Die lebenden Toten – Yuval Hararis Vision physischer Unsterblichkeit

Falkenauge @, Freitag, 18.11.2022, 07:49 vor 8 Tagen 3820 Views

Prof. Yuval Harari, der scheinwissenschaftliche Prophet einer totalen technologischen Zukunft des „Tieres Mensch“, das zum göttlichen Übermenschen aufsteigen soll, sieht in seinem Buch „Homo Deus“ diesen auch ernsthaft die Unsterblichkeit anstreben. Denn der Tod sei kein „metaphysisches Mysterium“, sondern ein rein technisches Problem. Gentechnik, regenerative Medizin und Nanotechnologie würden das Lebensende immer weiter hinausschieben und allmählich den Tod ganz besiegen können. – Der Traum vom Erhalt der „Maschine des materiellen Körpers“ mag ein Stück weit gelingen, die Konsequenzen für das geistige Wesen des Menschen können nur fatal sein.

„Die letzten Tage des Todes“

Unter dieser Unterüberschrift im langen Einleitungskapitel „Die neue menschliche Agenda“ des Buches „Homo Deus“ sieht Yuval Harari voraus, im 21. Jahrhundert würden „die Menschen vermutlich ernsthaft nach der Unsterblichkeit greifen“. Denn der Wert des menschlichen Lebens sei der höchste Ausdruck der gegenwärtigen Kultur. Die Allgemeine Erklärung der Menschrechte der UNO stelle kategorisch fest, „grundlegendster Wert der Menschheit sei das ´Recht auf Leben`. Da der Tod eindeutig gegen dieses Recht verstößt, ist er ein Verbrechen gegen die Menschheit, und deshalb sollten wir den totalen Krieg gegen ihn führen.“

Da müssen wir kurz innehalten. Rechte sind Vereinbarungen zwischen Menschen, und folglich können nur Menschen gegen sie verstoßen. Der Tod ist kein Mensch und kann daher keine Verletzung des allgemeinen „Rechts auf Leben“ begehen. Und der Tod kann auch kein „Verbrechen gegen die Menschheit“, also kein rechtlicher Tatbestand sein. Kein Mensch hat den Tod über die Menschheit verhängt, sondern damit wird unausgesprochen etwas Außermenschliches vorausgesetzt: Gott, den es für Harari aber nicht gibt, „die Natur“ oder „die Evolution“, die aber nur andere Wörter für eine über dem Menschen stehende Macht sind. Einen rechtlichen Anspruch des Menschen auf Leben gegen die Natur zu konstruieren, ist absoluter gedanklicher Unfug.

Entweder ist die Intelligenz Hararis so oberflächlich, dass er diesen fundamentalen Unterschied nicht erkennen kann, oder er benutzt bewusst die absurde Metapher vom Tod als Verbrechen gegen das Leben, um die flüchtigen Leser suggestiv in seine materialistischen Gedankengänge hineinzuziehen und ihnen eine das Gefühl ergreifende Bedeutung zu geben. Denn alle nachfolgenden Ausführungen werden darauf gegründet.

Dann setzt er fort, die „moderne Wissenschaft“ – wobei er natürlich immer die materialistischen Wissenschafts-Richtungen meint, mit denen er sich gläubig verbunden fühlt –, und die „moderne Kultur“ hielten den Tod nicht für ein „metaphysisches Mysterium“ und betrachteten ihn nicht als Quelle für den Sinn des Lebens. Für „moderne Menschen“ sei der Tod vielmehr ein technisches Problem, das wir lösen könnten und lösen sollten. In Wirklichkeit stürben die Menschen nicht, weil Gott es so verfüge oder weil die Sterblichkeit wichtiger Teil irgendeines großen kosmischen Planes sei.

„Menschen sterben immer wegen irgendeiner technischen Störung. Das Herz hört auf, Blut durch den Körper zu pumpen. Die Hauptschlagader ist durch Fettablagerungen verstopft. Krebszellen breiten sich in der Leber aus. Keime vermehren sich in der Lunge. Und was ist für all diese technischen Probleme verantwortlich? Andere technische Probleme. Das Herz hört auf zu schlagen, weil der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Krebszellen wuchern, weil eine zufällige Genmutation ihren Code verändert hat. Keime lagerten sich in meiner Lunge ab, weil jemand in der U-Bahn nieste. An all dem ist nicht Metaphysisches. Alles nur technische Probleme. Und für
jedes technische Problem gibt es eine technische Lösung.“

Nun kommt wieder ein Beispiel für die unsaubere Methode Hararis, der sich als Philosoph bezeichnet, aber von sauberem philosophischem Denken weit entfernt ist. Er greift polemisch in eine ganz andere, spirituelle Ebene, um sie auf materialistische Weise lächerlich zu machen:
„Wir müssen nicht auf das Jüngste Gericht warten, um den Tod zu überwinden. Dazu reichen ein paar Freaks in einem Labor. War der Tod traditionell ein Fall für Priester und Theologen, so übernehmen nun die Ingenieure.“

Harari sieht die Überwindung des Todes im ewigen Fortleben des materiellen Leibes, der nach seiner Ansicht - ohne einen geistigen Wesenskern - den ganzen Menschen ausmacht. Vor dem Jüngsten Gericht dagegen stehen einerseits seelisch-geistige Wesen ohne physischen Leib, die alles Physische überwunden, vergeistigt haben und das ewige geistige Leben erlangen, und andererseits diejenigen, die der Materie verhaftet geblieben sind.
Mit dem Jüngsten Gericht benennt Harari also in Wahrheit nicht die schlechtere Alternative des längeren Wartens auf einen ewigen physischen Leib, sondern das totale Gegenbild davon: die Unsterblichkeit des menschlichen Geistes. -

Dann spekuliert er weiter:
„Wir können die Krebszellen mittels Chemotherapie und Nano-Robotern abtöten. Wir können die Keime in der Lunge mit Antibiotika bekämpfen. Wenn das Herz zu schlagen aufhört, können wir es mit Medikamenten und Elektroschocks wieder in Gang setzen – und wenn das nicht funktioniert, dann pflanzen wir eben ein neues Herz ein. Zugegeben, gegenwärtig haben wir noch nicht für alle technischen Probleme eine Lösung. Aber genau deshalb investieren wir so viel Zeit und Geld in die Erforschung von Krebs, Keimen, Genen und Nanotechnologie. …
Selbst wenn Menschen bei einem Hurrikan, bei einem Autounfall oder im Krieg sterben, betrachten wir das gerne als technisches Versagen, das man hätte verhindern können und müssen. …“

Eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern und Denkern spreche heute offen davon, dass es das Vorzeigeunterfangen der „modernen Wissenschaft“ sei, den Tod zu besiegen und dem Menschen ewige Jugend zu verschaffen. Namhafte Beispiele seien der Gerontologe Aubrey de Grey und der „Universalgelehrte“ und Erfinder Ray Kurzweil. Dieser sei 2012 zum Leiter der technischen Entwicklung bei Google ernannt worden, und ein Jahr später habe Google ein Subunternehmen namens Calico gegründet, dessen erklärtes Ziel darin bestehe, den Tod zu beseitigen.

