideologie.

Bilder auf Telegram zeigen das Abkippen von Holzscheiten vor Hochhäusern.

Bringt nur leider rein gar nichts, denn die entsprechenden Feuerstellen dürften dort nicht existieren. Damit erreicht man vielleicht ne warme Sanierung, mehr aber auch nicht.

Das mag eine Notlösung sein, aber Wasser kommt dadurch auch nicht nach oben.
Die haßerfüllten Ukaineführer empfehlen den Umzug von Hochhausbewohnern auf Dörfer oder zumindest Einfamilienhäuser wenn möglich, oder gar ganz die Ausreise über den Winter ins Ausland.

Da wird jetzt halt mal gezeigt, dass das Leben in Städten nicht nur Vorteile hat, würde ich mal sagen.

Die meisten Ukrainer soll inzwischen Rußland aufgenommen haben, vor Polen und Deutschland.

Dieser Fakt dürfte die Nazi-Führer in Kiew bestimmt am meisten ankotzen...

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Hochgefährlich, unsere Netze.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Sonntag, 20.11.2022, 14:06 vor 7 Tagen @ Kaladhor 3856 Views

Ich wünsche ein angenehmes Wochenende!

Meine Sorgen bei der gepushten Digitalisierung werden nicht verstanden, in der Regel. Warum ich das Blauäugig-Sein für hochgefährlich halte:

Was nützt die Ausschaltung durch Hacker, vorausgesetzt, sie schalten das Kraftwerk wirklich ab?


So ein Kraftwerk ist kritische Hardware, und das übers Internet ein- und ausschaltbar zu machen, ist grob Fahrlässig.

Du bist blauäugig, sagte man früher dazu. Gutgläubig!

Ich hierbei absolut nicht! Seit Jahrzehnten habe ich kein gutes Gefühl im Job, was den Umgang damit betrifft. Vor den Pforten bezahlt man Sicherheitsdienste, die Kanalarbeiter kommen aber von Unten unbeobachtet rein und raus, einschließlich die Ein-Mann-Spezial-Billig-Firma aus dem exOstblock, weils gerade mal wieder dringend war.

Diese Gutgläubigkeit der Masse wird uns (nun vielleicht schon bald?) extrem teuer zu stehen kommen, fürchte ich.

Dagegen ist heutzutage jedes größere Unternehmen mit Sicherungsdateien vorbereitet.

Dazu entgegne ich: Wartungsschnittstellen! Nein! Das ist auch mit Deinen "größeren Unternehmen" im Energiebereich im Kleinen wie mit den Notstromdieseln auf dem Dorf, erst wenn der Bauer mal ein paar Tage ohne Strom da steht, mit seinen Herden und dem anderen pipapo was ich nicht einschätzen kann, weiß man, ob's gut war. Ich bin ein Probierer. Aber das braucht Zeit und den Willen dazu.

Meine Erfahrung: Es ist immer ein Kampf, u. a. die Wartungsfirmen zurückzuhalten, Hintertürchen einzubauen. Sie möchten nicht reisen, logisch. Es ist wieder mal die Ökonomie, "stupid", alter Spruch. Das Management unterstützt das noch, fallweise. Und am längsten halten sowieso Provisorien, undokumentierte, warum wohl?

Ich muss da nicht viel erklären, Ökonomen sind hier überdurchschnittlich vertreten und werden mich verstehen. Ad Hoc ein gegoogelter link: "Gibt es eine 100%-ige Systemhärtung?

In der Theorie schon, doch in der Praxis macht das keinen Sinn. Wenn Sie Ihre Betriebssysteme und Applikationen derart strikt konfigurieren, dass sie als 100% gehärtet gelten, können Sie sie nur stark eingeschränkt oder gar nicht mehr nutzen."

Wie auf dem vorgenannten Kartoffelacker, ist eine systemische Monokultur an sich schon gefährlich (Kartoffelkäfer hats leicht), gelle Herr Gates? Bei Software ist das nämlich nicht anders, als bei der Nahrungsmittelproduktion.

