Die Öffentlich Rechtlichen haben fertig – Beispiel WDR

nereus @, Freitag, 16.07.2021, 08:15 vor 9 Tagen 3816 Views

Unterlassene Hilfeleistung: WDR lässt den Westen im Stich

Es ist nicht mehr vermittelbar.
Nicht den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern, nicht der Medienpolitik oder dem Fachjournalismus:
Wenn der finanziell großzügig ausgestattete öffentlich-rechtliche Rundfunk wie hier im Falle des WDR es in akuten Krisensituationen nicht schafft, ein verlässliches Informationsangebot für das Sendegebiet zu liefern, was wohl unbestritten zur Kernaufgabe gehört, dann wird bei all den Sparbemühungen der Häuser, an den falschen Stellen gespart.

Quelle: https://www.dwdl.de/meinungen/83629/unterlassene_hilfeleistung_wdr_laesst_den_westen_im...

Die angebliche Umweltsau und das sinnfreie Regenbogen-Gesocks werden medial verwurstet.
Man hat auch mit Inhaftierungen keine Probleme, wenn „Straffällige“ an dem vom WDR verbreiteten Blödsinn kein Interesse zeigen.
Doch wenn es wirklich einmal drauf ankommt ..

In Wuppertal ist Radio Wuppertal, die lokale Station des Privatsenderverbunds Radio NRW, bis tief in die Nacht live on air mit einer Sondersendung. Nach eigenen Angaben will man die ganze Nacht durch on air bleiben.
Aus gutem Grund, wie Chefredakteur Georg Rose erklärt: Man übernehme in der Stadt die Aufgabe des Warnradios, habe sich damit zur Ausstrahlung behördlicher Warnmeldungen verpflichtet.
Vier mal in der Stunde verliest Radio Wuppertal in dieser Nacht daher die jeweils aktuelle Warnmeldung der Behörden. Zwischendurch Musik und Werbung.

Und doch schaffte Radio Wuppertal, was der WDR nicht schaffte:
Zu informieren.
Der WDR war beinahe ein Totalausfall.

Beinahe, weil man auf der Website einen einsamen Text-Ticker aktualisiert. Und Twitter wurde irgendwann aktualisiert. Im laufenden Programm, egal ob Fernsehen oder Radio, gab es aber Dienst nach Vorschrift. Im Fernsehen etwa hat der WDR über den anhaltenden Starkregen am Mittwoch zwar in den Hauptnachrichten ("Aktuellen Stunde" und "WDR Aktuell"), den "Lokalzeiten" sowie einem 15-minütigen "WDR extra" um 20.15 Uhr berichtet.
Nach 22.30 Uhr jedoch darf nichts mehr passieren:
Vom "Jahrtausendhochwasser" (Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller) lässt sich der WDR doch nichts diktieren.
..
Dabei wollte der WDR lernen aus der Berichterstattung vom Unwetter am Pfingstmontag 2014, das mehrere Menschen das Leben kostete. Kritiker, darunter auch Jörg Kachelmann, hatten dem WDR damals vorgeworfen, dafür eine Mitverantwortung zu tragen, weil nicht angemessen gewarnt worden sei.

..

Dieser WDR in der Verantwortung von Tom Buhrow, Jörg Schönenborn und Valerie Weber jedoch hat heute Nacht versagt. Was nützen da sicher tolle Innovation-Labs, Dialoge zur Zukunft und anderer Firlefanz, wenn es an den Grundlagen eines verlässlichen Programms scheitert.
Da stinkt der Fisch vom Kopf her und die Inkompetenz im Management blamiert einen ganzen Sender mit so vielen Journalistinnen und Journalisten, die gut vernetzt im ganzen Land verteilt sind.

mfG
nereus

müsste denen Ärger bereiten

Manuel H. @, Freitag, 16.07.2021, 08:43 vor 9 Tagen @ nereus 2092 Views

solche Unwetter Ereignisse sind die Steilvorlage, um den Klimaschwindel zu befördern, um die weltweite CO2-Steuer zu promoten, um eine weitere Verteuerung von Strom und Fleisch durchzusetzen, um höhere Abgaben zu rechtfertigen. Dass der WDR das verpennt, dürfte bei den profitierenden Stellen für mächtig Unmut sorgen,

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Deutschland das neue Troja?
http://www.trojaeinst.wordpress.com

Lt. Bildberichterstattung sind in der Eifel FUNK- und RADIO-Netze ausgefallen. Die Leute konnten NICHT gewarnt werden! Keine Sirene, nix.

Olivia, Freitag, 16.07.2021, 11:26 vor 8 Tagen @ Manuel H. 1313 Views

Bild hat im Internet eine laufende Berichterstattung und hilft auch bei der Personensuche. Vlt. für diejenigen interessant, die in irgend einer Form betroffen sind.

Für Krisenvorbereitung wird auch von offiziellen Stellen empfohlen, ein Batterie-Radio zu Hause zu haben..... Aber dieses Mal fiel auch das Radionetzwerk aus. Die vorhandenen Sirenen wurden auch nicht eingesetzt. Die Leute wurden z.T. im Schlaf erwischt.

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

Deine Panikmache und gespielte Hilflosigkeit - Was sind denn Funk- und Radionetze?

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 16.07.2021, 13:55 vor 8 Tagen @ Olivia 958 Views

Hallo Olivia,

erklär' doch mal, was genau ausgefallen ist!

Die Leute konnten nicht gewarnt werden?
Unsinn!

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Fast wörtlich wurde das so in den Medien wiedergegeben. Der Rundfunk (Radio) funktionierte wohl nicht, die Mobilstationen waren wohl unter Wasser und Sirenen wurden nicht benutzt.

Olivia, Freitag, 16.07.2021, 17:19 vor 8 Tagen @ paranoia 631 Views

bearbeitet von Olivia, Freitag, 16.07.2021, 17:39

Dass die Leute sich auch nicht mit dem "Kurbelradio" über die Sachlage informieren konnten, das war mir vorher nicht bekannt. Darauf wies der Reporter hin. Dass die Handymasten ausgefallen waren, das wußte inzwischen wohl jeder und dass die in NRW noch einsatzfähige Sirenen haben, die man in solchen Fällen benutzen könnte, das war mir auch unbekannt.

Anregung für den Katastrophenschutz, für den Fall der Fälle entsprechende Vorsorge zu treffen..... und ggf. die Bevölkerung darauf zu "trainieren", wenn sie schon alle damit rechnen, dass solche Vorfälle häufiger vorkommen. Fakt ist, dass etliche Leute "vermißt" werden und man sie u.a. nicht ORTEN konnte, weil das Handy-(Netz) nicht funktionierte. Damit war eine nächtliche Rettung vom Wasser aus ziemlich unmöglich.

