Ukrainische Schwarzmeer-Häfen sind praktisch nicht mehr nutzbar

mabraton, Mittwoch, 12.08.2026, 09:28 (vor 7 Stunden, 38 Minuten) @ eesti818 Views

Hallo zusammen,

RT Deutsch zitiert das amerikanische Portal Responsible Statecraft:

Die russischen Angriffe auf die Hafeninfrastruktur in Odessa, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt wird, haben die Pläne des Westens für die Ukraine durchkreuzt. Dies schreibt das US-Portal Responsible Statecraft. In dem Beitrag heißt es:

"Das ist eine bittere Lektion für alle, die behaupten, die Ukraine könne zu einem 'stählernen Stachelschwein' werden und so ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts vermeiden. Das ist eine Falle. Innerhalb weniger Wochen hat sich eine neue düstere Realität herausgebildet. Russland hat gezeigt, dass es nicht die gesamte Schwarzmeerküste des Landes erobern und besetzen muss, um ihm faktisch den Zugang zum Meer zu nehmen."

Nach Ansicht des Autors haben die Ereignisse in Odessa gezeigt, dass der Versuch des Westens, Kiew bis an die Zähne zu bewaffnen und so ein Friedensabkommen mit Moskau zu verhindern, zum Scheitern verurteilt ist. Weder die Ukraine noch ihre Verbündeten könnten die Bedrohung durch russische Luft- und Raketenangriffe allein mit militärischen Mitteln beseitigen. Der Autor resümiert:

"Die Alternative zu einer für viele unbequemen Kompromisslösung des Konflikts wäre daher keineswegs ein stählernes ukrainisches Stachelschwein, sondern ein schwacher und handlungsunfähiger Rumpfstaat, der nicht einmal seinen eigenen Bürgern dienen könnte und die Sicherheit Europas als Ganzes gefährden würde."

Man nennt das auch klientenzentrierte Beratung. Nur die Selbstexploration des Klienten schafft dauerhafte Veränderung.
Ein guter Staatsmann denkt 50 Jahre voraus. Putin fügt der umfangreichen Bibliothek der Militärstrategie einen neuen Bereich hinzu.

Um es im Duktus von Clausewitz zu sagen,
"Die Beendigung eines Konfliktes ist klientenzentrierte Beratung" :-D

beste Grüße
mabraton


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