Interessante wissenschaftliche Impfstudie aus den USA

Andudu, Freitag, 19.05.2017, 13:16 vor 2614 Tagen 7626 Views

darüber berichtet epochtimes:
http://www.epochtimes.de/gesundheit/neue-studie-belegt-ungeimpfte-kinder-haben-signifik...

Die Studie wurde wohl an der Jackson-State-University erstellt und im
Journal-of-Translational-Sciences veröffentlicht.

Zitat Studienumfang:
"betrachtete mehr als 600 „Homeschooler“, d.h. Schüler, die zu Hause unterrichtet werden, im Alter von 6 bis 12 Jahren. Insgesamt wurden 261 ungeimpfte Kinder mit 405 Kindern verglichen, die entweder teilweise oder vollständig geimpft waren"


Zitat Impfnachteile (immer gegenüber Ungeimpften):

1) "30-mal häufiger mit Heuschnupfen diagnostiziert (allergische Rhinitis)"

2) "22 mal häufiger mit schwerwiegenden Allergien, so dass sie Medikamente benötigten"

3) "300 Prozent eher die Diagnose einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) erhielten"

4) "340 Prozent eher an einer Lungenentzündung erkrankten"

5) "300 Prozent eher an einer Mittelohrentzündung"

6) "um 700 Prozent eher kam es zu chirurgischen Eingriffen am Mittelohr"

7) "dreimal so häufig als ihr umgeimpften Kollegen damit diagnostiziert, dass sie Krankheitssymptome aus dem Autismus-Spektrum ausbildeten"

8) "2,5 mal häufiger mit einer chronischen Krankheit diagnostiziert"


Das ist mehr als signifikant. Da ich bei Studien skeptisch bin (ich bin auch selbst eher Impfbefürworter) meine Frage in die Runde: kann man die Studie (oder den Artikel dazu) ernst nehmen oder enthält sie große methodische Mängel? Ich selbst traue mir eine solche Einschätzung nicht zu, schon gar nicht bei englischen Quellen.

Auch noch beleuchtenswert: die Übertragbarkeit der Aussagekraft für Deutschland. Wird hier mehr- oder weniger geimpft, mit den selben Wirkstoffen oder anderen und sind die Zusatzstoffe/Verstärker dieselben?

Impfungen generell zu verurteilen, kann ja irgendwie auch keine Lösung sein, falls die Studie seriös ist, kann sie nur ein erster Schritt sein, die Ursachen weiter einzugrenzen. Schon um der Impfmüdigkeit und den ebenfalls bekannten Nachteilen vorzubeugen.

Was ich komisch fand:
"Vier Fünftel aller Kinder in den USA erleiden Ohr-Infektionen bevor sie 3 Jahre alt sind und dies ist ein Hauptgrund für Kinderarztbesuche und Antibiotika-Rezepte in dieser Altersgruppe."
Das erscheint mir extrem und in Deutschland nicht so, oder irre ich? Ist ein Arzt anwesend?

"bis zu 50 Dosen von 14 Impfstoffen bis zu ihrem sechsten Geburtstag"
14 Impfstoffe könnte auch für Deutschland hinkommen, 50 Dosen kommt mir hingegen viel vor...

Abgesehen davon, das amerikanische Studien generell nicht auf europäische und besonders deutsche Verhältnisse übertragbar sind,

Griba @, Dunkeldeutschland, Freitag, 19.05.2017, 13:56 vor 2614 Tagen @ Andudu 5318 Views

muß man bei medizinischen Studien immer auf den schauen, der sie bezahlt hat! Und da werde ich bei dieser Studie nicht so recht schlau:
This study was supported by grants from Generation Rescue,
Inc., and the Children’s Medical Safety Research Institute, charitable
organizations that support research on children’s health and safety.
The funders had no role or influence on the design and conduct of the
research or the preparation of reports.

"charitable organizations" sind für mich nichts anderes als die zahlreichen NGO's eines gewissen Herren ungarischer Herkunft - ob das auf den konkreten Fall auch zutrifft, weiß ich natürlich nicht, dazu kenne ich die amerikanischen Verhältnisse zu wenig.

Und natürlich hat diese Studie genau die gleichen Mängel, die nahezu alle medizinischen Beobachtungsstudien haben: kleine Zahlen hoch selektierter Patientengruppen werden nach weichen (ich nenne es flexiblen) Kriterien verglichen. Außerdem wird zwischen Korrelation und Kausalität keine klare Linie gezogen. Da ist das Ergebnis gut interpretierbar [[zwinker]]

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Beste Grüße

GRIBA

Wie würde denn eine Kausalität aussehen...