Offenbar mußte bei einer Talsperre Wasser abgelassen werden, damit die nicht brach. Für so etwas hätte es ein Warnsystem geben müssen.

Und jetzt verlange nicht von mir, dass ich dir den ganzen Sachverhalt minutiös schildere, denn ich weiß auch nur das, was in den Medien gebracht wird. Eine Kristallkugel habe ich nicht.

Allerdings denke ich, dass man solche Situationen analysieren sollte und daraus Handlungsvorschläge für die Zukunft ableiten sollte. Und entsprechenden Druck auf die politische Klasse aufbauen sollte, damit auch für "solche" Dinge die entsprechenden Gelder zur Verfügung gestellt werden.

Wenn du das als Panikmache erlebst, dann tut es mir leid. Ich habe keine Panik, deshalb schaue ich es mir an.

Im übrigen habe ich mir ein Mini-Satelliten-Ortungssystem zugelegt, mit dem man auch sms verschicken kann...... ich hätte mich also bemerkbar machen KÖNNEN trotz abgesoffener Handymasten. Habe selbst bereits nachts ALLEINE im Auto in Wettersituationen festgesessen, die alles andere als "komfortabel" waren.

Wenn ich eine Empfehlung geben sollte, dann würde ich (und das tue ich auch in meinem Umfeld) den Leuten anraten sich eine Camping/Trockentoilette ins Haus zu holen, ein paar Wasservorräte anzulegen, sich eine kleine Mini-Powerstation (Strom ca. 100-200 Euro) zuzulegen (je nachdem wo sie wohnen auch noch ein Ortungsgerät), ggf. noch einen Kartuschenkocher und ein paar haltbare Nahrungsmittel. GGf. ein paar warme Decken. Etliche Leute mußten in den oberen Stockwerken ausharren bis jemand kam. - Wie gesagt: ICH würde die Bevölkerung informieren. Andere Länder machen das.

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' dass die in NRW noch einsatzfähige Sirenen haben, die man in solchen Fällen benutzen könnte, das war mir auch unbekannt.'

NegaPosi @, Freitag, 16.07.2021, 17:43 vor 8 Tagen @ Olivia 574 Views

Richtig, nur hören tut man sie hier schlecht bis gar nicht, und wenn dann noch der Regen prasselt ist der Ofen aus.

Gruss NP

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Dem Unterwürfigen ist keine Ebene zu tief. © NegaPosi

Debussy - Clair de Lune - https://youtu.be/ea2WoUtbzuw

In freundlicher Erinnerung an Methodikus:
Geheuchelter Optimismus ist die perfideste Form der Feigheit.

Lernen durch Schmerzen - erfolgreich Rezept in der Eifel angewendet + "Funk- und Radionetze" in der Eifel

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 16.07.2021, 20:40 vor 8 Tagen @ paranoia 622 Views

Olivia,

Funk kommt bei mir nicht über die Telefonleitung, sondern durch die Luft.
Dein TCP/IP-Internetradio hat mit Funk nichts mehr zu tun.

Eine Funkstation muss nicht im Dorf stehen!

Die Eifel ist voll mit Funkeinrichtungen, von denen Dir Deine Presse nichts berichtet, denen auch kein Unwetter etwas anhaben kann.

Es wäre kein Problem gewesen, diese Infrastruktur zu nutzen, denn

NOT KENNT KEIN GEBOT!

Helmut Schmidt hat das bei der Flutkatastrophe ausgenutzt und sich Kompetenzen angeeignet, die er nicht hatte (Mobilisierung von Bundeswehrhubschraubern). Das hat ihm später niemand angekreidet.

Es braucht allerdings den Mut und die Entscheidungskraft, bei einer sich abzeichnenden Katastrophe die richtigen Knöpfe zu drücken.

Kein Karrierepolitiker hat den Mut, auf den puren Verdacht eines Krisenszenarios hin auf den Alarmknopf zu drücken. Das Kind muss erst in den Brunnen gefallen sein.

Die jetzige Situation birgt genauso wie das Hochwasser von Hannover im Jahre 1946 die Chance

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasser_in_Hannover

es in Zukunft besser zu machen, weil man sich baulich schützt (siehe Wiki-Artikel) und die Verantwortung für die Alarmierung benennt.

Und wenn man die Eifeldörfer im Notfall wecken will, dann muss man nur ein paar Überschalljäger aus Nörvenich, Bitburg, Spangdahlem oder Büchel die Schallmauergrenze kitzeln lassen - die holen selbst die Oma aus dem Koma.
Man braucht aber auch ein bisschen Kreativität dazu.

In Südfrankreich, wo es immer extreme Niederschlagssituationen mit großen Mengen in kurzer Zeit gibt, gab es in der Vergangenheit ähnliche Vorfälle. Da sind Leute im Bett aufgewacht, weil sie plötzlich im Wasser lagen.

Auch da hat die vorhandene Infrastruktur nichts genutzt, weil die Alarmierung ausblieb.

Gruß
paranoia

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Natürlich KANN man alles Mögliche machen, WENN jemand da ist, der übergeordnete Verantwortung übernimmt. Laschet hielt das "nur" für ein regionales Ereignis.

Olivia, Freitag, 16.07.2021, 23:23 vor 8 Tagen @ paranoia 396 Views

Dabei haben wir in den letzten Jahren genügend "Jahrhundertereignisse" gehabt.

Dass "Funk" überall stehen kann, ist mir bekannt. In den USA wurde in vielen Bereichen der Amateurfunk wieder stärker aktiviert, weil man mit solchen Situationen rechnete. Ich habe nur CB-Funk. Da läuft zwar derzeit nicht viel, aber besser als nix. Und dazu habe ich mein kleines Satellitengerät.

Es ist mir unbegreiflich, wie man "Wasser" abläßt, damit eine Talsperre nicht bricht und eine weitere Talsperre hat, die ebenfalls fast bricht, ohne dass man die Bevölkerung IRGENDWIE warnt. Heute wurden Bundesstraßen gezeigt, die über 3 m unter Wasser lagen. Dort suchten Rettungskräfte aus Bayern nach PKWs und Lastwagen, die überschwemmt wurden. Die Insassen sind wohl tot, davon gehen die Rettungskräfte aus.

