Abseits des Fokus‘. Die zunehmende Romanisierung Europas.

Plancius @, Sonntag, 19.07.2026, 18:16 vor 1 Tag, 10 Stunden, 23 Min. 2730 Views

Wer mit offenen Augen durch den ländlichen Raum Mecklenburgs fährt, wird in vielen kleinen Städten und auch Dörfern spielende Zigeunerkinder sehen und Cluster von Wohnwagen vor den allgegenwärtigen Plattenbauten entdecken. Seit mehreren Jahren werden gezielt Zigeunerclans, insbesondere aus der Ukraine, in den ländlichen Räumen Ostdeutschlands angesiedelt.

Im Jahr 2022 gab es ca. 800.000 Roma/Zigeuner in der Ukraine. Im Zuge des Ukrainekrieges erfolgte nun eine gezielte Umsiedlung dieser Volksgruppe nach Westeuropa, insbesondere nach Deutschland, vornehmlich Ostdeutschland.

Im Durchschnitt hat eine Zigeunerfamilie mehr als 10 Kinder. Jede Familie hat Anspruch auf ca. 4 beieinander liegende Wohnungen. Diese Voraussetzung ist im Westen Deutschlands und in größeren Städten nicht erfüllt. Aber im ländlichen Raum Ostdeutschlands sind in den Kleinstädten und einem Großteil der Dörfer leerstehende Neubauten/Plattenbauten zu finden oder zumindest welche mit etlichen freien Wohnungen, wo die Romafamilien konzentriert untergebracht werden können.

Ich will nun nicht auf all die Probleme hinweisen, die mit der Ansiedlung von Zigeunern verbunden sind, sondern auf die Bevölkerungsdynamik im Hinblick auf diese Gruppe hinweisen.

Ist man nach der Wende nach Rumänien oder Bulgarien gefahren, bekam man häufig zu hören: „Bei uns ist es jetzt sicherer geworden. Die Zigeuner sind jetzt alle bei euch.“ Doch, mitnichten. Diese Bevölkerungsgruppe hat auf gar keinen Fall in den Ländern Südosteuropas abgenommen. @Helmut kann das sicher speziell für Rumänien bestätigen.

Vielmehr hat diese Gruppe jetzt auch Zentraleuropa in Besitz genommen. Durch ihre enorme Reproduktionsrate können die Roma ihren Anteil an der Bevölkerung in ganz Europa steigern. Mit einer Kinderzahl größer 10 haben sie die höchste Geburtenrate in ganz Europa. Und nicht nur das. Weil ein durchschnittliches Zigeunermädchen schon mit 15 Jahren das erste mal schwanger wird, ist ihre Reproduktion in einer Generation auch noch doppelt so groß/schnell wie die der Durchschnittseuropäer.

Möglich geworden ist diese enorm hohe Reproduktionsrate durch die Sozialmaßnahmen in allen Ländern der EU. Sie bekommen nicht nur gewaltige Summen an Kindergeld, sondern eine ganze Armada an Sozialarbeitern kümmert sich um diese Klientel. Die früher hohe Kindersterblichkeit in dieser Volksgruppe ist deshalb so gut wie nicht mehr existent.

In der Slowakei sind mittlerweile 20% der Neugeborenen Romakinder. Statistische Angaben in anderen Ländern habe ich nicht weiter recherchiert.

Hier schaffen wir uns jedenfalls in baldiger Zukunft ein immenses Problem mit Menschen, die überhaupt nicht kulturell kompatibel mit den Europäern sind. Sie verfügen über keine Bildung und gehen keiner beruflichen Tätigkeit nach. Ihre gesamte Existenz reduziert sich auf das Zeugen von möglichst vielen Kindern, die dann in die Obhut und Alimentierung des Staates gegeben werden.

Eine Volksgruppe, die viele Jahrhunderte am Rande der Gesellschaft lebte, erfährt nun die volle Aufmerksamkeit des Staates, der durch seine Sozialleistungen die enorme Fruchtbarkeit dieser Volksgruppe noch weiter stimuliert.

Egal, welches Thema man auch betrachtet, überall werden die Fundamente unserer Gesellschaft zerstört und wir steuern hinein ins Chaos.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Es war so ein schönes Wochendende

Ulli Kersten, Sonntag, 19.07.2026, 21:03 vor 1 Tag, 7 Stunden, 35 Min. @ Plancius 1782 Views

Wir haben mit Freunden zusammengesessen, viel geredet, neuer Nachwuchs in deren Familie, Pläne, nicht so viel arbeiten, das Leben genießen, alles ist und bleibt schön für immer, und so weiter.
Kein Handy, kein Internet, super Tage.

Jetzt kommst du und bringst zu den Themen, die ich bewusst tagelang ausgeblendet habe, um die Stimmung nicht zu belasten, noch eine neue Sache dazu, die Zigeuner.

Ich habe sie seit meiner Kindheit gesehen, mit gigantischen Wohnwagen unter der Autobahnbrücke. Es hieß immer, die verkaufen Teppiche an der Haustür. Es hat nie jemand bei uns geklingelt. Rätsel, aber nie irgendwie nachdenkenswert.