Analogien zum Verdeutlichen gibt es in der Technik immer, hier beispielsweise die bekannte Brandmauer, kennt auch Jeder, beim Hausbau und beim "Surfen". Kann man machen, muss man meist sogar nicht mal! Auch der Umgang mit Subs gehört dazu, bei dem Fachkräftemangel in der IT (Inbetriebnahmen technischer Großanlagen, Gewährleistung) wird gern mal ein Auge zugedrückt, wenn es dringend ist.

Ich erinnere an die SIEMENS-Software, die unsere Freunde in Israel benutzt haben, um Irans Zentrifugenprogramm zu sabotieren. Ich will jetzt nicht recherchieren. Das war nicht gut für SIEMENS. Ist wohl inzwischen anerkannte Tatsache, dass, wie bei den Sprengstoffanschlägen jüngst auch, Profis", staatliche, am Werk waren.

Dazu erinnere ich mich genau an einen schon damals mir als verlogen aufgefallenen Vorgang - gefühlt zwanzig Jahre her, bei einer Schulung SIMATIC - hat man uns erzählt, Ursache wäre ein Russe gewesen, der einen Stick illegal angestöpstelt hätte: Die Russen sind halt so? Sie verbreiten undiszipliniert überall das stuxnet, na so was aber auch ...
[[ironie]]

Wie schön das passt, auf das Heute! Der Russe wars, aus die Maus. Nicht der Mossad oder das Management oder die fehlenden Brandmauern aus kaufmännischen Erwägungen heraus oder weil Termine drücken, was Dasselbe ist ...

Das mit dem STUXNET ist bei uns genau so möglich, überall!

ich empfinde es so: Alles gut, aber der Russe! Der Russe ist gefährlich!
[[ironie]]

In der Ukraine wird wohl die Durchdigitalisierung - so wie ich die Russentechnik kenne - nicht so leichtsinnig wie bei uns durchgezogen worden sein. Russentechnik ist sprichwörtlich dafür: Was kaputt gehen kann, wird kaputt gehen, also simplifizieren die!

Ein anderer Aspekt: In der Ukraine dürfte es Saboteuren nicht so leicht gemacht werden, wie es bei uns ist m. E. Erinnere mich: Die Russen haben früher - auch in Friedenszeiten - auf jeder Brücke einen Posten Miltär hingestellt 24/7. So ist deren Mentalität, auch in der Ukraine, unterstelle ich, mehr oder weniger.

Nun dazu noch im Krieg, ein Kernkraftwerk ...

Fazit: Wir haben ein Problem!

Dazu kommt bei uns diese geile "Energiewende" (instabile Monokultur, siehe Kartoffelacker, wer weiß, vielleicht exportiert der Ami ja wieder mal amerikanische Kartoffelkäfer zu uns?), ich erinnere an den Ausfall der Windkraftanlagen jüngst. Und den nun amtlichen Fakt des staatlichen Gasleitungsterrorismus. Das waren Testläufe m. E.

Wenn wir in der EU den Russen wirklich als aktiven Feind bekommen sollten, und die EU und NATO arbeiten daran, dann haben wir ein Problem. Noch ist der Russe nicht so weit.

Die Vertrautheit mit den Anlagen bei uns hat er, da bin ich mir sicher, die Fernzugriffsmöglichkeiten auch, die haben ihm die deutschen Klitschen A bis Z bereits eingebaut, das Management hier weiß das meist gar nicht, will das auch nicht wissen, aus ökonomischen Gründen. Tja, wenn wir eine Zivilverteidigung hätten oder eine Stasi, die Wirtschaftsverbrechen verfolgt ... Die würden die Kraftwerksleitung schon informieren.
[[ironie]]

Fazit: Der Russe könnte, wenn er wollte. Aber das ist JETZT noch nicht gewollt, weil die Eskalation eindeutig nicht der Russe betreibt, siehe die "Vorkommnisse", welche beim Polen-Event sogar der Ami bremsen musste in iherem Lauf. Der Ami will dem Russen sehr weh tun, eine großer Krieg ist - unterstelle ich - derzeit von Biden und Co. nicht geplant. Wie ich schrieb, sind die Polen (Staat) gefährlich. Eine Panne wahrscheinlich, davon abgesehen.