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Kommunikation im Katastrophenfall

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 17.07.2021, 01:10 vor 8 Tagen @ Olivia 460 Views

bearbeitet von paranoia, Samstag, 17.07.2021, 01:22

Hallo Olivia,

auch ohne Einschaltung der militärischen Kommunikationseinrichtungen gibt es da noch die Amateurfunker.

Lies' das:

https://www.darc.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/Leitfaden_DARC_02.pdf

Da ist ganz viel 12V-Technik am Start, also Geräte, die auch mit 13,8V (Ladeschlussspannung Bleiakku bei +25°C) laufen.

Die Funker haben bei Netzversorgung passende Netzteile am Start.
Über Polizei und Feuerwehr kriegen die 230V.

Mit Starthilfekabel kann man auf die dreckige Mad-Max-Art die Akkus nachladen.

Übrigens haben die Netzbetreiber mobile Mobilfunkmasten. Am Fusspunkt befindet sich ein Notstromaggregat.
Jedes Jahr zum Maschseefest in Hannover wird einer aufgebaut.

Vielleicht verstehst Du jetzt, wieso ich von gespielter Hilflosigkeit spreche.

Noch ein kleiner zahlungspflichtiger "Literaturhinweis" [[la-ola]] für die ambitionierte Prepperin mit dem 12V-Tauchsider:

https://www.heise.de/select/ct/archiv/2008/9/seite-88

Gruß
paranoia

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Danke für die Links. Ich war mal Mitglied bei DARC um den A-Schein zu machen. Leider zu viele andere Dinge, daher nicht gemacht.

Olivia, Samstag, 17.07.2021, 12:36 vor 7 Tagen @ paranoia 292 Views

Na ja, zumindest die Hilfsdienste sollten in der Lage sein, sich zu verständigen. Ich hoffe doch, dass die für solche Fälle zumindest eine PMR-Funkmöglichkeit haben. Ich glaube nicht, dass viele von denen eine Amateurfunklizenz haben.

Leider ist das CB-Funken durch die Handys völlig aus der Mode gekommen. So ein kleines, stationäres Gerät von Albrecht kostet 50 Euro und jeder kann sich so etwas kaufen und auch benutzen. Für regionale Dinge reicht das. Die meisten Leute haben nicht die Zeit, den Amateurfunkschein zu machen. Der CB-Funk ist inzwischen recht leistungsfähig. Einige der Geräte könnten sogar im begrenzten Ausmaße für Amateurfunkt genutzt werden. Von Albrecht gibt es auch ein tolles CB-Funk-Handy. Und wenn das zu viel ist, dann kann man auch auf PMR-Geräte ausweichen. Hab so etwas für meine Geschwister gekauft. Aber all das erfordert Pflege.... und dass man darauf achtet, dass zumindest die Batterien geladen sind UND dass die Geräte bei schwierigen Wettersituationen auch angestellt sind. Daran scheitert es schon oft. Die billigen, als PMR-Geräte angebotenen chinesischen Geräte sind oft Amateurfunkgeräte mit einer ziemlich hohen Wattzahl. Eigentlich sind die nicht zulässig, aber etliche Leute haben die.

Mit der "gelernten" Hilflosigkeit hast du selbstverständlich recht. Die entsteht, wenn die Menschen "überversorgt" sind. Da das in den USA nicht in dem Ausmaße vorhanden ist, sind die in vielen dieser Dinge wacher. Bei uns haben sie ja in der Regel noch nicht einmal einen Essenvorrat da.

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oT Ja, geht seit gestern durch alle Medien. - Zu Recht!

Olivia, Sonntag, 18.07.2021, 10:15 vor 6 Tagen @ Linder 182 Views

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Diese Problematik ist weltweit ähnlich ....

NST ⌂ @, Südthailand, Sonntag, 18.07.2021, 03:53 vor 7 Tagen @ Olivia 276 Views

bearbeitet von NST, Sonntag, 18.07.2021, 04:21

Es ist mir unbegreiflich, wie man "Wasser" abläßt, damit eine Talsperre nicht bricht und eine weitere Talsperre hat, die ebenfalls fast bricht, ohne dass man die Bevölkerung IRGENDWIE warnt. Heute wurden Bundesstraßen gezeigt, die über 3 m unter Wasser lagen. Dort suchten Rettungskräfte aus Bayern nach PKWs und Lastwagen, die überschwemmt wurden. Die Insassen sind wohl tot, davon gehen die Rettungskräfte aus.

..... von unserem Wohnhaus ca. 30 km entfernt, ist eine Bergkette - höchste Erhebung > 1800 m und unser Ort liegt auf ca. 50 m über Meereshöhe. Logischerweise gibt es auch diverse grössere und kleinere Talsperren. In der Monsunzeit hier - sind Niederschlagsmengen von 100l/h regional begrenzt keine Seltenheit. In solchen Situationen laufen die Talsperren razz fazz voll und werden ohne Vorwarnung geöffnet.

Es ist natürlich auch nicht einfach die richtige Entscheidung zu treffen - zwischen Hochwasser und Dürre. Denn ungefähr 3 Monate nach Regenzeitende beginnt hier der Sommer. Bis dahin sollten die Talsperren gefüllt sein, denn sonst geht hier bei 3x-4x Grad das Wasser aus und das ist die extremere Situation. Die Bilder die ich über D gesehen habe zeigen, dass diese Dinge durch Fehlplanungen verursacht waren. Da mein Ex-Wohnort in D, direkt an der Schweizer Grenze lag, habe ich solche Dinge eben auch schon live erlebt. Ich hatte mal einen kurzen Reparatur Job in Norditalien zu erledigen - und bin durch den Gotthard Tunnel. Sonnenschein auf dem Hinweg und auf dem Rückweg ein Tag später starke Gewitter auf der gleichen Strecke.

An einer Stelle an der ich vorbeikam, war ein riesiger Sturzbach entstanden am Tag zuvor war dort nicht mal ein Rinnsal. Eine halbe Stunde später als ich die Stelle passiert hatte, kam im Verkehrsfunk die Totalsperrung der Strasse, der Sturzbach hatte einen Teil der Strasse weggerissen. Solche Dinge passieren nicht oft, aber in solchen Regionen ist man damit vertrauter. Auch als wir in TH Land erwarben, wusste ich, dass die Bergkette nicht weit weg war - und entsprechend haben wir beim Hauskauf auf die Höhenlage geachtet. Bisher hatten wir bei den 2 extremen Hochwassern im Hause immer trockene Füsse - während im Umkreis von 50 km Land unter war. Das sah so aus - und dauerte ca. 1 Woche bis das abgelaufen war, denn so sah es dann eben aus, im Umkreis von 50 km.

