Der verheerende Einsatz von Uranmunition durch USA und Nato - Die verheimlichten Kriegsverbrechen

Falkenauge @, Dienstag, 11.04.2017, 09:43 vor 2433 Tagen 6985 Views

Während die westliche NATO-Koalition der Assad-Regierung in Syrien trotz fehlender Beweise immer wieder den Einsatz von Giftgas und chemischen Waffen gegen die eigene Bevölkerung vorwirft, wird dabei über den großen Elefanten im Bereich der ABC-Kriegsführung großzügig hinweggesehen: Seit zwei Jahrzehnten werden in Kriegen im Irak, Syrien oder Libyen Uranbomben eingesetzt, die ganze Regionen unbewohnbar machen und die Zivilbevölkerung vergiften.

„Das Schwermetall Uran ist wie Blei hochgiftig, zeigt aber mit 4,5 Milliarden Jahren Halbwertszeit eine wesentlich höhere Radioaktivität. Inzwischen gibt es weltweit davon mindestens etwa 1,3 Millionen Tonnen und es werden täglich mehr. Der Verkauf an die Rüstungs-Industrie ist für die Atomkraftwerks-Betreiber darum eine profitbringende Alternative zur teuren und komplizierten Entsorgung.

Gerade die beiden Eigenschaften, Stahl mühelos zu durchdringen und dann explosionsartig zu verbrennen, macht diese Waffe bei den Militärs so beliebt. Sie wurde deshalb in allen vergangenen Kriegen der USA und der NATO eingesetzt: in Bosnien, im Kosovo, in Somalia, im Irak, in Libyen, in Syrien und in Afghanistan bis heute.“

Doch Uran ist in hohem Maße krebserregend.
„Bei den hohen Temperaturen von bis zu 5000 Grad Celsius, die bei der Explosion von Uranmunition entstehen, verbrennt das Urangeschoss zu winzigen, wasserunlöslichen Nanopartikeln, hundert Mal kleiner als ein rotes Blutkörperchen. Es entsteht also praktisch ein „Metall-Gas“, das weiterhin radioaktiv und hochgiftig ist. Wer es einatmet, bei dem wird das Immunsystem geschwächt, er kann sogar wie bei Aids ganz zusammenbrechen. Er kann an Leukämie und Krebstumoren erkranken. Außerdem kommt es bei Mensch und Tier zu genetischen Veränderungen. Schlimmste Missbildungen bei Neugeborenen sind die Folgen. Deshalb werden in den betroffenen Ländern heute Kinder mit entsetzlichen Fehlentwicklungen geboren. Viele Frauen im Irak weigern sich inzwischen überhaupt Kinder zu bekommen.

2007 bestätigte eine Veröffentlichung der irakischen Presseagentur, dass nach Untersuchungen unabhängiger, einheimischer Wissenschaftler durch die Angriffe der Alliierten mit Uranbomben im Krieg 1991 und 2003 heute mindestens 18 Regionen im Irak nicht mehr bewohnbar sind und deshalb die Bevölkerung umgesiedelt werden müsste. In dem Film „Leiser Tod im Garten Eden: Die Folgen der Golfkriege“ des Bayerischen Fernsehen vom 25. März 20152 ist sogar von 30 solchen Regionen die Rede.“

Der deutsche Dokumentarfilmer und Filmproduzent Frieder Wagner, Träger des Grimme-Preises in Gold und Silber, drehte 2003 über die Auswirkungen von Uranmunition die Dokumentation „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“, die in der WDR-Reihe „Die Story“ ausgestrahlt wurde. Wagner hat seit dieser Dokumentation keinen Auftrag mehr bekommen. Für seinen Film „Todesstaub“ (Deadly Dust) findet sich bis heute kein Filmverleih.
Hier sein aufrührender Artikel.

Zum Himmel schreiende Heuchelei des Westens!

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Dienstag, 11.04.2017, 11:01 vor 2433 Tagen @ Falkenauge 5481 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.04.2017, 11:27

Was im Augenblick politisch und militärisch von Seiten des Westens in Syrien veranstaltet wird, spottet mittlerweile jeder Beschreibung. Die Reaktion von Medien und Politik auf den vermeintlichen Angriff der syrischen Regierungstruppen mit chemischen Kampfstoffen ist geradezu kriegsbesessen. Egal, wo im Augenblick diskutiert wird, sehen sich die Kriegstreiber als diejenigen, die als Einzige genau darüber Bescheid wissen, was mit jenen bedauernswerten Menschen passiert ist, die bei dem verhängnisvollen Angriff ums Leben gekommen sind. Wer behauptet, es sei im Augenblick immer noch völlig unklar, was genau vor sich ging, wird öffentlich als dumm, naiv oder bloß uninformiert dargestellt.

Gestern Abend bei "Hart aber fair" bezeichnete BILD-Chefredakteur Julian Reichelt den Ex-Planungsstabsoffizier der NATO Ulrich Scholz, Oberstleutnant a.D., mehrfach indirekt als dumm, weil dieser nicht anerkennen wolle, dass die Regierung von Assad für den Gifteinsatz verantwortlich sei. Reichelt behauptete, es lägen unwiderlegbare Beweise für Assads Schuld vor und jeder, der diese Beweise anzweifelte, wäre dumm, bestenfalls naiv.

Leider ist uns die zum Himmel schreiende Heuchelei von Politik und Medien, wenn es um kriegerische Auseinandersetzungen geht, schon zur Genüge bekannt. Dieses Gebaren dient dazu, die Bevölkerung auf die kommenden Kriegshandlungen einzustimmen und von vornherein klarzustellen, dass man selber im Recht sei. Nur der Militäreinsatz der Gegenseite ist grundsätzlich falsch, grausam und böse, der eigene ist richtig, aus humanitären Gründen notwendig und absolut notwendig.