Noch ein Gleichnis zur "Digitalisierung": ALs die Dampfmaschinen auf dem Missisippi immer öfter Menschen kochten, erfand u. a. Otto Lilienthal den Schlangenrohrheizkessel. Er war der erste Flieger der Welt, der ein Flugzeug nutzte, dauernd gesteuert regelmäßig flog. Das war 1893 im Deutschen Reich. Die Ami-Medien haben es heute geschafft, bei der Masse die Brüder Wright falsch einzuprägen als Erste Flieger.

Jede neue Technik birgt Risiken, auch die "Digitalisierung". Der Reeder der Mississippi-Dampfschiffhrt hatte damals großes Interesse am Pushen der Dampfschifffahrt.

Die Kesselexplosionen der Digitalisierung stehen uns m. E. noch bevor. Ich meine auch die - sage ich mal - sozialen Katastrophen. Gefühlt jedes bessere technische Gerät muss für Nutzung eine App haben mit Nach-Hause-Telefonieren, sonst funktioniert der Blutdruckmesser nicht, zum Beispiel. Und die Masse findets's OK! Ihren Blutdruck "zu teilen" und andere Intimitäten.
[[kotz]]

Ansonsten - voll Deiner Meinung.

H.

So sollte es sein, aber ist das denn auch wirklich so? Ist in der näheren Vergangenheit bei uns schon einige Male vorgekommen, dass irgendwelche Behörden/Unis online angegriffen wurden und teilweise haben die den Mist bis heute noch nicht wieder in Gang bekommen. War dann wohl kein so gutes Sicherungskonzept, nicht wahr?

Der Russe möchte aber die Energieinfrastruktur mittelfristig ausknipsen, um auch den militärindustriellen Komplex auszubremsen. Ohne Strom arbeitet keine Panzerfabrik und keine Geschoßfabrik. Selbst die Näherinnen von Militärkleidung benötigen Strom und Wärme zur Arbeit.


Es geht weniger um die Beeinträchtigung irgendwelcher Industrien, sondern um Störung der Logistik. Militärgüter - vor allem wenn es große Mengen sind- werden auch heute noch hauptsächlich per Bahn transportiert, und da bevorzugt mit E-Loks. Schalte ich die Energieversorgung ab, oder störe ich die nachhaltig, müssen Dieselloks eingesetzt werden, die dann natürlich Betriebsstoffe verbrauchen, die ich auch für meine Panzer benötige. Zusätzlich kommt hinzu, dass die meisten Dieselloks einfach leistungsschwächer als E-Loks sind.

Und jetzt, bei Frosttemperaturen ist dann der Ukrainer ständig damit beschäftigt, die zerfrorenen Systeme zu reparieren, das frißt menschliche und technische Ressourcen. Und es demoralisiert die Hausfrauen der Nationalisten, und erst recht werden die Schreie der Frauen lauter, die ihre Kinder ernähren und wärmen müssen.


Tja, so ist das halt in einem Krieg. Und nachdem die Ukraine acht Jahre lang ihre Mitbürger im Osten bekämpf haben, kommt das jetzt halt auch mal in den Westen der Ukraine...ausgleichende Gerechtigkeit würde ich das jetzt mal nennen.

Denn auch die Lebensmittelversorgung wird schwierig, wenn der Hühnerstall nicht mehr geheizt werden kann oder die Melkanlage (Kühlung...) nur für wenige Stunden Strom täglich zugeteilt bekommt. Die Notstromversorgung ist, wie der Name schon sagt, nur für kurzfristige Notlagen ausgelegt.


Gerade wir Deutschen sollten uns diese Bilder ganz genau ansehen und dann mal daran denken, dass wir uns unsere Energieversorgung ohne Not (und ohne Krieg) selber mutwillig zerstören durch das Festhalten an einer irrsinnigen, grünen Ideologie.

Bilder auf Telegram zeigen das Abkippen von Holzscheiten vor Hochhäusern.


