Mögliche russische Ziele: Ramstein, Spandahlem, Wiesbaden, jetzt auch Kassel (Calden)

Ulli Kersten, Donnerstag, 27.08.2026, 14:14 vor 2 Tagen 3054 Views

Der CIA-Chef hat in Moskau nicht über Frieden gesprochen, sondern über den Krieg. Überhaupt spricht nirgends mehr jemand mit irgendjemanden über Frieden, sondern es geht nur um die Vorbereitung der Kämpfe.

Passend kommt nun das verschlafene Nordhessen auf die Liste der Oreshnik-Ziele:

https://www.welt.de/wirtschaft/article6a901c8e14f40f555e0a3854/rheinmetall-investiert-h...

Am Flughafen Calden und im Werk Kassel-Holländische Straße freut man sich über 1.000 Kurzzeit-Arbeitsplätze. Nämlich nur so lange, bis die Oreshnik das Werk geschlossen hat.

Der Fremdenlegionär hat vor ein paar Tagen die aus seiner Sicht logischen Ziele aufgezählt, siehe Überschrift. Wenn es nicht möglich ist, die Raketen und Drohnen beim Anflug auf Russland abzuwehren, dann müssten sie halt verhindern, dass die hergestellt werden. Da hatte er Kassel noch nicht auf der Liste.

Aber was wäre logischer?

Konzentrische Kreise für den Krieg:

Europa
in der Mitte: Deutschland
in der Mitte: Kassel

PS: Außer bei ein paar Spinnern wie mir verursacht sowas allgemein nur ein müdes Gähnen. Dies und das erwähnte Nichtreden über Frieden erscheinen mir fast bedrohlicher als die Kriegsaussichten.

Der Fremdenlegionär ist eine Blindschleiche

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 27.08.2026, 15:11 vor 2 Tagen @ Ulli Kersten 2953 Views

bearbeitet von paranoia, Donnerstag, 27.08.2026, 15:47

Hallo Ulli Kersten,

der Onkel ist ein inhaltsfreier Schwadlappen. Seine Fangemeinde ist aber immens, so dass er es schafft, Bücher wie "Urban Survival" ohne Lektorat zu verkaufen, die noch nicht einmal ein Minimum an strukturierter Information enthalten.

Ich hatte Dich zweimal auf ein Ziel hingewiesen:

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?mode=search&search=brunssum

Dabei muss man fairerweise sagen, gehört Brunssum in die vorletzte Runde (NATO) aber nicht die letzte Spielrunde (USA).

Ramstein, Spangdahlem, Wiesbaden

sind in meiner Wahrnehmung US-Stützpunkte.

Was ist mit Hanau, Feldkirchen und München? Das sind deutsche Ziele, weder NATO- noch USA-Ziele.
Die sind für mich plausibler als die Liste des Sprücheklopfers.

Eine Zielliste sollte kategorisiert sein und Kategoriebeschreibungen enthalten.

Wenn Ramstein und Spangdahlem erwähnt werden, dann muss man auch Büchel, Volkel und Kleine Brogel erwähnen finde ich.

Wenn Du die Betrachtungszeit statt für ein Legionärsvideo für selbstständiges Denken einsetzt, garantiere ich Dir ein besseres Ergebnis als das, was der der Legionärsonkel produziert. Das ist ja schon Desinformation.

Welche ukrainische Technologie macht den Russen die meisten Probleme? Dann findest Du auch die geeigneten Ziele in Deutschland, die die Russen ganz öffentlich gemacht haben.

Flugplätze und "Command and Control"-Center sind für mich allenfalls für die "Viertelfinal-" und die "Finalrunde" eines direkten Konflikts zwischen den USA und der Föderation relevant, nicht vorher.