Ich sehe nun in diesem schönen Land (bald aus der Ferne)

- Unbezahlbare oder mangelnde Energie - könnte sich, wollte man, ändern
- Hass auf alles Deutsche von einer laut schreienden Minderheit (die putzigerweise auf Deutsch schreit)
- Gigantische Ausgaben zur Verteidigung gegen ein Land, dass D noch nie angegriffen hat und immer wieder sagt, es würde das auch nicht tun
- Eindringen von Millionen aus einer anderen Region, wobei klar der Eroberungswille ausgedrückt wird "Deutschland ist unser Land, denn der da oben hat es gemacht", "unsere Regeln müssen eingehalten werden", "unsere Sprache wird die Lingua Franca in Europa (Macron schlug vor, Arabisch als 2. Landessprache)
ohne dass gegen diese Millionen Ablehnung oder Gegenwehr stattfindet, sondern sie sogar mit Geld u.a. begrüßt werden - einmalig in der Geschichte der Menschheit.
- eine Minderheit, die Wohlstand, Fortschritt und Bürgerlichkeit hasst und den Kampf dagegen gutheißt, obwohl sie die Schicht bildet, die ebendies genießt (Ulrike Herrmann fährt mit dem Auto zu ihren Vorträgen, in denen sie euch ankündigt, dass ihr nicht mal mehr grüne E-Autos haben werdet.)

und nun bringst du auch noch die Zigeuner vor. Wie ich das bei Obigem einsortieren kann, muss ich mal überlegen.
Ich habe aber noch nie gehört, dass Zigeuner uns ihre Regeln aufdrängen wollen, oder ihre Sprache (welche?) oder ihre Religion (falls vorhanden) oder irgendwelche Messerkünste vorführen. Dein Aspekt mag zwar relevant sein, verblasst aber gegenüber den andern.

Nix durcheinanderwerfen, - differenzieren ist angesagt!

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 19.07.2026, 22:32 vor 1 Tag, 6 Stunden, 7 Min. @ Ulli Kersten 1349 Views

Ich habe sie seit meiner Kindheit gesehen, mit gigantischen Wohnwagen unter der Autobahnbrücke. Es hieß immer, die verkaufen Teppiche an der Haustür. Es hat nie jemand bei uns geklingelt. Rätsel, aber nie irgendwie nachdenkenswert.

Fangen wir von vorne an: Woher kommen die gigantischen Wohnwagen? Klare Antwort: Von den Reparationszahlungen aus de Widergutmachungstopf der Verbrechen der Nazis. Wie das geht? Sie brauchen keinen Nachweis, nur eine Geburts- oder Sterbeurkunde von einem Anverwandten und dann zwei oder drei Zeugenaussagen, dass derjenige im Naziregime verfolgt wurde. Kein Nachweis über eine Eintragung in einem KZ oder sonst was, die Zeugen der Zigeuner sind immer glaubwürdig. [[euklid]]

Ich habe mich mal über die Beträge der sog. Wiedergutmachung schlau gemacht, das war in den 80ern. Beeindruckend, kann ich nur sagen. Manche bekommen sogar heute noch Geld, so wie so manche jüdischen ehemaligen deutschen Mitbürger, die in Israel leben. Juden, die in Israel leben und Entschädigung von Deutschland bekommen, werden generell über 110 Jahre alt.

Weiter zu den Zigeunern mit den Wohnwägen: Da handelt es sich fast ausnahmslos um Sinti, die man sehr wohl von den Roma zu unterscheiden hat. Der Sinti hat Tradition, ist musikalisch meistens sehr versiert, der kommt mit seinen Sonderangeboten an Seidenteppichen zu den Haustüren, und wenn man ihm klarmacht, dass man kein Interesse hat, dann geht er weiter, ohne böse Gedanken.

Ich hatte mit solchen Sintigruppen auch musikalischen Kontakt, - es waren wirklich Virtuosen dabei. Django Reinhardt, Schnuckenack Reinhardt, Winterstein, etc. - es ist schade, dass es diese Leute nicht mehr gibt. Ich war einmal auf einer Hochzeit dieser Leute, - ein Erlebnis, das man sein Leben lang nicht vergisst.

Du schreibst:

Ich habe aber noch nie gehört, dass Zigeuner uns ihre Regeln aufdrängen wollen, oder ihre Sprache (welche?) oder ihre Religion (falls vorhanden)

Der Zigeuner, (und vergiss nicht, es sind immer nur Roma, und die haben keine Autos oder Wohnwägen, die haben gerade eine kleine Reisetasche bei der Ankunft) wollen Dir nichts aufdrängen, sondern nur von deiner Arbeitskraft und Deiner freigiebigen Lebensweise profitieren, und das ohne Arbeit. Ihre Sprache werden sie Dir nicht beibringen, das bleibt ihnen vorbehalten. Zigeunerisch ist - mit Abweichungen im Dialekt - eine Verständigungsmöglichkeit unter den Zigeuern auf der ganzen Welt, ähnlich, wie das beim Jiddischen ist. Von der Religion her sind sie meistens orthodox, manche auch katholisch und auch evangelisch, manche gehören auch bestimmten freikirchlichen Gruppierungen an, - je nachdem, von wo sie mehr Unterstützung erwarten. Wenn sie irgendwas klauen, dann ist das auch bei einer christlichen Einstellung nicht so schlimm, man bereut es beim nächsten Gottesdienst und die Sache ist wieder gegessen.