Andudu, Freitag, 19.05.2017, 17:13 vor 2614 Tagen @ Griba 4431 Views

Kriterien verglichen. Außerdem wird zwischen Korrelation und Kausalität
keine klare Linie gezogen. Da ist das Ergebnis gut interpretierbar

...die kränkeren Kinder werden von ihren Eltern eher zur Impfung geschickt?

Solche Zusammenhänge kann man sicher zum Teil rausrechnen, aber richtig: der Fehlerspielraum ist recht groß.

Allerdings sind die Korrelationen doch recht, na ja, augenfällig. Da geht es nicht um 10% mehr oder weniger, sondern zum Teil um zweistellige Vervielfachungen!

Sagen wir mal so: das müsste mindestens Anlass für ein landesweites Monitoring sein... und sei es nur, um die Zahlen zu falsifizieren.

Homeschooler haben im Regelfall eine grundsätzlich andere Lebensweise

Herb @, Südsteiermark, Freitag, 19.05.2017, 14:31 vor 2614 Tagen @ Andudu 5224 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 19.05.2017, 15:57

Hallo Andudu,
den Homeschooler geht es gleich wie den Kindern, die ohne Fernseher aufwachsen, sie leben so ganz anders, weil ihre Eltern "anders" sind, meist religiös oder Naturverbunden etc.

Beste Grüße, Herb

PS. Eine Bekannte von mir hat es erfolgreich praktiziert und sogar ein Netzwerk gegründet: Freilerner

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NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Das stimmt, aber verglichen wurde ja innerhalb der Gruppe...

Andudu, Freitag, 19.05.2017, 16:42 vor 2614 Tagen @ Herb 4542 Views

...so dass das schon aussagekräftig wäre, auch wenn die Zahlen in der normalen Bevölkerung nochmal anders aussehen würden. Die Auffälligkeiten sind derart extrem, dass man da schon Schlüsse ziehen kann (vorausgesetzt, die Studie ist kein Humbug).

Nicht Impfen = gesunde Kinder

Herb @, Südsteiermark, Freitag, 19.05.2017, 16:51 vor 2614 Tagen @ Andudu 4711 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 19.05.2017, 19:56

Diese Antwort ist mir zu simpel, in etwa so, wie „Der Klapperstorch bringt die Kinder“.

Man müsste im Grunde jedes Kind auf allerhand weiterer Faktoren begutachten (nicht Fragebögen ausfüllen lassen).
Die Eltern sind ein teilweise sehr extremer Menschenschlag, vielleicht mussten die Ungeimpften zusätzlich viel im Wald spielen oder in der Natur arbeiten oder hatten mehr Liebe von den Eltern/Gemeinschaft, so dass psychische Erkrankungen nicht entstanden sind.


Die Gruppe als solches ist für diese primitiven Untersuchungen ungeeignet, aber man kann aus den Ergebnissen viele Anomalien konstruieren, allein weil eine gewisse Untergruppe dort starke präsent ist wie die Huterer.

PS. Sorry, beim Posten ging was schief, musste den Text nachreichen

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NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Das ist voreilig...

Andudu, Freitag, 19.05.2017, 17:05 vor 2614 Tagen @ Herb 4454 Views

...weil die Folgen der Krankheit, die du u.U. bekommen kannst, viel schlimmer sein können.

Auch ist ein x-mal mehr eine relative Aussage, wenn einer von Zehntausend eine Allergie entwickelt und mit Impfung 30 von Zehntausend, ist das zwar eine Verdreißigfachung, aber absolut gesehen, immer noch wenig. Wenn dafür 500 von Zehntausend z.B. eine krankheitsbedingte, lebensbedrohliche Gehirnhautentzündung erspart bleibt, macht die Impfung u.U. trotzdem noch Sinn.

Man müsste die Impfungen aber mit dem neuen Wissen neu bewerten und natürlich an den Gründen forschen, um diese Nebenwirkungen auszumerzen oder zu reduzieren...

