Das sehe ich völlig anders
Dieser Mann aus dem Video (ich kenne den Mann ja nicht), der da ruhelos in der Botanik herumwandert, verkündet da Meinungen, die auf keinerlei Erfahrung im politischen Geschehen rückschließen lassen. Das Ganze nennt man im politischen Alltag: Diplomatie.
Was meine ich damit:
Die AfD will an die Stimmenmehrheit kommen, und sich auch außenpolitisch als kompetent darstellen. Das erfordert, dass man sich in der "Aufwärtsbewegung" den Rücken freihält, was die Akzeptanz der Großmächte betrifft. Deshalb verwendet man den Frust der Bevölkerung wg. der hohen Energiekosten, um einen Dialog mit den Russen zu begründen, wird aber den Teufel tun, sich in der aktuellen Phase das Mißfallen der Amis zuzuziehen.
Insofern wird da kaum ein Wort des Zweifels an der 9/11- Story aktuell bei der AfD aufkommen, und das kann ich nachvollziehen. Ich erinnere mich da an eine Demo in Siebenbürgen, an der ich auch teilgenommen habe.
Da war die große Oppositionspartei (AUR) vor der Präfektur in Hermannstadt in der Demo, und ich war da auch dabei. Aber ich hatte mein Schild, das zum Austritt aus der NATO mittels Referendum aufrief, und noch ein paar andere Dinge aussagte, wie "NATO bedeutet Krieg".
Man bat mich, das nicht im Zentrum der Demo zu präsentieren, sondern eher irgendwo am Rande des Publikums. Etwas befremdet sprach ich dann mit den Organisatoren darüber, und da klärte man mich auf:
Wir wollen an die Macht komemn, und dann befassen wir uns auch mit diesem Thema. Derzeit wollen wir uns noch nicht mehr Gegner auf den Plan rufen, als wir ohnehin schon haben, und deshalb geben wir unsern Gegnern in dieser Hinsicht keine Argumente.
Eine diplomatische, wenn nicht sogar strategische Entscheidung, die ich verstanden habe. Ich denke mir, dass es bei der AfD nicht anders ist.