Man schaue sich nur an, wie der bis vor kurzem noch meist gehasste westliche Politiker in unseren Medien urplötzlich vom Saulus zum Paulus mutiert, nur weil er der Kriegskamarilla auf den Leim geht.

--
"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Ergänzender LINK

Weiner, Dienstag, 11.04.2017, 11:53 vor 2433 Tagen @ Falkenauge 5379 Views

Guten Morgen!

Ich wurde durch Jens Loewe (Stuttgart) auf diese entsetzliche Thematik aufmerksam gemacht (wenn man tiefer in die Krankheitsbilder und genetischen Schäden einsteigen will, braucht man extrem starke Nerven).

Was man dabei auch erfährt (altbekannte Tatsache ...): den Staaten sind die eigenen Soldaten (die für ihren Staat kämpfen oder kämpfen müssen) genauso gleichgültig wie die Feinde.

Initiativen gegen diese Schrecken verlaufen nach einigen Jahren im Sande:

http://uran-munition.de/

http://www.uranmunition.net/artikel.html

Denn man muss alles aus eigener Kraft tun und rennt ständig gegen Widerstände.

Die invaliden Soldaten, meist nicht organisiert, resignieren total und sind froh, wenn sie medizinische Versorgung und eine Entschädigung bekommen (beides völlig unangemessen).

Und die zivilen Opfer in den angegriffenen Ländern werden auf Generationen hinaus leiden müssen. Ohne Schuld. Ohne zu wissen. Ohne irgendeine Erklärung.

Man muss akzeptieren, dass in der Natur die Einen die Anderen fressen. Das gehört zum Ganzen dazu.

Aber dass man aus abstrakten (etwa politischen oder ideologischen oder kommerziellen) Gründen oder wegen Luxusbedürfnissen oder rein aus Bösartigkeit an der Natur oder an anderen Menschengruppen derartige (oft langfristige) Zerstörungen anrichtet, das ist sehr schwer zu verdauen.

Weiner

Was sind Uranbomben?

Taucher @, Dienstag, 11.04.2017, 23:00 vor 2433 Tagen @ Falkenauge 4419 Views

> Angriffe der Alliierten mit Uranbomben im Krieg 1991 und 2003 heute
[quote]mindestens 18 Regionen im Irak nicht mehr bewohnbar sind und deshalb die
Bevölkerung umgesiedelt werden müsste.
[/quote]

Was sind Uranbomben?

Es handelt sich nicht um Uran-BOMBEN, sondern um panzerbrechende Geschoßköpfe aus abgereichertem Uran, wegen des spez. Gewichts

Literaturhinweis @, Dienstag, 11.04.2017, 23:28 vor 2433 Tagen @ Taucher 4827 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.04.2017, 23:35

Uranbomben ist ein marktschreierischer Begriff zweier Buchautoren.

Uran-238 ist wesentlich schwerer als Blei, das bis dato das schwerste erschwingliche Metall war, um Patronen/Granaten herzustellen. Blieben sie im wesentlichen intakt, nachdem ihre panzerbrechende Arbeit getan ist, wären sie ein noch hinnehmbares Problem; so ist der Irak auf Jahrzehntausende verseucht. Die Gefahr entsteht durch die Feinzerstäubung.

Je größer das Gewicht pro Volumeneinheit, desto größer die Durchschlagskraft und auch desto, bei gleichem Gewicht, geringer der Luftwiderstand "unterwegs zum Ziel".

Die Uranmunition wird aus dem ansonsten nutzlosen "Abfall" der Urananreicherung für Kernreaktoren gewonnen (insofern ist die Aussage, es handele sich um Abfall der Atomkraftwerke - "Der Verkauf an die Rüstungs-Industrie ist für die Atomkraftwerks-Betreiber darum eine profitbringende Alternative zur teuren und komplizierten Entsorgung", nicht ganz richtig - Uran-238 aus Kernkraftwerken wird heute praktisch kaum noch zurückgewonnen, da die Aufarbeitung i.W. nur für Brutreaktoren einen Sinn ergab; die Entsorgung von unbestrahltem Uran-238 ist nicht gerade das teuerste am Brennstoff"kreislauf").

War im Gelben regelmäßig Thema.

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Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften

Video mit den Folgen von Agent Orange und Uranmunition

Monterone @, Mittwoch, 12.04.2017, 23:03 vor 2432 Tagen @ Falkenauge 4091 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.04.2017, 23:41

Das weiter unten verlinkte Video enthält Aufnahmen mit Kindern, deren Länder demokratisiert wurden. Abgesehen von den entsetzlichen Krankheitsbildern sollte man in diesen Aufnahmen den Geist der westlichen Wertegemeinschaft erkennen und darüber hinaus daran denken, daß sie das einst so schöne Gesicht Deutschlands auf ähnliche Weise entstellt haben.

https://www.facebook.com/croaplus/videos/1766633270318206/

Schon vor etwa 10 Jahren hat Vincent Reynouard Vorträge darüber gehalten und Videos in's Netz gestellt, welche Mißbildungen von Uranmunition hervorgerufen werden.

Interessiert hat es außer mir keine Sau. Denn Reynouard ist verurteiler Leugner und deshalb kann man alles, was er sagt, umstandslos in die Tonne treten.

*An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen*, steht in der Bibel. Matthäus 7,16.

Würde man diesen Satz endlich anwenden, wäre es nicht nötig, eigens darauf hinzuweisen, was es mit dem derzeitigen System auf sich hat, dessen Essenz man so zusammenfassen könnte:

*Demokratie ist nur ein anderes Wort für Lüge, Krieg und Völkermord.*

Monterone

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