Google habe mit Bill Maris einen weiteren Unsterblichkeitsgläubigen zum CEO (Abkürzung der US-Bezeichnung für Geschäftsführer, hl) des Investmentfonds Google Ventures gemacht, der 36 Prozent seiner zwei Milliarden Dollar in Start-up-Unternehmen aus dem Bereich Biowissenschaften/ Life Sciences investiere, darunter einige Projekte zur Lebensverlängerung. Maris habe den Kampf gegen den Tod mit Hilfe einer Analogie aus dem Sport erklärt: „Wir versuchen nicht, ein paar Meter gutzumachen. Wir versuchen, das Spiel zu gewinnen.“

Doch Yuval Harari teilt nicht ganz den Optimismus Kurzweils und de Greys, die „behaupten, jeder, der 2050 über einen gesunden Körper und ein gut gefülltes Bankkonto verfügte, habe eine ernsthafte Chance auf Unsterblichkeit und könne dem Tod ein Jahrzehnt nach dem anderen abluchsen. Glaubt man Kurzweil und de Grey, dann werden wir alle zehn Jahre oder so in eine Klinik marschieren und eine Art Generalüberholung vornehmen lassen, die nicht nur Krankheiten heilt, sondern auch nachlassendes Gewebe regeneriert und Hände, Augen und Gehirn wieder in Form bringt. Bevor die nächste Behandlung fällig ist, werden Ärzte eine ganze Palette neuer Medikamente, Maßnahmen und Geräte erfunden haben.“

Harari dagegen meint zum einen, die Menschen würden eher amortal als unsterblich sein. Denn „anders als Gott könnten Übermenschen noch immer im Krieg oder bei einem Unfall sterben, und nichts kann sie aus dem Jenseits zurückbringen.“ Anders als bei den normalen Sterblichen habe das Leben der „Übermenschen“ allerdings „kein Verfallsdatum. Solange keine Bombe sie in Stücke reißt und kein LKW sie über den Haufen fährt, können sie unbegrenzt weiterleben.“

- Wieder zieht er hier, das sei methodisch eingeschoben, ironisch mit „Gott“ und „Jenseits“ Vorstellungen vieler Leser heran, die es in seinem materialistischen Weltbild gar nicht gibt, um sie ins Lächerliche zu ziehen. Denn wer sollte in ein „Jenseits“, ein Nicht-Materielles, gegangen sein, wenn der Mensch nur aus dem materiellen Körper besteht? –

Zum anderen hält Harari es alles andere als sicher, ob sich die Prophezeihungen Kurzweils und de Greys bis 2050 oder 2100 bewahrheiten. Die Hoffnungen auf ewige Jugend im 21. Jahrhundert seien verfrüht. Entgegen dem Anschein habe die moderne Medizin unsere natürliche Lebensspanne bislang nicht um ein einziges Jahr verlängert, sondern uns lediglich vor dem vorzeitigen Tod bewahrt. Zur Erlangung der Unsterblichkeit werde die Medizin die grundlegenden Strukturen des menschlichen Körpers umbauen und herausfinden müssen, wie sich Gewebe und Organe erneuern können. Das sei wohl bis 2100 nicht zu schaffen.

Gleichwohl werde uns jeder gescheiterte Versuch, den Tod zu überwinden, dem Ziel ein Stückchen näher bringen. Zwar werde Googles Calico den Tod nicht zeitig genug aus der Welt schaffen, damit auch die Google-Begründer Sergey Brin und Larry Page noch unsterblich werden, aber das Unternehmen werde höchstwahrscheinlich wichtige Entdeckungen in Sachen Zellbiologie, Genmedizin und menschlicher Gesundheit machen. Die nächste Google-Generation könne deshalb ihren Angriff auf den Tod aus einer neuen und besseren Position heraus starten. -

Und dann untermauert er seine Gewissheit, dass das Ziel erreicht werde, mit der Selbstsuggestion:
„Die Wissenschaftler, die ´Unsterblichkeit` rufen, sind wie der Hirtenjunge, der ständig ´Wolf` brüllte: Früher oder später kommt der Wolf tatsächlich.“

- Dies ist ein weiteres Beispiel für die vielfache unsaubere Argumentation Hararis, mit der er den Leser einfangen will. Er bringt in diesem Vergleich zwei Dinge zusammen, die nicht vergleichbar sind. Der Wolf ist eine Realität, und die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Schafherde früher oder später einer auftaucht, ist sehr groß bis sicher. Die Unsterblichkeit dagegen ist noch keine Realität, sondern ein Wunsch, der verwirklicht werden soll. Seine Realisierung hängt von der grundsätzlichen Möglichkeit und den Fähigkeiten der Wissenschaftler ab, (die beide eine materialistisch-ideologische Illusion sind). Der Wolf kommt, ohne dass man ihn ruft; bei der Unsterblichkeit nützt auch kein Rufen. –

Der Unsinn vom Tod als „technischem Problem“

Die Vorstellung, der Tod trete durch rein technische Probleme ein, für die es auch technische Lösungen gebe, setzt voraus, dass der physische Körper eine biologische Maschine sei. In einer Maschine wirken wahrnehmbar tote materielle Teile auf andere und erzielen in ihrer Wechselwirkung eine genau geplante Abfolge von Vorgängen, die nach berechenbaren Gesetzen der anorganischen Natur verlaufen. Das Charakteristikum anorganischer Gesetzmäßigkeiten besteht darin, dass ihre sinnlich wahrnehmbaren Vorgänge durch andere bewirkt werden, die ebenfalls der sinnlich wahrnehmbaren Welt angehören. Räumlich-zeitliche Verhältnisse, Masse, Gewicht, Geschwindigkeit oder sinnlich wahrnehmbare Kräfte wie Licht oder Wärme rufen Erscheinungen hervor, die wieder in dieselbe sinnlich wahrnehmbare Reihe gehören. 1

Dies ist bei einem menschlichen Organismus, einem Organismus überhaupt, nicht der Fall. Hier erscheinen die für die Sinne wahrnehmbaren Verhältnisse, z. B. Form, Größe, Farbe, Wärmeverhältnisse, nicht bedingt durch Verhältnisse der gleichen Art. Rudolf Steiner bringt dies in seinen Einleitungen zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften auf den Punkt:
„Man kann z. B. von der Pflanze nicht sagen, dass Größe, Form, Lage usw. der Wurzel die sinnlich-wahrnehmbaren Verhältnisse am Blatte oder an der Blüte bedingen. (…) Man muss vielmehr zugestehen, dass alle sinnlichen Verhältnisse an einem lebenden Wesen nicht als Folge von anderen sinnlich-wahrnehmbaren Verhältnissen erscheinen, wie dies bei der unorganischen Natur der Fall ist. Alle sinnlichen Qualitäten erscheinen hier vielmehr als Folge eines solchen, welches nicht mehr sinnlich wahrnehmbar ist. Sie erscheinen als Folge einer über den sinnlichen Vorgängen schwebenden höheren Einheit. Nicht die Gestalt der Wurzel bedingt jene des Stammes und wiederum die Gestalt von diesem jene des Blattes usw., sondern alle diese Formen sind bedingt durch ein über ihnen Stehendes, welches selbst nicht wieder sinnlich-anschaulicher Form ist; sie sind wohl für einander da, nicht aber durch einander.