Bringt nur leider rein gar nichts, denn die entsprechenden Feuerstellen dürften dort nicht existieren. Damit erreicht man vielleicht ne warme Sanierung, mehr aber auch nicht.

Das mag eine Notlösung sein, aber Wasser kommt dadurch auch nicht nach oben.
Die haßerfüllten Ukaineführer empfehlen den Umzug von Hochhausbewohnern auf Dörfer oder zumindest Einfamilienhäuser wenn möglich, oder gar ganz die Ausreise über den Winter ins Ausland.


Da wird jetzt halt mal gezeigt, dass das Leben in Städten nicht nur Vorteile hat, würde ich mal sagen.

Die meisten Ukrainer soll inzwischen Rußland aufgenommen haben, vor Polen und Deutschland.


Dieser Fakt dürfte die Nazi-Führer in Kiew bestimmt am meisten ankotzen...

Grüße

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Man muß schon sachlich bleiben: (mT)

DT @, Montag, 21.11.2022, 06:07 vor 6 Tagen @ Hannes 1652 Views

bearbeitet von DT, Montag, 21.11.2022, 06:12

Selbst die US-Wikipedia spezifiziert:

"The Wright brothers, Orville Wright (August 19, 1871 – January 30, 1948) and Wilbur Wright (April 16, 1867 – May 30, 1912),[a] were American aviation pioneers generally credited[3][4][5] with inventing, building, and flying the world's first successful motor-operated airplane. They made the first controlled, sustained flight of a powered, heavier-than-air aircraft with the Wright Flyer on December 17, 1903, 4 mi (6 km) south of Kitty Hawk, North Carolina, at what is now known as Kill Devil Hills. The brothers were also the first to invent aircraft controls that made fixed-wing powered flight possible."

https://en.wikipedia.org/wiki/Wright_brothers

Auch im National Air and Space Museum (sowohl auf der Mall in Washington DC als auch im Udvar-Hazy-Center nahe des Dulles Airport in DC wird Otto Lilienthal sehr eindrücklich dargestellt.

Nicht nur ist dort einer seiner Original-Glider ausgestellt. Ich erinnere mich noch ganz genau daran, daß ich in dieser Ausstellung gelernt habe, wie seine Aerodynamischen Daten erst das Design des Wright Flyers ermöglicht haben. Ich war schwer beeindruckt davon, wieviele Details über statische und dynamische Drücke, Anströmgeschwindigkeiten, Reynolds-Zahlen etc. bei dem Design der Wright-Brothers Eingang fanden.

https://airandspace.si.edu/search?query_term=otto+lilienthal

https://airandspace.si.edu/collection-objects/lilienthal-glider/nasm_A19060001000

"The most significant pre-Wright brothers aeronautical experimenter was the German glider pioneer Otto Lilienthal. Between 1891 and 1896, he built and flew a series of highly successful full-size gliders. During this period, Lilienthal made close to 2,000 brief flights in 16 different designs based on aerodynamic research he conducted in the 1870s and 1880s. Like the example in the National Air and Space Museum collection, most were monoplanes with stabilizing tail surfaces mounted at the rear. Control was achieved by shifting body weight fore-and-aft and from side-to-side.

Beyond his technical contributions, he sparked aeronautical advancement from a psychological point of view, as well by unquestionably demonstrating that gliding flight was possible. He was a great inspiration to the Wright brothers in particular. They adopted his approach of glider experimentation and used his aerodynamic data as a starting point in their own research."


[image]

Ausstellungsobjekt:

One of Six Lilienthal Gliders Left in the World (1896)

Monoplane hang glider built by nineteenth-century German experimenter Otto Lilienthal in 1894. Single surface fabric covering over exposed framework. Wings fold for storage. Natural fabric finish; no sealant or paint of any kind.

PS: Die Wright-Brothers haben, aufbauend auf Otto Lilienthal, von 1900-1903 ausführliche Glider-Tests gemacht, um die Aerodynamik zu lernen.

"From 1900 until their first powered flights in late 1903, the brothers conducted extensive glider tests that also developed their skills as pilots."

