[KI] Die Blase wird bald krachend in sich zusammenfallen

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 08:45 vor 4 Tagen 3764 Views

bearbeitet von FOX-NEWS, Donnerstag, 17.09.2026, 09:05

Die AI Companies stehen vor dem Dilemma, dass ihre Aufwendungen für Rechenzentren, Energie und das Modelltraining am Markt nicht kostendeckend monetarisiert werden können. Das zeigt sich unter anderem anhand vieler Firmen, die Mitarbeiter durch KI ersetzen wollten und jetzt wieder einstellen, um neben vielen weichen Faktoren, unter anderem auch Kontrolle und notwendige Nachbearbeitung, die explodierenden Kosten (agentenbasierte KI frisst Tokens ohne Ende!) zu reduzieren.
Kurz zusammengefasst: Die KI Anbieter haben ein Produkt, dass sie nicht kostendeckend anbieten können (siehe Cash Burn Rate) und dessen beworbene Leistung für den Endkunden immer noch zu teuer ist! Was sich sicher lohnt, ist die Anwendung im Forschungs- und Entwicklungsbereich sowie dem Militär. Das ist aber kein Massenmarkt.

Ein Hauch von "Großer Eisenbahnboom in den USA (ca. 1840–1890)" liegt in der Luft und der endete so:

Der große Eisenbahnboom endete in massiven wirtschaftlichen Erschütterungen, insbesondere durch die Paniken von 1873 und 1893, als die spekulative Blase endgültig platzte. Da viel zu viele Schienenwege parallel und in unbesiedelte Gebiete gebaut worden waren, blieben die Gewinne aus, und die hochverschuldeten Eisenbahngesellschaften konnten ihre Kredite nicht mehr bedienen. Dies führte zu einer Kaskade von Bankrotten, bei der hunderte Bahngesellschaften pleitegingen, Banken kollabierten und die USA in jahrelange Wirtschaftskrisen stürzten. Am Ende stand eine radikale Marktbereinigung: Die spekulativen Kleinbetriebe verschwanden, und die gigantische, verbliebene Infrastruktur wurde von wenigen, finanzstarken Großkonzernen billig aufgekauft und konsolidiert. (Google Zusammenfassung)

Mal sehen, wie das heutzutage ablaufen wird und wer alles unter die Räder kommt.

Meine Meinung ist, dass der gesamte technische Ansatz ineffizient ist und die Zukunft eher bei neuromorphen Systemen (Stichworte Intel Loihi 2, Hala Point) zu suchen ist. Diese Technik ist zwar einige Jahre leistungsmässig hinter den aktuellen Systemen zurück, bietet aber u.a. massive Energieersparnisse (bis Faktor 100!) und kontinuierliches Lernen. [[top]]

Fazit: Die Horrorprognosen, z.B. alle werden arbeitslos, kann man erst einmal für viele Jahre ad acta legen.

Grüsse

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Afuera!

2 IPOs stehen noch aus.

stokk', Donnerstag, 17.09.2026, 09:14 vor 4 Tagen @ FOX-NEWS 2554 Views

Anthropic und openAI. Die wird der Markt noch absorbieren (müssen).

Wer sagt denn, das diese riesigen Rechenzentren, die unglaublich viel Strom verbrauchen..

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 17.09.2026, 10:37 vor 4 Tagen @ FOX-NEWS 2697 Views

...einzig und allein für Enhancement in der KI gedacht sind?

Wenn die Dinge nicht so laufen wie geplant, hat man damit immer noch die Möglichkeit, Kryptos damit zu minen und zu pushen..:-)

Was die KI (jetzt mal DeepSeek) sagt ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 11:46 vor 4 Tagen @ sensortimecom 2280 Views

Hardware passt nicht beliebig: KI-Training läuft vor allem auf GPUs/TPUs mit viel Speicherbandbreite und Interconnect. Bitcoin-Mining braucht spezialisierte ASICs. Ethereum ist seit 2022 Proof-of-Stake, also kein GPU-Mining mehr. Für einige Altcoins gibt es Überlappung, aber nicht für alles.

Mining ist kein Preishebel: Mining schafft neue Coins und oft Verkaufsdruck, weil Miner Strom und Hardware bezahlen müssen. Es „pusht“ einen Coin nicht automatisch. Marktmanipulation bräuchte Kapital und Absprachen, nicht nur Hashrate.

Ökonomie entscheidet: Ein KI-Rechenzentrum kann theoretisch auf Mining umschwenken, wenn KI-Nachfrage einbricht. Aber nur bei billigem Strom, passender Hardware und Coinpreisen, die die Margen tragen. Sonst ist es ein Verlustgeschäft.

Verträge und Realität: Große Cloud- und KI-Anbieter haben Nutzungsbedingungen, die Krypto-Mining oft verbieten oder einschränken. Heimliches Mining wäre Vertragsbruch und schwer zu verstecken.

Die Richtung ist eher umgekehrt: Viele Krypto-Miner wechseln derzeit zu KI/HPC, weil sich damit mehr verdienen lässt – nicht umgekehrt.

... und ...

Die Lücke wächst: Sequoia Capital beziffert die jährliche Lücke zwischen Infrastrukturausgaben und tatsächlichen KI-Umsätzen auf etwa 600 Milliarden US-Dollar. Diese Divergenz übersteigt bereits die Werte, die vor dem Zusammenbruch der Telecom-Blase 2001 zu beobachten waren.

Das Tempo ist das Problem: Die Investitionen skalieren etwa 50 % schneller als die Einnahmen, was die Amortisationszeit mit jedem Quartal weiter nach hinten verschiebt.

Die Folge: Die Analysten von Morgan Stanley und JPMorgan schätzen, dass der Tech-Sektor in den nächsten Jahren bis zu 1,5 Billionen US-Dollar an neuen Schulden aufnehmen muss, um den weiteren Ausbau zu finanzieren.

Popcorn! [[la-ola]]

Grüsse

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Afuera!

Die sind wohl eher für die Überwachung gedacht.

SevenSamurai @, Freitag, 18.09.2026, 15:59 vor 2 Tagen @ sensortimecom 802 Views

...einzig und allein für Enhancement in der KI gedacht sind?

Da ja jetzt jedes neue Auto eine Überwachungskamera hat, der digitale Euro kommt, etc. muss auch eine entsprechende Überwachung der Menschen her.