Sie bedingen sich nicht untereinander, sondern sind alle bedingt von einem anderen. Wir können hier das, was wir sinnlich wahrnehmen, nicht wieder aus sinnlich wahrnehmbaren Verhältnissen ableiten, wir müssen in den Begriff der Vorgänge Elemente aufnehmen, welche nicht der Welt der Sinne angehören, wir müssen über die Sinnenwelt hinausgehen. (…) Dadurch aber tritt eine Entfernung von Anschauung und Begriff ein; sie scheinen sich nicht mehr zu decken; der Begriff schwebt über der Anschauung. Es wird schwer, den Zusammenhang beider einzusehen. Während in der unorganischen Natur Begriff und Wirklichkeit eins waren, scheinen sie hier auseinanderzugehen und eigentlich zwei verschiedenen Welten anzugehören.“ 2

Ein Organismus erscheint also bei genauer Beobachtung nicht von Gesetzen der Sinneswelt, sondern von höheren, sinnlich direkt nicht wahrnehmbaren Kräften beherrscht, die jedoch in ihren Wirkungen für die Sinne wahrnehmbar sind. Aus der Beobachtung ergibt sich also logisch zwingend, dass diese übersinnlichen Kräfte real vorhanden sein müssen.

Die Pflanze z.B. erscheint in einer physischen Gestalt, die zwar aus leblosen, der Schwerkraft unterliegenden materiellen Stoffen besteht, welche sie aus der umgebenden Natur aufnimmt. Diese könnten aber von sich aus niemals eine solche Gestalt annehmen, die gerade der Schwerkraft entgegen nach oben wächst. Es muss hier eine höhere Kraft wirken, die sie entgegen ihrer eigenen Natur in diese Form zwingt und in einem unaufhörlichen Strom Stoffwechsel, Stoffanwachsung, sprich Wachstum, Fortpflanzung und Absterben bewirkt, also das hervorruft, was wir allgemein als Leben bezeichnen.

Bei Tieren tritt zur Lebenskraft eine noch höhere seelische Bewegungskraft hinzu, die bewirkt, äußere Bewegungsorgane herauszutreiben und einen Innenraum seelischen Erlebens zu bilden, der durch Sinnesorgane mit der Außenwelt in Beziehung tritt und auf die äußeren Eindrücke reagiert. Eine innere seelische Bewegungskraft formt mit Hilfe der gestaltenden Lebenskräfte physische Bewegungsorgane, um sich den seelischen Intentionen gemäß in der Außenwelt fortbewegen und ausleben zu können. Niemals kann dies aus den anorganischen Stoffen selbst hervorgehen.

Der Mensch nun unterscheidet sich vom Tier durch eine noch höhere Kraft, die zu den physischen, vegetativen und seelischen Kräften der unteren Naturreiche hinzukommt. Sie formt diese so um, dass sie den Körper aus der Horizontalen in die Aufrechte erhebt, dadurch die irdischen Schwerekräften nur an den Fußsohlen ansetzen lässt, das Haupt mit seinem Denkorgan sozusagen frei schwebend dem Himmelsgewölbe entgegenhält und die frei gewordenen Hände zu Gedanken-geführten kulturellen Handlungen bestimmt. Es ist der Geist des Menschen, der sich in dem konzentriert, was wir unser Ich nennen, und der ebenso im Inneren die Seelenkräfte ergreifen kann, um sie immer mehr zu zähmen, zu lenken und zu beherrschen.

In allen Gestaltungsstufen des Leibes von Pflanze, Tier und Mensch sehen wir, wie die Ursachen nicht in den Tiefen der Materie zu finden sind, sondern in übersinnlichen Kräften, die sinnlich nicht direkt wahrnehmbar sind, aber indirekt in ihrer physischen Wirksamkeit erfasst werden können. Es sind reale Kräfte, die eine je eigene Form bilden, in die sie die Materie sozusagen wie in ein übersinnliches Netz mit aller organischen Differenziertheit hineinbauen.

Harari und die materialistischen Naturwissenschaftler, auf die er sich gläubig stützt, gehen in ideologischer Verblendung über diese Tatsachen hinweg, wenden die Gesetze der anorganischen Natur unbesehen auch auf die organische Natur an und kommen so zur schwachsinnigen Vorstellung des Menschen als einer biologischen Maschine – einem Gedanken, der durch keine in die Wirklichkeit eindringende Wahrnehmung gedeckt ist. Eine vorurteilsvolle, oberflächliche Beobachtung führt zu einem schweren wissenschaftstheoretischen Fehler und so zu Ergebnissen, die nichts mit Wissenschaft, sondern mit Aberglauben zu tun haben. Dies ist hier bereits mehrmals behandelt worden.3

Der geistige Wesenskern des Menschen

Was Harari ebenfalls ignoriert, und was inzwischen ein breites Feld wissenschaftlicher Forschung bildet, sind zum einen Nahtod-Erfahrungen vieler Menschen, in denen sie sich jeweils bei vollem Bewusstsein als geistige Wesen völlig unabhängig von ihrem physischen Körper erlebten, und zum anderen Erinnerungen einer wachsenden Zahl von Menschen an ein vorangegangenes Erdenleben in einem ganz anderen Körper und Lebenszusammenhang.

Es gibt zahlreiche Menschen, die nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit medizinisch für tot erklärt wurden, aber nach einer kürzeren Zeit überraschend doch wieder Lebenszeichen zeigten und erwachten. Sie berichteten mit großer Übereinstimmung, dass sie sich außerhalb ihres Leibes befanden, ohne das Bewusstsein verloren zu haben, z.B. die über ihren Körper gebeugten Ärzte von oben beobachten und genau hören konnten, was sie oder auch draußen erregt wartende Verwandte sagten – Schilderungen, die sich hinterher als zutreffend herausstellten.
Der Soldat George Ritchie z.B., erlebte sich zu seiner Überraschung durch geschlossene Türen des Lazarettes gehend, auf dem Weg nach Hause mit großer Geschwindigkeit über die Erde gleiten und in einem Ort, in dem er noch nie gewesen, eine Lokal betreten, das er später, zurück in seinem Leib, wieder erkannte.
Auch begegnete den allermeisten außerhalb ihres Leibes eine ungeheuer liebevolle Lichtgestalt, die ihnen ihr bisheriges Lebenspanorama zeigte, aber ihnen bedeutete, dass der Zeitpunkt ihres Lebensendes noch nicht gekommen sei und sie zurück müssten.4

Vor allem bei immer mehr Kindern treten weltweit Erinnerungen an ein vorangegangenes Leben auf, das zumeist nur wenige Jahrzehnte zurückliegt und aus dem sie durch einen gewaltsamen Tod herausgerissen wurden. Es tauchen bei ihnen Bilder der früheren Lebensverhältnisse an oder in einem ganz bestimmten Ort, des Hauses, der Verwandten auf, worüber sie mehr oder weniger genaue Beschreibungen machen können, die von Wissenschaftlern überprüft und bestätigt werden konnten.5
Besonders eindrucksvoll ist der Fall Udo Wieczoreks, der sich im frühen Kindesalter immer wieder als junger österreichischer Soldat im 1. Weltkrieg erlebt, auch in einem Schützengraben, in dem er tödlich verwundet wird, und wo er hinter einer Natursteinmauer einen Brief in einer Büchse versteckt, den er mit einem befreundeten Journalisten später, in seinem jetzigen Leben, dort wieder findet.6

All diese Erfahrungen beginnen den Schleier zu zerreißen, der die Zeiten vor der Geburt und nach dem Tode verbirgt, und die aufzeigen, dass der Mensch nicht nur aus einem materiellen Leib besteht, sondern primär ein seelisch-geistiges Wesen ist, das sich des physischen Körpers als einer temporären Hülle, eines Instrumentes, bedient, um auf Erden eine Entwicklung durchzumachen, zu der ein Erdenleben nicht ausreicht. Jedes einzelne Leben ist nur Fragment.

