Die anhaltend hohen Spritpreise werden dem E-Auto jetzt auf die Sprünge helfen.
Heute Mittag wurden bereits 2,65 Euro für den Liter Diesel hier an der Tankstelle aufgerufen. Der Preis ist heute Abend jedoch wieder auf 2,37 Euro gefallen.
Gibt es eine sinnvolle Erklärung für diese dämliche 12-Uhr-Regelung, um nur einmal am Tag den Preis erhöhen zu können? Hätte man diese Regelung nach Wegfall der Steuerbegünstigung nicht auch wieder streichen können? Das würde die Spritpreise wenigstens um ein paar Cent im Durchschnitt senken.
Jedenfalls ist für viele Leute jetzt die Schmerzgrenze beim Spritpreis erreicht. Sie denken, durch den Umstieg auf ein E-Auto die Mobilitätskosten wieder auf ein erträgliches Maß senken zu können.
Weil jedoch fast ausschließlich die Anschaffung eines fabrikneuen E-Autos erwogen wird - vor dem Kauf eines gebrauchten E-Autos scheuen die meisten wegen des Batterierisikos und der schnell veralteten Technologie zurück - werden für die meisten Autokäufer die Kosten pro Kilometer jedoch ansteigen.
Und billig ist der Strom ja auch nicht gerade. Aber weil die Mehrheit der Menschen keine Vollkostenkalkulation erstellen kann, wird die E-Auto-Verkauf jetzt kräftig angekurbelt werden. Viele Leute, die ihren Verbrenner sonst noch ein paar Jahre gefahren hätten, werden sich jetzt einen E-Neuwagen zulegen.
Das wird VW als Platzhirsch auf jeden Fall zugute kommen.
Gruß Plancius
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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER
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