Das ist der eigentlich Zweck der Rechenzentren.

Schon absurd, da werden uns Klima-Steuer auferlegt und irre Klima-Kleber terrorisieren uns, während die Rechenzentren von denen gar nicht beachtet werden.

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"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Ich denke, es hat ja noch gar keine wirkliche "Blase" gegeben. (mT)

DT @, Donnerstag, 17.09.2026, 11:35 vor 4 Tagen @ FOX-NEWS 2292 Views

Vielleicht bei der Hardware, bei der Bewertung von Nvidia, den Speicherfirmen etc.

Aber bei der Software ja eigentlich nicht, denn Google Aktien gibts ja schon länger und Anthropic, OpenAI, DeepSeek, Qwen und andere sind ja noch gar nicht an der Börse.

Und der Trend ist korrekt, wenn man sich die Zeit von 1997ff anschaut, da gab es auch die "Dot Com" Blase, aber die frühen Mitspieler wie Google, Amazon usw. lagen alle richtig und man ist mit einem Investment von 10000 EUR leicht Millionär geworden.

Der Einfluß von AI ist enorm und auch den Cashflow, den sie generieren. Viele im R&D Bereich haben bereits Abos bei Chat GPT, Claude, Gemini o.ä., und Beträge von über 20 EUR pro Monat (mehr als bei Netflix etc.) sind gang und gäbe. Für Power-User sind Beträge von über 200 EUR pro Monat keine Seltenheit.

Firmen im Bereich Software und auch Simulation geben Zehntausende EUR pro Jahr dafür aus, und die nächste Generation kann ohne AI gar nicht mehr arbeiten.

Der Produktionsfortschritt ist enorm, ich habe so etwas seit der Einführung des Internets Mitte der 90er und Google nicht mehr gesehen, und der Effekt ist viel größer.

Die Produktionskapazität der Hardwarefirmen ist komplett auf Jahre hinaus ausgelastet.

Daß es neue Entwicklungen wie neuromorphe Chips geben wird - korrekt, und auch daß diese energieeffizienter sein werden. Aber KI ist da und nicht mehr wegzudiskutieren. Für die meisten hier spielt sie keine Rolle, wenn wir mal von n0by absehen, der seine Berichte mit KI Antworten unterfüttert, aber das ist "Primitiv-KI", das ist das, was man bei Google als Antwort auf die Anfrage bekommt, Chat GPT vor 3 Jahren sozusagen. N0by könnte sie wenigstens nutzen, um sich Antworten auf seine ganzen Reparaturanfragen zu holen, die detaillierten Antworten und das Schritt-für-Schritt Erklären bei Reparaturen, Auf- und Umbauten ist schon enorm.

Agentenbasierte AI wie die neueste Version von Claude haben Fähigkeiten, die weit darüber hinaus gehen und auch schon jenseits von menschlichen Fähigkeiten sind. Vor allem in Kombination mit Experten sind sie in der Lage, echtes Neuland zu betreten. Der kürzlich erfolgte Beweis bzgl. des Navier-Stokes-Milleniumproblems legt dazu ein beredtes Zeugnis ab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Navier-Stokes-Existenz-_und_Glattheitsproblem

DT

Das ist alles richtig

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 12:01 vor 4 Tagen @ DT 2038 Views

Die Blase ist eine Infrastrukturblase wie 2001 der Glasfaserausbau, der nur zu 2% genutzt wurde. Anders als die Glasfasern sind die Rechenzentren in 10 Jahren zudem teurer Sondermüll. R&D nutzt die neue Technik eifrig, keine Diskussion. In der Breite, mit agentenbasierten Assistenzsystemen in Handwerk, Gewerbe und Verwaltung, ist das aber nicht absehbar. Texte übersetzen, Mails erstellen, PowerPoint Folien kritzeln ... mit so etwas spielen die Leute rum, aber es spült den KI Firmen nicht die fette Kohle in die Kassen. Meist reicht der Free Account ... :-P

Gruesse

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Afuera!

Steuerberater, Buchhalter, Juristen, Patentanwälte (mT)

DT @, Donnerstag, 17.09.2026, 22:07 vor 3 Tagen @ FOX-NEWS 1505 Views

bearbeitet von DT, Donnerstag, 17.09.2026, 22:20

Patentprüfer, alles was stupide und repetitiv ist.

Beim Finanzamt wäre die KI mal angebracht.

Und vor allem bei der Verwaltung. Die Anträge der Ausländerbehörde für die ganzen hier arbeitenden Ausländer und die Studenten (also alle legal und mit Visum und fleißig und gebildet), was da in den Behörden abgeht ist ja unglaublich.

Genauso Führerscheine, KFZ Zulassung, Bauanträge etc.

Da brauchts keinen Milei, da brauchts den Terminator hier:

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DT

PS: Auch der Vertrieb und das Marketing werden gerade mit KI revolutioniert. Die Mass Mailings, das gezielte Durchsuchen möglicher Kunden, der Erstkontakt, die Listen mit den Leads, das Nachfassen.

Genauso beim Marketing, Erstellen der Flyer, Erstellen der Webseiten usw. Alles eine Sache von Tagen und 1-2 Leuten, anstatt Monaten und einem Team.

Merkst du, was du da aufgezählt hast?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 18.09.2026, 13:49 vor 3 Tagen @ DT 1023 Views

Alles Sabbel-Berufe, Sesselfurzer und Verwalter, nichts was nach produktiver Wertschöpfung aussieht. Wenn die größtenteils wegrationalisiert würden, weil deren Kunden das dann selbst können, das wäre ein Fortschritt. Der hl. Bürokratius wird es leider zu verhindern wissen ... :-P

Grüße

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Afuera!

Da irrst du...

Andudu, Freitag, 18.09.2026, 14:17 vor 2 Tagen @ FOX-NEWS 1034 Views

Alles Sabbel-Berufe, Sesselfurzer und Verwalter, nichts was nach produktiver Wertschöpfung aussieht

...ich komme aus der IT und das dürfte der Bereich sein, aus dem am meisten Geld in KI fließt, Antropic ist deshalb ganz vorne, weil es schlicht die beste Programmier-KI hat.