Dass sich junge Menschen nach einem gewaltsamen Tod bereits nach wenigen Jahrzehnten wieder verkörpern, sind sicher Ausnahmen von einer viel längeren Zwischenzeit, da sie das vorzeitig abgebrochene Leben nachholen müssen. Man kann sich vorstellen, dass der Mensch nach dem Tode eine lange Zeit braucht, um in einer geistig-göttlichen Welt seine Erfahrungen mit der Hilfe höherer, weiserer Wesen zu verarbeiten, daraus Konsequenzen zu ziehen und ein neues Erdenleben mit neuen Lebenszielen vorzubereiten.

Der Wahnsinn physischer Unsterblichkeit

Vor diesem Hintergrund erscheint das Streben der materialistischen Ideologen nach Unsterblichkeit des physischen Körpers als heller Wahnsinn. Man würde das geistige Wesen des Menschen an seinen materiellen Leib ketten und verhindern, dass er diesen nach dessen natürlichem Abbau und schicksalsmäßigem Ende verlassen kann, um sein Leben in der geistigen Welt zu verarbeiten und seine Entwicklung fortzusetzen. Der Mensch würde seine geistige Unsterblichkeit verlieren, um gleichsam als lebender Toter wie ein Zombie ohne geistige Ziele auf der Erde dahinzuvegetieren.

Selbst wenn es durch intelligente technische Implantate und Ersatzteile gelingen könnte, das physische Leben auf 200 Jahre zu verlängern, wäre der menschliche Geist tatsächlich an eine intelligente Körper-Maschine gebunden, die er seelisch nicht mehr durdringen und mit seiner Intelligenz nicht mehr durchschauen und steuern könnte. Der Mensch würde zur biologischen Maschine, in der er „neuen Formen der Intelligenz“ folgt, „die nicht durch ein Bewusstsein beeinflusst sind“, wie Harari selber phantasiert. 7

Es ist auch die Frage, ob sich manches menschliche Wesen darin überhaupt noch aufhalten würde, ob nicht ein dämonisches Wesen von dem unmenschlichen Leib Besitz ergreift und so ein Heer von Dämonen mit Menschenantlitz die Erde bevölkert, die von satanischer Intelligenz automatenhaft gesteuert werden.

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Quelle mit Anmerkungen:

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/11/18/die-lebenden-toten-yuval-hararis-visio...

Kein Wahnsinn

sensortimecom ⌂ @, Freitag, 18.11.2022, 08:47 vor 8 Tagen @ Falkenauge 2462 Views

Wenn du die Bibel wirklich kennst (und nicht an das was Religionisten draus gezimmert haben) dann wüsstest du aber, dass die Ära des Todes ein Ablaufdatum hat, und dass der Mensch Aussicht hat mal physisch (und nicht als "Seele") unbegrenzt zu leben.

Höstwahrscheinlich wird es mal sogar auch "Zeitreisen" geben um mit Verstorbenen - ja sogar mit ihrer Welt in der sie lebten - zusammen zu kommen. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel.

Natürlich ist klar, dass der gute Mann den Wirt ausser acht lässt. In seiner atheistisch geprägten Welt wirds das nicht geben. Ausserdem sieht der wahrscheinlich nur die Kohle die er mit seinem Buch verdient,

Auferstehung

Falkenauge @, Freitag, 18.11.2022, 09:20 vor 8 Tagen @ sensortimecom 1927 Views

"Wenn du die Bibel wirklich kennst (und nicht an das was Religionisten draus gezimmert haben) dann wüsstest du aber, dass die Ära des Todes ein Ablaufdatum hat, und dass der Mensch Aussicht hat mal physisch (und nicht als "Seele") unbegrenzt zu leben."

Das ist etwas ganz anderes, als Harari phantasiert. "Physisch" unbegrenzt zu leben, hängt mit der Auferstehung des Leibes zusammen. Wie ist der Auferstehungsleib Christi beschaffen, in dem er durch die verschlossenen Türen zu den Jüngern kam und vor ihren Augen wieder verschwand? Er ist physisch, aber nicht materiell. Aber diese Frage der Transsubstantation ist ein eigenes Thema.

Bei Interesse siehe:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/04/16/das-raetsel-der-auferstehung/

Die Urchristen im 1. Jhdt. n. Chr....

sensortimecom ⌂ @, Freitag, 18.11.2022, 11:59 vor 8 Tagen @ Falkenauge 1503 Views

bearbeitet von sensortimecom, Freitag, 18.11.2022, 12:03

... glaubten an zwei verschiedene Dinge:

- erstens an ein neues System geistiger Art ("Himmel"), in dem Satan nicht mehr existiert, und wo sie zusammen mit Christus eine Art unsichtbare Regierung bilden, die auch über das Physische herrscht (sie glaubten dass sie das Privileg hätten nach ihrem Tod - zumeist als Märtyrer - sofort dorthin zu kommen),

- und aber zweitens an ein neues physisches System, das das alte vom Bösen beherrschte Weltsystem ablöst, wo der Tod sukzessive beseitigt wird, und wo es auch eine Auferstehung geben soll, und zwar für alle zuvor Gestorbenen. Dieses System sollte 1000 Jahre dauern, in dieser Zeit sollte alles aufgearbeitet und bereinigt werden was zuvor Jahrtausende falsch lief, und erst ab dann gibt es das vollständige Paradies.

Alles nachzulesen in der Bibel, nur total missverstanden von den religiösen Führern.

Erst mal gab es im 1. Jh. noch gar keine Christen, es war eine jüdische Sekte wie es viele gab um einen Propheten und 2. glaubten sie an dessen baldige Wiederkehr, wie er es ihnen versprochen hatte

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 18.11.2022, 14:29 vor 8 Tagen @ sensortimecom 1151 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Freitag, 18.11.2022, 15:28

und die sie alle noch erleben wollten. Versprochen ist schließlich versprochen.

Das war auch der Grund, warum man keine Notwendigkeit sah, sich zu institutionalisieren "Das Ende ist nahe!"