Das erste Patent hat daher auch als Thema die aerodynamische 3-Achsensteuerung, die bis heute benutzt wird, anstatt die verstellten Flügel bzw. die Gewichtverlagerung, wie das ja bis heute Drachenflieger machen.

Um den Ukrainern und auch uns Gelegenheit zum Nachdenken zu geben.

Ankawor @, Sonntag, 20.11.2022, 16:00 vor 7 Tagen @ XERXES 3444 Views

Die Russen haben jetzt mal 10 Mio. Leuten gezeigt, wie das so ist ohne Licht, Heizung, Wasser. Da können die bei den ersten Minustemperaturen mal überlegen, wie es bei richtig bissiger Kälte im Winter sein wird und ob sie es weiterhin akzeptieren, dass der Selensky alle Verhandlungen ablehnt.

Ebenfalls können die Deutschen sich im TV angucken, was auch ihnen blühen könnte, wenn sie die Russen zu sehr ärgern. Vielleicht spricht sich auch mal rum, dass eine der vier Leitungen von Nordstream noch in Ordnung ist. Und ob es so klug ist, die russischen Erdöllieferungen jetzt auch noch von deutscher Seite aus zu stoppen.

Geredet wurde viel über die Auswirkungen von Gas- und Ölstopp. Nun fängt man an, es auch zu spüren, ganz leicht zunächst, aber bei dem gerade vorhergesagten Ostwind nach IVb-Tief ab Ende November vielleicht schon ein bisschen mehr.

Ich hörte auch gestern, dass die Regierung in Kiew den Leuten empfiehlt, den Winter im Ausland zu verbringen. In welchem wurde nicht gesagt, aber was kommt einem da in den Sinn?

--
Alle werden mehr und alles wird weniger.

Übrigens: In 4 Wochen ist Schluss in den Raffinerien Schwedt und Leuna. Bekommen sie den Erdölboykott genauso gut in den Griff wie den Erdgasboykott?

Plancius @, Sonntag, 20.11.2022, 16:34 vor 7 Tagen @ Ankawor 3565 Views

Man muss ja den Europäern und insbesondere den Deutschen eines zugute halten: Den Erdgasboykott haben sie bisher ganz gut in den Griff bekommen.

Was haben wir doch vor einigen Monaten hier alles geschrieben:

- Das Pipelinegas aus Russland lässt sich kurzfristig nicht ersetzen. --> LNG strömt in die EU wie nie zuvor.

- Die Erdgasspeicher können vor dem Winter nicht im erforderlichen Umfang gefüllt werden. --> Die Erdgasspeicher sind viel früher als sonst zu 100% gefüllt.

- Das verfügbare LNG ist langfristig an Abnehmer, vornehmlich gebunden. --> Selbst russisches LNG wird (über Umwege) so viel wie nie zuvor in Europa angelandet.

- Die LNG-Schiffskapazitäten sind langfristig alle verplant. Es gibt kurzfristig keine LNG-Schiffskapazitäten. --> Vor den Küsten Westeuropas liegen LNG-Tanker seit Wochen auf Reede. Es fehlen Kapazitäten, sie zu entladen oder sie sind derart unterausgelastet, dass sie es sich erlauben können, auf Reede auf höhere Preise zu spekulieren.

- In Wilhelmshaven wurde in Rekordzeit ein LNG-Terminal gebaut.

Irgendwie hat man es geschafft - zwar zu wesentlich höheren Preisen als zuvor - russisches Pipelinegas kurzfristig durch LNG zu substituieren. Zusammen mit einem bereits um 20% verringerten Verbrauch könnte man es tatsächlich schaffen, sich von russischer Pipeline-Versorgung mehr oder weniger abzukoppeln.

Ob das zum Jahresende mit dem Kappen der Erdölleitung Druschba auch klappen wird? Schließlich fallen 2 bedeutende Raffinerien in wesentlichen Teilen aus der Produktion, nämlich die in Schwedt und Leuna. Zwar gehen massig Arbeitsplätze verloren, aber vielleicht schafft man es, ohne große Preissprünge, Benzin, Diesel und Flugzeugtreibstoff zu importieren.