Ja (Antwort auf korrigiertes Posting)

Andudu, Freitag, 19.05.2017, 17:17 vor 2614 Tagen @ Herb 4354 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 19.05.2017, 18:44

Man müsste im Grunde jedes Kind auf allerhand weiterer Faktoren
begutachten (nicht Fragebögen ausfüllen lassen).
Die Eltern sind ein teilweise sehr extremer Menschenschlag, vielleicht
mussten die Ungeimpften zusätzlich viel im Wald spielen oder in der Natur
arbeiten oder hatten mehr Liebe von den Eltern/Gemeinschaft, so das
psychische Erkrankungen nicht entstanden sind.

Ja, die Lebensweise müsste genauer unter die Lupe genommen werden. Ich schätze, da finden sich noch jede Menge anderer interessanter Korrelationen...

In einem Satz: der moderne Mensch leidet an seiner nicht artgerechten Haltung (oT)

Herb @, Südsteiermark, Freitag, 19.05.2017, 17:44 vor 2613 Tagen @ Andudu 4250 Views

- kein Text -

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NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Yepp!

Rotti @, Pampa, Freitag, 19.05.2017, 19:10 vor 2613 Tagen @ Herb 4601 Views

Servus Herb!

Stimmt

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Ich esse und trinke, also bin ich.

Impfen der schiere Wahnsinn

satsangi @, Freitag, 19.05.2017, 14:45 vor 2614 Tagen @ Andudu 5597 Views

Hallo

Wer heute noch an die Impfungen glaubt, - ist einfach formuliert - von gestern[[freude]]

IMPFEN: "Der grosse Bluff".

https://www.youtube.com/watch?v=LNu6a5i1vPM

Ein Grundstein für die "Krankheitsindustrie"[[freude]]

Irrlehre und Aberglaube beherrschen die Welt, Andersgläubige hingegen, haben ein schweres Los.

Gruss satsangi

Das sehe ich durchaus nicht so...

Andudu, Freitag, 19.05.2017, 16:57 vor 2614 Tagen @ satsangi 4631 Views

...wir müssen nicht darüber streiten, dass da eine Industrie dahinter steckt und nicht alles (und nicht in jeder Form) wirklich Sinn macht. Einiges mag sogar schädlich sein.

ABER: die Vorteile sind auch hier gegen die Nachteile abzuwägen. Da scheitern die meisten Impfgegner, die sich oft von spektakulären Einzelfällen beeindrucken lassen. Der Ostblock (ohne geldgeile Industrie) impfte übrigens auch, das hätten die nicht gemacht, wenn sie es nicht als sinnvoll angesehen hätten.

Darüber hinaus gibt es in der Medizin nichts hundertprozentiges, Impfversagen lässt sich ebenso statistisch ausdrücken, wie Unverträglichkeiten usw. selbiges gilt aber auch für die Probleme der Krankheit, die man andernfalls bekommen kann. Schwierig das als Laie zu beurteilen. Problematisch, wenn das Vertrauen in die Spezialisten weg ist...

Die von mir angeführte Studie verschiebt jetzt das Verhältnis von vermeintlichem Nutzen und Schaden ganz erheblich. Trotzdem möchte ich z.B. gegen Polio gerne geimpft sein. Wenn es derart krasse Nebenwirkungen gibt, muss man herausfinden, woran das liegt.

Na dann hoffen wir mal, daß du auch dann Kurs hältst, wenn dich ein tollwütiger Köter gebissen hat. (oT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 19.05.2017, 17:52 vor 2613 Tagen @ satsangi 4359 Views

- kein Text -

--
[image]
Läuft in Deutschland ...

Polio, Pocken, Tetanus, Tollwut und und und ..

re-aktionaer @, Samstag, 20.05.2017, 01:14 vor 2613 Tagen @ satsangi 4484 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.05.2017, 14:06

Offensichtlich reichen ein oder zwei Generationen völlig aus, um das Fundament, auf dem man steht vollkommen zu vergessen. Keine der beseitigten Krankheiten mehr erlebt und schon meint man, Impfungen nicht mehr zu brauchen.
Erschreckend. Das ist auf dem Niveau von "Strom kommt aus der Steckdose"

Die Entdeckung der Immunisierung ist eine der größten Errungenschaften der Medizin! Auf die trottelige Idee, Impfungen per se zu verdammen, kann man nur kommen, wenn man im Safespace Europa medizinisch in die vollkommene Dekadenz gepampert wurde. Ich bin normalerweise wesentlich zurückhaltender hier mit der Abwertung anderer Meinungen - aber Impfungen pauschal abzulehnen ist einfach saudumm.