[image]

Wir hatten das Ereignis im Dezember, auch mitten in der Coronazeit. Hier entstanden auch grosse Schäden ... und keine Versicherung bezahlt da etwas, weil es dafür keine Versicherungen gibt. Die sozialistische Republik BRD hatte offenbar die letzten Jahrzehnte einfach einen gnädigen Wettergott und solche Ereignisse trafen nur selten ein. Mein Vorschlag wäre, ein paar der Politiker diesem Wettergott zu opfern um ihn wieder gnädiger zu stimmen. Denn die Politiker nützen offenbar solche Ereignisse nur dazu, ihre Klimaagenda durch zu peitschen - und die inzwischen unmündigen und unfähigen Wähler, lassen das alles einfach über sich ergehen. Hier ran könnten sie etwas verändern, am Wetter oder Klima mit Sicherheit nichts.

Was ist konkret der Unterschied zwischen ähnlichen Ereignissen in TH u. D: Bestenfalls in Bangkok versuchen Politiker das Agenda mässig auszuschlachten, wenn überhaupt - würde das hier ein Politiker vor Ort versuchen, würden die ortsansässigen Thais den wahrscheinlich vor Ort ersäufen und kein Hahn würde danach krähen. Sollten die Fotos echt sein, von den feixenden Politclowns auf ihrer Reise durch die betroffenen Regionen - so etwas könnte sich niemand leisten in TH, nicht einmal der König selbst.

Das ist es was die Situation in der BRD grundlegend von Thailand unterscheidet. In Wirklichkeit werden die Opfer noch von jenen Politikern verhöhnt, die sie in ihr Amt gewählt haben. Die ganze mediale Aufbereitung erscheint mir als eine Aneinanderreihung von Phrasen .....
Gruss

--
Buntschland bald platt?
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oT Ja, kann dir nur zustimmen. Ich habe mein Haus vor 20 Jahren gekauft und sorgfältig auf die Höhenlage geachtet. ALLES war bereits damals bekannt!

Olivia, Sonntag, 18.07.2021, 10:22 vor 6 Tagen @ NST 181 Views

........

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

Und da kommst du ausgerechnet damit daher, wo du doch genau weißt, dass eine Demokratie eben genau darauf angelegt ist, dass eben NIEMAND die Verantwortung übernimmt!!!

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 18.07.2021, 16:43 vor 6 Tagen @ Olivia 146 Views

........

Das weißt du doch genau! Su bist doch soonst auch ein kluges Mädchen!

Eine Demokratie ist vollumfänglich und systemisch darauf konzpiert, dass NIEMAND für NICHTS die Verantwortung übernimmt, angefangen von der anonymen und verantwortungslosten Wahl auf allen Ebenen hin zu Abgeordneten, die per Definition für nichts die Verantwortung übernehmen über dei Gesetzesmachereim die für Nichts die Verantwortung übernehmen über eine Rechttsprechung, die sogar per Definition keine Verantwortung für ihre Urteile übernimmt bis zu einer Regierung, die jederzeit zurücktreten kann, wenn sie keine Verantwortung dür ihre Regierungstätigkeit übernehmen möchte.

Eund da kommt sie auff einmal daher und redet von Verantwortung.

Ja, wo lebst du denn, Mädchen?

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Soll ich dich zukünftig mit "Bübchen" oder "Kleiner" anreden? Es übernehmen genügend private und auch "offizielle" Menschen Verantwortung! Sonst würde nix mehr funktionieren!

Olivia, Sonntag, 18.07.2021, 16:55 vor 6 Tagen @ Mephistopheles 153 Views

Und wenn sich mehr Leute aktiv in die Politik einbringen würden, dann würde sich zumindest auf kommunaler Ebene einiges tun!

DAS zumindest, solltest du auch wissen!

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

Man müßte diese Klimapropagandisten einfach mal fragen: (mT)

DT @, Freitag, 16.07.2021, 10:24 vor 8 Tagen @ nereus 1700 Views

"Glauben Sie, wenn ich 20 ct mehr an der Tankstelle bezahle und mein Strom NOCH teurer wird, daß sich dann das Tief schneller von der Stelle bewegt?"

Vb-Wetterlagen und invertierte Omega-Wetterlagen gab es schon immer, wie diese Flut jetzt medial zur Klimapropaganda aufgebauscht wird ist unerträglich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmeertief

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmeertief#Liste_von_Mittelmeertief-Ereignissen

Ereignisse vor 1970

Das Magdalenenhochwasser von 1342, das folgenschwerste Hochwasserereignis in Europa in historischer Zeit (vor allem Main/Rhein und Donau), wird einer Vb-Wetterlage zugeschrieben.
Mitteleuropa-Hochwasser 1501 an Donau und Oder

Winterliche Südstaulage ist etwa verantwortlich für:

1951: die Februar-Episode des Lawinenwinters 1951 mit bis zu 4 m Neuschnee innerhalb von 2 Tagen. Klagenfurt etwa meldete im März 1951 über 7 m Schneedecke.

1970–2000

1987 Schwere Überschwemmungen in der Schweiz (Gotthardgebiet)[15]
September 1993 Großes Hochwasser von Brig
Juli/August 1997 Oderhochwasser

2000–2007

14. Oktober 2000 Hochwasserereignis von Gondo
August 2002 Hochwasser in Mitteleuropa ("Elbehochwasser")
August 2005 Alpenhochwasser

2007/2008

22. März: mit 20 cm Neuschnee von Osten durch Vb auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn im Hunsrück durch Tief Paul II[16]
22. August: mit sintflutartigen Regenfällen in Niedersachsen und im Sauerland durch Tief Quirinus
6. September: mit 90 cm Neuschnee auf der Zugspitze und Überschwemmungen in Niederösterreich durch Tief Xaver
27. September: Vb-Tief Faysal I von der Adria über Passau zur Eifel mit Überschwemmungen in Aachen und Umgebung
29. September: Vb-Tief Faysal II von der Adria nach Norden zum Harz, die Innerste sprang über die Ufer

2008/2009

Die hydrologische Saison 2009 zeichnete sich durch eine abnorm hohe Frequenz an schweren Va/Vb-Lagen aus, von Oktober bis März waren fast ein Dutzend verschiedener wetterwirksamer Mittelmeertiefs zu verzeichnen.