Dein neues Beispiel ist nur ein weiteres Steinchen der Selbstzerstörung.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Sonntag, 19.07.2026, 21:17 vor 1 Tag, 7 Stunden, 22 Min. @ Plancius 1545 Views

So, wie die Kriegsgeneration gemeinsam ein besseres Deutschland wieder aus den Ruinen aufbauen wollte, damit es wenigstens ihren Kindern und Enkeln wieder besser gehen wird, genauso läuft jetzt anders herum.
Die Kriegsgeneration baute mit Fleiß und Sachverstand einen Wohlfahrtsstaat über Jahrzehnte auf, der Anziehungspunkt und Beispiel für viele andere Länder war, denen es nicht so gut gelang.
Ähnlich auch die Südkoreaner und Japaner nach den Kriegen.
Inzwischen verfrißt man den aufgebauten und angesparten Wohlstand, wie ein Immobilienbesitzer, der langsam seine von den Vorfahren ererbten Häuser für seinen Konsum verkauft und verjubelt, dazu zahlreiche Freunde einlädt, um genußvoll gemeinsam zu feiern, faktisch täglich.
Es geht ihm ja gut, also muß er ja alles richtig machen.
Genauso handeln jetzt die europäischen Länder, nicht nur Deutschland.
Wir investieren nicht in die Zukunft.
Kinder werden für arbeitende Leute faktisch bestraft, also legen sie sich keine zu.
Das spart die Kosten für Aufzucht und Bildung. Eine Winwin-Situation, allerdings nur für die Generation, die sich die Kinderaufzucht spart.
Technologisch haben wir aufgehört innovativ zu sein.
Neuentwicklungen kommen jetzt fast nur noch aus Asien.
Uns geht es ja gut. Wir haben keine Kinder, also, was schert mich die nächste Generation?
Also wird das JETZT gelebt, und gut gelebt, jeder, der mag kann mit uns feiern.
Wie die nächste Generation zurecht kommt, wenn der Wohlstand verfressen ist? Was schert es mich? Ich bin dann eh tot.
Genauso handelt die deutsche und europäische Politik.
Da Wohlstand nur langsam verschwindet, merkt man es kaum.
Wenn der verfrühstückte Reichtum keine Dividenden mehr bringt, kommt der Tag der Wahrheit.
Die Politik wird sich mit Schulden einige Jahre retten, und damit alles noch schlimmer machen.
Aber was soll der Einzelne tun?
Die Masse sieht was kommt, aber um den Riesenkahn wieder in die richtige Richtung zu steuern wird auch die AfD-Wahl nicht mehr helfen.
Wenn selbst der letzte rotgrüne Phantast aufgewacht ist, und "Blau" wählt, dann ist alles schon zu spät.
Es ging uns einfach zu gut und wir haben gedacht, die Party geht ohne Ende weiter.
Und die Zigeuneransiedelung ist nur ein Unfug, den wir uns leisten.
Die massive Kriegsrüstung schafft Wirtschaftswachstum und Arbeit, auch die Bürokratisierung schafft viele neue Posten in der Bürokratie, aber das Land verliert mit jeder Idee weiter mehr an Wettbewerbsfähigkeit. Und wenn unser Industrienetz international nicht mehr konkurrenzfähig ist, dann hilft es nur wenig, sich gegenseitig die Haare zu schneiden.
Die Party ist vorbei.
VW streicht 100.000 Stellen. Ein Anfang. Die Zulieferer und Dienstleister, alles drumrum sind dann 1 Million Pöstchen weg. Nein, nicht weg, die sind jetzt in Asien oder werden dort geschaffen, denn die Welt wird nicht mehr von Deutschland beliefert, das übernimmt immer mehr der Asiate.
Auch wenn dort auch nicht alles eitel Sonnenschein ist.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Meine Einwände:

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 19.07.2026, 22:13 vor 1 Tag, 6 Stunden, 26 Min. @ Plancius 1185 Views

Gleich zu Beginn:

Das Wort "Romanisierung" ist hier nicht zutreffend, weil darunter versteht man was ganz anderes, bezogen auf das Römische Reich. Das, was Du ansprichst, bezeichnet man als heuschreckenmäßigen Zigeunereinfall in Westeuropa.

Diese Bevölkerungsgruppe hat auf gar keinen Fall in den Ländern Südosteuropas abgenommen. @Helmut kann das sicher speziell für Rumänien bestätigen.

Nicht ganz. Man muss wissen, dass es unterschiedliche Strömungen bei den Zigeunern gibt. Ich teile sie in dieser Form ein:

10 % sind Vorzeigemodelle für jede Bevölkerung, sauber, arbeitsam, anständig. Ich war da mal in einer Familie, da konnte man vom Boden essen, so sauber und ordentlich war es bei denen im Haus.

80% unterliegen der angeborenen Gewohnheit, dass man sie am Schlawittchen nimmt und ihnen klarmacht: Du arbeitest und bekommst dafür Bares auf die Kralle, oder einen Schuss in den A., wenn Du keine Leistung vollbringst. Das hat jahrhundertelang funktioniert und das sind sie auch gewöhnt. Man muss allerdings auch akzeptieren, dass sie nie Geld haben und schon zur Frühstückspause einen Vorschuss erwarten. O.k., als mitleidiger Arbeitgeber ist man da nicht quängelig, aber man mus aufpassen, dass man nur soviel gibt, dass sie zu diesem Zeitpunkt des Erhalts nicht überzahlt sind.