Geilenkirchen ist zu Beginn der Runden nicht wegen des Flugplatzes interessant, sondern wegen der AWACS-Flugzeuge. In welche Runde man Geilenkirchen einsortiert, hängt eben davon ab, wieviel Bedeutung man der Fernsicht der NATO zubilligt.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Ein paar konkretere Ziele (mTuL)

DT @, Donnerstag, 27.08.2026, 18:40 vor 2 Tagen @ paranoia 2434 Views

https://de.wikipedia.org/wiki/Patch_Barracks
Stuttgart Vaihingen
Die Patch Barracks sind ein Truppenstützpunkt der United States Army in Stuttgart-Vaihingen. Sie ist das Hauptquartier der Streitkräfte der Vereinigten Staaten in Europa (United States European Command).

Dort werden auch die Drohneneinsätze im Nahen und Mittleren Osten ferngesteuert.

Nicht weit weg davon in Stuttgart Möhringen ist das US AFRICOM Headquarter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kelley_Barracks

Und weitere Ziele:
Russlands Drohnen-Zielliste: Drei deutsche Firmen als potenzielle Angriffsziele – Verfassungsschutz warnt
https://www.fr.de/panorama/russland-droht-deutschland-als-strategisches-hinterland-der-...

Das russische Verteidigungsministerium hat am 15. April 2026 eine Liste mit 21 Unternehmen veröffentlicht, die angeblich an der ukrainischen Drohnenproduktion beteiligt sind. Drei davon haben ihren Sitz in Deutschland: die DaVinci Avia GmbH und das ukrainische Rüstungsunternehmen Airlogix im Raum München sowie der Motorenhersteller 3W Professional im hessischen Hanau. Moskau bezeichnet die Heimatländer dieser Firmen als „strategisches Hinterland der Ukraine“ – eine Formulierung, die in sicherheitspolitischen Kreisen als implizite Legitimation für Militärschläge oder verdeckte Operationen gewertet wird.

Die DaVinci Avia GmbH mit Sitz in Feldkirchen bei München ist als Hersteller unbemannter Fluggeräte im Handelsregister eingetragen. Der dritte deutsche Betrieb auf der Liste, 3W Professional aus Hanau, stellt seit mehr als 40 Jahren Motoren für den Modellflugbereich her.

Bei Airlogix handelt es sich um ein ukrainisches Rüstungsunternehmen, das in Kooperation mit dem Drohnensoftware-Spezialisten Auterion in München eine Produktionsstätte für schwere Langstrecken-Kampfdrohnen aufgebaut hat. Die geplanten Waffensysteme sollen eine Reichweite von 1.000 bis 1.500 Kilometern erreichen – vergleichbar mit den von Russland eingesetzten iranischen Shahed-Drohnen, die als „fliegende Rasenmäher“ berühmt wurden. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte sich erst am 14. April 2026 gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Airlogix-Drohne im Bundeskanzleramt vorführen lassen.

DT

aus einem Interview mit Jaques Baud

Dieter @, Donnerstag, 27.08.2026, 22:16 vor 2 Tagen @ DT 1793 Views

Hallo DT,
aus folgendem Interview rauskopiert:
https://globalbridge.ch/die-einschaetzungen-der-westlichen-regierungen-in-bezug-auf-den...

Das gesamte Interview ist m.E. lesenswert. Auch zu Anfang über den Totalitarismus der EU.

Zitat:
Zeitgeschehen im Fokus: Wenn Deutschland mit der Ukraine Drohnen entwickelt, die gegen Russ­land eingesetzt werden, könnte Russ­land in der Folge die Produktionsstätten in Deutschland angreifen.

Baud: Ja, das ist so. Wenn ein aussenstehender Staat Waffen an ein Land im Krieg verkauft, für deren Unterhalt sorgt und direkt an dessen Grenze Werkstätten betreibt, wenn das defekte Kriegsgerät dort in die Werkstatt gebracht, repariert und wieder an der Front eingesetzt wird, wenn er zusätzlich noch die Zielkoordinaten an die Artillerie liefert, damit sie die anvisierten Ziele auch trifft, dann ist das Kriegsbeteiligung. Mit anderen Worten, die Ukraine löst zwar noch die Kanone aus, aber alles andere übernimmt der aussenstehende Staat.