(Ha)29. Oktober 2008: Vb-Tief Yulietta[17] vom Golfe du Lion über Norditalien nordostwärts ziehend, mit Dauerregen, Bergland Schnee, Ostalpen extreme Föhnströmung[18]
(Ha)27. November 2008: Ein Genuatief-Tief[17] verbindet sich mit Biskaya-Tief Nina und Mitteleuropatief Phostine: heftiger Schneefall in Norditalien (Trentino, Südtirol, Ligurien, Piemont) bis Kärnten und Tirol (Osttirol 120 cm Schnee), Überschwemmung in Venedig (20-jährliches Ereignis, Pegel 185 cm),[19] schwer betroffen auch Lodi in der Lombardei und Pordenone in Friaul;[20] Föhnsturm in Oberösterreich und Salzburg bis 100 km/h, 14° in Linz[19]
(Ha)11.–13. Dezember 2008: Das Biskayatief Tine mit klassischer V-Zugbahn vom 5.[21] zieht am 7. über Zentralspanien,[22] und am 10. über Italien[23] Am 12. Dezember ausgeprägter Hochdruckkeil über Frankreich, Südföhnströmung über den Alpen bis Südschweden (Föhntemperaturen über 15° am Nordalpenrand). Wieder schwere Schneefälle in Norditalien, der Schweiz, Süd- und Osttirol[24] (mit einem Todesfall am 17. Dezember), in Kärnten über 1 m Schnee (nach Angaben der ZAMG ein 80-jährliches Ereignis)[25], im Tessin ½ m,[24] schwere Verkehrsbehinderungen mit zahlreichen Sperren, abgeschnittene Täler (Lesachtal), Lawinenwarnstufen bis 4 in den südlichen Kalkalpen,[25] Überschwemmungen von Venedig über Rom (Evakuierungen in Ostia) bis Süditalien,[24] aber auch Schneechaos in Nordspanien und den Französischen Alpen[26] (100.000 Haushalte ohne Strom). Tine zerfällt über der Adria.
(Ha)12–17. Dezember 2008: Das nachrückende, ähnliche Tief Verena[27] bringt weiterhin Schneechaos und verstärkt die Überschwemmungen in Spanien bis Mallorca, Frankreich, Italien – im Alpenraum bleibt es von geringerer Auswirkung als seine beiden Vorgänger.
Januar–März 2009 folgen noch einige weitere Va-TB-Tiefs, deren extremstes Orkan Klaus 23.–25. Januar ist, der im Norden Spaniens, Südwesten Frankreichs und Teilen Italiens schwere Schäden verursacht.[28][29] Ein atlantischer Orkan in Va-Zugbahn ist äußerst selten. Auch die anderen Ereignisse führen mehrmals hintereinander zu teils Regen-, teils Schneechaos in Spanien, Südfrankreich, Mittelitalien und dem Pogebiet, bis in die Südalpen.
23.–30. Juni: Tief Quinton, entstanden als Genuatief, war aber keine eigentliche Vb-Lage, sondern ein Höhentief mit ähnlicher Zugbahn. Hochwässer mit Spitzenwerten bis 100-jährlich im CEE-Raum, mit über 20 Todesopfern und einigen 100 Mio. € Versicherungsschaden.

2009/2010

ab 5.–11. Januar 2010: Daisy, ein Tief mit klassischer Va–Vc-Bahn von der Iberischen Halbinsel bis in die Ukraine. In Nordspanien schwere Schneeeinbrüche wie seit 25 Jahren nicht mehr (5. Januar 1985), von Nordfrankreich über Norddeutschland gravierende Beeinträchtigungen durch Schneeverwehung und Windbruch, mehrere Todesopfer in Folge.
ab 7. März führt ein langsamziehendes Adriatief namens Andrea[30] zusammen mit dem in zwei Kerne zerfallenen lagestabilen Nordmitteleuropa-Hoch Isidor zu einem abnormen nordöstlichen Kaltlufteinbruch.[31][32] Der Mittelmeerraum erlebt ein Schneechaos, im Raum Katalonien fällt mehr Schnee als beim Januarereignis,[33][34] auch Südfrankreich ist schwer betroffen, auf Mallorca sind Schneeketten notwendig,[35] am Apennin kommen 60 cm Schneehöhe zusammen,[35] in Kroatien gar 70 Zentimeter.[35] Sturmböen bis 150 km/h beschädigen zahlreiche Schiffe in Häfen und küstennahe Häuser,[35] sogar ein Todesopfer war zu vermelden.[35] Im Nordalpenraum, wo es infolge der föhnigen Strömung, die durch den Orkan Xynthia Ende Februar verursacht wurde, zu Temperaturen bis +18° gekommen war, fielen die Temperaturen auf bis −18°.[36]
Mai/Juni 2010 Hochwasser der Oder und ihrer Nebenflüsse.[37]
August 2010 Hochwasser der Lausitzer Neiße, der Oder und der Spree in der Oberlausitz.
September/Oktober 2010 Hochwasser der Schwarzen Elster und ihrer Nebenflüsse.

2010/2011

Keine besonderen Vorkommnisse.
2011/2012

(Ha) 4.–9. November 2011: Genuatief Rolf, blockiert durch ein Russlandhoch Walli: schwere Überschwemmungen in Italien (über 600 mm/72 h in Ligurien, mehrere Todesopfer), abnorm hoher Seegang an der Côte d'Azur; Temperaturen über 20° an der Alpennordseite durch Föhn.
Anfang Februar: Italientief Julia über dem Tyrrhenischen Meer führt in Zusammenhang mit der Kältewelle in Europa (Russlandhochs Cooper, Dieter) zu Schneechaos in Italien (in Rom wie seit 1985 nicht mehr) und am Balkan, Schnee bis Mallorca und in Algier.

2012/2013

Ende Mai/Anfang Juni Tiefs Frederik/Günther:[38] Eine abnorm ziehende und einige Tage ortsstabile Vb-Wetterlage sorgte vor allem zwischen Alpen und Erzgebirge sowie in Tschechien für tagelange heftige Regenfälle und Hochwasser, das örtlich die Ereignisse 2002 und 2005 übertraf.