Dann kommt der Abend, und da erwartet der Zigeuner, dass er wieder was auf die Kralle bekommt, damit er sich am Kiosk ein oder mehrere Biere kaufen kann. Er ist und bleibt von der Mentalität her ein Taglöhner. Dass er sich Geld zurückhält, um am nächsten Tag Geld für die Lebensmittelration zu haben, das klappt bei den meisten nicht. Da geht das Spiel wieder von vorne los. Nun kommts, worauf man aufpassen muss:Gibt man ihm ds ganze Geld, wofür er gearbeitet hat, oder sogar mehr, dann ist das Risiko groß, dass er am nächsten Tag nicht mehr zur Arbeit kommt, weil er keinen Bock hat oder weil er noch vom Vorabend besoffen ist.

Deshalb muss man immer die Hälfte oder wenigstens ein Drittel zurückhalten, damit er mit großer Wahrscheinlichkeit am nächsten Tag wieder zur Arbeit erscheint. Ihm hat ein gewiefter Arbeitgeber vorher klargemacht, dass er den Restlohn in den Schornstein schreiben kann, wenn er blau macht.

Nun kommen wir zu den restlichen 10%. Das sind Asoziale, die sich nicht einordnen lassen, aggressiv, gewalttätig und vor allem arbeitsscheu sind. Gäbe es keine ethischen Gesichtspunkte, dann sollte man denen das Lebensrecht absprechen. Sie profitieren nur von der arbeitenden Gesellschaft und vom Sozialsystem. Genau diese Zielgruppe, unter denen wir in Siebenbürgen zu leiden hatten, - egal ob Deutschstämmig, Ungar oder Rumäne, die haben wir davon überzeugt, dass man in Deutschland die gebratenen Hühner auf den Bäumen findet, und sie haben das geglaubt und sind abgehaut. Duisburg, Frankfurt, Berlin, etc.

Die früheren Zeiten unter Ceausescu, wo es für diese Leute nur die Wahl zwischen den beiden "A" gegeben hat, die sind leider vorbei. Die beiden "A" waren "Arbeit" oder "Arrest".

Nachdem wir hier in Siebenbürgen diese "Unnötigen" exportiert hatten, konnten wir besser leben. Ich schließe mein Auto nicht mehr ab, im Sommer sind oft die Fenster heruntergekurbelt auf der Straße. Fahrrad vorm Supermarkt abschließen, - das war einmal. Das, was sich in den von mir genannten Städten in bestimten Vierteln abspielt, ist die logische Folge davon, - und es wundert mich nicht. Mich wundert auch nicht mehr die Hilfslosigkeit der ansässigen Bewohner, denn der Deutsche ist nicht mehr dazu geboren, aufzustehen und Ordnung zu machen.

Noch was:

Sie verfügen über keine Bildung und gehen keiner beruflichen Tätigkeit nach.

Das ist leider so, zumindest bei den meisten. Man hat versucht, über Schulungen und Kurse von ein paar Monaten wenigstens angelernte Facharbeiter aus denen zu machen, - ohne Erfolg. Ein paar Tage kommen sie, dann bleiben sie weg. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Ganz wenige, die auch studiert haben und was geworden sind im Leben, manche mit Uni-Abschluss. Aber eben nur Ausnahmen.

Es kam mir komisch vor und ich hab nachgeguckt: "Romanisierung" bedeutet was anderes

BerndBorchert @, Sonntag, 19.07.2026, 23:03 vor 1 Tag, 5 Stunden, 35 Min. @ Plancius 1080 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 20.07.2026, 00:20

https://de.wikipedia.org/wiki/Romanisierung

Ausbreitung des Römischen Reichs und der römischen Sprache (Latein) und deren Ableger, die romanischen Sprachen.

Die Ausbreitung der Roma und Sinti wird nicht so genannt. Keine Ahnung, wie die genannt wird - alles was mir einfällt, hört sich politisch inkorrekt an ...

Ich habe doch einen Begriff genannt

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 20.07.2026, 05:52 vor 22 Stunden, 47 Minuten @ BerndBorchert 844 Views

und zwar den mit den Heuschrecken. Wenn Dir dieser Begriff nicht zusagt, dann eine Alternative:

Wohlstandsimigranten aus Südosteuropa.

Fakt ist, dass jeder Staat, in dem sich die Roma befinden, diese gerne loshaben will. Deshalb wird man auch keinen Staat finden, der diese "Einwanderungstendenz" nach Deutschland ernsthaft unterbinden will.

Letztlich bleibt auch nur Deutschland über, denn in Dänemark hat man schon die Riegel vorgeschoben, in Holland sind sie genauso unbeliebt, in Österreich nach dem Vorfall, wo sie die Schwäne von den Donauauen gegessen haben, genauso, manche sind noch in Frankreich ansässig.

Aber sie sind weder intelektuell noch sonst irgendwie gebildet, aber haben schnell begriffen, dass man in Deutschland schnell alles erreichen kann, wenn man das Wort "Zigeuner" in Zusammenhang mit dem Wort "Auschwitz" bringt.

Gutes Musikbeispiel, das ich noch erläuternd ergänzen will

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 20.07.2026, 05:45 vor 22 Stunden, 54 Minuten @ Dragonfly 852 Views

Dieses Beispiel entspricht der Musikrichtung der Roma. Es hat früher eine weit verbreitete Musikszene in dieser Musikrichtung gegeben, auch in Rumänien. Ist aber vieles eingeschlafen und mit den damals berühmten Akteuren im Grab gelandet, weil die Roma ihren ursprünglichen Stolz und die Liebe zur Tradition verloren haben.