Wenn man dazu noch den eigenen Luftraum zur Verfügung stellt, wie Estland und Lettland das tun, sind sie ebenfalls Teil des Konflikts. Das erkennt man auch im Nahen Osten. Der Iran verteidigt sich gegen Angriffe der USA und nimmt zum Beispiel in Bahrein oder den VAE US-Militäreinrichtungen unter Beschuss. Beide Staaten haben den USA sowohl Territorium als auch den Luftraum zur Verfügung gestellt und sich damit am Krieg beteiligt. Das entspricht der Resolution 3314 der Uno-Generalversammlung vom Dezember 1975, die genau festhält, wer Teil einer Aggression ist und wer nicht. Wenn man Territorium zur Verfügung stellt, ist man Kriegspartei. Man kann sagen, dass Deutschland, Polen, Frankreich und die baltischen Staaten in gewisser Weise in den Krieg in der Ukraine verwickelt sind.

Allerdings greift dann auch das NATO-Statut. Dann können sich die NATO-Länder entscheiden, ob sie mitmachen wollen oder nicht.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Feldwebel machen Feldwebelsachen, wer mehr erwartet ist selber schuld (owT)

Fidel @, Freitag, 28.08.2026, 10:27 vor 1 Tag, 11 Stunden, 56 Min. @ paranoia 951 Views

Den größten Gefallen könnte Putin den Deutschen erweisen, wenn...

FredMeyer @, Mitten in der Karibik, Donnerstag, 27.08.2026, 20:29 vor 2 Tagen @ Ulli Kersten 2708 Views

... er das Gelände rundum den Spreebogen großzügig einebnet. Dort dürfte nie wieder ein Regierungsviertel entstehen.

--
Fred

Dein Gedanke läßt sich steigern

Dieter @, Donnerstag, 27.08.2026, 21:00 vor 2 Tagen @ FredMeyer 2324 Views

Hallo FredMeyer,

es läßt sich steigern, indem man nicht den Spreebogen nimmt, sondern die "City of London". Damit wäre der gesamten Menschheit geholfen.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Wenn man in 4 Jahren

SevenSamurai @, Freitag, 28.08.2026, 13:02 vor 1 Tag, 9 Stunden, 21 Min. @ Ulli Kersten 1604 Views

Wenn man in 4 Jahren die Ukraine nicht besiegt bekommt, warum sollte man sich dann mit der gesamten NATO anlegen?

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

SevenSamurai: "wenn man in 4 Jahren die Ukraine nicht besiegt bekommt"

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 28.08.2026, 14:49 vor 1 Tag, 7 Stunden, 33 Min. @ SevenSamurai 1602 Views

Hallo SevenSamurai,

das Ziel der Föderation ist es in meinen Augen, die Enthauptungsschlagsdistanz für die NATO zu vergrößern und damit die Reaktionszeit für ankommende NATO-Raketen zu verlängern.
Zu diesem Zweck müssen große Teile der Ukraine unter russische Kontrolle gebracht werden.

Ziel des russischen Angriffs ist die schwächste Ressource, der ukrainische Soldat.
Die braucht 18-24 Jahre zur Produktion. Ist diese Ressource knapp, müssen Söldner die Lücken füllen und wenn das Kontingent auch erschöpft ist, die Söhne Westeuropas, was auf Widerstand stoßen könnte.

Russische Geländegewinne sind in meiner Sicht ein Abfallprodukt der Vernichtung großer Teile der ukrainischen Armee.