2013/2014

Weihnachtsunwetter: Im Gefolge des Orkans Dirk über Westeuropa bringt ein kurzlebiges aber starkes Italientief in Norditalien heftige Unwettern und in den Alpen enorme Schneemengen (Nordtessin, Misox bis 120 cm/24 h, in San Bernardino der intensivste Schneefall seit Messbeginn 1952;[39] Osttirol bis 80 cm[40])
11.–18. Mai Tief Yvette: verharrt untypisch lange über dem Balkan; schwere Überflutungen auf der Balkanhalbinsel, und im Donau und Karpatenraum; auch schwere Stürme durch ein kräftiges Westeuropahoch und starkes Druckgefälle
Juni/Juli: Im Laufe des verregneten Frühsommers folgte eine Serie von Mittelmeertiefs, so 29./30. Juni,[41] 22. Juli mit Schlechtwetter um die Adria bis 28. Juli.[42] – am 26. Juli etwa wurde in Klagenfurt nach einem Gewitter mit Starkregen das Landesmuseum Kärnten durch Wassereintritt verwüstet.[43]
Das heftigste Ereignis war das folgende Tief Quintia.[44] Nachdem es von der Nordsee kommend am 28. Juli im westfälischen Münster Rekordregenmengen (eine Station des Landesumweltamtes registrierte eine Niederschlagsmenge von 292 l/m² innerhalb von 7 Stunden), zwei Tote und Schäden von mehr als 300 Millionen Euro hinterlassen hatte,[45][46] zog es über die Alpen und entwickelte sich in der Folge zu einem Norditalien–Adria-Tief mit Höhentief-Charakteristik:[47] Am 29. Juli kam es zu kurzdauerndem intensiven Starkregen mit Überflutungen, insbesondere in Ostösterreich[48][49] (in Podersdorf 158 mm/6 h, eine knapp dreifache Monatsmenge)[50] und am 30. im Tiroler Brixental (um Kössen) und Salzburger Oberpinzgau[48] (in Mittersill hatte die Salzach einen weit höheren Stand als 2005);[51] in Rumänien forderten meterhohe Flutwellen ein Todesopfer. (Vedea bei Pitești).[52]

2014/2015

4.–6. und 10.–12. November 2014: Tief Quendresa (zeitweise mit Medicane-Tendenzen) und ein weiteres (namenloses) Tief über dem Ligurischen Meer bis vor Sizilien; Föhn, teils in Orkanstärke, nördlich der Alpen, schwere Sturzfluten in den Südalpen, Meeralpen und ganz Italien
10./11. August 2015: Dieses kleine Tief (Detlef) im Rahmen der Juni–August-Hitzewelle und des überhitzen Mittelmeeres zeigte eine abnorme Zugbahn von den Westalpen nach Malta. Es führte zu schweren Unwettern in Mittel- und Süditalien (Rossano Calabro 230 mm/5 h, 350 mm/1 d).[53]

2015/2016

30. September bis 4. Oktober 2015: Tief Quirin zog von den Balearen (dort bereits heftige Gewitter) unter Verstärkung am 1. und 2. Oktober über Korsika und Sardinien. Es zeigte mit Orkanböen bis 157 km/h (Cap Corse am 2. Oktober) und Niederschlagsmengen von bis zu 250 mm innerhalb zweier Tage Medicane-Tendenzen. Letztlich fehlte das „Auge“. Am Abend des 3. Oktobers sorgte das Tief in Südfrankreich (besonders an der Côte d’Azur) für Unwetter mit Sturmböen und sehr großen Regenmengen innerhalb kurzer Zeit. So fielen in Cannes in zwei Stunden 179 mm.[54] Dadurch verursachte schwere Überschwemmungen forderten mindestens 21 Todesopfer.[55]
22. April bis 3. Mai, später heftiger Wintereinbruch: ein Tiefsystem über Nordwesteuropa und zwei Mittelmeertiefs verursachen durch Kaltluft mit Niederschlag im Alpenraum (30 cm Schnee in Tallagen, Spätfrost und Hochwässer) große Landwirtschaftsschäden im Raum Südostösterreich.

2019/2020

Mehrere schnellziehende Unwettertiefs (Detlef, Ingmar) verursachen am 12. November und nachfolgend Acqua-alta-Hochwasser in Venedig und führen zu starken Schneefällen in den Alpen,[8] Tief Luis den Einsturz einer Autobahnbrücke der A6 in Italien.[56]

Wir leben in Zeiten des Daueralarmismus

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Freitag, 16.07.2021, 11:01 vor 8 Tagen @ DT 1254 Views

Erst einmal vielen Dank für die Mühe, auf einige der vielen "Unwetterereignisse" der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte hinzuweisen und diese auch zu belegen. Leider wird sich kein Jünger der Klimawandelsekte dafür interessieren, denn gegen Fakten sind Gläubige seit jeher resistent.

Wir leben in Zeiten des Daueralarmismus, irgendjemand ist hierfür auf den Begriff "Hystericum" gekommen, welcher diesen Zustand recht gut beschreibt, schließlich muss man von neurotischem Verhalten der davon Betroffenen ausgehen. Eigentlich bräuchten wir statt Meteorologen, Soziologen und Virologen eine große Anzahl von Psychologen und Psychotherapeuten, um wieder in die Spur zu kommen. Leider ist dafür keinerlei Bewusstsein vorhanden.

Ein bekannter Musikproduzent und TV-Entertainer brachte es einmal philosophisch auf den Punkt:

"Versuch' mal einem Bekloppten klar zu machen, dass er bekloppt ist."

Wir erleben gerade ein Massenphänomen, wie es Gustave Le Bon in seinem wichtigsten Buch "Psychologie der Massen" bereits 1895 grundlegend beschrieben hat.
In der Masse verhalten sich Menschen wie kleine Kinder und sind für Argumente nicht mehr zugänglich; wörtlich heißt es bei Le Bon:

"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr; wer sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer."

Gustave Le Bon ("Psychologie der Massen", 1895)

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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Hallo Plancius, in dem Fall (mT)

DT @, Freitag, 16.07.2021, 12:52 vor 8 Tagen @ Otto Lidenbrock 931 Views

waren gerade nicht Bodenversiegelung etc. die Ursache dafür.

Wenn wie in der Eifel und im Kölner/Euskirchener Raum 100-150 mm Regen binnen weniger Stunden großflächig fallen, dann gibt es eine Überschwemmung, Punkt. Da hilft auch kein 5 EUR Preis pro Liter Sprit.

Wie vor ein paar Jahren in Braunsbach sorgen Waldtäler (in den Fall an der Ahr) wie ein Trichter und leiten den massiven Wolkenbruch entlang der entwässernden Flüsse. Das gibt eine "flash flood" und danach ist es auch wieder vorbei, hat man ja gestern gesehen, das Wasser war weg.

Und wegen einer 120 Jahres Flut wird niemand entlang der ganzen Flüsse Rückhaltebecken bauen.

An vielen größeren Flüssen hat man schon Polder gebaut, wie bei Rhein, Elbe, an kleineren Flüssen wie an der Rems etc. gibt es jede Menge Rückhaltebecken.