Die Trennung erfolgte erst am Ende des 1. Jh., als klar wurde, dass es mit der baldigen Widerkehr Christi und dem Weltende doch noch etwas dauern würde.

Mit den jüdischen Aufständen gegen die Römer, an denen sich die Christen nicht beteiligten und als man fetstellte, dass man doch etwas anders glaubte, woraus dann im Laufe der Zeit "etwas anderes glaubte" wurde, kam es dann zur endgültigen Trennung und erst ab dem 2. Jh. kann man von "Christentum" sprechen.

Wenn du die Bibel wirklich kennst (und nicht an das was Religionisten draus gezimmert haben)

Ach? Auf einmal!
Dabei hat man doch jahrtausendelang allen Zweifler mundtot gemacht mit der Behauptung, die Bibel sei im wesentlichen wortgetreu erhalten und sinnrichtig in alle 193 lebenden Sprachen übersetetzt worden.
Dabei ändern sich Sprachen naturgemäß nach den Gesetzen der Evolution; im Laufe der Zeit; althochdeutsch und sogar mittelhochdeutsch würde heute keiner mehr verstehen.

dann wüsstest du aber, dass die Ära des Todes ein Ablaufdatum hat,

Das tausendjährige Reich, in dem Satan über die Erde herrscht...

und dass der Mensch Aussicht hat mal physisch (und nicht als "Seele") unbegrenzt zu leben.

Stimmt, Wiederaufersteheung an Leib und Seele. Das war auch der Grund, weswegen sich die Kirche der Einäscherung bis vor kurzem widersetzte, weil dann wäre es für Gott doch ein bisschen schwierig geworden, die einzelnben Ascheteilchen zusammenzuleimen. Von dem Energieerhaltungssatz hatten sie noch keine Ahnung.

Höstwahrscheinlich wird es mal sogar auch "Zeitreisen" geben um mit Verstorbenen - ja sogar mit ihrer Welt in der sie lebten - zusammen zu kommen. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel.

Natürlich ist klar, dass der gute Mann den Wirt ausser acht lässt. In seiner atheistisch geprägten Welt wirds das nicht geben. Ausserdem sieht der wahrscheinlich nur die Kohle die er mit seinem Buch verdient,

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Er tappt in die Extrapolationsfalle: weil das zu erwartende Lebensalter von 40 oder 50 inzwischen auf 80 oder 90 gestiegen ist, denkt er, es ginge auch 150 oder 500

BerndBorchert @, Freitag, 18.11.2022, 10:33 vor 8 Tagen @ Falkenauge 1480 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Freitag, 18.11.2022, 10:39

Die durchschnittliche Körpergröße ist in der gleichen Zeit von 1,50 auf 1,80 gestiegen. Heißt das, dass 2,50 erreichbar ist oder 5 Meter? Nein.

Im übrigen sollte er und die Wissenschaft erstmal klären, ob die Alterung Abnutzung ist, oder ob sie vom Körper selber programmiert ist (um Platz für die Jüngeren zu schaffen). Nur im letzteren Fall gäbe es eine Chance für eine weitere signifikante Lebenserwartungssteigerung (indem man die Programmierung ausschaltet).

Bernd Borchert

Ich meine, dass das ansatzweise schon geklärt ist...

Andudu, Freitag, 18.11.2022, 11:26 vor 8 Tagen @ BerndBorchert 1488 Views

bearbeitet von Andudu, Freitag, 18.11.2022, 11:37

Im übrigen sollte er und die Wissenschaft erstmal klären, ob die Alterung Abnutzung ist, oder ob sie vom Körper selber programmiert ist (um Platz für die Jüngeren zu schaffen). Nur im letzteren Fall gäbe es eine Chance für eine weitere signifikante Lebenserwartungssteigerung (indem man die Programmierung ausschaltet).

...die Lebensspanne wird angeblich durch die Telomere bestimmt.

Es gibt auch bei Tieren extreme Unterschiede in der Lebenslänge, (Zucht?)Ratten werden m.W. selten älter als zwei Jahre und sterben meist an Tumoren, Nacktmulle hingegen wohl bis zu 25 Jahre, vielleicht älter, weil sie mehrere sehr geschickte Körpervorgänge haben, um Krebs auszuschalten und solche Sachen. Ich glaube Quallen können potentiell unendlich leben (werden aber meist vorher von irgendeinem Viech aufgeschnabbelt :-) )

Jedenfalls wird Lebensverlängerung beim Menschen zwangsweise zu neuen Problemen führen. Körperchemie, -biologie und die entsprechende Genetik sind unglaublich komplex, das sieht man ja schon daran, dass wir immer noch daran scheitern, manche Krankheiten (wirkungsvoll) zu bekämpfen. Bevor wir das nicht können, wird eine nennenswerte Lebensverlängerung gar nicht möglich sein, denn diese Technik müsste ja in jeder Zelle angreifen (außer man wendet sie nur auf Embryos an, aber dann leben halt nur unsere Nachfahren länger, nicht wir) und die gängigsten tödlichen Krankheiten ausmerzen können!

Ehrlich gesagt hatte ich in den 90igern schon gedacht, wir haben das bald, aber: NICHTS, nichtmal ein gutes Mittel gegen Haarausfall haben wir 2022, oder nachwachsende Zähne oder sowas. Die medizinische Entwicklung wird enorm überschätzt, sie tastet genauso blind herum, wie aktuell die Physik.

Danke für den Hinweis mit den Telomeren - das kommt mir plausibel vor. Und das Altern wäre Abnutzung, nicht Programmierung des Körpers, um "Platz" zu schaffen

BerndBorchert @, Sonntag, 20.11.2022, 11:24 vor 6 Tagen @ Andudu 583 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Sonntag, 20.11.2022, 11:42

Telomere sind Schutzkappen an den Enden der Chromosomen, die bei jeder Zellteilung kürzer werden. Werden sie so kurz, dass von ihnen beschützte Gene geschädigt werden könnten, hören die Zellen auf sich zu teilen und zu erneuern.

https://www.mpg.de/13912208/telomere-gehirnstruktur#:~:text=Telomere%20sind%20Schutzkap...

Es bliebe die Frage, ob das jetzt eine Abnutzung ist oder eine absichtliche Programmierung der Natur
zu dem Zweck, dass ein großer Teil der Zellen des Lebewesens sich nach X Jahren nicht mehr erneuert, d.h. repariert wird, und so das Lebewesen krank wird, stirbt, und so den Nachkommen Platz macht.

Ich würde es als Abnutzung ansehen, denn die meisten Menschen in letzten 1 Million Jahren wurden wegen Gefahren, Hunger, Krankheiten gar nicht so alt, dass die Nicht-Erneuerung eine Rolle gespielt hätte.

Bernd Borchert

Physik der Unsterblichkeit

skogen @, Freitag, 18.11.2022, 10:45 vor 8 Tagen @ Falkenauge 1698 Views

Auf dieses kontrovers diskutierte Buch (z.B. aus einer Alkohollaune heraus geschrieben), bin ich vor ca. 25 Jahren gestoßen und finde es noch immer interessanter und anregender als der KI Hype der Hararis, Schwabs und Kurzweils.