Der Krieg läuft anscheinend so ab, wie es Falkenhayen in Verdun für die Franzosen geplant hatte aber nicht realisierte.

https://www.portal-militaergeschichte.de/afflerbach_verdun

Ein schneller Sieg könnte bedeuten, das große Teile des ukrainischen oder besser galizischen Heers als Zivilist bei Werwolf/Gladio mitmacht und so die russische Armee bindet. Die russische Wirtschaft läuft mutmaßlich in Vollbeschäftigung, da stellt jeder gesund zurückkehrende freiwillige Soldat eine wertvolle zivile Arbeitskraft dar.

Dass diese grauenvolle russische Strategie Früchte trägt, lässt sich aus den Dokumenten der Wertewestenpresse ersehen, seit Anfang 2025 seien ja 20.000 tote Ukrainer/Galizier gegen 600 russische Leichen getauscht worden. Das macht dann 33 toten Galizier pro getöteten Russen.

Das letzte Austauschverhältnis lag bei 522/33 und damit etwa bei 15. Das ist vermutlich auf den massiven Drohneneinsatz der Galizier zurückzuführen, die damit mangelnde Truppenstärke kompensieren können. Die Drohnen sind damit ein Faktor, der die Kriegsziele der Föderation gefährden kann und dementsprechend stehen deutsche Hersteller und Zulieferer im Fokus.

Quelle:
https://www.swissinfo.ch/ger/ukraine-und-russland-tauschen-erneut-leichen-aus/91610537

Die obige Quelle liefert total widersprüchliche Zahlen, da ist von 350.000 russischen und 190.000 toten Ukrainern die Rede, was nicht zu der Anzahl der Leichen der beiden Fraktionen passt, die ausgetauscht werden.

Die Ukraine entvölkert sich - nicht nur durch Kriegshandlungen, sondern auch durch Flucht eines Teils der Männer im wehrfähigen Alter.

Beide Beobachtungen legen nahe, dass die Föderation dem Ziel eines "Sieges" schon sehr nahe gekommen ist.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Der Leichentausch liefert ein verzerrten Bild

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 29.08.2026, 05:45 vor 16 Stunden, 38 Minuten @ paranoia 815 Views

1. Der Russe ist auf dem Vormarsch. Da fallen weniger eigene Tote auf gegnerischen Gelände an, als bei Gegenoffensiven der Ukainer.

2. Der Verteidiger hat idR die geringeren Verluste.

Verhältnisse von 1/15 erscheinen mir da übertrieben.

Grüße

--
[image]

Afuera!

Verlustverhältnis Soldaten Russland-Ukraine

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 29.08.2026, 11:31 vor 10 Stunden, 52 Minuten @ FOX-NEWS 700 Views

Hallo FOX-NEWS,

1. Der Russe ist auf dem Vormarsch. Da fallen weniger eigene Tote auf gegnerischen Gelände an, als bei Gegenoffensiven der Ukainer.

Das sehe ich genau anders herum. Jeder russische Angriff führt zu mehr Toten auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet. Damit verschlechtern Angriffe das Verhältnis.

2. Der Verteidiger hat idR die geringeren Verluste.

Ja, sehe ich auch so.

Verhältnisse von 1/15 erscheinen mir da übertrieben.

Vielleicht habe ich etwas übersehen?
Ich gehe davon aus, dass die Russen über eine Artilleriedominanz verfügen. Bei Drohnen herrscht vielleicht Gleichstand. Durch die Einführung der Drohnen (während des Krieges?) sollte sich das Verhältnis zu Gunsten der Ukrainer verbessert haben.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Dürfte zutreffen

Kurz_vor_Schluss @, Samstag, 29.08.2026, 19:07 vor 3 Stunden, 16 Minuten @ paranoia 330 Views

