Spahn und sein Rücktritt
Noby hat zwar in der Überschrift was von Spahn erwähnt, aber im Artikel stand nichts davon. Deshalb schreibe ich das in einem neuen Artikel.
In der Rückschau ist die Kritik an Spahn wirklich heftig gewesen. Als Vertreter der CDU hat er sich vehement dafür eingesetzt, dass in Deutschland die Leihmutterschaft verboten bleibt, er selbst hat es aber in den USA absolviert, weil er Geld hat, was die meisten Deutschen eben nicht haben.
Stellt sich die Frage, wie man zu seinem Rücktritt steht. Hat er eingesehen, dass er hier mit zweierlei Zungen gesprochen hat, und deshalb den Hut genommen? Wäre löblich und auch als anständig zu bewerten.
Oder hat ihm die Fraktion klargemacht, dass er durch sein Handeln die Glaubwürdigkeit der CDU in Sachen "Familie" untergräbt und ihm den Rücktritt nahegelegt oder ihn dazu "überredet"?
Fest steht, dass er einen bescheuerten Medienberater hat, der ihm geraten hat, sich mit seinem "zweimal-Papa-Nachwuchs" derart freudestrahlend in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Hätte er das nicht publiziert, dann wäre es vielleicht auch herausgekommen, aber nicht mit diesem Wellengang.
Boethius sagte schon damals:
Si tacuisses philosophus mansisses!
Auch Voltaire hats kapiert:
Alles, was Du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles, was wahr ist, sollst Du auch sagen!