Aber die Häuser, die gestern weggewaschen wurden, waren größtenteils Fachwerkhäuser und schon seit vielen Hundert Jahren an diesen Stellen. Die Schäden sind also grade NICHT dem Bevölkerungswachstum geschuldet.

Und ja, hätten wir mehr chinesische Frauen und viele Kinder, würden die Grünen Khmer zum Teufel gejagt und Erikas Goldstücke auch. Die stehen nämlich noch auf Leistung, Fleiß und andere Tugenden, die man einmal als "deutsch" bezeichnete.

Hier ein weiteres Beispiel, wo die Chinesen die Amis und uns längst abgehängt haben:

https://futurezone.at/science/china-erreicht-neuen-meilenstein-bei-quantencomputern/401...

Doch, indirekt schon.

Linder, Freitag, 16.07.2021, 14:03 vor 8 Tagen @ DT 748 Views

Aber die Häuser, die gestern weggewaschen wurden, waren größtenteils Fachwerkhäuser und schon seit vielen Hundert Jahren an diesen Stellen. Die Schäden sind also grade NICHT dem Bevölkerungswachstum geschuldet.

Es wurden Flüsse begradigt und zusammengestaut und Flächen massiv versiegelt die früher Wiese, Wald oder Acker waren.
Richtig, diese Häuser standen schon vor Jahren dort, nur ist das kein Argument wenn andernorts ebenso versiegelte Fläche vorherrscht, der das Wasser, welches nun diese Häuser wegspülte, vor Jahrhunderten aufnahm, es jetzt aber nicht mehr kann.
Und natürlich ist das dem Bevölkerungswachstum geschuldet, denn die hinzugekommenen Bürger brauchen auch Platz zum Wohnen. Ganz davon abgesehen, dass wir heute viel mehr Wohnfläche beanspruchen als damals.

So ist das in einer Solidargemeinschaft, da trifft es auch mal welche die lange, lange Zeit alles richtig gemacht haben, schlussendlich aber doch dem Wandel der Zeit zum Opfer fielen.
Nichts hält ewig, auch kein Fachwerkhaus.
Früher musste die Masse am Wasser wohnen, denn es gab noch keine Autos. Heute ist es zwar ein Nice-to-have, nur eben halt auch manchmal sehr gefährlich, die Schifffahrstwege sind jedoch größtenteils für sie obsolet geworden. Es gibt demnach heute keinen rationalen Grund mehr nah an ein fließendes Gewässer zu bauen. Es gibt aber Verrückte, die Geld von der Versicherung kassierten und anstatt sich darüber zu freuen mit dem Leben davon gekommen und nicht finanziell ruiniert zu sein, ihr Haus wieder genau dort aufbauten wo es zuvor weggeschwemmt wurde. Das ist ein Fall für den Psychiater.

--
◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Perfekter Übergang in die nächste Krise

stocksorcerer @, Freitag, 16.07.2021, 15:00 vor 8 Tagen @ Otto Lidenbrock 811 Views

Ich persönlich denke, wenn ich an den so oft mit sauberen Gittermustern vollgerotzten und anschließender schmutzig-grauen "Panorama" des vorher blauen Himmels über dem Ruhrgebiet denke, dass da auch viel geplant sein kann. Nicht bloß bei Corona kann man tricksen, beim Wetter auch. Und bei 80% da draußen ist Wetter mit Klima identisch, obwohl das natürlich Unfug ist, auch wenn Göring-Eckardt das gerne so verstanden haben will.

Dazu kommt dann die Wahl des Ortes. Möglichst dicht bebaut und viel versiegelt, wie hier schon angemerkt wurde. Und denke ich weiter an das unterbuddelte Ruhrgebiet und den Gau, wenn da mal für die Pumpen die Energie ausfällt, hat man gleich ein weiteres Krisenszenario zur Hand. Viele mögen mich da für einen Spinner halten, aber ich habe es mir angeeignet, möglichst erst einmal pauschal alles für möglich zu halten, bis es falsifiziert werden kann. Was wir sein 16 Monaten erleben, hätte zuvor auch in kein Weltbild von uns allen gepasst; trotzdem ist es passiert.

Gruß
stocksorcerer

Niemand sieht den Elefanten im Raum - die zu hohe Bevölkerungsdichte

Plancius @, Freitag, 16.07.2021, 11:34 vor 8 Tagen @ DT 1458 Views

Eigentlich sind die Extremereignisse gute Argumente gegen die Grünen und die Politik der Altparteien.

Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Erde und viel zu viel der Flächen sind daher zugebaut. Flüssen fehlt Raum, um sich bei Hochwasser auszubreiten, die Versiegelung der Flächen führt zur verminderten Absorption des Niederschlagswassers im Boden und Grundwasser.

Die Grünen möchten gern 100 Millionen Menschen in Deutschland ansiedeln, @DT möchte gern Millionen von chinesischen Frauen importieren. Aber niemand ist sich der Folgen bewusst, die eine weiter steigende Besiedlungsdichte in Deutschland hat.

Wir waren mit 1,3 Kindern pro Frau auf einem guten Wege, die Bevölkerung in Deutschland ohne Zwang und Great Reset sukzessive herunterzufahren.

Aber das interessiert ja niemanden hier.

Gruß Plancius

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Das Kaiserreich

aliter @, Freitag, 16.07.2021, 13:52 vor 8 Tagen @ Plancius 1050 Views

hatte die halbe Bevölkerungszahl und fast die doppelte Fläche und eine mindestens doppelt so gute Verwaltung.

Auch nicht ohne Probleme

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 18.07.2021, 08:27 vor 7 Tagen @ aliter 190 Views

Man betrachte nur mal, wie viele Millionen nach Amerika ausgewandert sind, und das trotz des unglaublichen Potentials der Gründerzeit.

Grüße

--
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** Geliefert wie bestellt! **

Staatspropaganda - das passt nicht in die Plandemie

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Freitag, 16.07.2021, 10:57 vor 8 Tagen @ nereus 1467 Views

Der WDR hat doch alles richtig gemacht. Was regt ihr euch auf?

Das man die Menschen nicht warnt, mit Narrativen verwirrt, zensiert, Halbwahrheiten verkauft und den ganzen Genderscheiß durchquirlt bis zum Kotzen - es ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen einer verschissenen Staatspropaganda und insofern nur konsequent.

Es wundert mich nicht...

Greenpeace und die Grünen sind ja direkt reingesprungen und haben das Volk auf noch viel schlimmeres durch den menschengemachten Klimawandel eingeschworen.