Auch in der Forschung ist das massiv auf dem Vormarsch (schon seit längerem):

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/kuenstliche-intelligenz/ki-modell-loest-8...

https://www.heise.de/news/Kreativer-Loesungsweg-KI-loest-60-Jahre-altes-Erd-s-Problem-1...

https://www.srf.ch/news/international/millennium-problem-geloest-ki-loest-uraltes-mathe...

https://www.spektrum.de/news/phasenuebergang-nobelpreistraeger-loest-physik-raetsel-mit...

https://www.n-tv.de/wissen/Eine-KI-hat-lebensfaehige-Viren-entworfen-was-das-bedeutet-i...

https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Research/KI-lueftet-Geheimnis-von-Millionen-v...

https://3druck.com/industrie/3d-gedruckter-aerospike-raketenantrieb-von-leap-71-erfolgr...

Wir werden in 10 Jahren mehr Fortschritte machen, als in den letzten hundert Jahren. Das ist sowohl gefährlich, wie auch unglaublich... genial! Ich finds wirklich sauspannend, wohl wissend, dass das alles auf den Kopf stellen könnte (was solls, der Zeitpunkt bietet sich gerade an :-) so schei**e wie alles läuft).

All das ist großartig , aber ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 19.09.2026, 06:36 vor 1 Tag, 20 Stunden, 26 Min. @ Andudu 685 Views

... macht das diese Jobs überflüssig?

Alles Sabbel-Berufe, Sesselfurzer und Verwalter, nichts was nach produktiver Wertschöpfung aussieht


...ich komme aus der IT und das dürfte der Bereich sein, aus dem am meisten Geld in KI fließt,

Mit welchem Ergebnis? Man liest nichts davon, daß Steuerberater oder Anwälte überflüssig werden.

Grüße

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Afuera!

Mit der Erfindung der Dampfmaschine wurde das Ende der Arbeit eingeleutet.

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Samstag, 19.09.2026, 22:14 vor 1 Tag, 4 Stunden, 49 Min. @ Andudu 432 Views

Die mechanische Arbeit sollte die menschliche Arbeit überflüssig machen. Die Theorie eines gewissen Karl Marx fußte darauf.

Leider hat das überhaupt nicht funktioniert.

Rainer

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Ami go home!
RundeKante
WikiMANNia
WGvdL Forum

Aber fast

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 20.09.2026, 06:19 vor 20 Stunden, 43 Minuten @ Rainer 328 Views

Leider hat das überhaupt nicht funktioniert.

Früher waren 60-80% in der Landwirtschaft tätig, heute nur noch knapp 3%. Die Industrie für Massengüter ist auf einem ähnlichen Pfad. Wenn die Robotik lernfähig wird und mit unbekannten Situationen klar kommt, ist auch das kleinteilige dran.

Übrig bleiben Tätigkeiten, die kaum noch eine produktive Wertschöpfung ausweisen, wie Dienstleistungen am Menschen. Sich gegenseitig die Haare zu schneiden schafft keinen Wohlstand mehr ... :-P

Grüße

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Afuera!

Wobei bei Navier-Stokes ein Teilproblem gelöst wurde.

SevenSamurai @, Freitag, 18.09.2026, 15:57 vor 2 Tagen @ DT 715 Views

Was die Lücken-Presse mal wieder verschwiegen hat.

Habe das erst durch ein YouTube-Video erfahren.

Aber den Ansatz, die KI auf die Millennium Prize Probleme anzusetzen, ist schon gut.

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"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Pierre J. Proudhon: "Es bleibt uns noch eine Hoffnung. Das Übel, in dem wir uns jetzt …

Ostfriese @, Donnerstag, 17.09.2026, 15:45 vor 3 Tagen @ FOX-NEWS 1888 Views

Hallo FOX-NEWS

Dazu

Ein Hauch von "Großer Eisenbahnboom in den USA (ca. 1840–1890)" liegt in der Luft und der endete so:

Mal sehen, wie das heutzutage ablaufen wird und wer alles unter die Räder kommt.

dottore, ohne KI, nicht nur über den Eisenbahnboom in den USA in

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=3847 Des Teufels Vortänzer (II) verfasst von dottore, 12.06.2000, 09:35

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Und weiter geht's mit Literatur. Sinn dieser kleinen historischen Übung ist nicht Angeberei (ach, was der schon wieder alles weiß), sondern ich möchte die Sinne der Boardteilnehmer schärfen, vor allem jener, die an dem berühmten This time it's different-Syndrom zu leiden scheinen. Es ist nämlich always the same - auch wenn es sich immer wieder geschickt neu zu verkleiden versteht. Nehmen wir also dem, offenbar in uns allen tief verwurzelten Willen zu manischem Verhalten behutsam die Maske ab.

3. Hanns Leiskow: Spekulation und öffentliche Meinung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Jena 1930. Der Autor behandelt - immer dabei auch den Brainwash durch die Presse im Auge habend - drei große Manien:

a) Die Spekulation in Eisenbahnaktien von 1836-1842. Dazu der Friedens- und Kriegskurier: "Überall bilden sich AGs, überall werden die Aktien dafür gesucht und mit hohem Aufgeld bezahlt! Hieraus wollen manche den besorglichen Schluss ziehen, dass es damit kein gutes Ende nehmen könne ... Dies ist aber eine durchaus unrichtige Schlussfolgerung." Eisenbahnaktien seien eben etwas ganz anderes als Waren oder Staatspapiere (wie heute, nicht wahr, wo die New Economy eben etwas ganz anderes sein soll als die Old Economy).

Der Fränkische Merkur dann am 9. April 1844: "Nur in unserer Zeit der Blendwerke und großartigen Täuschungen, wie der Gier, schnell und ohne Mühe möglichst viel zu verdienen, um fein und anständig zu leben, d.h. sinnlichen Genüssen in weitestem Maß zu frönen - nur in einer solchen Zeit ist es erklärlich, dass das Publikum sich noch immer von einzelnen im Wege des Aktienschwindels auf eine unerhörte Weise ausbeuten lässt." 1845/46 der unausweichliche Crash der notierten 20 Eisenbahnwerte. Die Augsburger Allgemeine am 17. März 1846: "War es (das Hinauftreiben der Aktien) aber damals ein Schwindel, so ist es jetzt eine absolute Krankheit, in deren Todfieber sich viele Privatleute ihrer Aktien mit ungeheurem Verlust nicht schnell genug entledigen können." Die Regierung verbot sogar die Notiz von ausländischen oder im Bau befindlichen Linien, um das Elend nicht noch sichtbarer werden zu lassen!

