Open AI löst zwei weitere Milleniumsprobleme (mTuL)

DT @, Mittwoch, 07.10.2026, 14:50 vor 3 Stunden, 0 Minuten 626 Views

Das Hodge-Problem und ein Teil des Riemann-Problems:

https://pasqualepillitteri.it/de/news/21362/openai-millennium-probleme-riemann-hodge

OpenAI sagt, es habe Teile von zwei weiteren Millennium-Problemen gelöst, nämlich von Riemann und Hodge, und zwar mit einem internen Modell, das der Konzern nie veröffentlicht hat. Am Abend des 6. Oktober (18 Uhr in New York, um Mitternacht in Deutschland) hat das von Sam Altman geführte Unternehmen aus San Francisco 722 Manuskripte auf GitHub gestellt. Im Katalog tauchen ein nullstellenfreies Gebiet für die Riemannsche Zetafunktion und die rationale Hodge-Vermutung für abelsche Varietäten mit komplexer Multiplikation (CM) auf. Bislang liegt keine unabhängige Bestätigung vor, und ein Teil der Mathematiker, schon durch den Fall Navier-Stokes vor einem Monat gebrannt, fordert erneut die Belege.

https://www.claymath.org/millennium-problems/

Spannend, was passiert eigentlich...

Andudu, Mittwoch, 07.10.2026, 15:59 vor 1 Stunden, 50 Minuten @ DT 380 Views

bearbeitet von Andudu, Mittwoch, 07.10.2026, 16:04

...wenn alle Mathematiker sich entscheiden, das einfach zu ignorieren? Dass (vermeintlich) bahnbrechende Ideen allein dadurch verschüttet gehen, dass sie niemand für realistisch hält und bereit ist, Zeit und Geld dafür aufzuwenden (besonders wenn die Ideen sehr umfangreich und kompliziert sind), dürfte schon deutlich öfter als einmal in der Wissenschaftsgeschichte passiert sein.

Vermutlich bräuchte man dann eine andere KI, um den Beweis nachzuvollziehen oder um ihn zumindest "massentauglich" herunterzubrechen (wobei ich mit "Masse" die nicht auf den Fall spezialisierten Mathematikfreaks meine, nicht Otto-Normalo).

Mathematiker mögen es gar nicht, wenn Leute außerhalb der Szene etwas wichtiges beweisen

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 07.10.2026, 16:31 vor 1 Stunden, 19 Minuten @ Andudu 274 Views

Hallo Andudu,

an die Details eines solchen Vorfalls erinnere ich mich nicht mehr. Eine Google-Suche fand diesen Treffer:

https://www.businessinsider.de/wissenschaft/45-jahre-lang-konnte-kein-mathematiker-dies...

Für mich ist das ein Beweis, dass die Mathematikszene genauso verschissen ist wie der Rest der Wissenschaftsszene:

Man kennt sich, man zitiert sich und alle sammeln fleißig Pünktchen in sogenannten A- und B-Journalen und zitieren sich bis zum jüngsten Gericht oder bis der Arzt kommt.

Da hilft nur, diese Szene gehörig zu brüskieren!

Man könnte versuchen, den Beweis im Rolling Stone Magazine zu veröffentlichen - oder im Grevenbroicher Tagblatt (Anspielung Hape Kerkeling).

Die eigene Leistung ist dann mit Veröffentlichung aktenkundig.

Der Umgang von "Wir im Gelben" mit Fakten

Im Krieg, in der Liebe und vor dem Börsengang ist alles erlaubt (laut Internet wurden der Börsengang von OpenAI auf 2027 verschoben).

Dass unser Supermathematiker eine unbewiesene Aussage von Sam Altmann (dem ich keinen Cent leihen würde) in seinem Beitragstitel als Fakt darstellt "Open AI löst zwei weitere Milleniumsprobleme" ist ganz symptomatisch für den bekennenden Bratwurstfreund.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Werbung