Im Gegensatz dazu die Musikrichtung der Sinti, die eine andere ist. Gutes Beispiel hier:

https://www.youtube.com/watch?v=WVDKov52sgU

Relativ neueres Beispiel für diese Musikrichtung ist auch Vaya con dios:

https://www.youtube.com/watch?v=7LUm-E4GPU8

Dieser Rhythmus ist ein klarer Sinty-Rhythmus und Sinti-Stil. Wobei man die komischen Tänzer im Hintergrund ignorieren kann. Der Schmuck der Sängerin aber ist Tradition bei den Sinti.

Noch eine andere Version der Roma-Musik. Allerdings bereits etwas rumänisch beeinflusst. Das hängt damit zusammen, dass es trotz der Diskrepanz zwischen Rumänen und Roma (die Rumänen lehnen die Zigeuner ab) doch einige gibt, die sich der Existenz der Roma im Land bewusst sind und sie als Teil der Bevölkerung akzeptieren. Dieses Lied mit dem Titel "Au plecat tiganii mei" (= meine Zigeuner sind gegangen) ist eine etwas wehmütige Weise und Erinnerung an die früheren Zeiten, als die Zigeuner noch keine regelrechte Plage waren.

https://www.youtube.com/watch?v=M0lf5ey527U

Noch mehr Zigeunermusik (die wahrscheinlich jeder kennt):

BerndBorchert @, Montag, 20.07.2026, 09:34 vor 19 Stunden, 4 Minuten @ helmut-1 709 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 20.07.2026, 09:42

Gypsy Kings, 80er Jahre, aus Südfrankreich
https://www.youtube.com/watch?v=znxb6KtOo_c

Deutscher Schlager ca. 1975, gesungen von einer Zigeunerin
https://www.youtube.com/watch?v=s3EMTAr-UBY

Zigeunermusik Czsardas, komponiert von einem Italiener, gefiedelt von einer Teufelsgeigerin aus Nordeuropa
https://www.youtube.com/watch?v=Sk2yoOY8CTU

Zigeunerlied aus Russland "schwarze Augen", als Walzer arrangiert, gesungen von einem italienischen Belgier
https://www.youtube.com/watch?v=LIWQE-8t5ew

Nun mache ich mich wieder unbeliebt

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 20.07.2026, 12:32 vor 16 Stunden, 7 Minuten @ BerndBorchert 611 Views

Wenn ich den Besserwisser raushänge.

Warum: Ich habe mich schon seit Langem für die Musik der Zigeuner interessiert, aber für die echte, die gewachsene Musik. Das letzte Mal, als ich das selbst erlebt habe, das war in Strassnitz, in Südmähren. Da war ich noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs vom Tschechischen Kulturinstitut elngeladen worden, weil man meine Bemühungen um das Verständnis der tschechischen und sudetendeutschen Jugend positiv bewertet hat. Einschl. meiner Aktionen der Begegnungen in Tschechien und in Deutschland in den 80er Jahren.

Das ist Strassnitz:

https://www.sued-maehren.de/de/erlebnisse/o43726-schloss-straznice

Und auch hier wird dieses einzigartige Folklore-Vestival beschrieben:

Am letzten Juniwochenende findet im Schlosspark das Internationalen Folklorefestival, eines der ältesten und größten Folklorefestivals der Welt, statt.

Die ganze Nacht authentische Volksmusik zu hören, im Schlosspark, das ist ein Erlebnis, das man nicht vergisst.

Zu Deinen 4 youtube-links:

1) Gipsy-Kings. Eine Stilrichtung der Musik, die mir besonders gefällt. Aber das ist keine Zigeunermusik. Die Gipsys bezeichnen sich als Zigeuner, haben vielleicht irgendwelche Vorfahren in dieser Richtung, aber sie haben eindeutig mehr Flamenco-Elemente in ihrer Musik als Zigeunermusik. Das ist eine sog. assimilierte Folklore, wie ich das bezeichne.Ich selbst habe in einer spanischen Combi gespielt, und weiß, was Flamenco bedeutet.

2) Marianne Rosenberg. Das hat nichts mit Zigeunermusik zu tun. Sie singt eindeutig deutsche Schlager. Ich singe auch hier in Siebenbürgen in rumänische Sprache alte rumänische Weisen, aber deshalb wird mich niemand als Rumäne bezeichnen.

3) Der Czardas von Monti ist eine exzellente Komposition, die jedem, der das vorträgt, ein gewisses Können abverlangt. Hat aber mit einer Zigeunermusik nichts zu tun, dazu sind viele ungarische Musikelemente darin verankert.

4) Ochi chornyje (Schwarze Augen) hat überhaupt nichts mit Zigeunermusik zu tun. Es ist ein Text aus einem Gedicht des Ukrainers Jewhen Hrebinka, und die Melodie hat ein deutscher Komponist mit dem Namen Florian Hermann gemacht. Dazu kommt die Tatsache, dass es in keiner Zigeunermusik einen Walzertakt gibt.

Also, die Beispiele, die Du angeführt hast, sind als landläufig "zigeunerisch" einzustufen, genauso wie "Komm, Zigany" von Kalman. Echte und authentische Musik der Roma und Sinti, das ist was anderes.

