Die anhaltend hohen Spritpreise werden dem E-Auto jetzt auf die Sprünge helfen.

Plancius @, Samstag, 12.09.2026, 22:36 vor 2 Stunden, 48 Minuten 334 Views

Heute Mittag wurden bereits 2,65 Euro für den Liter Diesel hier an der Tankstelle aufgerufen. Der Preis ist heute Abend jedoch wieder auf 2,37 Euro gefallen.

Gibt es eine sinnvolle Erklärung für diese dämliche 12-Uhr-Regelung, um nur einmal am Tag den Preis erhöhen zu können? Hätte man diese Regelung nach Wegfall der Steuerbegünstigung nicht auch wieder streichen können? Das würde die Spritpreise wenigstens um ein paar Cent im Durchschnitt senken.

Jedenfalls ist für viele Leute jetzt die Schmerzgrenze beim Spritpreis erreicht. Sie denken, durch den Umstieg auf ein E-Auto die Mobilitätskosten wieder auf ein erträgliches Maß senken zu können.

Weil jedoch fast ausschließlich die Anschaffung eines fabrikneuen E-Autos erwogen wird - vor dem Kauf eines gebrauchten E-Autos scheuen die meisten wegen des Batterierisikos und der schnell veralteten Technologie zurück - werden für die meisten Autokäufer die Kosten pro Kilometer jedoch ansteigen.

Und billig ist der Strom ja auch nicht gerade. Aber weil die Mehrheit der Menschen keine Vollkostenkalkulation erstellen kann, wird die E-Auto-Verkauf jetzt kräftig angekurbelt werden. Viele Leute, die ihren Verbrenner sonst noch ein paar Jahre gefahren hätten, werden sich jetzt einen E-Neuwagen zulegen.

Das wird VW als Platzhirsch auf jeden Fall zugute kommen.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

finde die Entwicklung rein persönlich gut

Dieter @, Samstag, 12.09.2026, 23:14 vor 2 Stunden, 10 Minuten @ Plancius 256 Views

Hallo Plancius,

zuerst zu Deinem Thema: Ich denke auch, daß die jetzigen Spritpreise einen Elektro-Auto-Boom bringen. Dann stellt sich die Frage, wieso eigentlich noch subventioniert wird, hauptsächlich zum Nutzen chin. Marken?

Nun zur Überschrift:
Ich hoffe, daß der eine oder andere ältere Reihen6er oder 8ender-Diesel günstig wird bzw. mehr Auswahl vorhanden ist. Ich habe schon ein paar spez. Modelle im Auge, die ich gerne effektiv nutzen würde.

Vermutlich gibt es auch Leute, die einfach den einen oder anderen gut erhaltenen einfach nur hinstellen und ab und an mal anmelden.

Ich bevorzuge allerdings nur ältere Modelle mit weniger Elektronik oder Weihnachtsbaumbeleuchtung innen mit ruhigem und gediegenem Interieur und gepflegt surrendem Motor mit viel Drehmoment.

Vielleicht ergeben sich bald gute Kaufgelegenheiten. Der eine oder andere Geschäftsführer oder Privatier möchte vielleicht mal was neues haben.

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Jetzt hat das linksgrüne Dreckspack endlich seine 5 DM pro Liter erreicht. (mT)

DT @, Samstag, 12.09.2026, 23:40 vor 1 Stunden, 45 Minuten @ Plancius 184 Views

5 DM / 1.95583 DM/EUR = 2,557 EUR
Heute bei mir um 12.00h: 2,56 EUR.

Elendes Dreckspack!

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesdelegiertenkonferenz_von_B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%...

Für ein großes Medienecho sorgte der sogenannte „Fünf-Mark-Beschluss“. Mit diesem Beschluss forderten die Grünen, der Preis für einen Liter Benzin müsse schrittweise auf 5 DM angehoben werden.

Am 15. Dezember 1997 präsentierten Gunda Röstel und Jürgen Trittin daraufhin einen überarbeiteten Programmentwurf, der insbesondere in seinem außenpolitischen Teil überarbeitet worden war.[6] Unter anderem enthielt dieser nicht mehr die Forderung nach einem einseitigen Ausstieg der Bundesrepublik aus der NATO.[6] Die Forderung nach einer deutlichen Erhöhung der Mineralölsteuer hingegen war weiterhin enthalten und nun war sogar die Erhöhung des Benzinpreises auf 5 DM innerhalb von zehn Jahren, also bis 2008, geplant. Nach einer einmaligen Erhöhung der Mineralölsteuer im ersten Jahr um 50 Pfennig sollte sie in den Folgejahren schrittweise um jeweils 30 Pfennig ansteigen.

[image]

Schuldig!

Habe einen 2023 MG ZS EV, Batterie nach fast 80.000km noch top. Faehrt klasse!

WhiteEagle @, Samstag, 12.09.2026, 23:57 vor 1 Stunden, 27 Minuten @ Plancius 149 Views

Hallo Plancius,

ich habe mir explizit ein EV mit einer LFP Batterie geholt. Diese brennen nicht und haben eine 3-4 fach hoehere Lebensdauer. Hatte damals knapp ueber 20.000 Euro gekostet (40.000 NZD mit damaligem Zuschuss von 7.000$). Der Zuschuss galt dann nicht mehr. Der MG war dann noch fuer 9 Monate Steuerfrei. Das galt, bis zugelasseneb 3% EVs erreicht wurde.
Ich habe in 3 Jahren jetzt fast 80.000km auf dem Tacho (79.000) und die Batterie ist praktisch unveraendert. Da sehe ich auf Jahre kein grossen Problem. Den kann ich jetzt jederzeit fuer 25.000$ verkaufen. Also, ein guter Wiederverkaufswert. Ein Diesel Auto ist hier praktisch unverkaeuflich geworden.
Wir haben Solar mit einer Powerwall. Tagsueber kann ich praktisch umsonst laden und nachts faellt der Preis auf 1 cent pro kWh. Daher lade ich den nachts fuer fast nichts auf.

Dazu haben wir seit gut einem Jahr einen BYD Shark mit jetzt etwa 22.000km.c Auch keinerlei Klagen.
Top Verarbeitung und jeder erdenkliche Luxus fuer unter 40.000 Euro. Ist ein Hybrid mit gut 80km reiner Elektroreichweite. Mit Benzin kommt der 800km weit. Meine Frau liebt den!

In Deutschland ist das natuerlich alles anders, wenn man keine Ladestation hat und bei den hohen Strompreisen. Wir liegen hier auf der Hoehe von Gibraltar. Da macht Solar viel Sinn.

Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Man muss einfach nur rechnen. Wir hatten bei geringeren Benzinpreisen eine Tankrechnung von mehr als 800$ pro Monat. Jetzt zahlen wir weniger als 100$ fuer den Strom. Die LFP Batterien sind sicherer and halten lange. Sehe da kein Risiko mit der Batterie. Das war bei den ersten Nissan Leaf ein grosses Problem. Ist aber alles ein alter Hut.

Gruss

WE

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