Ich bin da mal gespannt.

Übrigens, was den Arbeitsplatzverlust anbetrifft. Im strukturschwachen Mecklenburg-Vorpommern hat allein Rostock in den vergangenen 2 Jahren viele Arbeitsplätze verloren. Nordex, Caterpillar und die 2 Werften haben zugemacht oder Personal zum großen Teil abgebaut. Und das waren die bestbezahlten Industriearbeitsplätze hier in der Region. Und es ist praktisch nichts Neues hinzugekommen.

Trotzdem schießen in und um Rostock nach wie vor teure Eigenheime in die Höhe, die Immobilienpreise wachsen rasant und es gibt einen eklatanten Mangel an Arbeitskräften.

Ob die Uckermark den Verlust vom PCK Schwedt auch so leicht auffangen kann?

Gruß Plancius

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Es geht gegen europäische und russische Interessen.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Sonntag, 20.11.2022, 17:06 vor 7 Tagen @ Plancius 3404 Views

Man muss ja den Europäern und insbesondere den Deutschen eines zugute halten: Den Erdgasboykott haben sie bisher ganz gut in den Griff bekommen.

Was haben wir doch vor einigen Monaten hier alles geschrieben:

- Das Pipelinegas aus Russland lässt sich kurzfristig nicht ersetzen. --> LNG strömt in die EU wie nie zuvor.

- Die Erdgasspeicher können vor dem Winter nicht im erforderlichen Umfang gefüllt werden. --> Die Erdgasspeicher sind viel früher als sonst zu 100% gefüllt.

- Das verfügbare LNG ist langfristig an Abnehmer, vornehmlich gebunden. --> Selbst russisches LNG wird (über Umwege) so viel wie nie zuvor in Europa angelandet.

- Die LNG-Schiffskapazitäten sind langfristig alle verplant. Es gibt kurzfristig keine LNG-Schiffskapazitäten. --> Vor den Küsten Westeuropas liegen LNG-Tanker seit Wochen auf Reede. Es fehlen Kapazitäten, sie zu entladen oder sie sind derart unterausgelastet, dass sie es sich erlauben können, auf Reede auf höhere Preise zu spekulieren.

- In Wilhelmshaven wurde in Rekordzeit ein LNG-Terminal gebaut.

Irgendwie hat man es geschafft - zwar zu wesentlich höheren Preisen als zuvor - russisches Pipelinegas kurzfristig durch LNG zu substituieren. Zusammen mit einem bereits um 20% verringerten Verbrauch könnte man es tatsächlich schaffen, sich von russischer Pipeline-Versorgung mehr oder weniger abzukoppeln.

Ob das zum Jahresende mit dem Kappen der Erdölleitung Druschba auch klappen wird? Schließlich fallen 2 bedeutende Raffinerien in wesentlichen Teilen aus der Produktion, nämlich die in Schwedt und Leuna. Zwar gehen massig Arbeitsplätze verloren, aber vielleicht schafft man es, ohne große Preissprünge, Benzin, Diesel und Flugzeugtreibstoff zu importieren.

Ich bin da mal gespannt.

Übrigens, was den Arbeitsplatzverlust anbetrifft. Im strukturschwachen Mecklenburg-Vorpommern hat allein Rostock in den vergangenen 2 Jahren viele Arbeitsplätze verloren. Nordex, Caterpillar und die 2 Werften haben zugemacht oder Personal zum großen Teil abgebaut. Und das waren die bestbezahlten Industriearbeitsplätze hier in der Region. Und es ist praktisch nichts Neues hinzugekommen.

Trotzdem schießen in und um Rostock nach wie vor teure Eigenheime in die Höhe, die Immobilienpreise wachsen rasant und es gibt einen eklatanten Mangel an Arbeitskräften.

Ob die Uckermark den Verlust vom PCK Schwedt auch so leicht auffangen kann?

Gruß Plancius

Gruß Plancius,

alles richtig.

Der Blutegel betäubt, wie viele andere Parasiten auch, seinen Wirt, weil er ein Ziel hat.