Die Physik der Unsterblichkeit von Frank Tipler
https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_J._Tipler

Ach, ich weiß nicht...

Andudu, Freitag, 18.11.2022, 11:19 vor 8 Tagen @ Falkenauge 1325 Views

...ich stimme dir zwar weitgehend zu, was das Seele-Materie-Thema betrifft, aber m.E. vergisst du, dass wir gar nicht die Spielregeln für das irdische Spiel machen. Wenn wir nicht "unendlich" (geht sowieso nicht, weil dann die Wahrscheinlichkeit für einen tödlichen Unfall gegen 100% strebt) leben sollen, werden wir es auch nicht, entweder die Technik dafür wird nie entwickelt, scheitert oder hat ungeahnte Nebenwirkungen und Folgen.

Gegen ein Leben, das einige Jahrhunderte währt, ist aber nichts einzuwenden, außer dass ich das weder auf der gegenwärtigen Erde führen möchte, noch die Voraussetzungen (Technik, Bevölkerungsdichte, Geburtenkontrolle etc.) erfüllt sehe.

Das ist jetzt (noch) kein Thema, welches mir schlaflose Nächte bereitet.

Buchempfehlung

Weiner, Freitag, 18.11.2022, 11:21 vor 8 Tagen @ Falkenauge 1737 Views

Hinter der Materie: Hans Driesch und die Natur des Lebens
S.Krall / M.Nahm / H.-P- Waldrich
(Die Graue Edition, Zug/CH bzw. Norderstedt/BoD, 2021)

beschäftigt sich mit dem (vergessenen?) Naturforscher, Philosophen und Parapsychologen Driesch (1867-1941)

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Driesch

ist nüchtern, sachlich und verstehbar geschrieben; reisst alle die zentralen Fragen an, die die heutige Welt so gern ausklammert ...

Meine Sichtweise diesbezüglich ist sehr radikal. Ich sehe die so genannte "materielle" und energetische Welt, in der wir zu leben scheinen, nur als einen PILOT TRAINING SIMULATOR an, in dem wir unter stark verlangsamten und erschwerten Bedingungen *) das Fliegen lernen dürfen - um mit den auf solche Weise erworbenen Fähigkeiten in den unendlichen und lichtschnellen Räumen der Transzendenz korrekt navigieren zu können.

@Falkenauge: Harari ist ein alberner Vogel, der nur deswegen so laut rumzwitschert, weil er von gewissen Leuten gut gefüttert wird. Diese Leute wollen selbst sehr alt werden (siehe David Rock., Henry Kiss., George So. etc.), gönnen anderen Menschen aber das Leben nicht (Depopulation), verachten sie und beuten sie aus. Dass Du Dich mit Harari so beschäftigst und ihm den Wind aus den Segeln nehmen willst, ehrt Dich. In 10 Jahren wird aber niemand mehr von ihm reden. Der eigentliche Kampf gilt nicht den Trompeten, sondern jenen, die die Trompeten blasen. Dieser Kampf ist ein politischer und bedarf weniger der Aufklärung als vielmehr der Stiftung von gemeinsamem Handeln.

W.

*) die Welt ist für uns kalt (d.h. energiearm bzw. wir suchen ständig nach Energie), die Welt ist hart (materiell) und schwer (gravitativ) und beschränkt (vor allem zeitlich, jedoch auch von den je einem Individuum gegebenen Möglichkeiten her)

Wind

Falkenauge @, Freitag, 18.11.2022, 11:34 vor 8 Tagen @ Weiner 1445 Views

Hallo Weiner: Harari "den Wind aus den Segeln zu nehmen" halte ich deshalb für sehr wichtig, weil sein oberflächliches Denken, verpackt in eine suggestiv unterhaltsame Sprache, einen ungeheuren Einfluss auf viele Menschen hat. Viele gebildete Menschen, die ich in letzter Zeit getroffen oder von denen ich gehört habe, sind hellauf begeistert von diesem Buch. Es ist sehr erstaunlich.

die gottgewollten Trompetenbläser...

Auchda, Freitag, 18.11.2022, 15:57 vor 8 Tagen @ Weiner 1212 Views

Der eigentliche Kampf gilt nicht den Trompeten, sondern jenen, die die Trompeten blasen. Dieser Kampf ist ein politischer und bedarf weniger der Aufklärung als vielmehr der Stiftung von gemeinsamem Handeln.

Es ist alles wichtig.
Oft bedarf es der Aufklärung.
Darauf sollte/muss "eigenes" Handeln - manchmal auch gemeinsam - folgen.

Letztendlich sind die Trompeten und die Trompetenbläser dieser Welt
ein gottgewollter Teil dieser Schöpfung.
Sie haben ihre Daseinsberechtigung, ihre Zeit.
Wir brauchen sie nicht zu fürchten.
Wenn die Zeit reif ist sie vom Hof zu jagen, wird es geschehen.

Gruß,
Auchda

Danke für den Tipp mit Driesch

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 18.11.2022, 19:45 vor 8 Tagen @ Weiner 1054 Views

Hinter der Materie: Hans Driesch und die Natur des Lebens
S.Krall / M.Nahm / H.-P- Waldrich
(Die Graue Edition, Zug/CH bzw. Norderstedt/BoD, 2021)

beschäftigt sich mit dem (vergessenen?) Naturforscher, Philosophen und Parapsychologen Driesch (1867-1941)

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Driesch

Nicht Driesch wurde vergesen, sondern wir Deutsche haben einen Teil, wahrscheinlich sogar dern größten Teil unswereer Geschichte vergessen. Man sehe sich bei Wikipedia nur die Liste der bekannten Schüler Driesch`s an.

ist nüchtern, sachlich und verstehbar geschrieben; reisst alle die zentralen Fragen an, die die heutige Welt so gern ausklammert ...

die da wären?

Meine Sichtweise diesbezüglich ist sehr radikal. Ich sehe die so genannte "materielle" und energetische Welt, in der wir zu leben scheinen, nur als einen PILOT TRAINING SIMULATOR an, in dem wir unter stark verlangsamten und erschwerten Bedingungen *) das Fliegen lernen dürfen - um mit den auf solche Weise erworbenen Fähigkeiten in den unendlichen und lichtschnellen Räumen der Transzendenz korrekt navigieren zu können.

Da hast du aber Glück gehabt, dass du gerade in der endeneden abendländischen Zivilisation existierst.

Alle anderen Kulturen, in der die Mehrzahl der Kinder vor Erreichen der Pupertät starb, die noch nichts wussten von der Ewigkeit, die sich bei Lichtgeschwindigkeit im Vakuum einstellt, die keine jahrhundertelange faustische (faustzisch in dem Sinne, ich will werden wie Gott und mein Jetzt in die Ewigkeit, also Lichtgeschwindigkeit ausweiten) aus Naturwissenschaft hinter sich haben, die noch keine Ahnung haben von der spukhaten Fernwirkung beim navigieren in unendlichen und lichtschnellen Räumen (die sich übrigens mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnen), haben dann eben Pech gehabt.

@Falkenauge: Harari ist ein alberner Vogel,

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ganz im Gegenteil!