Pauschale Impfablehnung

Socke ⌂ @, Samstag, 20.05.2017, 08:53 vor 2613 Tagen @ re-aktionaer 4627 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.05.2017, 14:16

Impfungen pauschal abzulehnen ist einfach saudumm.

Muss man nicht so eng sehen. In D. sind einfach sehr viele Esoteriker unterwegs. Glaube, das sind die mit dem Aluhut? Die benötigen eben keine Impfungen, weil sie durch irgendeinen Fetisch, den sie bei sich tragen, geschützt sind (Aluhut z.B.).

Grundsätzlich sehe ich die komplette Ablehnung von Impfungen auch sehr kritisch. Da werden sehr viele Dinge unzulässig vermischt. Am Ende ist der Patient u.U. der Dumme und erkrankt mit Folgeschäden.

Hexenwahn, Ozon-Loch, Klimawandel

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Samstag, 20.05.2017, 09:28 vor 2613 Tagen @ Socke 4194 Views

Eine vernünftige, faktenbasierte und ideologiefreie Erörterung dieses Themas scheint absolut unmöglich zu sein, da beide Seiten dogmatisch ihren jeweiligen Glauben verteidigen.

Hexenwahn, Ozon-Loch, Waldsterben und Klimawandel lassen grüßen... [[wut]]

--
"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Ein oder zwei Generationen reichen völlig aus...

satsangi @, Samstag, 20.05.2017, 11:27 vor 2613 Tagen @ re-aktionaer 4310 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.05.2017, 15:33

Hallo

Offensichtlich reichen ein oder zwei Generationen völlig aus, um das
Fundament, auf dem man steht vollkommen zu vergessen.

Da stimme ich Dir vollkommen zu, die Gehirnwäsche greift in immer kürzeren Abständen[[freude]]

aber Impfungen pauschal abzulehnen ist einfach saudumm.

Kann man so stehen lassen, man versteht es nicht besser.

"Was der grausame Mensch den Schwächeren antut - z.B. den Tieren bei der Impfstoffgewinnung -
fällt voll auf ihn zurück."

Diese Art von "Wissenschaft" gilt auch als Massstab für die genmanipulierten Impfstoffe, die an argentinischen Rindern und mexikanischen Schweinen und anderen Tieren getestet werden, wie für die Genforschung überhaupt. Die biologische Verseuchung von Natur und Mensch ist, aufgrund des Tierversuchs, unvermeidlich.

Die Risiken von Impfstoffen sind hinlänglich bekannt, wer sie sehen will - sieht sie.
Auf dem Rücken der "Schlaflämmer" ist vieles möglich,
"Impfungen der unglaubliche Irrtum", von F. und S. Delarue, im Harthammer Verlag.

Gruss satsangi

Risiken und Nebenwirkungen

re-aktionaer @, Samstag, 20.05.2017, 12:08 vor 2613 Tagen @ satsangi 4007 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.05.2017, 13:58

Die Risiken von Impfstoffen sind hinlänglich bekannt, wer sie sehen will
- sieht sie.

Stell Dir vor - wenn ich mich mit einem Herzinfarkt mit Blaulicht vom Rettungswagen ins Spital bringen lasse, besteht dabei auch ein nicht gerade geringes Risiko, einen schweren Verkehrsunfall zu erleiden. Es steht aber in keinem Verhältnis zu den Folgen, führe ich mit der Straßenbahn ins Spital.
Du siehst halt das Unfallrisiko - vergisst aber darob völlig die gebannte Gefahr, weil Du weder dein Kind an Polio sterben noch Deine Umgebung an irgendeiner Seuche verrecken erlebt hast.

Mit den Gentech-Risiken ist es ähnlich.

Robert de Niro mit seinem Film Vaxxed zu dem Thema "Impfung“

Leserzuschrift @, Samstag, 20.05.2017, 13:47 vor 2613 Tagen @ Andudu 4137 Views

Zuletzt Aufsehen erregte Robert de Niro mit seinem Film Vaxxed zu dem Thema "Impfung", der auf Druck
vom TRIBECA-Filmfestivals in New York zurückgezogen wurde.
Vorerst im Netz leider nur auf englisch. In einigen Städten in Deutschland im Moment im Kino.
https://www.youtube.com/watch?v=CZgm7rkdZQc

Eigentlich sollte man sich auf staatliche/ärztliche/pharmazeutische Arbeit verlassen können,
jedoch müsste im Gelben jedem klar sein, dass dies mitnichten der Fall ist.
Wer aus welchen Gründen auch immer Impfungen noch heute als größte Errungenschaft der Medizin
sieht, sollte sich näher damit auseinandersetzen, da die Folgen zu gravierend sind, um
sie im Handstreich vom Tisch zu wischen. Und immer, wenn etwas nicht wirklich zur öffentlichen
Diskussion freigegeben wird, siehe o.g. Film, oder Nichtfinanzierung aufwendigerer Studien, ist etwas faul.