Korrekturen akzeptiert, bis auf die Geschichte von Flamenco

BerndBorchert @, Montag, 20.07.2026, 13:39 vor 15 Stunden, 0 Minuten @ helmut-1 486 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 20.07.2026, 14:07

Die Gypsy Kings sind eine 100% Zigeuner Familienband, alle aufgewachsen an der französischen Mittelmeerküste
https://de.wikipedia.org/wiki/Gipsy_Kings
Ich hab irgendwo gelesen, dass sie - obwohl sie alle Millionäre sind - teilweise immer noch in Wohnwagen leben. Hier noch ein Superhit von ihnen, Flamenco durch und durch, und das nicht nur wegen der Haupt-Instrumente Gitarre + Stimme
https://www.youtube.com/watch?v=7qbEt_lSib4

Der Flamenco ist im Kern ein Zigeunertanz und damit auch die Musik
https://de.wikipedia.org/wiki/Flamenco
Die Handbewegungen von Flamenco Tänzerinnen sind ähnlich zu denen von indischen Tempeltänzerinnen
https://www.youtube.com/watch?v=XNhfV_53W7A

Hier eine sehr spezielle Weiterentwicklung von Flamenco, der Paso Doble, einer der 5 Latein Turniertänze. Die Musik zu dem Tanz ist fast immer die gleiche, sie heißt in Tanzschulen und bei Tanzturnier-DJs "Spanish Gypsy Dance":
https://www.youtube.com/watch?v=JvAWgX8e76g

Für mich ist Paso Doble der beeindruckenste Lateintanz: unauffällige Männer werden zu kraftprotzenden Supermännern, Mauerblümchen-Frauen zu stolzen femmes fatales.

Bernd Borchert

Wo Du recht hast, hast Du recht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 20.07.2026, 20:25 vor 8 Stunden, 14 Minuten @ BerndBorchert 230 Views

Klar weiß man das, als Insider:

Der Flamenco ist im Kern ein Zigeunertanz und damit auch die Musik

Ich hatte soviel mit Spaniern zu tun, aus allen Regionen des Landes, ich war auch in spanischen Bands aktiv. Aber erzähl mal denen, dass Flamenco eigentlich der Tanz der Zigeuner ist, und dann sieh zu, dass Du schnell Land gewinnst......

Fanfare Ciocărlia

Nordlicht @, Montag, 20.07.2026, 13:16 vor 15 Stunden, 23 Minuten @ helmut-1 497 Views

Moin Helmut,

danke für Deine Erläuterungen zu den Unterschieden zwischen Roma- und Sinti-Musik.

Kennst Du auch Fanfare Ciocărlia aus Zece Prajini? Leider bin ich zu wenig Musiker (und Deine Beispiele passen nicht so recht zu ihrer Instrumentierung), um anhand des Musikstils erkennen zu können, ob es sich bei ihnen um Sinti oder Roma handelt. Üblicherweise werden sie einfach als "Zigeuner-Blaskapelle" bezeichnet.

Hier ein kurzer Auftritt (16:30 Min.) aus dem Jahr 2014: https://www.youtube.com/watch?v=2mHFjJszcpU

Und falls es jemanden interessiert: Brass on Fire (deutscher Dokumentarfilm von 2002 [Aufnahme aus dem schwedischen Fernsehen] über die Anfänge ihrer internationalen Karriere).

Gruß,

Nordlicht

Es sind Roma

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 20.07.2026, 20:21 vor 8 Stunden, 18 Minuten @ Nordlicht 255 Views

Die letzten aus dieser Ethnie, die sich noch den Hang zur Musik bewahrt haben. Aber es ist nichts "reinrassiges Rumänisches", was die vortragen. Es ist kunterbunt vom Balkan gemischt.

In Wiki wird es relativ gut bezeichnet:

Der musikalische Stil der Band ist zwar hauptsächlich von der traditionellen Volkstanz-Musik Rumäniens und der Roma geprägt, nahm aber auch türkische, bulgarische, serbische und mazedonische Elemente auf. Die Gruppe verarbeitet außerdem Melodien aus der internationalen Popmusik und aus Hollywood wie Bollywood. Die Musik der Band zeichnet sich durch Geschwindigkeit und Dynamik, komplexe Rhythmen und temporeiche Soli von Klarinette, Saxophon und Trompete aus.

Hier ist der Werdegang in Wiki beschrieben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fanfare_Cioc%C4%83rlia

Wobei die Blasmusik für die Zigeuner nichts Neues ist. In früheren Zeiten gab es Blaskapellen der Zigeuner in Siebenbürgen, und die Deutschstämmigen haben neidlos zugegeben, dass die manchmal sogar besser ihre siebenbürgischen Polkas und Walzer spielen als sie selbst.

Der Auszug aus Indien

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Sonntag, 19.07.2026, 23:25 vor 1 Tag, 5 Stunden, 14 Min. @ Plancius 1475 Views

Wenn ich es noch richtig weiß, sind die Zigeuner aus Indien ausgezogen, weil sie schon dort recht unbeliebt waren.