Weiner, Freitag, 18.11.2022, 21:50 vor 8 Tagen @ Mephistopheles 1005 Views

Hallo Mephisto!

Da hast du aber Glück gehabt, dass du gerade in der endeneden abendländischen Zivilisation existierst.

Alle anderen Kulturen, in der die Mehrzahl der Kinder vor Erreichen der Pupertät starb, die noch nichts wussten von der Ewigkeit, die sich bei Lichtgeschwindigkeit im Vakuum einstellt, die keine jahrhundertelange faustische (faustzisch in dem Sinne, ich will werden wie Gott und mein Jetzt in die Ewigkeit, also Lichtgeschwindigkeit ausweiten) aus Naturwissenschaft hinter sich haben, die noch keine Ahnung haben von der spukhaten Fernwirkung beim navigieren in unendlichen und lichtschnellen Räumen (die sich übrigens mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnen), haben dann eben Pech gehabt.

Erstens endet die "abendländische Zivilisation" gerade nicht, sondern fängt eben erst an. Und zweitens sind und waren alle (Hoch-!) Kulturen per se Gegner der Entwicklung des Menschen in Richtung Transzendenz - sie blockierten diesen Weg geradezu. Denn die (Hoch-!) Kultur spannt den Menschen in ein Herrschaftssystem ein und reduziert ihn auf jene seiner Begabungen und Fähigkeiten, die sich ausbeuten lassen. Alles, was dabei nach Transzendenz auch nur riecht, wird monopolisiert und von Priestern verwaltet, die das Tor "in die Himmel" so fest verschließen, dass sie am Ende es selbst nicht mehr öffnen können.

Deshalb läuft der 'auf die Transzendenz gerichtete Geist' im Bereich von (Hoch-!) Kulturen nur noch in dünnen Rinnsalen dahin, die dann als esoterische Gesellschaften oder Mysterienkulte bezeichnet werden. Und 99% von ihnen sind nur Fake ...

Der Weg in die Transzendenz wurde sehr lange vor der Zeit der ersten Hochkulturen gebahnt. Meiner Einschätzung nach lag die Blütezeit dieser Entwicklung im Bereich 40.000 bis 10.000 vor Christus. Die Hauptarbeit haben in dieser Zeit wohl die Schamanen des eurasischen Raumes geleistet. Ein Quellzentrum dürften aber die Grenzen der Eisschilde in Mitteleuropa gewesen sein - oder ein Isolat weit im Norden. Soll besser @Kaltmeister was dazu schreiben ...

Was die Technik und Praxis anbelangt waren diese "Meister der Steinzeit" mit Sicherheit weiter als die "Eingeweihten" der späteren Hochkulturen. Vielleicht hat ihnen aber etwas der Überblick gefehlt. Sie haben viele und tiefe Löcher gebohrt und dabei unglaubliche Schätze entdeckt - aber nicht erkannt, dass es Höhlen in ein und demselben Gebirge waren.

Ich würde gerne wissen, wie weit in die Zukunft sie "gesehen" haben und wie weit sie gegebenenfalls dorthin "gereist" waren. Vielleicht haben sie aber nur kurz dort reingeschaut und sind dann zu der Erkenntnis gekommen, dass diese Zukunft nicht wichtig und ihrer kostbaren Aufmerksamkeit nicht wert wäre ...

W.

In vielen Dingen deckt sich unsere Sichtweise .....

NST ⌂ @, Südthailand, Samstag, 19.11.2022, 03:05 vor 8 Tagen @ Weiner 901 Views

bearbeitet von NST, Samstag, 19.11.2022, 03:29


Erstens endet die "abendländische Zivilisation" gerade nicht, sondern fängt eben erst an. Und zweitens sind und waren alle (Hoch-!) Kulturen per se Gegner der Entwicklung des Menschen in Richtung Transzendenz - sie blockierten diesen Weg geradezu. Denn die (Hoch-!) Kultur spannt den Menschen in ein Herrschaftssystem ein und reduziert ihn auf jene seiner Begabungen und Fähigkeiten, die sich ausbeuten lassen. Alles, was dabei nach Transzendenz auch nur riecht, wird monopolisiert und von Priestern verwaltet, die das Tor "in die Himmel" so fest verschließen, dass sie am Ende es selbst nicht mehr öffnen können.

Selbst unter Whisky Liebhabern, ist die Erkenntnis da schon weiter.
Hörbuch Allgemeinbildung: Kapitel 06/22 - Revolutionen der Menschheit .... 20 min. mit einem kurzweiligen Überblick, zum Thema.

Deshalb läuft der 'auf die Transzendenz gerichtete Geist' im Bereich von (Hoch-!) Kulturen nur noch in dünnen Rinnsalen dahin, die dann als esoterische Gesellschaften oder Mysterienkulte bezeichnet werden. Und 99% von ihnen sind nur Fake ...

.... in einem entscheidenden Punkt sehen wir es anders. Das versuche hier jetzt zu erklären.

Eine Definition von Kultur - aus G.Grimm und dem kürzlich verlinktem Buch Fussnote S. 70

[image]

Meine Vermutung zum Begriff - Herzensveredelung - das bedeutet einfach, einhalten der 5 Tugendregeln den - Fünf Silas

Der Weg in die Transzendenz wurde sehr lange vor der Zeit .....

Hier sehe ich das etwas anders. Wenn ich den Begriff Transzendenz wie du ihn verwendest richtig verstehe, z.B. sich in geistiger Form/oder körperlicher Form in lichtschnellen/überlichtschnellen Räumen zu bewegen .... was wäre mit diesen Fähigkeiten denn gewonnen?

Zweifellos wäre der menschliche Geist, dann mit den herkömmlichen Begriffen wahrscheinlich sogar unsterblich usw. ....

..... nur noch gebunden an die Gesetzmässigkeiten des Universums - und dort gilt immer noch in letzter Instanz die Vergänglichkeit.

So weit ich das mit den Aussagen des Buddha richtig verstehe, ist das Nibbana (Nirvana) jenseits davon. Was das in der Realität bedeutet, kann ich nicht sagen - das kann man eben nur selbst erfahren. Weiter .... die Wegweiser u. Wegbeschreibung wurden von Buddha zu Verfügung gestellt - diesen Weg geht man oder man lässt es bleiben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Jetzt kommen wir zu meinen persönlichen Spekulationen: vereinfacht gesagt beschreibt der Evolutionsprozess all das, was wir als Rad der Wiedergeburten kennen. Die menschliche Kultur hat die Wissenschaften hervorgebracht. Die Wissenschaften beschleunigen den Evolutionsprozess. Die bisherigen Topmodelle der Evolution - der biologische Mensch, kann diese Beschleunigung nicht mehr mitgehen. So wie vom Pferd zum Auto - das gleiche erleben wir jetzt vom Mensch zur KI. Am Anfang benötigt das Auto noch den Fahrer .... aber auch der wird mit der Zeit überflüssig. Bei Perry Rhodan gibt es die Superintelligenz ES ... Selbst wenn sich die Menschheit in der Superintelligenz ES wiederfindet und so ein Gebilde repräsentiert - das alles unterliegt der Vergänglichkeit - nichts wäre gewonnen.