Mitleid: Fehlanzeige!

Jetzt fehlt nur noch unsere Bundesumweltministerin, die den leidvoll geplagten Menschen erklärt, dass sie ja selber schuld sind.

Kommt noch, keine Sorge. Im Verhöhnen und Gesetze brechen sind sie alle da oben mittlerweile an der Weltspitze angekommen.

Corona hat den Teufel aus den Menschen ausgekehrt. Es kommt noch dicker.

--
Gruß
Der_Chris
Corona ist ein Intelligenztest - Wer durchfällt, wird geimpft!

oder eben geplantes Unvermögen

mh-ing @, Freitag, 16.07.2021, 12:18 vor 8 Tagen @ nereus 1078 Views

Wenn die Vorwarnungen fehlten, die Berichterstattung so wie genannt unter allem Niveau lag, das sich schon mal wiederholt hat, kann man sicher Unvermögen unterstellen.
Aber manchmal ist es auch gewollt, dass eine Katastrophe passiert, damit es dann Bilder gibt, welche dann funktional eingesetzt werden. Diese übermäßige Zahl an Toten ist Futter für die Klimapropaganda und passt zeitlich sehr gut zum EU-Programm und dem laufenden Wahlkampf. Zudem ist es Ablenkungsprogramm nun von Corona.

Eigentlich sind Zufälle immer so selten.

Naja, ist doch logisch...

stocksorcerer @, Freitag, 16.07.2021, 12:22 vor 8 Tagen @ nereus 1018 Views

Genau auf diese Weise gewinnt man Reichweite durch Lokalkompetenz und Gesprächswert und Aktualität. Der WDR ist satt geworden, bequem, dekadent und unflexibel.

Gruß
stocksorcerer

Keine USV der Sender

aliter @, Freitag, 16.07.2021, 13:50 vor 8 Tagen @ nereus 973 Views

Mit Interesse habe ich die Pressekonferenz des MP und IM von Nrw angehört. Hoch emotional und sehr solidarisch!
Die Fragen der Presse waren natürlich klar: Wann wird die BRD endlich den totalen Klimaschutz realisieren.

Keiner hat gefragt, warum eigentlich für die absolut systemrelevanten Netzstationen (G4, G5, LtE etc) offensichtlich keine Unterbrechungsfreie stromversorgung vorgeschrieben ist. Abgesoffen sind diese ja wohl kaum, da die i.D.R in der Höhe angebracht sind. Das hätte das Innenministerium ja schon vor zig Jahren vorschreiben können. Schliesslich sind Überschwemmungen in dem Grossraum keinesfalls überraschend. Ich erinner mich an Fahrt vor 30 Jahren an der Mosel wo ich die Bäume am Ufer in den Gipfeln so merkwürdig weiss drapiert sah - das Toilettenpapier aus der Kanalisation der letzten Überschwemmung, also Vorkehrung war in den letzten Jahrzehnten wohl nicht perfekt.

Die Handymasten hatten gar keine unterbrechungsfreie Stromversorgung? Das kann doch nicht wahr sein! DAS konnte ich mir nicht vorstellen, deshalb dachte ich ans "Absaufen".

Olivia, Freitag, 16.07.2021, 17:56 vor 8 Tagen @ aliter 692 Views

Allerdings hörte ich, dass am Abend, als vieles bereits unter Wasser stand, den Leuten geraten wurde, NUR aufs KLO zu gehen und keine Duschen zu benutzen, weil die Kanalisation das nicht mehr packen würde...... Mir fiel der Mund runter, denn ich dachte nur: Dann werden die Fäkalien wohl auch bald in dieser Brühe herumschwimmen....

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

Was denkst du, was der braune Schlamm ist? (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 18.07.2021, 08:32 vor 7 Tagen @ Olivia 185 Views

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** Geliefert wie bestellt! **

Nicht alles Fäkalien - aber das, was drin ist, wenn die Gullies überlaufen und das Zeugs aus den Toiletten aufsteigt, dürfte reichen für etliche Krankheiten.

Olivia, Sonntag, 18.07.2021, 10:36 vor 6 Tagen @ FOX-NEWS 175 Views

Absurd, wenn den Leuten auch noch geraten wird, NUR noch die Toiletten zu benutzen.

Im Prinzip müßten seit Jahren täglich Rundfunksendungen laufen, die den Leuten klar machen, dass JEDER eine "Camping oder Trockentoilette" in seinem Domizil haben sollte und einen Trinkwasservorrat.

Was meinst du wohl, was passiert, wenn einige der anderen prognostizierten Ereignisse eintreffen? Regionale Stromausfälle gibt es ja schon. Wo gehen die aufs Klo? In den Garten können die ja wohl nicht, wenn sie im Hochhaus leben.

Wenn man von einer Zunahme bestimmter Ereignissen ausgeht, dann MUSS man der Bevölkerung bestimmte Vorsorgemaßnahmen einhämmern. Mit der Werbung tun sie das ja auch!

Diese Katastrophe passierte in einem relativ niedrig besiedelten Gebiet.

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

So sieht dieser braune Schlamm in ein paar Jahren aus

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 18.07.2021, 09:47 vor 6 Tagen @ Olivia 252 Views

Wenn diese Erde in Wasser aufgelöst wird, dann sieht sie genau so aus wie der "braune Schlamm"
Dieses braune Zeugs ist nichts anderes als zu Erde gewordene Fäkalien und Pflanzenreste.

Igitt und die greifen da rein mit bloßen Händen! [[lach]]
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https://www.bodenanalyse-zentrum.de/lexikon/bodenproben

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Große Geste der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten: ALLEN FLUTOPFERN WIRD DIE GEZ-GEBÜHR FÜR 12 MONATE ERLASSEN!

Prophet @, Freitag, 16.07.2021, 13:52 vor 8 Tagen @ nereus 1120 Views

Ach, sorry, hab mich eben verlesen.

Ist ja gar nicht so.

Aber bestimmt kommen bald Benefiz-Galas und eine eingeblendete Kontonummer für Spenden.

Und natüüüürlich kommen alle, alle Spendengelder bei den Flutopfern ganz schnell und unbürokratisch an!!!

Ich glaube, ich habe auch irgendwo Wasser im Keller ;) oT

stocksorcerer @, Freitag, 16.07.2021, 15:03 vor 8 Tagen @ Prophet 615 Views

...

Das ist kein Versagen, das ist Programm. [oT]

Neigschmeckter @, Schwobaländle, Freitag, 16.07.2021, 21:09 vor 8 Tagen @ nereus 465 Views

nix

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.