Rainer

--
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Richtig. Indien, Pakistan und Bangladesch

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 20.07.2026, 05:24 vor 23 Stunden, 15 Minuten @ Rainer 1186 Views

bearbeitet von helmut-1, Montag, 20.07.2026, 06:00

Nachdem sie von diesen Ländern abgehaut sind, kamen sie vom Regen in die Traufe. KI hat es relativ korrekt geschildert, wenn man das eingibt:

Die Ansiedlung der Roma durch Stefan den Großen

Die Vorgeschichte in einem Satz erklärt:

Die Vorfahren der Roma wanderten im späten Mittelalter (ab dem 13. und 14. Jahrhundert) aus Indien kommend über den Balkan in die Walachei ein. Die Gegend, die man früher Walachei nannte, befindet sich im Süden und Südosten Rumäniens, bis zur Donau und dem Schwarzen Meer.

Also handelt es sich nicht um Romanisierung, sondern um Romanierung. War das denn so schwer?

MausS @, Montag, 20.07.2026, 10:01 vor 18 Stunden, 38 Minuten @ helmut-1 909 Views

Roma-nierung.
Ach ja, daher muss es natürlich auch noch eine Sintinierung geben. Richtig? [[zwinker]]

[[top]]

--
„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila

Was ist eigentlich der Stand: ist "Zigeuner" ein verbotenes Wort?

BerndBorchert @, Montag, 20.07.2026, 12:08 vor 16 Stunden, 31 Minuten @ Plancius 888 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 20.07.2026, 12:54

Ich hab letztens in Münster auf einem Mittagstisch-Angebot gesehen "Schnitzel mit Paprikasoße" und hab mich erkundigt: ja, das sei Zigeunerschnitzel, aber das würde man nicht mehr sagen.

Wo ist das Problem der woken Sprachpolizei mit "Zigeuner"? Es ist doch die gleiche Wurzel wie in Englisch gypsy oder in Spanisch gitano, und hat die ursprüngliche Bedeutung "ägyptisch". Ok, die jahrhunderte-alte Benennung war ein sachlicher Fehler, aber wo ist da ein politisches Problem?

Noch viel problematischer dürfte gerade aus woker Sicht der Versuch der Sesshaft-Machung von Zigeunern sein, die sicherlich auch von den woken Kräften angestrebt wird. Aber damit bricht man doch eine Kern-Identität der Zigeuner, nämlich die Nichtsesshaftigkeit. Wie stehen die Woken dazu? wollen sie das wirklich?

Wenn man die Zigeuner sesshaft machen will, aber die es nicht eigentlich nicht wollen, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Plattenbauten, die ihnen zugewiesen werden (jetzt in MeckPomm) nach ein paar Jahren nicht mehr bewohnbar sind: Das ist nur der Protest der Zigeuner gegen die aufgezwungene Lebensweise, die sie nicht wollen. Siehe Videos bei Youtube, die man da unter "gypsy appartments lost places" findet, z.B. https://www.youtube.com/watch?v=OKAdOQwJf6g

Bernd Borchert

Der Vergleich von Zigeunerschnitzel und Schweineschnitzel bzgl. Herkunft des Fleisches ist kein Argument gegen Zigeunerschnitzel: denn bei Jägerschnitzel ist es der gleiche unappetitliche Kalauer. Aber ich habe noch keinen Jäger gegen das Wort Jägerschnitzel protestieren hören.

Na ja, die Woken...

Andudu, Montag, 20.07.2026, 13:00 vor 15 Stunden, 39 Minuten @ BerndBorchert 893 Views

bearbeitet von Andudu, Montag, 20.07.2026, 13:14

Identität der Zigeuner, nämlich die Nichtsesshaftigkeit.

...m.W. stimmt das nicht, die haben sogar eigene Ortschaften usw. was sie eint, ist m.W. eher ihre Clanverhaftung, auch mit festem Wohnsitz sind die vermutlich oft unterwegs, um ihre Feste, Hochzeiten usw. zu feiern, aber was weiß ich schon. Ich frage mich, ob es überhaupt jemanden gibt, der da über die Stämme, Clans, Anzahl, Entwicklungsstand usw. den Überblick hat.

Wie stehen die Woken dazu? wollen sie das wirklich?

Die Woken sind keine Verantwortungs- sondern Gesinnungsethiker, du musst nur zeigen, dass du den Kanon runterbeten kannst und nicht widersprichst (außer um noch moralistischere Forderungen aufzustellen), das sind (meist jugendliche, oft weibliche, gern an der Uni indoktrinierte) Rudeldenker, denen der rationale Teil im Gehirn fehlt. Im Prinzip ein vollkommen durchgeknallter weltanschaulich-ideologischer Clan.


Wenn man die Zigeuner sesshaft machen will, aber die es nicht eigentlich nicht wollen, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Plattenbauten, die ihnen zugewiesen werden (jetzt in MeckPomm) nach ein paar Jahren nicht mehr bewohnbar sind: Das ist nur der Protest der Zigeuner gegen die aufgezwungene Lebensweise, die sie nicht wollen.

Ich glaube nicht, dass das Protest ist. Mir scheint da auch was im Hirn zu fehlen, zumindest bei einigen, die mangels Kontrolle dann alles runterziehen. Dort zahlt halt wahrscheinlich kaum jemand Abfallgebühren, durch ihre Armut, ihr unstetes Leben und den Schutz durch Clans, kann der Staat da auch nicht wirklich durchgreifen, also überlässt man sie sich selbst und so gehts dann halt auch zu... so ähnlich wie in manchen Teilen von Afrika, Indien usw. so sieht halt die natürliche Entwicklung aus, wenn zuviele Menschen überleben, ihren Stämmen entwachsen und Konglomerate/Städte bilden, ohne dass der kulturell-intellektuelle Fortschritt mithalten kann. In Deutschland dürfte es in den Mittelalterstädten nicht besser gewesen sein, zum heutigen Zustand zu kommen, war m.W. ein langer schmerzhafter Weg.