b) Die Commodity-Spekulation 1846/47. Die Preise (100 = Durchschnittsernte) Weizen 76/107; Roggen 57/122, Gerste 74/104 (1848), Hafer 71/103 (1848), Kartoffeln 53/88 (1848), Erbsen 68/80. Alles angeheizt durch die Erwartung weiter steigender Preise. Dazu der Fränkische Merkur: "... wollen wir auch keineswegs in Abrede stellen, dass die übertriebene Spekulation in Getreide - ein Zeichen unserer genusssüchtigen, leicht zu erwerbenden Reichtümer nachjagenden Zeit - zur Steigerung der Preise das ihrige beiträgt ..." Es wurde natürlich auf Termin spekuliert. Ein Zeitgenosse schrieb, "dass der gefürchtete Wucher mehr ein eitles Phantom ... als eine wirkliche Ursache der Teuerung ist ..." Dann Crash und die übliche Normalisierung.

c) Die Bankaktienspekulation 1850 - 1854, die sich dann bis 1856 zuspitzte, wobei noch zahlreiche andere Gesellschaften als AG erschienen (Schifffahrt, Handel, Maschinen). Leiskow: "Spekulation, vor allem mit den Papieren der Neugründungen, nahm einen ungeahnten Umfang an; alle Mahnungen zur Vorsicht, die ein unglückliches Ende voraussagten, verhallten gänzlich unbeachtet. Wie im Jahr 1844 drängte sich arm und reich in den Räumen der Banken oder der Börse, um zu zeichnen und zu spekulieren und auf diese Weise glücklich zu werden." Die Augsburger am 8. Juni 1853: "Die neuesten Erscheinungen arten bereits in ein Fieber aus ... Der öffentliche Handel mit Industriepapieren ist zu einem vollständigen Börsenspiel geworden." Der folgende Crash mündete mit ein in die große Panik von 1857 - siehe dazu jetzt:

4. George W. van Vleck: The Panic of 1857. New York 1943. Von bester Provenienz, nämlich Columbia University Press. Die Literatur über die Vorgänge von 1857 ist inzwischen Legion (auch in Deutsch, z.B. über den Krisenschwerpunkt Hamburg, das finanziell beinahe fast vollständig vernichtet worden wäre), aber ich weise auf dieses sehr seltene Buch hin, weil es die Panik gut herausarbeitet, die plötzlich im August eingesetzt hat. Am 14. Oktober stand zu lesen: "The whole monetary system of the United States has fallen with a mighty crash, and now lies before us an magnificent and melancholy ruin ..." Und obwohl in der US-Wirtschaft realwirtschaftlich alles zum Besten stand, überdies im tiefsten Frieden, gehts weiter: "Yet in the twinkling of an eye, we are plunged into the lowest depths of commercial embarassment, and stand before the world a nation of bankrupts!"

Und so etwas kann sich in Amerika nie mehr wiederholen, der nach innen und außen mit Abstand am höchsten verschuldeten Nation weit und breit? Aber vielleicht erleben wir doch noch einmal so etwas wie diesen Aufruf des Journal of Commerce an seine Leser, "to steal awhile away from Wall Street and every wordly care, and spend an hour about mid-day in humble, hopeful prayer."

Was sagte der Pilot mit ausgefallenen Maschinen über Bordmikrophon: "Liebe Passagiere, sprechen Sie mir jetzt bitte nach: 'Vater unser, der Du ... '"?

5. Im Gefolge dieses und anderer Desaster schrieb ein anonym bleiben wollender Londoner City Man zwei Büchlein: "The Bubbles of Finance" und vor allem: "The Profits of Panics; Showing How Financial Storms Arise, Who Make Money By Them, Who are The Losers (London 1866)." Ein Kurzlehrgang für Shortiers mit konkreten Beispielen: "... we sold by various brokers a vast number of (shares) for next settling, and thus helped to bring them down still lower. This mode of operation may be wondered at by the uninitiated, but it is by far the most effectual way to work a large 'bear' account." (32).

Interessant, dass der Autor anonym bleiben wollte; es gilt eben bis heute als unschicklich und unfein, auf sinkende Kurse zu setzen oder deren Fall gar noch zu beschleunigen, weshalb es auch in diesem Board immer wieder Kritik z.B. an JüKüs Warnungen hagelt. (Ich selbst hatte 1984 öffentlich – im Penthouse, meine Herren, die Damen hören bitte weg - erklärt, IBM, die ich für weidwund hielt, bei 125 $ geshortet zu haben, noch dazu zu einem favorablen $-Kurs, der danach mit der Aktie fiel und fiel; als ich dann 1987 einen Prae-Crash-Vortrag in der HSG St. Gallen hielt, wurde ich wegen meiner Miesmacherei von den jungen Studenten fast aus dem Hörsaal gejagt). Aber der Vorteil des Baissiers gegenüber dem Haussier liegt eben darin, dass er sich jederzeit fröhlich drehen kann, umgekehrt aber fällt es schwer. Deshalb noch dieses Buch:

6. Pierre J. Proudhon: Handbuch des Börsen-Spekulanten. Hannover 1857. Proudhon ist bekanntlich ein sozialistischer Klassiker (Eigentum ist Diebstahl). Und dennoch hat er sich komplett gedreht und in seinen späten Jahren noch ein erstklassiges kapitalistisches Börsen-Manual verfasst, das noch immer lesenswert ist. Nur kurz aus seinem Vorwort: … befinden, ist nicht ohne Heilmittel; es liegt mehr in den Ideen als in den Menschen."

Diese Ideen suchen wir in diesem Board gemeinsam. Wer oder was der Einzelne ist, spielt wirklich keine Rolle.

Let's do it.

Schöne Woche wünscht

d.

PS: Auf das zur PFLICHTLEKTÜRE zählende Buch Crashes and Panics: The Lessons From History, New York University 1990 möchte ich erst eingehen, wenn ich das hier schon avisierte neue Buch über die Tulpenmanie von diesem Deutsche-Bank-Global-Strategist-Gutmenschen besprechen werde.

PS II: Hoffe, dass auch @rainer jetzt a bisserl was zum Lesen hat und das Board nicht mehr so langweilig findet. Wir sind doch alle da (und bei Dir).