Hallo Paranoia (und einen Gruß an die Schwester, die nette Hysterie),
Deine Einschätzung dürfte korrekt sein, dass die Verlustzahlen der Ukrainer höher, wahrscheinlich deutlich höher, als die der Russen sind. Die russische Führung hat sich offensichtlich bewusst für einen Abnutzungskrieg entschieden, in welchem sie als die personell und vor allem militärtechnisch stärkere Seite in der Lage ist, den Ukrainer mehr Verluste zu zufügen als vice versa.
Das zeigt sich deutlich im Vergleich der Waffensysteme – mit Ausnahme von Drohnen, wo möglicherweise ein Pari herrscht oder eine leichte Überlegenheit der einen oder anderen Seite (angeblich ist der Westen mit der Ukraine aktuell in der Lage, 7 Mill Drohnen pro Jahr zu produzieren und Russland 5 Mill) ist Russland der Ukraine bei allen sonstigen Systemen teilweise deutlich überlegen.
Im Artilleriebeschuss, im flächendeckenden Einsatz von Gleitbomben (angeblich gehen jeden Tag 200+ Gleitbomben auf Stellungen der Ukrainer nieder), bei Raketen, in der Luftwaffe, bei der Manpower – kurz, in allem. Die Ukraine ist seit den desaströs gescheiterten Offensiven von 2023 (Sommeroffensive) und 2024 (Kursk) nicht mehr in der Lage, in deutlicher Art und Weise in die Offensive zu gehen. Man musste sich daher bis vor kurzem auf lokale Gegenstöße, PR-taugliche Aktionen im Hinterland (Operation Spiderweb oder die Attacke auf die Kertsch-Brücke), Morde an russischen Generälen und vor allem die eigene sehr versierte Propaganda verlassen, die beständig die Mär von den enormen russischen Verlusten verkündete (welche auch gerne bei uns geglaubt wird).
Die Strategie der Russen, die feindliche Streitmacht langsam durch die Materialüberlegenheit zu zerstören, ging bis 2025 auf. Seit Ende 2025 hat die Ukraine den aus ihrer Sicht verständlichen Ausweg gewählt, das russische Hinterland verstärkt mit Drohnen zu attackieren und kann dabei auch große Erfolge vorweisen. Doch würde dies nur etwas am Kriegsverlauf ändern, wenn die russische Zivilbevölkerung deswegen kriegsmüde würde. Das ist aber nicht der Fall – eher werden die Rufe nach härteren Maßnahmen gegen die Ukraine lauter.
Wegen der doch deutlichen Schäden an der Infrastruktur in Russland (wobei es zu bedenken gilt, dass diese Schäden in der Ukraine noch viel größer sind und im Winter katastrophale Ausmaße annehmen dürften) ist es wahrscheinlich, dass Russland den Krieg nach den Parlamentswahlen Ende September intensivieren dürfte, um ein schnelleres Ende herbeizuführen (ich vermute mit Hilfe einer neuen Mobilisierung).
Summa summarum ist das auch bei uns oft bemühte Bild von der katastrophalen Lage Russlands nicht zutreffend. Es ist die Ukraine, wo Zwangsmobilisierungen stattfinden – wo sich Männer in großer Zahl durch Landesflucht, Bestechung oder Verstecken der Einberufung entziehen. Und es ist die Ukraine, wo darüber diskutiert wird, Frauen zum Kriegsdienst heranzuziehen und das Einberufungsalter für Männer zu senken. Die verzweifelte Lage der Ukraine zeigt sich auch in den gebetsmühlenartig wiederholten Vorstößen der Kiewer Junta zu einem Waffenstillstand, welche alle paar Wochen zu vernehmen sind.
Kurzum, die Lage ist für Russland unangenehm bis schlimm, für die Ukraine allerdings schlimm bis katastrophal und dürfte im Winter unerträglich werden. Von daher rechne ich mit einem Kriegsende im nächsten Jahr bzw. einer dann irgendwann erfolgenden Kapitulation der Ukraine.
Beste Grüße
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Danke. Das ist genau die richtige Frage.