Im heutigen Deutschland kann man das Problem mangels erlaubten Begriffen aber nichtmal mehr diskutieren (DAHIN wollen die Woken, wir wissen doch: alle Menschen sind gleich und wem es schlechtgeht, dem geht es daher nur deshalb schlecht, weil er diskriminiert wird, ein zivilisationstötendes linkes Dogma).

Da muss man einiges geraderücken

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 20.07.2026, 20:00 vor 8 Stunden, 39 Minuten @ BerndBorchert 404 Views

Gleich zu Beginn:

Dss das Wort Zigeuner etwas Negatives ist, das wurde den Leuten in Deutschland beigebracht, die sowieso alles glauben. Da wurden auch andere Worte kreiert, wie "Impfverweigerer" und "Coronaleugner", etc. Der Otto Blödmann übernimmt das, ohne darüber nachzudenken.

In Rumänien sind fast ausnahmslos Roma zuhause, und viele von ihnen sind stolz darauf, Zigeuner zu sein. "Eu sunt un țigan", sagen sie, wobei dieses "ț" wie ein "z" ausgesprochen wird. Heißt auf deutsch: Ich bin ein Zigeuner. Sie finden dabei nichts Schlechtes, sie wundern sich manchmal über die Ansichten der Deutschen.

Zur Sesshaftigkeit:

Andudu hat es schon klar gesagt, - das ist kein Thema. Die meisten Leute in Deutschland, die keinen Kontakt zu Zigeunern haben, wissen das nicht, sondern leben noch immer in der Welt, wie es vor 100 Jahren war. Das, was ich in diesem youtube benannt habe, das ist Vergangenheit:

https://www.youtube.com/watch?v=M0lf5ey527U

In Rumänien gibt es keine Zigeuner mehr, die von Dorf zu Dorf oder von Stadt zu Stadt im Pferdewagen ziehen. Wenn man noch so ein Relikt der Vergangenheit sieht, dann ist das die absolute Ausnahme, was auch jede Dorfbevölkerung neugierig als halbe Sensation beäugt, weils das eben kaum noch gibt.

In Rumänien gibt es drei Hauptgruppen der Zigeuner:

Die rumänischen Roma, die meistens am Rande der Dörfer wohnen, oder in bestimmten Stadtvierteln, sind alle sesshaft, und das schon seit langer Zeit. Sie wurden meist in der Landwirtschaft als Handlanger und Tagelöhner benötigt, deshalb ziehen sie nicht in der Gegend herum.Sie haben ihre Hütten odr auch kleine Häuser, aber meist in einem Zustand, der nicht mit einem üblichen Standard zu vergleichen ist. Die wenigstens haben eine angemeldete Beschäftigung mit Sozialversicherungspflicht, sie leben von der Hand in den Mund und von der Sozialhilfe. Sie denken nicht an Morgen, das interessiert sie nicht. Viele von ihnen betteln auch. Es gibt auch einige Dörfer in Rumänien, wo nur diese Zigeuner leben.

Dann gibt es die sogenannten Zeltzigeuner (Cortorar), die alle ihre großen Häuser haben, aber deren Vorfahren noch im Zelt gelebt haben. Die Cortorar erkennt man an ihren breitkrempigen Hüten in einer eigenen runden Form, und an ihren schwarzen Cordhosen. Sie sind äußerst traditionsbewusst, aber sie sind - wie ich es bezeichne - die Juden unter den Zigeunern. Der Pferdehandel war früher ihre Domäne, und seit das zurückgegangen ist, findet man sie in Frankfurt am Automarkt, und dort kaufen sie und verscherbeln das wieder in Rumänien.

Sie stinken vor Geld, das sieht man auch an ihren Prachtbauten. Sie klauen nichts, haben aber eine seltsame Penetranz, wenn sie mit jemanden Geschäfte machen wollen. Man wird sie nicht mehr los, sie laufen einem hinterher wie die Hunde, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Sie verheiraten sich nur untereinander, jemand Fremder kommt da kaum hinein. Haben auch ihren eigenen Dialekt.

Dann gibt es noch die Zigeuner mit den großen flachen Hüten, man nennt sie die ungarischen Zigeuner. Ihre Domäne ist die Blechnerei. Sie produzieren und montieren die verzinkten Dachrinnen, und ernähren sich davon.

Aber alle drei Gruppen sind sesshaft, seit Generationen. Die absoluten Ausnahmen mit den Pferdwewagen kann man in ganz Rumänien auf einer Hand abzählen, sie sind das Relikt der Vergangenheit.

Du schreibst:

Das ist nur der Protest der Zigeuner gegen die aufgezwungene Lebensweise,...

Vergiss es. Das ist genau das, was Andudu geschrieben hat. Keine Bildung, kein Sozialgefühl, kein Sauberkeitsgefühl, kein Verantwortungsgefühl. Sie leben in den Tag hinein, wollen Geld haben, ohne dafür zu arbeiten, und deshalb ist ihnen der Dreck um sie herum egal. Darum sollen sich die anderen kümmern , die ihnen Geld und Obdach geben.

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