Unter Abwägung der aktuell verfügbaren Möglichkeiten, die mir derzeit zur Verfügung stehen, welche der oben aufgeführten Varianten sollte man also aus reinen Vernunftsgründen auswählen - was steht noch im Bereich des Erreichbaren?

Wer es bis hier geschafft hat zu lesen, der sollte sich auch selbst eine Antwort geben - denn alles liegt nur an ihm, nur er alleine entscheidet, sich alleine auf den Weg machen oder einfach mal abwarten was so passiert. Die 80/20 Regel gilt hier schon lange nicht mehr - hier reden wir von 1/ [image] und sind dann als Superoptimisten unterwegs. Es ist relativ sicher, dass aktuell niemand auf diesem Planeten den Zieldurchlauf in diesem Leben schafft - und sich nur wenige auf dem Weg dorthin befinden. Das tatsächliche Ziel muss sein, sich auf dem Weg dorthin überhaupt schon zu befinden.

Gruss

--
Buntschland bald platt?
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Transzendenz

Weiner, Samstag, 19.11.2022, 10:06 vor 7 Tagen @ NST 845 Views

Hallo NST,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!

Zunächst zu den Begriffen Kultur und Zivilisation. Ich gebrauche sie in Anlehnung an Spengler und Frobenius, aber ordne sie (aus zyklischer Sichtweise) anders ein. Deswegen habe ich zur Abgrenzung in meinem vorigen Beitrag auch von (Hoch-!) Kulturen gesprochen. Es gab nur eine beschränkte Anzahl von Hochkulturen, im Augenblick ist nur die abendländische übrig geblieben. Was zB. in China oder Indien als deren eigenständige Kultur heute noch sichtbar ist, sind die Reste der chinesischen und indischen Zivilisation. Die Zivilisation ist dabei immer das Endstadium einer Kultur, das in Einzeltraditionen sehr lange fortleben kann, die aber keine innere Entwickungskraft mehr haben. Man bräuchte einige Seiten Text, um die Begriffe wirklich zu sortieren. "Kultiviertheit" kann im Bereich der Zivilisation herrschen, also bei der Veredelung der von Dir zitierten Genußsucht. Die zitierte Herzensverdelung und Charakterbildung kann sowohl in Kulturen, in einer Zivilisation, in Stammesgesellschaften oder in anarchischen Gruppen vorkommen. Sie ist eine ganz allgemeine Option, die der Mensch hat, aber durchaus wurde sie in bestimmten Hochkulturen und Hochkulturphasen besonders gepflegt, weil sie den Menschen stark macht und zu sich selbst bringt.

Beim Begriff Transzendenz bin ich sehr radikal. Alles was in den Bereich der Materie und Energie gehört ist "diesseits". Das lichtschnelle Reisen im Universum ist immer noch innerhalb des Universums (und ist eigentlich 'Zeit'- und Energieverschwendung). Früher hat man bei uns im Abendland das Universum als 'Schöpfung' angesehen, und es wurde vom 'Schöpfer' begrifflich getrennt. Es ist aber unmöglich für uns, als Teile des Universums, den so genannten 'Schöpfer' zu sehen. Denn der liegt außerhalb. Wir können nichts über ihn sagen und wissen. Selbst zu behaupten, er wäre ein Nichts, ist falsch (obwohl viele metaphysische Denker wie Plotin, Eckhart, Cusanus etc. solche Aussagen benutzt haben). Es ist aber ganz offensichtlich, dass es eine transzendente Struktur geben muss. Denn die Existenz (das 'Sein') des Universums wie auch die (vielfach mathematischen ...) Regeln, nach denen es gebaut wurde und gemäß denen es kreativ immer Neues hervorbringt, sind unabhängig von Zeit, Raum, Energie und Materie. Das gilt auch für Kulturentwicklungen und Persönlichkeitsentwicklungen.

Innerhalb des Universums gibt es nur Geburt und Tod. Manche reden von Wiedergeburt, aber das ist mir zuwider, weil es so nicht stimmt - und weil ich selbst hin und wieder auf das kleine Schlüsselloch schaue, das den Ausstieg verspricht. Diese Hintertür wurde schon vor Buddhas NIRVANA in der indischen Kultur als Moksha bezeichnet, von Patanjali in der Tradition der Upanishaden als "kaivalyam" (im Sinne von Befreiung bzw. absoluter Freiheit). Der korrespondierende Begriff im Christentum wäre die Auferstehung, im Islam ist es die "Fana", eine Art Erlöschen (um trotzdem noch 'da' oder erst dann WIRKLICH 'da' zu sein ...). Wie Du gesagt hast, ist jede(r) hier auf sich alleine gestellt. Aber man kann darauf bauen, dass es eben transzendete Strukturen gibt, die diesen Weg ermöglichen, befördern und vermutlich sogar wünschen. Und eben die von mir im vorigen Beitrag so genannten (schamanischen) "Meister der Steinzeit", lange vor den Hochkulturen, haben diesen geheimen Trampelpfad einst entdeckt. Das Wirken eines Pythagoras, Buddhas, Laotse oder Jesus war nur eine ermunternde Erinnerung an diesen Weg.

Gute Reise!

Weiner

Die wichtigsten Gespräche haben den geringsten Zulauf. ;-)

neptun @, Sonntag, 20.11.2022, 21:43 vor 6 Tagen @ Weiner 556 Views

Hallo Weiner,

ich danke Dir und @NST für diesen Unterfaden, und Dir besonders für diese klare Zusammenfassung, mit der ich mehr anfangen kann als mit ...

Man bräuchte einige Seiten Text, um die Begriffe wirklich zu sortieren.

... dieser Option. Sie würde mir nur wieder den Blick für das Wesentliche verstellen.

Das Wirken eines Pythagoras, Buddhas, Laotse oder Jesus war nur eine ermunternde Erinnerung an diesen Weg.
Gute Reise!

Danke sehr, Dir auch. :-)

LG neptun

--
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Es gäbe doch gar keinen Platz für den Nachwuchs, für etwas Neues .. [edit2]

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 18.11.2022, 11:27 vor 8 Tagen @ Falkenauge 1525 Views

bearbeitet von Beo2, Freitag, 18.11.2022, 12:24

STERBEN = Platzmachen = Selektion = Evolution = ein Grundgesetz in der Schöpfung. Das Alte, Festgefahrene, Senile muss irgendwann weg.
Das gilt auch für die Wirtschaft (Unternehmen) & Gesellschaft/-systeme (Makro-/Superorganismen). Selbst die Sonnen und Planeten sterben.
Aber: Eine beträchtliche Verlängerung der durchschnittlichen Lebenserwartung - und der Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde Lebensbedingungen - dürfte auf jeden Fall möglich sein. Es gibt ja auch Berichte, dass Menschen in einer bestimmten vergangenen Epoche mehrere Jahrhunderte lang lebten. Da könnte was dran sein.

Außerdem kann Jede/r gerne wieder kommen ("auferstehen") und einen "nagelneuen" Körper bekommen, unter veränderten Bedingungen allerdings. Für neues Spiel und neues Glück.
Beo2

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