Das Netz ist voll mit guten und schlechten Beiträgen zu beiden Positionen. Man muss sich halt durchwühlen und wie immer
die Spreu vom Weizen trennen. Sich die Zeit zu nehmen, ist bei diesem wichtigen Thema unumgänglich, wenn man sich dazu
bewertend äußern will.
Auch wenn Robert de Niro aus persönlicher Betroffenheit handelt, ist es allemal notwendig, beiden Seiten Platz in dieser
überaus wichtigen Frage öffentlich ohne Zensur einzuräumen. Auch in Einbezug der Verhältnismäßigkeit, da die Perfektion
hier auf Erden nicht zu finden ist. 30 mal Impfschäden gegen 1 mal keine Tollwut. Dies bitte nicht zynisch verstehen.

Viele Grüße
Reinhold

Analyse der Studie

DerSuchende @, Samstag, 20.05.2017, 16:37 vor 2613 Tagen @ Andudu 4059 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 20.05.2017, 17:15

Mich hat die Studie interessiert, weshalb ich sie für mich einmal analysiert habe.

Alle Zitate in Kursiv stammen aus dieser Studie!
http://www.cmsri.org/wp-content/uploads/2017/05/MawsonStudyHealthOutcomes5.8.2017.pdf

“Pilot comparative study on the health of vaccinated and unvaccinated 6- to 12-year-old U.S. children”

Die als Pilot gekennzeichnete Studie ist nicht auf die allgemeine Bevölkerung übertragbar.

Zum Abstract:

“This study aimed 1) to compare vaccinated and unvaccinated children on a broad range of health outcomes, and 2) to determine whether an association found between vaccination and neurodevelopmental disorders (NDD), if any, remained significant after adjustment for other measured factors.”

Die Studie hatte zum Ziel, geimpfte und nicht geimpfte Kinder im Schulalter von 6-12 Jahren zu vergleichen und um einen Zusammenhang zwischen Impfungen und funktionellen Neuralenentwicklungsstörungen zu untersuchen, falls eine der untersuchten Eigenschaften nach der Auswertung signifikant erhöht wäre.

Als Studiendesign wurde eine» A cross-sectional study» gewählt. Dies bedeutet eine Datenerhebung von einer Gruppe zu einem definierten Zeitpunkt mit deren statistischen Auswertung.

“Mothers were asked to complete an anonymous online questionnaire on their 6- to 12-year-old biological children with respect to pregnancy-related factors, birth history, vaccinations, physician-diagnosed illnesses, medications used, and health services. NDD, a derived diagnostic measure, was defined as having one or more of the following three closely-related diagnoses: a learning disability, Attention Deficient Hyperactivity Disorder, and Autism Spectrum Disorder. A convenience sample of 666 children was obtained, of which 261 (39%) were unvaccinated”

Mütter sollten einen anonymisierten Fragebogen über ihre 6 – 12 Jahre alten eigenen Kinder ausfüllen. Im Fragebogen wurde die Schwangerschaft abgefragt, wie die Geburt abgelaufen ist, Impfungen, ärztlich diagnostizierte Erkrankungen, eingenommene Medikamente und in Anspruch genommene medizinische Hilfe. Funktionelle neurologische Entwicklungsstörungen wurden positiv gewertet, wenn eine oder mehr der folgenden Krankheiten in der Untersuchten Gruppe auftrat: eine Lerneinschränkung, ADHS oder Autismus. Eine Stichprobe von 666 Kindern wurde erhoben, von den 261 nicht geimpft und 405 Kinder n̶i̶c̶h̶t̶ (korrigiert vom Moderator) geimpft wurden.

Die Ergebnisse der Studie wurden in dem verlinkten Artikel hervorgehoben, worauf ich jetzt nicht noch nicht eingehen möchte. Aber der letzte Satz des Abstract ist noch wichtig: "Further research involving larger, independent samples and stronger research designs is needed to verify and understand these unexpected findings in order to optimize the impact of vaccines on children’s health."

