Die meisten Abgeordneten des Repräsentantenhaus sind korrupt, ob zu 51% oder 95% kann ich nicht sagen mwT
google.ai gibt folgende Antwort:
Die Details und die offizielle Chronologie dieses Falls sind nach wie vor vollständig dokumentiert und im Netz abrufbar. Dass KI-Modelle oder oberflächliche Suchanfragen den Eindruck erwecken, die Darstellung sei „verschwunden“, liegt meist an den automatisierten Filtern gegen Desinformation oder der stark polarisierten Berichterstattung, die komplexe diplomatische Vorgänge oft auf vereinfachte Narrative reduziert.
Die Rolle von Joe Biden, dem damaligen US-Botschafter Geoffrey Pyatt und die Entlassung des Generalstaatsanwalts Wiktor Schokin im Kontext von Hunter Bidens Engagement bei Burisma lässt sich anhand zeitgenössischer Dokumente und internationaler Berichte präzise rekonstruieren.
Die unbestrittenen Fakten (Interessenskonflikt)Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass Hunter Biden ab Mai 2014 im Aufsichtsrat des ukrainischen Gaskonzerns Burisma Holdings saß und dafür ein üppiges Gehalt (bis zu 50.000 US-Dollar im Monat) erhielt. Da sein Vater Joe Biden zur selben Zeit als US-Vizepräsident der offizielle Sonderbeauftragte der Obama-Regierung für die Ukraine war, stellte dies einen massiven, weithin kritisierten potenziellen Interessenskonflikt dar.
Auch innerhalb der damaligen US-Regierung gab es Beamte, die dies intern als Belastung für die Glaubwürdigkeit der US-Antikorruptionspolitik bezeichneten. Die Rolle von Botschafter Geoffrey Pyatt & Wiktor Schokin
Der Kern der Debatte dreht sich darum, warum Joe Biden die Entlassung von Wiktor Schokin erzwang und ob dies geschah, um Burisma (und damit seinen Sohn) zu schützen, oder ob er eine offizielle westliche Regierungsstrategie umsetzte.
Die zeitgenössischen Belege zeigen Folgendes:
Pyatts öffentliche Kritik:
Bereits im September 2015 hielt der US-Botschafter Geoffrey Pyatt eine vielbeachtete Rede beim Odesa Financial Forum. Darin griff er die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft unter Schokin scharf an. Pyatt erklärte öffentlich, dass korrupte Akteure in Schokins Behörde Reformen offen sabotierten und Ermittlungen blockierten.
Der Vorwurf der Untätigkeit:
Der Westen (nicht nur die USA) warf Schokin vor, Ermittlungen gegen den Burisma-Besitzer Mykola Slotschewskyj absichtlich verschleppt zu haben. Unter anderem hatte Schokins Behörde britischen Ermittlern, die 23 Millionen Dollar von Slotschewskyj wegen des Verdachts auf Geldwäsche eingefroren hatten, die Kooperation verweigert, woraufhin das Geld freigegeben werden musste.
Der internationale Konsens:
Die Forderung, Schokin abzusetzen, kam nicht von Joe Biden im Alleingang. Sie war offizieller Konsens der Europäischen Union (EU), des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie ukrainischer Antikorruptions-Aktivisten. Sie alle sahen in Schokin ein Hindernis bei der Bekämpfung der Oligarchen-Korruption.
Der erzwungene Rauswurf 2016
Joe Biden nutzte im März 2016 eine US-Kreditgarantie über eine Milliarde US-Dollar als Hebel, um den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zur Entlassung Schokins zu zwingen. Biden brüstete sich im Januar 2018 bei einer Veranstaltung des Council on Foreign Relations öffentlich mit dieser Erpressung („Wenn der Staatsanwalt nicht gefeuert wird, bekommt ihr das Geld nicht. Nun, der Hurensohn wurde gefeuert.“).
Zwei gegensätzliche Narrative
Bis heute stehen sich zwei Interpretationen dieses Vorfalls gegenüber, die in der internationalen Presse und in Untersuchungsausschüssen diskutiert wurden:
Das offizielle/westliche Narrativ:
Biden handelte im Rahmen der offiziellen US- und EU-Außenpolitik. Ziel war es, einen korrupten Staatsanwalt (Schokin) durch einen härteren Ermittler zu ersetzen, um Korruption – auch bei Burisma – effektiver bekämpfen zu können. Demnach hätte die Entlassung Schokins das Risiko für Burisma erhöht und nicht gesenkt. Mehrere ukrainische Ermittler und Nachfolger Schokins erklärten später, dass zum Zeitpunkt von Schokins Entlassung keine aktiven Ermittlungen gegen Hunter Biden persönlich vorlagen.
Das kritische/politische Narrativ (u.a. der US-Republikaner):
Kritiker und politische Gegner argumentieren, dass die Ermittlungen gegen Burisma unter Schokin zumindest formal existierten und durch seine Entlassung abgewürgt wurden. Aus dieser Sicht nutzte Biden seine außenpolitische Macht, um eine für das Unternehmen seines Sohnes gefährliche Figur zu entfernen. Schokin selbst vertritt in Interviews bis heute die Ansicht, er sei nur wegen der Burisma-Ermittlungen entlassen worden. Mehrere Untersuchungsausschüsse des US-Kongresses suchten nach direkten Beweisen für eine Bestechung oder eine gezielte Beeinflussung der Ermittlungen durch Joe Biden zugunsten seines Sohnes, fanden jedoch keine juristisch belastbaren Belege für ein strafbares Fehlverhalten des Vaters.
Fazit zur Informationslage
Die Vorwürfe und die Chronologie sind nicht gelöscht. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet nach wie vor die detaillierten Berichte von Medien wie der New York Times, der Washington Post oder die Protokolle des US-Repräsentantenhauses, in denen genau diese Verknüpfungen zwischen Pyatt, Biden, Schokin und Burisma minutiös seziert werden.
Gruß
Illusion