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Gruß - Ostfriese

Der Vergleich mit Tulpenmania oder Eisenbahnaktien etc ect hinkt

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 17.09.2026, 17:09 vor 3 Tagen @ Ostfriese 1487 Views

Und zwar insofern, als es bei KI (oder auch bei autonomer Robotik) nicht um irgendeine Nische oder Sparte geht, die eine vorübergehende Erscheinung in der Wirtschafts- und Technologiegeschichte darstellt. Wir haben es mit einer SINGULARITÄT zu tun, oh Mann. Ich hab darüber unlängst mit @DT diskutiert. Was bitte, willst du erfinden bzw. entwickeln, das nach einem KI-Crash die technologische Nachfolge antreten soll? Die "kreative Zerstörung" im Schumpeterschen Sinn? Spannende Frage....

Viel zu viel Panik hier!

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 18:58 vor 3 Tagen @ sensortimecom 1431 Views

bearbeitet von FOX-NEWS, Donnerstag, 17.09.2026, 19:01

Und zwar insofern, als es bei KI (oder auch bei autonomer Robotik) nicht um irgendeine Nische oder Sparte geht, die eine vorübergehende Erscheinung in der Wirtschafts- und Technologiegeschichte darstellt. Wir haben es mit einer SINGULARITÄT zu tun, oh Mann. Ich hab darüber unlängst mit @DT diskutiert. Was bitte, willst du erfinden bzw. entwickeln, das nach einem KI-Crash die technologische Nachfolge antreten soll? Die "kreative Zerstörung" im Schumpeterschen Sinn? Spannende Frage....

Nach einem KI-Crash kommt keine neue Technologie, sondern die Technik startet nach einigen Jahren unter gesunden Bedingungen richtig durch. So war es bei der DotCom Blase auch. Da hat keiner das Internet abgeschaltet ... :-P

Wie soll eine Singularität, so sie in einem Labor entsteht, in der Breite wirken, wenn schon die heutigen Systeme im Massenmarkt nicht rentieren? Vergessen wird auch, dass veraltete Systeme (3-4 Jahre reichen) stets erneuert werden müssen und das kommt bei der Rechnung ja immer noch oben drauf.

Wenn das alles in Zukunft stark deflationär wirkt, dann geht die Schere ja noch weiter auseinander - das zusätzliche Ressourcenproblem bei der Roboterisierung lassen wir mal aussen vor (Bedarf an seltenen Rohstoffen).

Grüsse

--
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Afuera!

Das hat mehrere Fehler

Dragonfly ⌂ @, Donnerstag, 17.09.2026, 16:51 vor 3 Tagen @ FOX-NEWS 1476 Views

1. Kann man nie vorhersagen, wann eine Blase platzt. "bald"

2. " Die KI Anbieter haben ein Produkt, dass sie nicht kostendeckend anbieten können"

Das wird doch immer effizienter und kosten tun in erster Linie die Erweiterungen, nicht die existierenden Modelle. Auch der gigantische Energiebedarf spricht eher, wie bei Bitcoin, FÜR das System (Sinn des Lebens, energie dissipation)

3. "sowie dem Militär. Das ist aber kein Massenmarkt."
Das ist egal. Eine AI dich sich selbst konstant verbessert, sozusagen die Singularität, ist mächtiger als eine Atombombe. Weder China, noch die USA können es sich leisten, da auszusteigen.

"Meine Meinung ist, dass der gesamte technische Ansatz ineffizient ist "
Wie gesagt, das spricht eher fuer das System.

https://en.wikipedia.org/wiki/Jeremy_England


"und die Zukunft eher bei neuromorphen Systemen"
Selbst, wenn Du da Recht haben solltest:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jevons-Paradoxon

Grüsse

DF

[[top]]

Wo denn?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 18:26 vor 3 Tagen @ Dragonfly 1264 Views

1. Kann man nie vorhersagen, wann eine Blase platzt. "bald"

Das ist doch hinreichend unspezifisch ... [[zigarre]]
Bei der DotCom Blase hat man es kommen sehen. Die Dt. Telekom war mit 115DM so hoch bewertet, die hätten ihren Kunden monatlich(oder war es jährlich?) 1000DM Umsatz aus den Rippen leiern müssen, um diesen Kurs zu rechtfertigen. Manchmal wird eben doch zum Ausstieg geläutet. [[top]]

2. " Die KI Anbieter haben ein Produkt, dass sie nicht kostendeckend anbieten können"

Das wird doch immer effizienter und kosten tun in erster Linie die Erweiterungen, nicht die existierenden Modelle. Auch der gigantische Energiebedarf spricht eher, wie bei Bitcoin, FÜR das System (Sinn des Lebens, energie dissipation)

Nein, die Anlagen und Modelle werden immer monströser und die Anwendungen fressen gleichzeitig immer mehr Token. Energie Umsetzung ist übrigens nicht Sinn des Lebens, sondern eine notwendige Randbedingung und Sparsamkeit ein Vorteil.

3. "sowie dem Militär. Das ist aber kein Massenmarkt."
Das ist egal. Eine AI dich sich selbst konstant verbessert, sozusagen die Singularität, ist mächtiger als eine Atombombe. Weder China, noch die USA können es sich leisten, da auszusteigen.

Au contraire, mon frère! So etwas wird es unter den momentan verfolgten Ansätzen nicht geben (Singularität), sehr leistungsfähige Systeme aber durchaus. Und wer sagt, dass irgendjemand aussteigt? Kosten haben bei Machtspielen kaum je eine Rolle gespielt.

"Meine Meinung ist, dass der gesamte technische Ansatz ineffizient ist "
Wie gesagt, das spricht eher fuer das System.

Das neue Dragonfly Theorem: Ineffizienz ist als Vorteil zu werten.

Scherzfrage: Sitzt du im Geheimrat der aktuellen Regierung?

https://en.wikipedia.org/wiki/Jeremy_England


"und die Zukunft eher bei neuromorphen Systemen"
Selbst, wenn Du da Recht haben solltest:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jevons-Paradoxon

Das bestätigt mich doch. Effizienz mach das Produkt günstig und damit massentauglich ... :-P

Grüsse

--
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Afuera!

Lesen bildet.