Die Studie zeigt lediglich einen Unterschied zwischen zwei Untersuchtgen Gruppen auf, da ja zwei verschiedene Merkmale (geimpft oder nicht geimpft) untersucht werden. Weiter wird darauf hingewiesen, dass weitere Forschung notwendig ist.

Methode:

"As contact information on homeschool families was unavailable, there was no defined population or sampling frame from which a randomized study could be carried out, and from which response rates could be determined."

Es konnte keine randomisierte Studie durchgeführt werden, obwohl dies in der Medizin der Standart ist um eine Hypothese zu beantworten. Weiter: “However, the object of our pilot study was
not to obtain a representative sample of homeschool children but a convenience sample of unvaccinated children of sufficient size to test for significant differences in outcomes between the groups.”
Diese Feststellung schwächt die Studie, den es werden nur Kinder untersucht, die zu Hause unterrichtet werden, womit eine Übertragbarkeit letztendlich nur auf dieselbe Gruppe möglich ist.
Besser wäre es natürlich gewesen, wenn beide Gruppen ungefähr die gleiche Anzahl an Teilnehmern gehabt hätten.

Die teilnehmenden Mütter wurden per E-Mail angeschrieben:

“Dear Parent, This study concerns a major current health question: namely, whether vaccination is linked in any way to children's long-term health. Vaccination is one of the greatest discoveries in medicine, yet little is known about its long-term impact. The objective of this study is to evaluate the effects of vaccination by comparing vaccinated and unvaccinated children in terms of a number of major health outcomes ...”

Dies ist für mich ein Störfaktor, denn wenn ich mich in die Mutter hineinversetze, die für ihr Kind die Entscheidung trifft es nicht zu impfen, kommt es dazu, dass die Mutter durch ihre Entscheidung natürlich an einem positiven Ausgang der Studie interessiert ist. Sie ist vorbeeinflusst und wird den Fragebogen eventuell nicht wahrheitsgemäß beantworten und ein paar Erkrankungen nicht erwähnen.

Es werden im Fragebogen nur Ja-, und Nein-Fragen gestellt, um eine hohe Rücklaufquote zu erzielen. Der Fragebogen wird vor dem PC beantwortet, womit nicht sichergestellt werden kann, dass wirklich die betreffende Person selbst die Antworten ausfüllt. Was ebenfalls für die betreffende Person schwierig ist, ist die Geburtssituation zu beurteilen, weil dies 6 – 12 Jahre her sein kann, auch könnte sie nicht mehr genau wissen, wie die Schwangerschaft abgelaufen ist. Was später in der Statistik ein Problem darstellt, welches die Autoren zugeben, denn sie haben nicht alle Datensätze vollständig zurückerhalten. Ich habe zumindest in meinem Studium gelernt, dass inkomplette Datensätze nicht mehr weiterverwendet werden dürfen.

Diskussion:

Ich finde es sehr interessant, dass die geimpfte Gruppe allgemein in höheres Risiko hat an einer Allergie oder anderen Krankheiten zu erkranken. Ich frage mich, ob der Unterschied zwischen den Gruppen nicht doch zu hoch ist, aus den oben genannten Gründen. Ich möchte die Ergebnisse der Studie nicht mindern, da es immer ein immenser Aufwand ist eine so hohe Fallzahl zu bearbeiten. Was wir definitiv nicht beantworten können, ist die Frage: wie das Ergebnis aussähe, wenn es keine Impfungen gäbe? Natürlich können Fehlreaktionen bei Impfungen auftreten und besonders bei Kindern reagieren wir emotional und versuchen die Schuld zu finden. Von daher sehe ich die Studie als Gegenbewegung zu den Impfbefürwortern und der Pharmaindustrie an. Aus meinem Umfeld kenne ich Kinder, die nicht geimpft sind und Allergien haben, wie es genauso umgekehrt der Fall ist. Von daher sollte man als Elternteil den Nutzen einer Impfung abwägen und nach eigener Recherche Rücksprache mit dem Kinderarzt nehmen. Denn wenn das Kind doch Kinderlähmung bekommen sollte, heißt es am Schluss wahrscheinlich doch: Hätte ich mein Kind lieber geimpft!

Viele Grüße ins Forum

DerSuchende

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