Das passt in mein Bild.

Man muss sich vor Augen führen, was das Ziel des ganzen Plans ist.

Davon abgesehen: Pannen gibt es bei Planungen immer. Die Planer sind i. d. R. darauf vorbereitet. Und ich schrieb hier schon genug zu Brown/LockOuts und meinen Erwartungen bezüglich Energiesicherheit (1% grob geschätzt diesen Winter, Energiemangel allerdings 100%ig ---> "Armut" in den Folgejahren, dort liegt unser Problem, "Energiewende", aber, wie gesagt, der Blutegel ...)

In sofern sehe ich da keine Widersprüche.
[[zigarre]]

H.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

LNG-Terminals zementieren bloß folgendes

stocksorcerer @, Montag, 21.11.2022, 07:18 vor 6 Tagen @ Hannes 2279 Views

1. auf lange Zeit sehr teuere Energie für den Endkunden
2. Umweltschäden durch die langen Transportwege
3. Umweltzerstörung durch Fracking

Aus ideologischen Gründen und falsch verstandener Bündnistreue mit Russland zu brechen war am Ende der Sargnagel für Deutschland, werden Historiker rückblickend sagen. Gute Histroriker mit Ehre im Leib sagen das heute schon.

Gruß
stocksorcerer

Das wesentliche kurz und prägnant zusammengefasst. Danke. (oT)

Plancius @, Montag, 21.11.2022, 09:19 vor 6 Tagen @ stocksorcerer 1162 Views

Gaspipeline ab Wilhelmshaven

aliter @, Sonntag, 20.11.2022, 17:41 vor 7 Tagen @ Plancius 3786 Views

"In Wilhelmshaven wurde in Rekordzeit ein LNG-Terminal gebaut."

Wenn man von Sande nach Friedeburg fährt sieht man beidseits der Bundesstrasse in erstaunlich schneller Entwicklung eine Pipeline verlegen.
Auffällig - anders als sonst gibt es keine grossen Anzeigetafeln, welche Institution mit welcher europäischen Förderung etc von welchen Firmen gerade welches Weltbewegende baut. Dafür scheint mir der Fortschritt überraschend schnell zu sein. Sollte das die Pipeline vom Tiefwasserhafen zum Gasspeicher Etzel sein? Sollte das der Fall sein, dann ist die Schnelligkeit gigantisch, immerhin geht die Rohrverlegung soweit zu sehen überwiegend durch privates Weideland.

"Privat" ist nichts mehr wert, schätze ich oT

stocksorcerer @, Montag, 21.11.2022, 07:14 vor 6 Tagen @ aliter 1624 Views

...

Da wird sicher willig gezahlt und mit Enteignung gedroht, weil sonst ja Kinder & Rentner sterben könnten ...

Lenz-Hannover @, Dienstag, 22.11.2022, 21:29 vor 5 Tagen @ aliter 632 Views

Interview mit Douglas MacGregor

Reffke @, Montag, 21.11.2022, 23:51 vor 5 Tagen @ Mirko2 1207 Views

Hallo,

Sehr interessantes Interview mit Douglas MacGregor:

Im Wesentlichen sagte General Milley: (https://t.me/dimsmirnov175/40483)

- "Die Ukrainer haben bereits alles getan, was in ihrer Macht steht, und jetzt ist der beste Zeitpunkt für Verhandlungen."

Milley ist verängstigt, und das zu Recht. Er weiß, dass wir (die Ukraine) keine Munition, keinen Treibstoff und keine Ersatzteile mehr haben. Wir haben nicht genug Personal für eine Konfrontation mit Russland. Und er weiß, dass es unter bestimmten Umständen zu dieser Konfrontation kommen wird. Die Russen haben sehr deutlich gemacht, dass sie jede Einmischung in ihre Angelegenheiten als Grund für einen Krieg ansehen werden.

Die Ukrainer feuern 7.000 Granaten pro Tag, die Russen 20.000.-100.000

- "Wir die Amerikaner haben für die Ukraine von den Koreanern artillerie Geschosse gekauft, aber das reicht nur für zwei Wochen.
Und so viel geben die Russen in fünf Tagen aus! Wir sind nicht in der Lage, Russland herauszufordern."