Dragonfly ⌂ @, Donnerstag, 17.09.2026, 19:11 vor 3 Tagen @ FOX-NEWS 1190 Views

"1. Kann man nie vorhersagen, wann eine Blase platzt. "bald"
"Das ist doch hinreichend unspezifisch ... [[zigarre]]"

Eben. Ich antworte mit zwei Zitaten:

“Markets can remain irrational longer than you can remain solvent.”
― John Maynard Keynes

„Unnütz, jemandem einen Gedanken erklären zu wollen, dem eine Anspielung nicht genügt.“
GomezDaVila

"Nein, die Anlagen und Modelle werden immer monströser und die Anwendungen fressen gleichzeitig immer mehr Token."
Das spricht dafuer, nicht dagegen.

"Energie Umsetzung ist übrigens nicht Sinn des Lebens, sondern eine notwendige Randbedingung und Sparsamkeit ein Vorteil."

Das war nicht meine Meinung, das bezog sich auf ein Kapitel eines Buches. Das war ein Zitat und der Gedanke ist fuer jemand mit entsprechend wissenschaftlichem Hintergrund nicht uninteressant.

Sampson, Scott (2006): The purpose of life is to disperse energy. In: Brockman, John (Hrsg.): Edge Foundation World Question Center: „What Is Your Dangerous Idea?“. Online verfügbar unter: Edge.org

"Au contraire, mon frère! So etwas wird es unter den momentan verfolgten Ansätzen nicht geben (Singularität), sehr leistungsfähige Systeme aber durchaus. Und wer sagt, dass irgendjemand aussteigt? Kosten haben bei Machtspielen kaum je eine Rolle gespielt."

Wenn Du das weißt, dann weißt Du ja mehr als die anderen. Ich würde das eher als ein "known unkown" bezeichnen. Mit dem 2. Teil Deiner Aussage stimmst Du mir einfach zu. Die können gar nicht aussteigen.


""Meine Meinung ist, dass der gesamte technische Ansatz ineffizient ist "
Wie gesagt, das spricht eher für das System.

"Das neue Dragonfly Theorem: Ineffizienz ist als Vorteil zu werten."

Wenn Du das Jevons Paradox verstanden hättest, würdest Du verstehen, dass jede Art von mehr Effizienz dazu führt, dass die Ressource noch mehr nachgefragt wird, nicht weniger.


Sampson, Scott (2006): The purpose of life is to disperse energy. In: Brockman, John (Hrsg.): Edge Foundation World Question Center: „What Is Your Dangerous Idea?“. Online verfügbar unter: Edge.org.


"Scherzfrage: Sitzt du im Geheimrat der aktuellen Regierung?
https://en.wikipedia.org/wiki/Jeremy_England"

Das war eine Verwechslung. Ich meine Scott Sampson, nicht Jeremy England.

"und di"e Zukunft eher bei neuromorphen Systemen"
Selbst, wenn Du da Recht haben solltest:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jevons-Paradoxon

Das bestätigt mich doch. Effizienz mach das Produkt günstig und damit massentauglich ... :-P

Der Satz beweist nur, dass Du das Jevons Paradoxon immer noch nicht verstanden hast. [[zwinker]]

Jevons Paradox ist ein alter Hut

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 19:23 vor 3 Tagen @ Dragonfly 1159 Views

https://de.wikipedia.org/wiki/Jevons-Paradoxon

Das bestätigt mich doch. Effizienz mach das Produkt günstig und damit massentauglich ... :-P

Der Satz beweist nur, dass Du das Jevons Paradoxon immer noch nicht verstanden hast. [[zwinker]]

Also ...

Unter dem Jevons-Paradoxon versteht man in der Ökonomie eine Beobachtung von William Stanley Jevons, der zufolge technischer Fortschritt, der die effizientere Nutzung eines Rohstoffes erlaubt, letztlich zu einer erhöhten Nutzung dieses Rohstoffes führt, anstatt sie zu senken. In einem erweiterten Sinn wird heute von einem Rebound-Effekt gesprochen.

Der Rohstoff ist hier die angebotene KI-Leistung und die wird langfristig spottbillig. Aktuell haben wir aber den Mismatch von CAPEX und Marktpreis, der verlangt werden kann. Das diskutiere ich hier und nichts anderes.

Gruesse

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Afuera!

Nein

Dragonfly ⌂ @, Donnerstag, 17.09.2026, 19:25 vor 3 Tagen @ FOX-NEWS 1091 Views

Die KI ist die angebotene Leistung. Der Rohstoff ist die Energie die dafür benötigt wird.

[[hüpf]]

Energie ist nicht das alleinige Problem.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 19:37 vor 3 Tagen @ Dragonfly 1246 Views

Die KI ist die angebotene Leistung. Der Rohstoff ist die Energie die dafür benötigt wird.

Da kommen die Kosten für die Hardware (schnelle Produktzyklen nicht vergessen) oben drauf. Das ist so extrem, dass der Markt für schnelle RAM Speicher und sogar Festplatten regelrecht leer gesaugt wird.

Aber egal, wie man das betrachtet, Fakt ist, dass die Leistung/das Produkt billig werden wird. Autobenzin wurde auch am Anfang in der Apotheke gekauft und war später schweinebillig. Heute sind nur die Gründe anders.

Grüsse

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Afuera!

[KI] Das ganze "fear porn"-Gesabbel von den AI-Granden ist reines Marketinggeschwätz

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 17.09.2026, 19:00 vor 3 Tagen @ FOX-NEWS 1520 Views

Hallo FOX-NEWS,

jetzt machen die KI-Hochstapler noch einen auf Staatsmann und wollen "die KI-Entwicklung bremsen":

https://www.google.com/search?q=entwicklung+ki+bremsen

Entweder ist das wieder eine geschickte "fear porn"-Variante oder die Jungs realisieren, dass sie sich ganz schnell dem Bankrott nähern, wenn sie sich weiter so verschulden.

Die folgende Nachricht weckt Zweifel, dass sich die erforderlichen Ertragsflüsse ("cash flows") werden realisieren lassen können:

https://www.heise.de/news/KI-Kosten-explodieren-Konzerne-sperren-Zugaenge-oder-raten-zu...

Heute habe auf Google nach der günstigsten Autowäsche in Hannover gesucht. Ergebnis: "€ 4,-".
Das war der Preis für eine Felgenwäsche.

Die KI weiß nicht, was ein Auto ist, was eine Felge ist und warum Nutzer mit dem Begriff "Autowäsche" keine Felgenwäsche meinen.