Plancius @, Samstag, 29.08.2026, 13:45 vor 8 Stunden, 37 Minuten @ SevenSamurai 535 Views

All die ganzen Entschuldigungen zugunsten Russlands sind nur Ausflüchte und Ausdruck der Hilflosigkeit, um Russlands Schwäche zu kaschieren.

Putins Krieg in der Ukraine ist ein reines Desaster. Er dauert mittlerweile schon viel länger als der Große Vaterländische Krieg und nagt immens an selbstbewusstsein der Russen.

Selbstverständlich hat Russland den längeren Atem, aber der Preis, den man zu zahlen hat, ist hoch. Russland und Europa sind die großen Verlierer, die USA und China können sich die Hände reiben.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Die echten Hauptziele Rußlands gegen die Europäer

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Freitag, 28.08.2026, 23:18 vor 23 Stunden, 5 Minuten @ Ulli Kersten 1318 Views

Nein, nicht Rammstein, Berlin-Kreuzberg oder Landstuhl!
Das Hauptziel der Russen ist der simple Geldbeutel der eh schon im Abstieg befindlichen Volkswirtschaften der stetig weiter überalternden westlichen Hälfte Europas.
Während der Russe nahezu unbegrenzte eigene Ressourcen verwenden kann, hat Westeuropa einen erheblichen Abfluß der Gelder für den Krieg, den die Ukraine nur stellvertretend führt, nach VSA zu verzeichnen.
Viele Rüstungsgüter, die Westeuropa für die UA kauft, werden in den USA hergestellt und zu Marktpreisen an die Europäer verkauft.
Gas aus der Welt kostet in der EU gute 20US$/MMBtU, in Rußland und VSA 2-3US$/MMBtu.
Früher bekam Deutschland das Gas zum Doppelten des Russeninlandspreises.
Aber das gefiel der russophoben estnischen EU-Kommissarin für Energie nicht.
Und Biden fand das auch nicht so ganz optimal.
Jetzt kaufen wir das Gas noch vom Russen zum Weltmarktpreis, lassen es dann von Belgien nach BRD liefern, wodurch es ja nun belgische gutes Gas ist, böses Russengas kaufen wir ja nicht.
Frau vdL versprach Trump ja einst, daß die EU gigantische Zahlungen für den Import amerikanischer Energierohstoffe bezahlen würde, und so kam es dann auch.
Jetzt ist amerikanisches Gas wettbewerbsfähig und höchstrentabel in der EU abzuladen.
DANKE!!!!
Rußland wurde durch die Sanktionen der EU hart bestraft, hat kaum noch Währungsreserven, weiL ...

DIE RZB meldet:
"...Im Laufe der Woche stieg das Volumen der russischen internationalen Vermögenswerte aufgrund einer positiven Neubewertung um 0,7 % und erreichte laut Zentralbank einen beeindruckenden Betrag von 761,2 Milliarden US-Dollar.

"Die internationalen Reserven beliefen sich zum Ende des Tages am 21. August 2026 auf 761,2 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 5,6 Milliarden US-Dollar bzw. 0,7 % im Vergleich zur Woche, hauptsächlich aufgrund einer positiven Neubewertung", teilte die Zentralbank in einer Stellungnahme mit.

Am 14. August lag diese Summe bei 755,6 Milliarden US-Dollar. Diese Vermögenswerte sind hochliquide und stehen der Zentralbank und der Regierung der Russischen Föderation zur Verfügung. Dazu gehören Geldgold, Sonderziehrechte, eine Reserveposition beim IWF und Devisen.

Wie die Zeitung VZGLYAD schrieb, erreichten Russlands internationale Reserven Anfang Februar 826,8 Milliarden US-Dollar.

Ende Januar aktualisierte das Volumen der Vermögenswerte das historische Maximum auf 786,9 Milliarden US-Dollar.

Quelle:
https://vz.ru/news/2026/8/27/1446568.html?utm_source=grf-eng&utm_medium=partner&...

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

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