Milly weiß noch etwas anderes. Er sieht, dass die Russen ihren Ansatz ändern. Sie sind mit einer Hand auf dem Rücken in die Ukraine gegangen und haben nie mehr als 20 % ihrer Streitkräfte eingesetzt. Und im August gingen sie in die Defensive. Sie konsolidieren ihre Kräfte und richten ihre Linien aus. Denn die Generäle haben Putin gesagt: "Der Ausweg für uns ist, mit militärischen Mitteln zu gewinnen, und wenn wir das wollen, müssen wir eine Generaloffensive vorbereiten." Und die Vorbereitung darauf braucht Zeit, die Russen haben Territorium gegen Zeit getauscht.
Milly versteht das alles.
Seit dem 24. Februar haben wir nichts anderes gehört als Reden über einen ukrainischen Sieg. "Die Ukraine wird gewinnen, sie gewinnt bereits." Ja, sieh dir die Karte an! Sie haben gewonnen. Sie haben über 100 Tausend Tote zu beklagen, eine riesige Menge an Ausrüstung ist verbrannt. Ihnen geht die Munition aus, sie können nichts mehr vorweisen. Sie können nur darauf warten, dass der letzte Schlag sie einholt.

Deshalb sagte Milly:
- "Sie haben alles gezeigt, was wir gefordert haben, es ist Zeit zu verhandeln".

Und als Antwort kriegte er:
- "Wir müssen die Russen vernichten, wir müssen ihnen eine Lektion erteilen". Das ist Blödsinn!

Quelle: https://t.me/russlandsdeutsche/13143
bzw. hier das Video:
https://youtu.be/obi849eRuN4

LG Reffke

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Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
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==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Die NATO hat sich bereits aus Afghanistan feige verpisst

Joe68 @, Dienstag, 22.11.2022, 07:15 vor 5 Tagen @ Reffke 1124 Views

Hier wurde in den Qualitätsmedien das Märchen von der Verteidigung der deutschen/westlichen Freiheit erzählt, das gleiche Märchen wird heute zur Ukraine erzählt.

Dann wurde jahrelang ein Erfolg nach dem anderen gemeldet, so wie heute in der Ukraine.

Schließlich der Abzug im Chaos, totale Unfähigkeit der sog Experten, als die hochgerüstete afghanische Armee innerhalb von Tagen zusammen brach.

Die USA haben ihre Verhandlungen mit den Taliban, ohne Einbeziehung der souveränen afghanischen Regierung, gemacht. Auch heute gibt es wohl bereits erste Verhandlungen der USA mit den Russen. Die Ukrainer werden nicht gefragt werden, die souveränen europäischen Staaten sind eh nur US Dackel, denen die Wurst ( Gaspipeline) unter der Nase weggenommen wird und der sich nicht traut auch nur ein Pieps zu machen,

Die Qualitätsmedien sind hierbei nur für Volksverdummung zuständig, was ja auch gut klappt, siehe Wahlergebnisse der US Trojaner. Alles schön demokratische legitimiert, aber ohne Ehre und Anstand, siehe die aktuelle Fußball WM, nix mit LGB+- , für ein paar Milliarden die westlichen Werte verraten und verkauft, sogar mit GEZ Zwangsgebühren finanziert, durch den linksgrünen öffentlichen Rundfunk. Das sind also Westliche Werte eben, oder ist doch alles nur verarsche und es geht dem Westen bzw den Hinterleuten nur um Macht und Milliarden, westliche Werte sind nur Märchen für das Wahlvolk, damit sie Steuern und Blut leichter auspressen lassen?

Die Welt ist multipolar mit unterschiedlichen Wertesystemen, der sog Westen sollte das als gleichberechtigt anerkennen und nicht seine vermeintliche zivilisatorische Überlegenheit verbreiten, denn das ist nichts anderes als der alte Bekannte Kolonialismus und Ausbeutung. Kooperation und Zusammenarbeit, das ist die bessere Zukunft.

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