Und mit der trainierten Erkennung von Autos hapert es auch, Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=znaA091_8-M

Für Tesla-Fahrzeuge haben Stop-Schilder einen eher fakultativen Charakter:

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?mode=search&search=tesla+stop-schild

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Absolut.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 19:13 vor 3 Tagen @ paranoia 1344 Views

Allerdings haben die auch Probleme mit abweichendem Verhalten, wenn die Systeme bescheissen und Sicherheitsbarrieren umgehen, um das geforderte Resultat zu liefern.

Heute habe auf Google nach der günstigsten Autowäsche in Hannover gesucht. Ergebnis: "€ 4,-".
Das war der Preis für eine Felgenwäsche.

Die KI weiß nicht, was ein Auto ist, was eine Felge ist und warum Nutzer mit dem Begriff "Autowäsche" keine Felgenwäsche meinen.

Wie das denn? auf meine Frage "suche die günstigste Autowäsche in Hannover" kommt bei mir:

Die günstigste Autowäsche in Hannover bekommen Sie an SB-Selbstbedienungs-Waschanlagen (ab ca. 3 Euro) oder bei günstigen Tankstellen- und Kettenwaschanlagen mit Basisprogrammen ab ca. 7 bis 10 Euro

Empfohlen werden Wap WaschBär oder IMO Car Wash.

Grüsse

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Afuera!

KI-Versagen bei Trivialitäten

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 17.09.2026, 20:38 vor 3 Tagen @ FOX-NEWS 1409 Views

Hallo FOX-NEWS,

Google-Eingabe: "imo car wash hannover preise"

KI-Ergebnisse:

Die IMO Car Wash Standorte in Hannover (wie in der Göttinger Chaussee 101 und der Krepenstraße 2 in Hainholz) bieten Waschprogramme an, deren Richtpreise bei etwa 4 € für einfache Wäschen beginnen und bis zu ca. 12 € für Premium-Wäschen wie Ultra-HD reichen.

Preisübersicht & Richtwerte

Einfache Wäsche: ab ca. 4 €
Mittlere Programme (z. B. Glanzpflege): ca. 7 €
Top-Programme (Ultra HD / Ceramic XTR): bis ca. 12 € oder mehr je nach Zusatzoptionen

Die Realität:

4 EUR für eine Felgenwäsche,
11 EUR für eine einfache Wäsche auf der Göttinger Chaussee 101 (da war ich heute).

Es kann sei, dass die Krepenstr. noch eine Spur asozialer ist, dann würden die kaufkraftorientiert weniger verlangen, aber eben keine 4 EUR.

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Die Buden haben keine festen Preise

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 21:20 vor 3 Tagen @ paranoia 1285 Views

bearbeitet von FOX-NEWS, Donnerstag, 17.09.2026, 21:25

Preise Autowäsche
Bei uns gibt es acht Autowaschprogramme die eine breite Servicepalette abdecken, darunter Vorwäsche per Hand, Karosseriewäsche, Fahrgestellwäsche, Radwäsche, Aluwäsche, Glanz Pflege, Karosseriewachs, Reifenreinigung, Nano Pflege und Oberflächenversiegelungen mit unseren Pro-Shield- und Ultra-HD-Polymerwachsen, die Du nur bei IMO findest.
Die Preise reichen von etwa 4 € für eine einfache Wäsche über 7 € für eine Glanz Pflege bis zu 12 € für unsere Ultra-HD-Wäsche.
Hierbei handelt es sich um Richtpreise für unsere populärsten Waschprogramme. Bitte besuche oder kontaktiere die IMO-Waschstraße in deiner Nähe für die genauen Preise an diesem Standort.

Wie soll eine KI dir da feste Preise nennen können. Das Konzept eines Richtpreises kann sie nur auswerten, wenn das Teil deines Prompts ist.

Lass dir doch einen Prompt erstellen. Der sieht dann so aus:

Context (Kontext):
Ich erstelle einen Vergleich der Autowaschpreise für Hannover für einen Blogartikel, der sich an Pendler und Anwohner richtet. Der Fokus liegt auf dem Anbieter IMO Car Wash mit den Standorten Göttinger Chaussee 101 und Krepenstraße 2 (Hainholz). Die Leser wollen schnell wissen, welche Waschprogramme es gibt und was sie aktuell kosten.

Objective (Ziel):
Recherchiere die aktuellen Preise (Stand 2026) für alle Waschprogramme von IMO Car Wash in Hannover. Stelle dabei die regulären Preise den aktuellen Aktionspreisen gegenüber und gib an, für welchen Standort welcher Preis gilt.

Role (Rolle):
Du bist ein Fachjournalist für Mobilität und Verbraucherthemen mit Schwerpunkt auf Preis-Leistungs-Analysen im Autopflegebereich.

Expectation (Format):
Erstelle eine übersichtliche Tabelle mit den Spalten: Programm | Regulärer Preis | Aktionspreis (falls verfügbar) | Standort | Quelle. Ergänze darunter eine kurze Zusammenfassung (max. 150 Wörter), die die günstigste Option und den besten Zeitpunkt für eine Wäsche nennt. Alle Preise müssen mit klickbaren Quellen-URLs belegt sein.

Zusätzliche Anweisungen (goldene Regeln):

Spezifität: Nenne konkrete Euro-Beträge, keine vagen Angaben wie „ab ca.“ oder „günstig“.

Schritt-für-Schritt: Gehe so vor: 1) Suche offizielle Preislisten auf imocarwash.com. 2) Prüfe aktuelle Rabattaktionen (z. B. Lidl Plus, QuickPay). 3) Vergleiche die Standorte Hannover-Göttinger Chaussee und Hannover-Hainholz.

Beispiele (Few-Shot): Orientiere dich an diesem Muster:
Ceramic XTR – 20 € – 5 € (Aktion bis 12.07.2026) – Göttinger Chaussee – [Link]

Output-Stil: Sachlich, klar, ohne Fachjargon. Nutze das Pyramid-Prinzip (wichtigste Info zuerst).

Negativ-Constraints: Verwende keine Preise von anderen Anbietern (z. B. Carsten Mölich) im Hauptteil. Nenne keine veralteten Preise vor 2025, außer sie dienen dem direkten Vergleich.

Quellen & Aktualität: Nutze ausschließlich Quellen, die 2025 oder später veröffentlicht wurden. Füge am Ende eine Quellenliste mit klickbaren URLs ein.

Iterative Verfeinerung: Falls die erste Recherche keine vollständige Preisliste liefert, formuliere eine gezielte Nachfrage an den Kundenservice von IMO Car Wash (info@imowash.de) und simuliere eine Antwort.

Kurze Erklärung der CORE-Elemente
Komponente Umsetzung im Prompt
Context Blogartikel für Pendler, Fokus auf IMO Hannover
Objective Aktuelle Preise + Aktionen vergleichen
Role Fachjournalist für Mobilität
Expectation Tabelle + Zusammenfassung + klickbare Quellen

Die 7 goldenen Regeln sind als „Zusätzliche Anweisungen“ integriert: Spezifität (konkrete Beträge), Chain-of-Thought (3 Schritte), Few-Shot (Beispiel Ceramic XTR), Output-Stil (Pyramid-Prinzip), Negativ-Constraints (keine Fremdanbieter, keine veralteten Preise), Quellen/Aktualität (2025+) und iterative Verfeinerung (Nachfrage simulieren)

Dieser Prompt liefert dann schon realistischere Preise, erkennt ab immer noch nicht, dass es sich um flexible Preise handelt. Man muss extra drauf hinweisen. Der Aufwand ist allerdings völlig irre für so einen Pipifax.

Grüsse

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Afuera!

Wenn die veröffentlichten Daten stimmen, dann nicht...

Andudu, Freitag, 18.09.2026, 14:03 vor 2 Tagen @ paranoia 906 Views

...und bisher wirkt das alles recht glaubhaft und beeindruckend, weil die KI eigentlich kastriert war und trotzdem eine Möglichkeit gefunden hat, die Agenten zu koordinieren (bzw. die Agenten sich untereinander).

Ich habe heute zum ersten Mal KI beruflich für eine größere Sache eingesetzt. An sich eine einfache Aufgabe Python2-Scripte in Python3-Scripte umzuwandeln, sind aber eben über 300 Stück, da würde ich buchstäblich Wochen dran sitzen, Copilot braucht keine 3 Minuten dafür und prüft dann gleich noch automatisch, ob die Dateien dann auch unter python3 laufen usw. sehr geil! Das macht richtig Spaß, leider bleibt die Integration (wir müssen abwärtskompatibel bleiben) dann doch wieder an mir hängen, weil man da zu viele Sachen beachten muss, die ich schlecht alle prompten kann (für das komplette Projekt reicht der Kontext nicht, Agenten setzen wir noch nicht ein und sehr token-teuer wäre es auch, aber das ist alles nur eine Frage der Zeit und Entwicklung).

Du redest KI schlecht, aber die neuesten Erfolge sind einfach nur beeindruckend (Lösung von mathematischen Problemen usw.) Das bedeutet nicht, dass die Blase nicht irgendwann platzen wird, aber das wird nicht dazu führen, dass KI wieder verschwindet. Der Massenmarkt ist längst da und wächst enorm (angeblich zwischen 27 und 40% im Jahr), zu wenig ist das nur für die Buden, deren rote Zahlen noch schneller wachsen, für google und Co sollte das egal sein, die bezahlen das vermutlich aus der Portokasse (und die Chinesen werden auch nicht aufstecken, auf Russland und Indien warte ich noch, die hat noch gar niemand auf dem Radar, aber jede Wette, dass die auch noch liefern)...

KI ist ineffizient, wenn man nicht die "richtige" KI anwendet.

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Donnerstag, 17.09.2026, 19:26 vor 3 Tagen @ FOX-NEWS 1504 Views

KI ist zum jetzigen Zeitpunkt sicher nicht das Mittel der Wahl, um Automatisierung zu betreiben. Ich habe nun 3 verschiedene KI-Modelle im Abo bei der Entwicklung analoger elektronischer Schaltungen getestet. Mein vorletzter Kandidat war ChatGPT, die KI war nicht intelligenter als ich, das mache ich daran fest, das ChatGPT über lange Strecken den Kontext verliert (absolut tödlich) bzw. beginnt, sich seinen eigenen Kontext zu stricken, der mit der Ausgangslage nichts mehr zu tun hat. Man muss die ChatGPT-Antworten ständig korrigieren, will man überhaupt ein Ergebnis erreichen. Ich bin dann zu Claude gewechselt (mehr als 3 mal so teuer wie ChatGPT). Aber auch hier ist es notwendig, die Anworten ständig im Auge zu behalten, wenn auch nicht so aufwendig wie ChatGPT. Aber auch hier ist es notwendig, die Prompts sehr präzise zu verfassen, um eine Entwicklung in eine unerwünschte Richtung zum frühest möglichen Zeitpunkt zu unterbinden.
Mein Fazit: Da ich die KI in meiner Freizeit ohne jeglichen kommerziellen Nutzen im Hintergrund beschäftigt habe, hat mich das beklagenswerte Ergebnis der KI nicht sonderlich erschüttert. Hätte es dagegen die KI schon zu der Zeit gegeben, als ich mein Einkommen mit der Entwicklung elektronischer Schaltungen erwirtschaftet habe, so wäre die KI aus meinem Büro auf dem schnellsten Wege wieder herausgeflogen.
Als was ich die KI sehe: z.B. als ein Entwicklungstool für Möchtegern-Programmierer, die die Welt mit mit massig Müll beglücken.

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Fred

Die "Vernichtung" des Jacob Coxon

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 19:43 vor 3 Tagen @ Dragonfly 1612 Views

Aber so total ...

ai doom-cringe is back ab min 2:40

[[euklid]]

Gruesse

PS: Die anderen Videos von dem sind auch amüsant.

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Afuera!

KI ist auch nix Neues

D-Marker @, Rostock (MV), Montag, 21.09.2026, 00:44 vor 2 Stunden, 19 Minuten @ FOX-NEWS 95 Views

KI ist etwas schneller, als das, was man kennt.

Nicht mehr.

Nur ein Mehr an Geschwindigkeit der Beantwortung von Fragen, Aufgaben usw.

Das wird uns als neue Qualität verkauft?

Beispiel:

"Ich schneide Dir die Ohren ab, dann siehst Du nix mehr."

Klar, Du als Otto Normalverbraucher zeigst mir einen Vogel.

Aber KI ist etwas schneller beim Durchrechnen von etlichen Varianten.

Und wenn ich um Erklärung bitte, Antwort KI:


˙ʇläɥ uǝɹɥo uǝp uɐ ʇɥɔıu ǝllıɹq ǝıp lıǝʍ


LG
D-Marker (ungeimpft)

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https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

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